Ein genialer Schreiber

Was denken eigentlich die Leute, wenn sie hier auf dieser Seite landen?

Das ist logischerweise sehr vielschichtig. Es ist natürlich auch davon abhängig in welcher Rolle der Leser steckt. Ein NIEDERRHEINER oder SONNENSTAATDepp wird was ganz anderes denken, als eine betroffene Mutter oder ein Vater etc.

Selbst Beamte und Behördenmitarbeiter werden völlig unterschiedlicher Meinung sei. Eine Lehrerin aus Bochum wird eine bessere Meinung haben, als ein Knastbeamter aus Duisburg, Essen oder Gelsenkirchen.

Eine Frau Hannemann kriegt im Zug einen Lachflash beim Lesen, während eine Richterin vielleicht wie Rumpelstilzchen austickt.

Nur selten bekomme ich hier die Reaktion der Leser mit. In den letzten 24 Stunden gab es den seltenen Glücksfall, dass ich die Reaktionen von 3 unterschiedlichen Lesern mitbekam.

Ein Anwalt, eine beklaute Mutter, und eine völlig unbeteiligte Person äußerten sich zu beamtendumm.wordpress.com. Dass ich ihre Reaktionen erfahren würde, war ihnen aber nicht bekannt, als sie ihre Äußerungen von sich gaben.

Eine Person meinte:

Ein genialer Schreiber.

Darauf kam die Antwort:

Und der heißt auch noch so.

Eine Person meinte:

Der Bernd Schreiber ist ein guter Menschenkenner, das muss ich sagen.

Und eine andere Person meinte:

Der ist cool.

Das sind doch mal verwertbare Aussagen, die natürlich Streicheleinheiten für meine Seele sind. Ich befürchte aber, dass das einem NIEDERRHEINER und Co gar nicht so sehr gefallen wird. Macht nichts, denen muss es ja auch nicht gefallen. 😉

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4 Antworten zu Ein genialer Schreiber

  1. patentreferent schreibt:

    Eine Lehrerin aus Bochum wird eine bessere Meinung haben, als ein Knastbeamter aus Duisburg, Essen oder Gelsenkirchen. …während eine Richterin vielleicht wie Rumpelstilzchen austickt.

    Menschen teilen die Welt gerne in schwarz und weiss ein, weil das geistig total einfach ist. So haben Staatsbedienstete und Sonnenstaatdeppen aber auch viele Bürger (besonders als Profiteure) häufig die Auffassung, dass der Staat alles richtig macht und stets gerecht ist. Diese Auffassung hatte man auch im Dritten Reich, in der Weimarer Republik, bei den Hexenverbrennungen oder beim Menschen ans Kreuz nageln. Etwas anderes kann es gar nicht geben (ausser natürlich seit 1000 Jahren immer in der Vergangenheit) und daraus folgt dann, dass es etwas anderes auch gar nicht geben darf, selbst wenn man es Ihnen unter die Nase hält. Es wird dann einfach ignoriert und es besteht eine völlige geistige Unaufnehmbarkeit.

    Erst wenn manche Menschen etwas anderes persönlich kennenlernen, dann ändert sich gerne die Auffassung und um die Welt wieder in schwarz und weiss einzuteilen in das genaue Gegenteil, wenn es dann auch nur bei bestimmten Dingen so sein kann.

    Unrecht und Ungerechtigkeit in der Justiz kann es nicht geben und die darf es nicht geben und die gibt es auch gar nicht und die Muster fangen schon Jurastudenten an zu suchen und zu praktizieren. Ganz abgesehen davon, dass das gesamte Jurastudium nur darauf angelegt ist diesen Wahn zu bestätigen.

    Das interessante ist, dass man diesen geistigen Wahn gerade auch bei vielen staatsbediensteten Juristen und sonstigen Mitarbeitern beobachten kann nur im Grunde genau umgekehrt:

    „Der menschliche Geist funktioniert eben so, dass wir die einfachsten Muster suchen und zwar die Muster, die wir finden wollen.
    Zu Beginn ist es so, dass wir unsere Weltsicht ein bischen erweitern. Wir nehmen irgendeine Sache wahr, die wir vorher nicht wussten.
    …und dann wird die Weltsicht erstmal breiter. Ich suche neue Fakten, neue Theorien und dann suche ich irgendwann aber nur noch Fakten, die scheinbar meine Sicht zu bestätigen beginnen. Das ganze wird immer enger und ab irgendeinem Punkt bin ich der Widerlegung nicht mehr zugänglich und dann bin ich eigentlich unwiderlegbar in diesem Verschwörungsglauben drin.
    Das ist psychologisch wunderbar. Ich brauche nur an den Himmel kucken um festzustellen, dass da Kondenzstreifen sind, die länger brauchen um sich aufzulösen und dann werde ich das so wahrnehmen. Und das ist der ganze Zauber der Chemtrail-Verschwörungstheorie. Sie ist für jeden sofort beobachtbar.“

    Verschwörungstheorien–Leben-im-Wahn:

    Das schöne in der Justiz ist, dass man den eigenen Wahn selbst bestimmen kann:

    Geistige Krankheit des Proleten: Richterin B. 02.11.2015 (LG-Coburg 3cs123js1067312): “Der Sachverständige B. gelangte unter Zugrundelegung der daraus gewonnenen Erkenntnisse aus psychiatrisch-psychologischer Sicht zu dem Ergebnis, dass beim Angeklagten jedenfalls eine forensisch relevante wahnhafte Störung vorliegt.
    Diese ergebe sich daraus, dass der Angeklagte in der Vergangenheit in einer Vielzahl von Schreiben an bundesdeutsche Justizbehörden zum Ausdruck gebracht hat, dass er Justizbehörden allgemein für weitgehend korrupt hält und sich von ihnen ungerecht behandelt fühlt.”
    (Ein Teil der ungerechten Behandlung wurde vom Bayrischen Verfassungsgericht beseitigt. Die Juristen setzen aber ihren geistigen Wahn völlig unbeirrt auch von der Stellungnahme des Deutschen Bundestags fort und sind nichts anderem auch nur im geringsten zugänglich, denn es kann und darf ja nicht sein, dass ein solcher Prolet Recht hat, denn es bestätigt nicht den Justizwahn, der automatisch gegeben sein muss: https://www.youtube.com/watch?v=365BA1HpkZI&lc=z13svtlyjsvbzx4hs04cgvpbbv3hjd1xw3w markierter Kommentar)

    Jeder kann doch auch aufgrund seiner eigenen vielen solchen subjektiven Erfahrungen eine solche Meinung zum Ausdruck bringen ohne geistig krank zu sein, besonders wenn die Justiz einen Teil als gegeben selbst festgestellt hat.

    Man stellt dann alsbald fest, dass die meisten psychologischen Sachverständigen eben auch in einem solchen Wahn leben. Man kann denen dutzende oder hunderte Fälle von Justizunrecht direkt unter die Nase halten und es bestätigt tatsächlich nur die Wahnvorstellungen des Proleten, der meint, dass in den Fällen Unrecht geschehen wäre.

    Das Gutachten bestätigt also die Fakten, die man in der Justiz finden wollte und die die eigene Weltsicht wieder bestätigen. Diese gerichtliche Bestätigung ist wieder Bestätigung des Wahns in dem der psychologische Gutachter lebt, der als studierter Fachmann genau weiss wann eine geistige Krankheit vorliegt und wann nicht.

    Man braucht nur noch in das Gutachten kucken und es ist wunderbar, denn da steht die Krankheit drin, die von fast jedem in der Justiz und den daran beteiligten aufgrund entsprechender Äusserungen vorliegen muss.

    Die Frage ob überhaupt eine geistige Krankheit vorliegt stellt sich keiner, sondern nur welche geistige Krankheit vorliegt. Genau wie im Fall Gustl Mollath. Und genau wie beim betrachten von Chemtrails.
    Es wird auch nichts hinterfragt, weil das gar nicht notwendig ist, denn etwas anderes wäre man ja auch gar nicht zugänglich, da es die Justizsichtweise im Justizwahn nicht bestätigen würde.

    Richter Dr. K.:
    „Bei den Staatsanwaltschaften deckt sich auch keiner ab, weil die zu korrektem Verhalten verpflichtet sind!“

    Wie und warum 2 Staatsanwältinnen Strafvereitelung gemacht haben um einen Anwaltskollegen abzudecken, der mit einer falschen Eidesstattlichen Versicherung einen Prozessbetrug begangen hat wurde genau dargelegt.

    Gemäss Richter Dr. K. darf man vorstehendes nicht sagen, weil es eine Beleidigung der Staatsanwältinnen darstellt. Der Vortrag und die Beweismittel aus dem Verfahren können nicht berücksichtigt werden, weil es sich um ein abgeschlossenes Verfahren handelt. Alles was man dazu ansonsten vorbringt wird einfach vollständig ignoriert als wenn man nichts gesagt hätte.

    Aus dem justiziellem geistigen Wahn heraus entstehen dann Urteile, die gegenüber der Realität vollständig absurd sind:

    Unschuldig verurteilt mit unfassbarer Wirklichkeit bei Gerichten, die in Romanen überzogen wäre, Psychologe Prof. Steller klagt Justiz an, zeit-online, 19.11.2015

    Damit der Gutachter also ein schönes Leben hat muss er immer das aufschreiben, was die Psychologiekollegen und die Staatsjuristen in ihrem geistigen Wahn als höhere elitäre Übermenschen hören wollen:

    Postbote Dr. Dr. Gert Postel (Oberarzt, Obergutachter, Facharztprüfer und Weiterbildungsbeauftragter, vorgeschlagen zum Chefarzt mit C4-Proffessur) erfährt die Ehre von einem der renomiertesten Gutachter Deutschlands begutachtet zu werden:
    „Das war wirklich eine ganz eisige Atmosphäre überhaupt nicht professionell, sondern beleidigt, dass ich das Fach, dass er für eine Wissenschaft hält beleidigt habe.
    Um das ein bischen aufzuheitern habe ich erklärt, dass ich vor einigen Monaten hier selbst exploriert hätte und meine Gutachten geschrieben. Da sagten beide: “Sie haben nicht exploriert, was Sie gemacht haben waren keine Gutachten.““

    Das ist dann genau das was Staatsjuristen wieder in ihrem Justizwahn hören wollen und deren Wahn bestätigt. Weil Staatjuristen, dann aber wieder in ihrem Wahn nichts anderem zugänglich sind kommen die gar nicht darauf, dass er ja vorher auch Gerichtsgutachten gemacht hat von denen keines als Fehlerhaft nachgewiesen werden könnte.

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    • beamtendumm schreibt:

      Das Ganze geht sogar soweit, dass die eine Familie wegen gemeinschaftlichen Mord verurteilen. Angeblich haben die einen Bauern getötet, und seine Leiche an die Hunde verfüttert. Dafür gab es dann ordentliche Kelle.

      Bei diesem Urteil wollte man auch noch bleiben, als der Verfütterte mit seinem Auto in der Donau gefunden wurde. Spätestens jetzt sollte doch klar sein, dass das Urteil falsch war, aber dennoch wollte man die Verurteilten nicht aus dem Knast lassen, und ein neues Verfahren durchführen.

      Am Ende musste man das dann doch machen, und es kam dann zu einem Freispruch.

      Manch Richter und Staatsanwalt wird sich wahrscheinlich noch heute ärgern, dass man das Auto mit dem Toten in der Donau gefunden hat.

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      • M.F.S. schreibt:

        Eine Freundin sprach mich heute Morgen von sich aus und ohne Kenntnis des obigen Kommentars darauf an dass Hunde eine Scheu davor haben können ihr verstorbenes Herrschen/Frauchen anzuknabbern. Was wissen Psychologen von der unmittelbaren Synchronisation zwischen Menschen, außer dass sie vielleicht J.G. Jung gelesen haben und um seine Skarabäuserfahrung mit dem Goldglänzenden Rosenkäfer wissen? Was spielt es für eine Rolle wenn jemand für krank gehalten würde, der widerspruchsfrei Zusammenhänge aufzuzeigen vermag? Wenn Zusammenhänge ignoriert, ausgeblendet oder erst gar nicht erkannt werden, ändert dies nicht das Geringste an ihrer Wirklichkeit. Und dass es nicht das Geringste an ihrer Wirklichkeit ändert, ist eine unangreifbare Wahrheit.

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  2. M.F.S. schreibt:

    …Resonanzen und Verhältnisse in ihrer Wechselwirksamkeit. So verschieden wie die Menschen und ihre Ausrichtungen.

    …Solche Ereigniszufälle können aus Resonanzen entstehen. In meinem hiesigen Zustellbezirk hatte ich heute Morgen übrigens Post für einen neu Hinzugezogenen namens Schreiber.

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