Vesko in Bulgarien aufgetaucht.

Zu welchem Jugendamt dürfen wir die Zitronen schicken?

Zunächst wurde der achtjährige Vesko vom Jugendamt in eine Einrichtung gebracht. Über die Hintergründe ist nicht viel bekannt.

Dann verschwand der Junge mit dem Fahrrad aus der Einrichtung. Es folgte eine große Suchaktion. Inzwischen hat man aber in Niedersachsen offensichtlich dazugelernt. Seit dem Verschwinden von Dave hat man offenbar kapiert, dass die Kinder häufig bewusst den Kinderknast verlassen. Bei Vesko ging die Polizei auffallend schnell davon aus, dass der Junge abgehauen sein könnte, und evtl. wieder bei seinen Eltern oder einem Elternteil sein könnte.

Ein Polizei die dazu lernt und mitdenkt, denn damit lag man völlig richtig. Der Junge wurde inzwischen gefunden. Er lebt bei seinem Vater in Bulgarien.

Zunächst wurde ja behauptet, dass er Junge illegal bei den Eltern bzw. einem Elternteil sein könnte, aber das stimmt mal wieder nicht. Wie so häufig bei dem Kinderklau durch Behörden wird von denen gelogen was das Zeug hält. Es sieht so aus, als ob das deutsche Jugendamt mal wieder dumm aus der Wäsche guckt. Der Junge ist völlig legal bei seinem Vater in Bulgarien, denn der hat nach bulgarischem Recht das Sorgerecht für den Jungen.

Jetzt wissen wir natürlich auch, warum der Junge auf dem Foto die Faust in den Himmel streckt. Es ist die Siegesfaust eines achtjährigen Jungen, der gerade dem Jugendamt eine gepinnt hat. Schön!

Der Junge ist also jetzt bei seinem Vater in Bulgarien. Das inspiriert mich zu einer Abwandlung einer altbekannten  Geschäftsidee.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Inobhutnahmen mehr als verdoppelt. Es gibt eine regelrechte Kinderhilfsindustrie, und weniger freundlich ausgedrückt eine Kinderklaumafia.

Immer häufiger werden sogar Kinder aus Deutschland im Ausland bei Pflegepersonen untergebracht, weil sich damit die Kinderklaumafia besonders reichlich die Taschen vollstopfen kann. Wir denken da z. B. an PAUL. Ein Junge der bei einem Rentner in Ungarn untergebracht wurde, und der uns dann als angebliche Fachkraft präsentiert wurde. Mit einem angeblichen Schulbesuch zahlte das Jugendamt monatlich ca. 7.600 Euro an die angebliche Jugendhilfe, die davon dann ca. 600 Euro monatlich dem Rentner in Ungarn bezahlte. Und der angebliche Schulbesuch bestand dann aus 4 Stunden Unterricht in der Woche am PC.

Vesko ist schon im Ausland. Ein Rückschlag für die Kinderklaumafia. Da muss nun einer der Kinderklandverschicker monatlich auf 7.000 Euro verzichten. Und genau da setzt meine Geschäftsidee ein, die wieder alle glücklich machen dürfte.

Das Jugendamt ist sauer, weil es ein Kind verloren hat.

Dann tun wir doch mal so, als sei das Kind noch in der Obhut des Jugendamts. Das beauftragt nun so einen Kinderlandverschicker im Ausland einen Platz zu finden, weil der Junge so furchtbar schwer erziehbar ist. Immerhin ist er ja alleine mit einem Fahrrad aus einem Kinderheim abgehauen.

Ich kenne da vermutlich auch einen Chefarzt an einer Kinderklinik, der so bereit ist ein entsprechendes Gutachten zu fälschen, äh, zu erstellen natürlich. Mit dem richtigen Kinderlandverschicker gibt es diesbezüglich garantiert keine Probleme, der Chefarzt und der Chef der Jugendhilfe kennen sich bestens. Statt Rumänien, Ukraine oder Ungarn sieht man sich dann mal in Bulgarien um. Ganz zufällig findet man dort einen Mann, der sofort bereit ist den Jungen aufzunehmen. Sein Name ist Vater von Vesko. Dieser Herr Vater von Vesko erhält dann monatlich 600 Euro für die Betreuung des/seines Jungen.

Der Herr Lichtenbums von der Jugendhilfe kassiert monatlich 7600 Euro im Monat vom Jugendamt, und das ist glücklich, weil sie wieder ein Kind mehr auf ihrem Zettel stehen haben.

Nach dem Motto „Ende gut Ente gut“, gibt es also nur Gewinner. Gibt es wirklich nur Gewinner, gibt es keine Verlierer?

Nun ja, vielleicht gibt es ja einen Verlierer. Wir, der Steuerzahler, wir sind vielleicht der Verlierer, denn der Steuerzahler darf natürlich die Zeche bezahlen, aber das sind wir ja schon gewohnt.

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3 Antworten zu Vesko in Bulgarien aufgetaucht.

  1. Pingback: Good by | Beamtendumm

  2. Helmut Rosenow schreibt:

    Klasse Geschrieben (Y) Respekt ! Die Zeche für den Kinderklau Zahlen NUR die KINDER , FAMILIEN u. die Steuerzahler (Und die Letzteren Unwissentlich ) Darum Müssen Grade Die Informiert und Aufgeklärt werden ! Gez.Helmut Rosenow Guardian Angel International Children Right Fighters

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    • beamtendumm schreibt:

      Das stimmt natürlich, das hatte ich vergessen, vermutlich weil das in meinem Geschäftsmodell ausnahmsweise nicht so wäre.

      Das Kind lebt dann beim Vater, der erhält ca 600 Euro von der Jugendhilfe, die Jugendhilfe 7000-8000 Euro vom Jugendamt, und die JA-Mitarbeiter können dann noch 1-4 Dienstreisen pro Jahr ins Ausland machen.

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