Steigende Geburtenraten und steigende Kindersterblichkeit in Deutschland

Die FAZ berichtete am 16.12.2015:

Steigende Geburtenraten in Deutschland

Die Geburtenrate in Deutschland ist zum dritten Mal in Folge angestiegen. Zum höchsten Wert seit der Wende haben aber bei weitem nicht nur deutsche Frauen beigetragen.

Die Frauen in Deutschland bekommen wieder mehr Kinder: Eine Frau im gebärfähigen Alter brachte im Jahr 2014 statistisch gesehen 1,47 Kinder auf die Welt. Damit stieg die Geburtenrate zum dritten Mal in Folge. Sie war so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete. Im Jahr 2013 hatte sie bei 1,42 gelegen.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2015/12/16/steigende-geburtenraten-in-deutschland/

Wir hatten demnach im Jahr 2014 die höchste Geburtenrate bis dahin, seit der Wende. 714.927 Geburten gab es 2014, das war ein deutlicher Anstieg von 32.858 Geburten gegenüber dem Vorjahr.

2015 stieg dann die Geburtenrate noch weiter an. 737.630 Geburten gab es in dem Jahr, was einen weiteren Anstieg um 22.703 Baby bedeutet.

1,47 Kinder brachte 2014 eine Frau im gebärfähigen Alter durchschnittlich zur Welt, und das soll damals der höchste Wert nach der Wende gewesen sein.

Es gibt noch eine Statistik

Jahr Lebend­geborene Veränderung
zum Vorjahr
2000 766 999 -3 745
2001 734 475 -32 524
2002 719 250 -15 225
2003 706 721 -12 529
2004 705 622 -1 099
2005 685 795 -19 827
2006 672 724 -13 071
2007 684 862 12 138
2008 682 514 -2 348
2009 665 126 -17 388
2010 677 947 +12 821
2011 662 685 -15 262
2012 673 544 +10 859
2013 682 069 +8 525
2014 714 927 +32 858
2015  737 630 +22 703

Lt. dieser Statistik kamen in Deutschland 766.999 Kinder zur Welt, und im Jahr davor müssen es noch 3.745 Babys mehr gewesen sein.

2014 gab es aber nur 714.927 Geburten, das sind fast. 56.000 Kinder weniger als 1999, aber dennoch soll die Geburtenrate der Frauen im gebärfähigem Alter 2014 hie höchste Geburtenrate nach der Wende gewesen sein, damit also auch höher als im Jahr 1999 oder 2000.

1999/2000 hatte Deutschland 82,16/82,26 Millionen Einwohner. 2014 waren es dann 81,2 Millionen. Das sind dann ungefähr 1 Millionen weniger Menschen, oder geschätzt ca. 500.000 weniger Frauen, davon werden aber nicht alle im gebärfähigen Alter sein.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2861/umfrage/entwicklung-der-gesamtbevoelkerung-deutschlands/

Es ist also möglich, dass die Geburtenrate pro Frau (im gebärfähigen Alter) steigt, obwohl weniger Kinder zur Welt gebracht werden. Allerdings stellt sich die Frage nach dem Sinn einer solchen Statistik, weil es vielleicht nicht aussagekräftig genug ist, zu verbreiten, dass die Geburtenrate auf einem Höchststand ist, wenn die tatsächlichen Geburten noch immer geringer sind, als z.B. 1999/2000.

Die Anzahl der Geburten, und die Geburtenzahl pro Frau machen natürlich nur wenig Sinn, wenn man nicht gleichzeitig auch die Säuglingssterblichkeit betrachtet. Um 6% ist die Säuglingssterblichkeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist in Prozent deutlich höher, als der Prozentsatz der gestiegenen Geburten, und sollte zu denken geben. Wie ist ein so hoher Prozentsatz möglich?

Es macht sehr wenig Sinn, wenn man sich über eine höhere Geburtenrate der Frauen freut, (z.B. auch gegenüber 1999/2000), aber verschweigt, dass die Geburten in absoluten Zahlen dennoch niedriger sind gegenüber 1999/2000, und gleichzeitig auch noch die Sterberate bei den Kindern deutlich angestiegen ist.

Im FAZ-Beitrag gibt es noch eine interessante Widersprüchlichkeit.

Die meisten Kinder bringen Frauen in Sachsen zur Welt.

Und dann

Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit hätten 2014 durchschnittlich 1,42 Kinder je Frau zur Welt gebracht (Vorjahr: 1,37); Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit hätten durchschnittlich 1,86 Kinder geboren (Vorjahr: 1,80).

Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit haben demnach um 0,5% zugelegt, während Frauen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit sogar um 0,6% zugelegt hätten.

Die meisten Kinder wurden also in Sachsen geboren, und die meisten Kinder brachten Frauen mit einem ausländischen Pass zur Welt. Dies könnte den Verdacht aufkommen lassen, dass in Sachsen besonders viele Frauen mit ausländischem Pass leben.

Sachsen gilt aber nicht als besonders ausländerfreundlich, und im Allgemeinen würde man denken, dass dort weniger Ausländer leben, als in den westlichen Bundesländern. Stimmt das vielleicht gar nicht?

Hier gibt es mindestens 2 Möglichkeiten. Vielleicht leben in Sachsen gar nicht weniger Ausländer, sondern nur Menschen aus anderen Ländern, als dies in den westlichen Bundesländern der Fall ist. Dass in Sachsen vermutlich weniger Afrika oder Moslems leben, dürfte unbestritten sein, aber evtl. leben dort mehr Menschen aus Polen, Russland oder dem Balkan als hier.

Eine andere mögliche Variante wäre, dass dort, wo es weniger Ausländer gibt, die Deutschen mehr Kinder bekommen, als in Bundesländern, wo der Ausländeranteil besonders hoch ist.

Die Stadt Gelsenkirchen ist so ein mögliches Beispiel. Lt. offiziellen Untersuchungen ziehen aus Gelsenkirchen immer mehr Deutsche und Wohlhabende weg, während immer mehr Arme und Ausländer nach Gelsenkirchen ziehen. Die Vermutung liegt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Wegzug und Zuzug gibt. (An Tagen, an denen in Gelsenkirchen kein Fußballspiel stattfindet, hat hier fast jeder den Eindruck, dass in Gelsenkirchen kaum noch Deutsch gesprochen wird.) Es wäre interessant die Geburtenrate von Gelsenkirchen aufgeschlüsselt zu erfahren.

19.1.2016 Wiesbaden. Gelsenkirchen hat mit die höchste Geburtenrate in NRW. Das geht aus der jüngsten Statistik zur Bevölkerungsentwicklung in NRW hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Im Jahr 2012 kamen in NRW insgesamt 145.755 Babys zur Welt. Bundesweit waren es mehr als 670.000.
http://www.derwesten.de/panorama/mehr-babys-in-deutschland-aber-auch-mehr-todesfaelle-id8146515.html#plx1982264126

Ein hoher Ausländeranteil spricht also für eine hohe Geburtenrate, aber wie entwickelt sich dann die Geburtenrate der Frauen mit deutschem Pass?

 

Hier noch eine Entwicklung in der Presse.

Am 3.7.2012 schrieb die WAZ:

Zahl der Geburten in Deutschland so niedrig wie nie

http://www.derwesten.de/panorama/zahl-der-geburten-in-deutschland-so-niedrig-wie-nie-id6834425.html

Am 16.8.2012 schrieb die WAZ:

So wenig Geburten wie noch nie

http://www.derwesten.de/region/so-wenig-geburten-wie-noch-nie-id6991717.html

Geburtenrate in NRW so niedrig wie nie zuvor

http://www.derwesten.de/gesundheit/geburtenrate-in-nrw-so-niedrig-wie-nie-zuvor-id6988757.html

In Essen werden so wenig Babys geboren wie nie zuvor

http://www.derwesten.de/staedte/essen/in-essen-werden-so-wenig-babys-geboren-wie-nie-zuvor-id6989734.html

16.12.2015

Frauen in Nordrhein-Westfalen: deutlich mehr Kinder

http://www.derwesten.de/region/frauen-in-nordrhein-westfalen-deutlich-mehr-kinder-id11385662.html

Am 27.7.2016 schrieb die WAZ:

Höchste Geburtenzahl in NRW seit 13 Jahren

http://www.derwesten.de/region/hoechste-geburtenzahl-in-nrw-seit-13-jahren-id12043054.html

Am 30.6.2016 schrieb die WAZ:

Babyboom in NRW: So viele Geburten wie seit Jahren nicht

http://www.derwesten.de/region/babyboom-in-nrw-so-viele-geburten-wie-seit-jahren-nicht-id11963243.html

Diese unterschiedlichen Überschriften sind möglich, da man die Grundlagen verändert hat. 2012 berichtete man noch über die absoluten Zahlen der Geburten, später wechselte man zu den Geburtenraten einer Frau im gebärfähigen Alter. Zwar sind dort die Prozentzahlen auf einem Rekordhoch nach Wende, die absoluten Zahlen sind es jedoch noch nicht.

Die Kinderhilfsindustrie wird die Entwicklung freuen. So fällt es ihnen leichter, auch in den nächsten Jahren ihr mafiöses Spiel bei den Inobhutnahmen zu steigern. Immerhin hat man dort eine Verdoppelung der Zahlen innerhalb von 10 Jahren erreicht, was absolut nichts mit den tatsächlichen Zahlen der Geburten zu tun hat.

Auch mit einer angeblichen steigenden Erziehungsunfähigkeit der Eltern hat das nichts zu tun, denn es zeigt sich ja regelmäßig, dass die Jugendämter und die Kinderhilfsindustrie die Problemfälle gar nicht haben wollen, sondern an den leichten Fällen, wie Antonya oder PAUL etc. mehr interessiert sind. Um die Problemfälle kümmert man sich lieber nicht, das macht zu viel Arbeit, und schmälert den Profit.

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3 Antworten zu Steigende Geburtenraten und steigende Kindersterblichkeit in Deutschland

  1. Korte Werner schreibt:

    Das die „Nichtdeutschen“ mehr Kinder gebären, als die Deutschen liegt vielleicht daran, daß die Deutschen für die „Nichtdeutschen“ malochen müssen, dadurch die Letzteren wegen der höheren Arbeitslosenzahlen mehr Zeit für ihre „Hobbys“ haben. Wo auf der Welt bekommt man sein „Liebesleben“ (auf Kosten der Deutschen Malocher) so gut bezahlt ? Ich habe einmal mit einem Türken zusammen gearbeitet, der bekam soviel „Liebeslohn“ (Kindergeld), wie ich Arbeitslohn. Und weil er so viel „Liebeslohn“ bezog, bekam er trotz 2,50 DM niedrigerem Stundenlohn (als Ungelernter) genau so viel Arbeitslohn ausgezahlt wie ich, weil das so laut „Steuerkarte“ vorgesehen ist. So bezog er fast doppelten „Liebeslohn“ für (fast) gleiche Arbeitsleistung !

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  2. wüstenvogel schreibt:

    Inzucht=höhere Kindersterblichkeit
    Wer begeht seit zig Generationen Inzucht?

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    • beamtendumm schreibt:

      Keine Ahnung. Du und deine Familie???
      Der NIEDERRHEINER??? Aber bei Homos ist es mit der Zucht ja wohl vorbei.
      Die SONNENSTAATLÄNDLER??? Das SSL gibt es aber noch nicht lang genug, um seit Generationen Inzucht betreiben zu könenn.
      Bleibt noch Bazi RENTINA, die könnte tatsächlich ein Inzucht Produkt sein, die und ihr Halbbruder die WEISSWURSCHT, von der wir ja schon ewig nichts mehr gehört haben.
      Sein neustes Buch wird wahrscheinlich lauten:
      SKANDAL IN BAMBERG: EINE POLIZEISCHWUCHTEL PARKT EIN.
      oder
      SKANDAL IN DER KLAPSE: EIN POLIZEISPITZEL PACKT SEINE ZAHNBÜRSTE AUS.

      Die DEUTSCHEN betreiben sicherlich nicht seit Jahren Inzucht, dazu ist seit Generationen dieses Land bei seinen Nachbarn zu beliebt. Seit Generationen gibt es Zuzug aus allen möglichen Ländern, Inzucht im großen Stiel ist damit ausgeschlossen. Das kann nur irgendwo in einem Dorf in Bayern oder beim NIEDERRHEINER passieren, aber sowohl bei der bayrischen Schnapsdrossel, noch beim NIEDERRHEINER wird es eine weitere Zucht geben, dafür hat die Natur gesorgt.

      Es sei noch angemerkt, dass eine höhere Kindersterblichkeit durch Inzucht über Generationen, sich vermutlich nicht innerhalb eines Jahres bemerkbar machen würde.

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