Jugendämter haben anscheinend einen ganz besonderen Sprachschatz.

Erinnern wir uns zum Beispiel an das Jugendamt Gelsenkirchen. Dort hatte man Ninja W. das Baby aus dem Krankenhaus weggenommen. Die Mutter hatte dagegen unverzüglich Rechtsmittel eingelegt, und das Amtsgericht entschied, dass das Jugendamt nichts unternehmen dürfte, um der Mutter-Kind Beziehung zu Schaden. Für das Jugendamt bedeutete das, dass man das Baby nahm, zu kinderlosen Pflegepersonen brachte, mit den Worten: „nimm das, das ist für immer“.

In Bayern bekamen deutsch-französische-Eltern Besuch vom Leiter eines Jugendamts, der gelinde gesagt, mindestens leicht betrunken war. Dieses Jugendamt machte den Eltern ein ganz besonderes Angebot.

„Geben Sie uns zwei Kinder, dann können Sie die restlichen drei behalten“.

Auch beim Jugendamt Stade existiert so ein ganz besonderer Sprachschatz. Da nimmt man einer Mutter zwei Kinder weg, später erhält die Mutter Kinder wieder zurück, mit den „bewegenden Worten“:

„wir haben keine Verwendung mehr dafür“.

Die Frage nach der Geschäftstüchtigkeit des dortigen Jugendamtes scheint mir berechtigt zu sein. Das Jugendamt hat zwar der Familie zwei Kinder zurückgegeben, aber kurz danach die vier jüngeren Kinder der Familie wieder weggenommen. Klarer Fall, vier Kinder belegen mehr Plätze in Kinderheimen und bei Pflegepersonen. Auch ist bekannt, dass die Zahl der Inobhutnahme in den Jahren 2004-2015 sich mehr als verdoppelt hat. Ein Jugendamt, dass zwei ältere Jugendliche zu den Eltern zurückbringt, und durch vier jüngere Kinder ersetzt, erreicht eine Verdoppelung der Belegungszahlen locker.

Frau Meißner vom Jugendamt Gelsenkirchen erklärte mal im Fernsehen, bei Günther Jauch, dass Richter leider auch an das Gesetz gebunden sind. Das ist sicherlich auch wieder ein Konstrukt des besonderen Sprachschatzes, den Jugendämter besitzen. Es mag ja für Jugendämter bedauerlich sein, dass Richter, zumindest theoretisch, an das Gesetz gebunden sind. Für Jugendamtsmitarbeiter scheint dies hingegen nicht zu gelten. Gesetze und Urteile werden häufig nur dann eingehalten, wenn diese positiv für das Jugendamt ausgefallen sind.

So gab es in Gelsenkirchen zum Beispiel ein Rückführungsbeschluss des Amtsgericht, der so gar nicht im Sinne des Jugendamtes war, deshalb hatte Ninja ihr Kind, trotz gerichtlichen Rückführungsbeschluss bis heute nicht zurückbekommen. Das Jugendamt ignorierte den Rückführungsbeschluss mit den Worten:

„das ist gerade keine gute Zeit“.

Zum „Glück“ fühlen sich Jugendamtsmitarbeiter nicht an das Gesetz gebunden. Was so ein studierter Schwarzkittel von sich gibt, interessiert doch das Jugendamt nicht.

Beim Jugendamt Stade wurde das Mädchen Adrianne Opfer des Tauschgeschäfts „vier neue gegen zwei alte“. Dummerweise sieht das Gesetz auch beim Kinderklau Umgangskontakte vor. Es gibt diesbezüglich sogar einen Gerichtsbeschluss des Amtsgerichts Stade. Dieser Umgangsbeschluss wird aber vom Jugendamt Stade missachtet. Das Jugendamt behauptet, Adrianne würde im Moment keinen Kontakt zu ihren Eltern wollen. Dies ist schon erstaunlich, denn immerhin war Adrianne 2016 einige Monate aus ihrer Einrichtung abgehauen, und kehrte freiwillig zu ihren Eltern zurück. Das Jugendamt holte dann das Kind mit Polizeigewalt aus der elterlichen Wohnung raus. Da stellt man sich schon die Frage, warum ausgerechnet dieses Kind seine Eltern jetzt angeblich nicht mehr sehen will?

Dafür hat das Jugendamt eine fast perfekte Erklärung. Fragt man das Jugendamt, warum das Kind angeblich keinen Umgang möchte, so erfährt man, dass Adrianne zugenommen habe. Das klingt ja unheimlich glaubhaft. Wenn wir es nicht besser müssten, dann würden wir auf diesen Blödsinn auch noch reinfallen. Ein Kind, will also angeblich seine Eltern nicht mehr sehen, weil es zugenommen hat. Das würden wir natürlich sofort glauben, wenn wir unsere Schuhe mit der Kneifzange binden würden. Offenbar handelt es sich hier mal wieder einen Satz aus dem besonderen Sprachschatz der Jugendämter. Anscheinend kann denen wirklich nichts zu blöde sein.

Wer nun den Eindruck gewonnen hat, dass das Jugendamt Stade nicht so ganz hell sein könnte, der wird sich sicherlich nicht wundern, dass dieses Jugendamt die Umgänge zwischen den Eltern und den Kindern aufheben will, und diesen Antrag dann auch noch ein falschen Gericht gestellt hatte.

Die Jugendämter geben vor stets im Sinne des Kindeswohls zu handeln, aber bei dem Bürger kommen berechtigte Zweifel auf, wenn man mitbekommt, dass die noch nicht einmal in der Lage sind, ihr Anträge beim richtigen Gericht zu stellen. Ich stelle mir zum Beispiel die Frage, ob die Blödheit mancher Sachbearbeiter wirklich förderlich sein kann für das Kindeswohl.

Ich denke, man ist gut beraten, wenn man gegen die Sachbearbeiterin gleich einen Dienst-und Fachaufsichtsbeschwerde eingereicht, damit sich die Personalakte der Dame füllt. Dies könnte eventuell wirklich für das Kindeswohl förderlich sein.

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4 Antworten zu Jugendämter haben anscheinend einen ganz besonderen Sprachschatz.

  1. Anonymous schreibt:

    uns wurde das auch angeboten das wir gegen ein entsprechendes entgeld unser letztes kind abgeben sollten weil wir schon genug kinder haben es handelt sich um das ja emmerich

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  2. olivierkarrer schreibt:

    Im Jugendamt, bzw. bei den Jugendausschüssen und den freien Trägern verwendet man nicht nur einen besonderen kodierten Wortschatz, man verwendet auch vorgefasste Anleitungen wie im jeweiligen Fall, entsprechend der Fallgegebenheiten (wie z.Bsp;: Mutter: Deutsche/Ausländerin, verheiratet/ledig, mit Deutschen/ Ausländer, ein/mehre Kinder, Vater im Inland/Ausland, Kontakt zum Kindesvater bestehend/abgebrochen, usw,) zu verfahren ist.
    Alles ist bereits im Voraus geplant. Die ENDentscheidung und die anzuwendende Verfahrensweise stehen bereits vor der ersten Verhandlung vor dem Familiengericht fest.

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  3. aliriaashley schreibt:

    Es ist schier unfassbar, das Jugendamtsmitarbeiter und Mitarbeiter tun und lassen können was sie wollen, Gerichtsbeschlüsse? Drauf geschissen, wenn es nicht in den Kram passt. Aber wenn dann es doch passt, dann zählt aber auch jedes Komma. Wer räumt diesen korrupten Saustall endlich auf? Die Polizei? Vergessen wir das! Nicht selten steckt die Polizei mit in diesem Korruptionssumpf, genauso wie etliche Justizmitarbeiter, deren Töchter und Söhne oder Brüder beim Jugendamt arbeiten. Was soll denn der Bürger tun, wenn die komplette Verwaltung eines Kreises korrupt ist? Polizei, Jugendamt, freie Träger und Gerichte, wenn die ganz bewusst das recht brechen bis zum Oberlandesgericht? Und das ist der Kern des Problems, deswegen kann man eigentlich nur noch sich aus diesem korrupten, Kinderfressenden -land gehen… was mich zum Wahnsinn treibt ist die Tatsache, das bisher nicht ein einziger Jugendamtsmitarbeiter der durch Lug und Betrug an Kinder gekommen ist, um Sie in eine Kinderverwertungsindustrie zu bringen, wo möglicherweise der Bruder oder die Schwester von Profitiert, vor ein Gericht gekommen, geschweige denn verurteilt worden wäre.

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  4. beamtendumm schreibt:

    Hat dies auf Adrianne rebloggt.

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