Klaut die Staatsanwaltschaft nun schon kritische Banner?

Es ist einfach unfassbar, was sich der Bürger von unserer kriminellen Justiz alles so gefallen lassen soll. Wir hatten über Herrn Schmidt schon mal berichtet. Ob hier, oder auf den Vorgängerseiten, kann ich nicht mehr sagen.

Herr Schmidt hatte unwissentlich mal für einen Betrüger gearbeitet. Diesen Betrüger hatte er auch sein eigenes Geld anvertraut, und wurde somit auch Opfer dessen Betrugs. Als der Betrüger mit den Kundengeldern verschwand, brauchte die Staatsanwaltschaft natürlich einen Täter, und da der tatsächliche Täter verschwunden war, musste dann Herr Schmidt erhalten, weil er für den Betrüger gearbeitet hatte, ohne von dessen Betrugsabsicht etwas zu ahnen, denn sonst hätte er ihm ja nicht sein eigenes Geld anvertraut.

Herr Schmidt wurde angeklagt und verurteilt. Verurteilt wurde er zu 57 Monaten Haft. Typisch für Justizopfer ist es, dass man diese gerne nicht nach 2/3 aus der Haft entlässt, wie man dies bei den meisten echten Tätern macht, sondern Herr Schmidt „durfte“ die gesamten vier Jahre und zehn Monate absitzen.

Während seiner Haft wurde auch der Firmenchef verhaftet, und dann zu über neun Jahren Haft wegen Betrug verurteilt. Man hätte natürlich den Betrüger auch nach der Rolle von Herrn Schmidt befragen können, aber daran hatte die Justiz merkwürdigerweise überhaupt kein Interesse. Vermutlich war der Staatsanwaltschaft schon bekannt, wie diese Befragung ausgegangen wäre, denn der Firmenchef gibt auch noch heute zu, dass Herr Schmidt kein Täter, sondern ein gutgläubiges Opfer war.

Seit seiner Haftentlassung kämpft Herr Schmidt bisher vergeblich um ein Wiederaufnahmeverfahren. Erfahrungsgemäß hat die Justiz an solchen Wiederaufnahmeverfahren überhaupt kein Interesse. Man erinnert sich sicherlich noch, wie lange und aufwendig es bei Gustl Mollath und Ulvi Kulac gedauert hatte, bis die Justiz bereit war diese beiden Justizopfer zu rehabilitieren.

Herr Schmidt demonstriert für sein Wiederaufnahmeverfahren regelmäßig vor den Gerichten und der Staatsanwaltschaft. Das gefällt in Schwarzkittel erfahrungsgemäß gar nicht. Die Westfälischen Nachrichten berichteten am 13.8.2016 über Herrn Schmidt. Überschrift:

Ob vor der Justiz?: Herr Schmidt kämpft um seinen Freispruch

Die Zeitung schreibt:

„…Tatsächlich finden sich in seinem Fall Ungereimtheiten, die das hohe Lied von der juristischen Unschuldsvermutung eher in Moll erklingen lassen. So wird etwa der Drahtzieher der ganzen Scheingeschäfte – später verhaftet und selbst mehr als neun Jahre in Haft – zu Schmidts Rolle nie richtig befragt. Dabei versichert der 69-Jährige noch heute: „Herr Schmidt war gutgläubig.“ …

Weiterhin berichtet die Zeitung, dass Herr Schmidt vor kurzem vor der Staatsanwaltschaft Dortmund demonstriert hatte, und dabei eine Erfahrung der besonderen Art erlebt hat. Bei seiner Demo verwendet Herr Schmidt ein Banner, mit einem Text, der der Staatsanwaltschaft überhaupt nicht gefallen hat. Herr Schmidt teilt mit, dass drei Personen aus der Staatsanwaltschaft kamen, und ihn genötigt hätten das Banner zu entfernen. Einer der drei Herren war offenbar der Leiter der Staatsanwaltschaft. Dieser soll Herrn Schmidt mitgeteilt haben, dass man das Banner beschlagnahmen würde, und er sofort einen Strafbefehl bekommen würde, wenn er das Banner nicht entfernen würde. Herr Schmidt betrachtet dies als strafbare Nötigung. Herr Schmidt stellt völlig korrekt fest, dass eine Demo vor der Staatsanwaltschaft ohne das besagte Banner keinen Sinn macht. Herr Schmidt erstattete Strafantrag gegen die beteiligten Personen, und wegen dem beschlagnahmten Banner klagte er erfolgreich vor dem Amtsgericht Dortmund. Das Amtsgericht stellte fest, dass Herrn Schmidt eine Entschädigung für das Banner zusteht.

Wie es in der Strafsache weitergeht, wird man sehen, aber der BDF erklärt sich schon jetzt bereit Herrn Schmidt bei einer weiteren Demo zu unterstützen, wenn Herr Schmidt diese Unterstützung anfordert. Wir gehen natürlich davon aus, dass die Schilderung von Herrn Schmidt korrekt ist, und sind nicht mehr bereit so eine Unverschämtheit durch die Justiz/Staatsanwaltschaft widerspruchslos hinzunehmen.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/08/13/opfer-der-justiz/

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Justiz, Justizmafia abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Klaut die Staatsanwaltschaft nun schon kritische Banner?

  1. Korte Werner schreibt:

    In der BRDDR-Besatzungs-Vasallen-Justiz ist mit allem zu rechnen, nur nicht mit der Unvoreingenommenheit und Ehrlichkeit. Da wird meist zielorientiert die Urteilsfindung manipuliert, meist das Opfer zum Täter gestempelt. Falsche Anschuldigungen, Beweisunterdrückungen, Willkür bis zum Ekzeß sind da an der Tagesordnung. Wenn ich hier die mir bekannten oder mir selbst passierten Justizverbrechen aufführen wollte, hätte ich wohl den Bibelumpfang weit zu überschreiten und wochenlang nur Schreibarbeit zu erledigen. Was hat mein Opa schon 1951 gesagt: „Du kannst nicht einmal so schlecht denken, wie schlecht diese Hallunken sind !“ Daran habe ich nicht die geringsten Zweifel !

    Gefällt mir

  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    Hinweis auf Sendung: Namensvetter bekommt versehentlich Urteil zugestellt und wird nun gepfändet – obwohl alle wissen, dass die falsche Person gepfändet wird – inkl. Richter und Justizministerium – doch das Ministerium beruft sich auf ‚richterliche Unabhängigkeit‘ bei eindeutig organisatiorischen Mängeln (höflich gesagt)
    Gerichtswillkür nach Identitätsverwechslung
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Gerichtswillkuer-nach-Identitaetsverwechslung,markt10574.html

    Gefällt mir

  3. Tobias Claren schreibt:

    Noch eine Ergänzung.
    Was „Herr Schmidt“ auf jeden Fall noch machen sollte, Bei Yelp, Facebook Rezensionen, GoLocal etc. Bewertungstexte zu den Gerichten hinterlassen.
    Darin kann man dann auch die Klarnamen von Staatsanwalt, Richter, den drei Pfeifen aus der Story etc. nennen.

    Gefällt mir

  4. Tobias Claren schreibt:

    Warum werden hier keine Klarnamen der Staatsjuruisten genannt?
    Sind die nicht bekannt?
    Jetzt sollte er die Aktion erst Rech wiederholen.
    Diesmal aber zusätzlich mit den Klarnamen der zu Schadenersatz verurteilten Juristen.
    Das Ganze wird heinlich gefilmt, um die möglichen Reaktionen zu veröffentlichen.

    Und DAS wird dann veröffentlicht.
    Evtl. vergreift sich dieser Staatsjuristenpöbel ja sogar im Ton.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s