BOCHUM: Demo am Dienstag, Verhandlung am Donnerstag

Für Dienstag den 12.7.2016 haben wir bekanntlich eine Demo vor dem Landgericht Bochum angemeldet. Zwischen 11 Uhr und 14 Uhr werden wir vor dem Haupteingang des Landgerichts präsent sein. Die Protestaktion ist nötig, weil es am Donnerstag dem 14.7.2016 eine Verhandlung beim LG Bochum geben wird.

Das Verfahren ist gleich aus mehreren Gründen erwähnenswert. Es geht nun um ein Hauptsacheverfahren zwischen dem SPD-Stadtverordneten Gerhard Lichtenberger, auch als Gerd Lichtenberger unterwegs, und Stefan Gundelach, der Mitglied bei DIE LINKE ist.

G. Lichtenberger ist auch Gründer und Geschäftsführer der LIFE-Jugendhilfe, und tritt auf dem Papier für das Kindeswohl ein. Allerdings hat er diesbezüglich ein sehr merkwürdiges Verständnis von Kindeswohl.

Seit Jahren sorgen Lichtenberger und seine Life-Jugendhilfe immer wieder für Skandale. Bereits 2004 z. B. berichtete der SPIEGEL über Lichtenberger und einen Jungen, den er in Chile untergebracht hatte.

 … Ein chilenischer Staatsbediensteter stellte unverblümt klar, die Arbeit des Bochumer Trägers „Life“ in seinem Land könne zur „ernsthaften Gefährdung für die bilateralen Beziehungen werden“. Schon Ungereimtheiten bei den Visa der Jugendlichen reichten den Südamerikanern aus. Der Botschafter möge „Life“ doch bitte schön alsbald zum Abzug drängen, im Interesse der deutschchilenischen Freundschaft – in der feinen Welt der Diplomaten eine heftige Erschütterung. …

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2004/02/02/straftaeter-risiko-am-rio-coco/

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2003/08/13/werkbank-statt-schulbank/

Doch es ging nicht nur um Ungereimtheiten beim Visa, sondern ein Life-Jugendlicher wurde in Chile zu 3 Jahren Haft verurteilt, weil er eine Lederjacke geklaut hatte.

Die Skandale beschränkten sich auch keineswegs auf Chile. Der WDR berichtete 2015 über PAUL in Ungarn, und betitelte die Sendung:

„MIT KINDERN KASSE MACHEN“.

Zuletzt holte der Rhein-Sieg-Kreis einen von Lichtenberger betreuten Jugendlichen aus Kirgistan zurück. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in das Krisengebiet ab, aber Lichtenberger bringt dort Kinder unter.

Ein merkwürdiges Verständnis von KINDESWOHL würde ich dem Ratsherr attestieren wollen, was sich wohl auch im Schulbesuch niederschlägt. Der Junge PAUL hatte in Deutschland das Gymnasium besucht , und bekam in Ungarn lediglich 4 Stunden Unterricht in der Woche. Nicht in einer Schule, mit anderen Kindern, nein nur am PC.

Mindestens 7000 Euro bezahlte das Jugendamt monatlich für die Betreuung von PAUL. Ca. 600 Euro bekam der Betreuer in Ungarn, den man kunstvoll um ca. 10 Jahre verjüngt hatte, damit es nicht ganz so blöde aussieht. Ein ehemaliger Handwerker, der tatsächlich schon über 70 Jahre war, war der Betreuer in Ungarn. Ca. 7000 Euro vom Jugendamt, von denen ca. 600 Euro weitergegeben werden, das hinterlässt. mal eben monatlich 6400 Euro bei der Life GmbH. Und Paul ist natürlich nicht das einzige Kind, das auf diese Weise Geld in die Kasse gespült hat. Das Geld floss so reichlich, dass Lichtenberger und Frau jeweils 5.000 Euro der SPD spenden mussten/wollten, um wenigstens etwas von dem Geld wieder los zu werden, Übrigens, für insgesamt 10.000 Euro da muss ein alter ungarischer Rentner, der monatlich lächerliche 600 Euro bekam, doch verdammt lange arbeiten.

Lichtenberger kann zwar fast alles gebrauchen, besonders sorgte er gerne regelmäßig für nette Zeitungsberichte, nur Kritiker, die ihm in das lukrative Süppchen spucken, die hat er nicht so gerne.  Da greift er vielleicht auch mal ganz gerne zu einer eher „kreativen Wahrheit“.

Während der Wahl zum Oberbürgermeister hatten Unbekannte auf einige Wahlplakate des SPD-Kandidaten auch ein Plakat mit Lichtenberger geklebt. Dieses Plakat war ca. eine Woche vor unserer Demo in Bochum geklebt worden. Nun behauptet Lichtenberger, dass dieses Plakat auch auf unserer Demo als Flyer verteilt worden wäre. Dumm nur, dass unsere Flyer alle einen V.i.S.d.P. Hinweis hatten, der angeblich verteilte Lichtenberger:Flyer diesen Hinweis nicht besitzt. Keiner der Demonstranten kann sich am diesen Flyer erinnern, aber ganz zufällig kamen 3 Personen aus dem Umkreis von Lichtenberger vorbei, die teilweise behaupten, dass sie den Flyer dort gesehen hätten. Dumm nur, dass die anwesende Polizei den Flyer nicht gesehen hat.

Per einstweiliger Verfügung hat Lichtenberger nun Stefan untersagen lassen, zukünftig einen Flyer zu verteilen, für den er weder verantwortlich ist, und den er auch nie verteilt hatte. Die einstweilige Verfügung wurde erlassen, ohne dass Stefan diesbezüglich gehört wurde.

Am Donnerstag geht es nun darum, dass diese einstweilige Verfügung wieder aufgehoben wird.

Der Text auf dem Flyer ist auch völlig harmlos, so dass es auch gar keinen wirklichen Grund gibt den Flyer zu verbieten. Außerdem handelte es sich bei dem Text um eine Formulierung, die nur in dem Wahlkampf zum OB überhaupt einen gewissen Sinn macht. Dies, und die Tatsache, dass der Flyer nicht von Stefan bzw uns, gefertigt, oder verteilt wurde, zeigt schon, dass es nicht wirklich um den Flyer oder Text geht. Vielmehr soll generell der kritische Bürger mundtot gemacht werden, damit Lichtenberger und die Life-Jugendhilfe auch weiterhin

Mit Kindern Kasse machen

können. Doch wir lassen uns von Lichtenberger und seinen Machenschaften nicht einschüchtern.

Die Demo findet am 12.7.2016 ab 11 Uhr vor dem Landgericht Bochum statt.

Die Verhandlung findet dann am 14.7.2016 ab 10 Uhr beim Landgericht Bochum statt.

Aus gesundheitlichen Gründen ist noch nicht sicher, ob ich an beiden Terminen teilnehmen kann.

NACHTRAG:

Gegen Gerhard Lichtenberger gingen mehrere Strafanzeigen bei verschiedenen Staatsanwaltschaften ein. Erst in Essen und später auch in Bochum. So weit bekannt, sind die Verfahren bisher nicht eingestellt. Allerdings soll die STA Essen das Verfahren inzwischen auch an die STA Bochum abgegeben haben. Ganz aktuell wurde mir mitgeteilt, dass im Juli 2016 eine weitere Anzeige gegen Lichtenberger bei einer Staatsanwaltschaft gestellt wurde.

 

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2 Antworten zu BOCHUM: Demo am Dienstag, Verhandlung am Donnerstag

  1. Korte Werner schreibt:

    Vielleicht hat der Herr Lichtenberger, wie auch die meisten „Familien-(hin-?) Richter“ und „Familienanwälte“ nicht die Fähigkeit, Absicht und den Willen Kindeswohl von Kassenwohl zu unterscheiden ? Die Grund- und Menschenrecht-Verletzungen sind doch schon von den „Gesetzgebern“ eingebaut. Warum ? Man will Kasse machen, Existenz- und Profitsicherung haben Vorrang vor tatsächlichem Kindeswohl. Schon allein die Tatsache, daß in innerfamiliären Streitigkeiten oder auch Unfähigkeiten Juristen implantiert worden sind, entlarvt doch dieses verkommene System. Denn wenn es in familiären Angelegenheiten Probleme gibt, brauchen sie Hilfe, von Helfern, keine Profiteure ! Schlichten, helfen statt richten !

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