FREMDBEITRAG: Deutschland erneut wegen Kindesentfremdung verurteilt

Am 6. Oktober 2016 entschied der EGMR in der Sache Moog ./. Deutschland (23280/08 und 2334/10), dass ein mehrjähriger Umgangsausschluss nicht gerechtfertigt war, zumal nicht alle notwendigen Maßnahmen unternommen wurden, den Kontakt zwischen Vater und Sohn wieder anzubahnen.

Seit 1999 hatte die Mutter fast durchgängig den Kontakt zwischen Vater und Sohn verweigert. Auch Geldstrafen konnten sie davon nicht abhalten, obwohl mehrfach vom Gericht und Sachverständigen betont wurde, dass der Kontakt zwischen Vater und Sohn wichtig für das Kind ist. Aufgrund der Weigerung der Mutter reduzierten die Gerichte nach und nach den Umgang zwischen Vater und Sohn, bis sie diesen schließlich, aufgrund der auch gerichtlich festgestellten negativen Beeinflussung des Kindes durch die Mutter, ausschlossen. Dies stellte so aber einen Verstoß gegen die Menschenrechte dar, stellte der EGMR nun fest und sprach dem Vater eine Entschädigung in Höhe von 10.000 EUR zu. Der Fall erinnert an den Fall Kuppinger ./. Deutschland (62198/11), worauf der EGMR auch hinwies.

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http://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews%5Btt_news%5D=17557&cHash=7f71051a4e569c0f5054f6f6ad0f7d95

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3 Antworten zu FREMDBEITRAG: Deutschland erneut wegen Kindesentfremdung verurteilt

  1. Caesar schreibt:

    Deutschland ist leider unbelehrbar und hat weder den Willen noch das Interesse, etwas zu ändern. Um so mehr Geschädigte werden durch die zerstörte Eltern-Kind-Beziehung dadurch produziert. Die Folgen für die Zukunft sind unabsehbar.

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  2. Korte Werner schreibt:

    Leider ändert das nichts, denn etwaige Strafen werden nicht den Tätern auferlegt, sondern den Opfern, den Steuerzahlern. Müßten die Täter, meiner Meinung nach Sittlichkeitsverbrecher, die Kosten ihrer Taten und Strafen selbst bezahlen, gäbe es dieser Art Probleme gar nicht. Da es aber Systemvorgabe ist, die Familien zu zerstören (was u. a. auch an der Frühsexualisierung in Kindergärten und Grundschulen eingeführt wurde, zu erkennen ist) nach dem Motto: teile und herrsche, damit die Familien mit sich selbst und ihrem Überlebenskampf beschäftigt sind. Somit haben sie keine Zeit oder Energie mehr, sich um die kriminellen Machenschaften in Politik, Verwaltung und Justiz zu kümmern, um auf Abänderung hinzuwirken.

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  3. WEISSE WÖLFE schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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