Richter Hackenack: Zurück aus dem Elternurlaub

Richter Hackemack ist Richter am Amtsgericht Stade. Es ist nicht besonders vermessen, wenn man mal annimmt, dass er als Richter auch mal Jura studiert haben muss. Theoretisch müssten also Kenntnisse vom Recht vorhanden sein.

Wenn man dann von der Universität zum Amtsgericht wechselt, stellt man vielleicht fest, dass die Praxis doch anders abläuft, als man dies vorher vermutet hatte. Kann es sein, dass Richter nicht genügend Zeit haben, um tatsächlich Recht zu sprechen? Kann es sein, dass Beschlüsse und Urteile am Fließband wirkliche Rechtsprechung verhindern? Kann es sein, dass Richter den einfachen Weg suchen, und sich mit einer Art Pseudo-Rechtsprechung zufrieden geben?

Tatsächlich hat man den Eindruck, dass es heute bei den Gerichten häufig nur noch Scheingerechtigkeit gibt. Nach außen soll der Anschein der Rechtstaatlichkeit gewahrt bleiben, aber die tatsächliche Rechtsprechung sieht anders aus, und interessiert auch kaum noch jemand.

Bei Verfahren zwischen Behörden und Bürger tendieren Richter häufig Richtung Behörden, weil das für sie der einfachere Weg ist. Auch der Verfahrensweg sorgt regelmäßig für einen Vorteil der Behörden.

Hier wurde bereits über die Jugendamtsmitarbeiterin Kakis berichtet. Grundsätzlich habe ich natürlich keine Probleme damit, mir auch einen Richter vorzunehmen. Das habe ich in der Vergangenheit auch schon gemacht. Ich darf hier z. B. an Jugendamtsskandal um Antonya erinnern, und hier besonders an Richterin Z.

Auch in Stade gibt es wieder so eine Kinderklaugeschichte. Ich stelle mir gerade die Frage, wie ich hier mit dem Richter verfahren soll? Bei Antonya war damals schon alles klar. Damals war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die Richterin Z. hatte mit ihrer Aussage gegenüber den Eltern, dass diese aus ihren Fängen nicht mehr herauskämen, eine so deutliche Aussage gemacht, dass es mir nicht mehr nötig erschien, dieser Richterin noch eine Chance ein zu räumen. Auch als Antonya aus dem Kinderheim abgehauen war, und damit sehr deutlich klargemacht, dass sie nur bei ihren Eltern leben will, war es ein großer Fehler der Richterin, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Damals war die Richterin noch der irrigen Meinung, dass sie die Eltern schikanieren könnte.

Ich hatte damals bereits veröffentlicht, dass auch eine Richterin sich nicht mit dem Volk anlegen sollte. Die Fronten waren damals schon geklärt. Gegen die Richterin konnte ich hier bedenkenlos vorgehen. Denn wer sich einbildet, er würde Urteile „im Namen des Volkes“ sprechen, der muss sich auch gefallen lassen, dass er von diesem Volk kritisiert wird.

Mit über 300 Beiträgen konnte der Kinderklau im Fall von Antonya beendet werden. Das OLG Celle gab der Familie das Sorgerecht zurück. Die Entwicklung von Antonya, die ich natürlich verfolge, zeigt auch, dass dies die absolut richtige Entscheidung war.

Die Position des Richters in Stade ist noch nicht so eindeutig, dass ich jetzt schon den Knüppel aus dem Sack holen will, um verbal auf den Richter ein zu prügeln. In der Vergangenheit hat es sich der Richter zu einfach gemacht. Das ist nicht ungewöhnlich, sondern eher normal. Jugendamt, Gutachter, Verfahrensbeistände Arbeiten zu ihren Nutzen Hand in Hand. Es geht um viel Geld. Und für den Richter ist es leichter, wenn er in diesem Spiel mitspielt. Das geht doch ganz einfach. Man lässt ein Gutachten fertigen, das natürlich immer gegen die Eltern spricht, in dem zum Beispiel eine Borderline Störung behauptet wird, und wenn es ein zweites Gutachten gibt, die diese Borderline Störung nicht bestätigt, dann wird dieses Gutachten vom Gericht natürlich nicht beachtet, das würde ja nur Probleme machen.

Natürlich funktioniert das auch in Stade nicht anders. Richter Hackemack tritt in dieser Woche seinen Dienst beim Amtsgericht Stade wieder an. Er war einige Monate im Elternurlaub. Das sollte für uns doch Grund genug sein, hier nicht gleich mit der Keule auf ihn verbal ein zu prügeln. Der Richter hat ja jetzt selbst ein Kind, und das könnte ja dazu führen, dass er sich mal Gedanken darüber macht, wie es wohl wäre, wenn das Jugendamt ihm das Kind wegnehmen würde. In der Hoffnung, dass der Richter zu solchen Überlegungen fähig ist, will ich hier im Moment noch davon absehen, ihn durch den Kakao zu ziehen. Dafür später auch noch Zeit. Ich denke wir sollten erst einmal abwarten, was der Richter in dem anhängigen Eilverfahren entscheidet.

Sollte meine Freundlichkeit missverstanden werden, so kann die Taktik später immer noch geändert werden. Ich meine aber, es ist besser, es erst freundlich zu versuchen, und wenn nötig, später unfreundlich zu werden. Wenn der Richter meinen freundlich gemeinten Rat folgt, sich zu überlegen, wie es wohl wäre, wenn er plötzlich keinen Kontakt mehr zu seinem Kind hätte, dann wird er bestimmt in der Lage sein, mal die richtige Entscheidung zu treffen.

Ich hoffe dass die betroffenen Eltern mit meiner getroffenen Entscheidung einverstanden sind. Ich denke, es ist besser, wenn ich in den nächsten Tagen noch mal einen Beitrag über die Jugendamtsmitarbeiterin Kakis veröffentlichen werde. Da die „Dame“ die Eltern aufgefordert hat, sie sie mögen sie nicht mehr anrufen, sind wir doch schon quasi gezwungen mittels Blogs mit iht, oder über sie, zu kommunizieren. Die „Dame“ wird sich sicherlich nicht darüber beschweren, denn sie hat es ja nicht anders gewollt.

 

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter BdF, Familiengericht, Jugendamt, Justiz, Justizmafia abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Richter Hackenack: Zurück aus dem Elternurlaub

  1. ashley schreibt:

    Deine Beiträge sind sehr fundiert und gelungen, mein Respekt! Aber auch sprühen sie vor Humor, der so trocken daherkommt, das ich mitunter am Boden liege. Daumen hoch und weiter so!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s