Pressekonferenz zu Silz

Erinnern wir uns nochmal an den Jugendamtsskandal um Antonya. Antonya ist lt. RTL der berühmteste Fall von Jugendamtswillkür in Deutschland. Dieser Jugendamtsskandal sorgte für sehr viel Aufregung im Internet und auch Unterstützung für Antonya und die Familie.

Aber es gab auch eine ganz widerliche Gegenreaktion besonders einigen Deppen bei ALLMYSTERY und beim NIEDERRHEINER schossen sich regelrecht gegen Antonya, ihre Eltern und Unterstützer ein. Die Überschrift lautete zunächst harmlos.

Wurde Antonya wirklich vom Jugendamt entführt?

Eine ergebnisoffene Diskussion war da aber nicht gewünscht. Da waren einige selbsternannte „Fachkräfte“ am Werk, die ihren Sachverstand aus 14 Tage hospitieren in einem Kinderheim hatte.(RubyTuesday), oder mal für eine Behörde gearbeitet hatten (RENTINA jetzt EMZ) und aber vorzeitig in den Ruhestand geschickt wurde, oder Leute die gegen Antonya und die Familie gehetzt haben weil sie den ersten Unterstützer (Jo Conrad) nicht leiden konnten.

Natürlich gab es dort auch sehr viele Menschen die versucht hatten echte Aufklärung zu betreiben, und die Wahrheit zu verbreiten, diese blieben aber nicht lange in dem Forum, da die oben genannten regelmäßig dafür sorgten, dass solche Kommentatoren gesperrt wurden.

Bei ALLMYSTERY waren die Unterstützer also nicht gewollt, außerhalb waren sie aber äußerst erfolgreich. Dank der Unterstützung im Internet bekamen die Eltern das Sorgerecht zurück, und die aus dem Kinderheim geflüchtete Antonya musste nicht mehr ins Heim zurück.

Bei Antonya ging es aber nicht nur um das Jugendamt, sondern auch um die Justiz, und um ihre Erlebnisse im Kinderheim, Auch die Erlebnisse im Kinderheim wurden von den Schmierfinken bei ALLMYSTERY bestritten. Dabei waren einige gravierende Fälle sogar schon dem zuständigen Jugendamt bekannt, und dies hatte dem Heimleiter danach bestimmte Maßnahmen schriftlich untersagt. Dennoch bestritten die Vollpfosten von ALLMYSTERY dies, obwohl sie nun wirklich nicht wissen konnten, was im Heim abging.

Nach dem Sieg von Antonya und ihren Eltern sah die Überschrift

Wurde Antonya wirklich vom Jugendamt entführt?

ziemlich dämlich aus. Das positive Ergebnis für die Familie könnte ja den Schluss zulassen, dass man die Frage endgültig mit  einem eindeutigen

Ja

beantworten könnte. Also musste eine neue Überschrift her.

Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

So lautet die neue Überschrift. Eine ziemlich dämliche Frage, und die Antwort ist so eindeutig wie das Amen in der Kirche.

Es gab in den letzten Jahren so viele Jugendamtsskandale, die durch die Presse gingen, dass dies selbst den dort hartnäckig verbliebenen Deppen nicht entgangen sein könnte, dass man diese Frage noch viel öfters mit einem eindeutigen

Ja

beantworten muss. Ja, die angebliche Jugendhilfe ist ein verkommenes Geschäft geworden, wo es eben viel zu oft nicht um das Kindeswohl geht, sondern um

Mit Kindern Kasse machen,

wie das der WDR in gleich mehreren Sendungen behauptet hat.

Kinder in Chile, Kirgistan, Rumänien, Spanien, Ungarn und etlichen anderen Ländern dienen hauptsächlich dazu die Kassen der Träger zu füllen. Alleine NRW hat ca. 250 Kinder in 22 verschiedenen Ländern untergebracht. In Ländern wie Kirgistan rät das Auswärtige Amt von Reisen ab, weil es ein Krisengebiet sei, ober unsere Kinder, die sich natürlich kaum wehren können, die bringt man dort unter.

Wie sieht es dort mit der Schulpflicht aus? Die kommt regelmäßig zu kurz. DIE LINKE im Rhein-Sieg-Kreis hat dazu gerade erst was veröffentlicht.

Und der nächste Jugendamtsskandal wartet schon auf die Veröffentlichung. im August könnte da wieder eine Bombe platzen, aber wir verraten da noch nichts.

Es gibt inzwischen zahlreiche Urteile des BVerfG und von verschiedenen OLG, die eigentlich genau bestätigen, dass die Jugendämter viel zu häufig, und natürlich rechtswidrig aus den Familien holen.

Immer häufiger findet man dazu auch etwas im Fernsehen oder in den Printmedien. Aber nicht nur die Jugendämter sorgen regelmäßig für Skandale, sondern auch die Jugendhilfeträger, Kinderheime und Pflegepersonen/–stellen. etc.

Jugendhilfeträger, egal ob Lichtblick oder Life, egal ob Power for Kids oder Schlupfwinkel etc. geraten in die Kritik.

Und es gibt inzwischen auch zahlreiche Kinderheime, die in den letzten Wochen und Monaten von den Behörden geschlossen wurden,  oder nicht wieder eröffnet werden durften.

Natürlich findet man darüber nichts bei den Dummschwätzern von ALLMYSTERY.

Beim Landgericht Düsseldorf hat in dieser Woche ein Strafprozess gegen 5 Erzieher begonnen, die jahrelang etliche behinderte Kinder in einem Düsseldorfer Kinderheim regelrecht gefoltert haben sollen, und dies auch noch auf Video aufgezeichnet hatten.

Zu den aufgezeichneten Folterungen gehörte die“Teppichrunde“.

Demnach musste sich das Kind auf einen Stuhl setzen, den die Erzieher abwechselnd umstießen. Es schlug immer wieder mit dem Hinterkopf auf den Boden, musste aufstehen, den Stuhl wieder aufstellen und sich setzen. Dann, so der Vorwurf, stießen die Erzieher den Stuhl wieder um. Über Stunden soll das manchmal so gegangen sein, bis zur völligen Erschöpfung des Kindes.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/07/07/erzieher-sollen-autistische-kinder-gequaelt-haben/

In Dahlenburg wurde jetzt ein Kinderheim geschlossen, nachdem der Leiter der Einrichtung wegen Vergewaltigung verurteilt wurde.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/07/01/nach-missbrauch-durch-leiter-kinderheim-schliesst/

Der Rechtsanwalt Michael Langhans und die Polizistin Andrea Kuwalewsky, selber zwischenzeitliches Opfer des Kinderklau durch ein unfähiges Jugendamt, hatten jetzt zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei ging es um angebliche Vorfälle im Kinderdorf Silz.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/07/07/silz-kinderdorf-wehrt-sich-gegen-misshandlungsvorwuefe/

Hier das Video (Teil1) der Pressekonferenz.

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52 Antworten zu Pressekonferenz zu Silz

  1. Kurt Zach schreibt:

    „Ich finde es erstaunlich, dass Leute die nichts in eigener Sache erreicht haben sich über Leute beschweren, die nachweislich schon was erreicht haben.“

    Sagt wer?

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  2. Kurt Zach schreibt:

    Der Anwalt in eigener Sache schreibt sich in Rage, muss aber mal die Namen der beiden guten Anwälte mal erwähnen.(Es gibt noch andere).
    Bliebe dazu nur noch zu sagen, dass ein himmelweiter Unterschied zwischen RA L. und Fachanwalt
    Saschenbrecker besteht.

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  3. beamtendumm schreibt:

    Hat dies auf Jugendamtsmafia rebloggt.

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  4. Kurt Zach schreibt:

    Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob ermittelt wird oder nicht.
    Wenn es zu einer Anklage kommt, dann entscheidet der Richter in seiner richterlichen Unabhängigkeit –
    weiß doch jeder, oder…

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    • beamtendumm schreibt:

      Wie bereits erwähnt, stimmt das eben nicht immer, deswegen mein Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist. Außerdem gibt es auch noch das Ermittlungserzwingungsverfahren und das Klageerzwingungsverfahren, was zwar tatsächlich selten erfolgreich ist, aber immerhin eben doch eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft abändern kann.

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    • Justizfreund schreibt:

      Ja, in seiner Unabhängigkeit und Willür und vorher die Staatsanwaltschaft in Willkür und immer so wie es von oben gewollt ist oder wie man die wenigste Arbeit hat: http://blog.justizfreund.de/?page_id=74

      Als die RAF anfangs noch aktiv war und wenn es einen Banküberfall gab, dann war die Nachfrage, wenn Polizeialarm war ob es einen Rote Armee Hintergund hatte. Und wenn ja, dann ist erstmal keiner hingefahren. Das war wirklich so!
      Aber heute will davon natürlich keiner mehr was wissen.
      Es wusste jeder es passiert keinem was ausser dem Geld der Bank und die sind schwerst bewaffnet und gerade wegen der Abschreckungswirkung. Und warum eskalierend das eigene Leben und das anderer Menschen riskieren für Geld der Bank.
      Natürlich ging es auch Menschen mehr als schlecht und diese waren traumatisiert und man weiss nicht wieviele Jahre. Aber das hat auch wiederum keinen Politiker oder die Justiz interessiert! Sondern wie immer, der Staat hat zu erst geschossen…

      Und was ich heute so toll finde. Die Banken haben in der gleichen Zeit 10000 mal und mehr so viel hoch elitär legal abgezockt wie das wenige um das diese von der RAF etc. beraubt wurden! Wie auch ein Kurt Zach als Jurist abkassiert oder es möchte.

      Und hör mir bitte mit der blöden verlogenenen perversen Staatsanwaltschaft als Marionette auf!
      Über 100 Strafanträge habe ich mittlerweile erhalten und jetzt gerade wieder vor 2 Monaten vom Präsidenten des OLG Hamm oder den LG-Bielefeld. Ich weiss es noch nicht mal mehr genau wegen der dummen Anzahl.
      Und keiner ist sich mehr als zu blöde!

      Und jetzt kommst Du und zeigst mir das!
      Du hast nicht einmal einen gekrümmen kleinen nach hinten gebogenen Schwanz, Wetten?

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      • Justizfreund schreibt:

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493250.html

        Und Du wirst Dir die Peversion nie vorstellen können, weil Du ein Profiteur bist.

        „“Bin ein bißchen eingesandet“, sagte er lächelnd, als man ihn fand. Er hatte keine Schaufel, keine Sandbleche und kein Abschleppseil dabei – nur sein Gottvertrauen und seinen Schäferhund.“

        Und ich glaube genau das war einer auf den ich gestossen bin nachdem wir ebenfalls mal genau in die Richtung gefahren sind.

        „Ebenfalls im Oktober entdeckten Suchtrupps 40 Kilometer weiter westlich einen alten Ford mit vier toten Belgiern. Der Fahrer und seine Frau hatten sich verirrt und, als sie keinen Ausweg mehr sahen, erst ihre zwei Kinder erdrosselt, dann sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten. Endstation „depot des cadavres“, die Leichenhalle im Krankenhaus von Tamanrasset..“

        Komm wir machen was! Wenn Dein Schwanz nicht klein genug ist, dann fahren wir auch nach Cammerun durch den Tschad.

        Auch mich hat man mal mit einer Walter PKK am Kopf aufgeweckt…

        „Die meisten Havariepiloten könnten gerettet werden, wenn sie wenigstens ausreichend Wasser gebunkert hätten. Bei 45 Grad im Schatten braucht der Mensch im Wüstenklima um die sieben Liter Flüssigkeit am Tag.“

        Ach scheiss was drauf sag ich, wenn man ca. 1000km vor Tamanrasset feststellt, dass man zwar mit den Wasservorräten ankommt aber mit dem Sprit auf keinen Fall niemals, dann fahre ich halt noch mal ca. 150km zur letztzen Tankstelle zurück und schütte das Wasser aus….

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      • beamtendumm schreibt:

        100? Ehrlich?

        Da bin ich mit meinen 21 (nur Staatsanwaltschaft Essen) und höchstens 10 von anderen, noch im Anfängerstadium. 100? Nein, ich bin kein bisschen neidisch, gerne gebe ich mich mit der Verfolgerrolle zufrieden.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Hier schreibt kein Jurist, sondern ein sog. Justizgeschädigter – entsorgter Elternteil.
        Ich bin entsetzt über das Niveau dieser Plattform.

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      • beamtendumm schreibt:

        Gerade wenn man selbst Betroffener ist, dann sollte man froh sein, dass man endlich mal auch Juristen und eine Polizistin auf seiner Seite hat.

        Neid ist sicherlich nicht hilfreich.
        „Die hat ihre Kinder zurück, ich nicht“, solche Gedanken helfen nicht weiter.

        Danke noch für das Lob über das Niveau dieser Plattform, denn tatsächlich sollte das jeden entsetzen was hier geschrieben wird. 😉

        Einen umfangreichen Beitrag zu den Pressekonferenzen bezüglich dem Kinderheim Silz erschien
        im PEX (Pfalz-EXpress)
        https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/07/11/silz-kinderheim-weist-alle-misshandlungsvorwuerfe-zurueck-rechtsanwalt-widerspricht-es-ist-passiert/

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  5. Kurt Zach schreibt:

    Was kommt denn bei all dem Engagement für die Mandanten heraus?

    So manch anderer Fachmann meint, dass das Handeln und Auftreten dieses Anwalts nicht immer nachvollziehbar und zielführend ist, vielleicht sogar im einen oder anderen Fall schädlich sein könnte.

    Sehen Sie es mal so: Auch der Anwalt ist nämlich und unbestreitbar Teil dieser Kinderhilfsindustrie.
    Er verdient seinen Teil dabei.

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    • beamtendumm schreibt:

      Das ist grundsätzlich richtig. Die meisten Anwälte sind tatsächlich ein Teil dieser Kinderklauindustrie. Aus meiner Sicht ist man das aber nicht, wenn man wirklich die Interessen seiner Mandanten vertritt, und tatsächlich für die Zusammenführung der Familie kämpft.

      Aus meiner Sicht trifft dies aber nur auf sehr wenige Anwälte zu. Manche machen aus finanziellen Gründen lieber gemeinsame Sache mit dem System, als es zu bekämpfen. Deshalb bin ich froh, dass es einige wenige Anwälte gibt, die nicht zum Schein mit dem Wattebäuschen um sich werfen, sondern lieber das Kriegsbeil ausgraben. Ich kann ihnen versichern, wer mit dem System spielt, der macht leichter Kasse, als der der dem System dauernd ans Bein pinkelt.

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  6. Korte Werner schreibt:

    Aus meiner Erfahrung mit Jugend-„Amts“-Bediensteten und Familien-hin-)“Richtern“ kann ich beweisbar belegen, da wurde und wird um die Wette gelogen, manchmal so schlimm, daß die Betoffenen das nicht überleben, wie z. B. ein Mädchen der Familie Haase aus der Nähe von Münster und z. B. in Wuppertal. Leider war und ist das kein Einzelfall, sondern nur zwei von sehr vielen, abgesehen von den psychischen und materiellen Schäden der Betroffenen (Opfer) dieses RechtS-Staates, der die Täter auch noch mit Fantasie-Gehältern und Pensionen belohnt, statt sie so zu behandeln, wie sie ihre Opfer behandelt haben. Das es nebenbei auch noch „Nützliche Idioten“ gibt, die das auch noch anzweifeln oder ins lächerliche ziehen, ist nicht neu.

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    • Kurt Zach schreibt:

      Wer hat hier etwas ins Lächerliche gezogen oder angezweifelt?
      Wenn sich dieser Satz auf den Kommentar beziehen sollte und Sie einen „nützlichen Idioten“ im Verfasser ausgemacht haben wollen, dann wird deutlich, dass nicht aufmerksam gelesen wurde.
      Es wurde ein Einzelfall dargestellt, der vielleicht zu den anderen tragischen Fällen gar nicht passt.

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  7. Kurt Zach schreibt:

    Alle Kinderheime taugen nichts?

    Bei aller berechtigten Kritik am Wirken der verschiedenen Jugendämter und damit verbunden der Heimindustrie muss auch einmal gesagt werden, dass es im Einzelfall gut ist, dass es Heime gibt.
    Man denke an die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge oder aber an Kinder und Jugendliche, die tatsächlich keine Familien mehr haben.

    Auch bei temporären „Unterbringungen“ erscheint es zunächst ebenfalls besser, Kinder nicht sofort in Pflegefamilien unterzubringen.
    Pflegefamilien ersetzen offen Vater und Mutter, bilden familienähnliche/-ersetzende Strukturen ab.
    Im Gegensatz dazu lässt die Heimstruktur den untergebrachten Kindern theoretisch die Möglichkeit, sich die Urpsrungsfamilie zu erhalten.
    In Heimen soll also theoretisch noch mehr auf Rückführung der Kinder zu ihren Eltern/Familien hingearbeitet werden.

    Es ist allerdings zunehmend zu beklagen, dass auch Kinder im Heim den Familienbezug immer schneller verlieren. Schuld daran sind die nun vorherrschenden Konzepte, die jetzt auf dauerhafte Ausschaltung der Eltern und Familien abzielen.
    Denn Familie – in allen ihren Erscheinungsformen – ist out.
    Einmal in den Fängen des Jugendamtes sind die Kinder ihren Eltern, sind meist die Familien insgesamt „verloren“.

    Der genannte Fall Kuwalewsky, der das Sorgerecht für ihre Kinder nie vollständig entzogen worden war, ist allerdings eigentlich ein positives Beispiel für die Einsicht eines Jugendamtes, das letztendlich die Rückführung in die Familie Kuwalewsky zugelassen hat.

    Dabei waren nicht die heute angeprangerten angeblichen Umstände im Heim ausschlaggebend für die Rückführung, sondern, dass das Kreisugendamt Bad Dürkheim eingesehen hatte, dass aus pädagogischer Sicht beim ältesten Sohn der Frau Kuwalewsky diese Heimunterbringung nichts Positives bewirken könnte. Das Jugendamt hatte sich letztendlich vom Befinden des Kindes bestimmen lassen.

    Deswegen erscheint es nicht ganz nachvollziehbar, mit welchem Eifer Frau Kuwalewsky und -nach eigener Angabe – ihr derzeitiger Lebensgefährte, Rechtsanwalt Michael Langhans, gegen die Einrichtung in Silz vorgehen.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Auf der „Pressekonferenz“ in Lambrecht/Pfalz kam zu Tage, dass Herr Rechtsanwalt Langhans fast die Hälfte der vermeintlichen Opfer anwaltlich vertritt – das zumindest könnte für monetäre Interessen der Gemeinschaft LA(nghans)KUwalewsky)sprechen, so könnte man meinen (auch wenn viele Mandanten wahrscheinlich nicht wohlhabend sind – die Staatskasse übernimmt zumindest die Beratungskostenhilfe).

    Dass es in Heimen – aber auch anderswo – zu Übergriffen und Angriffen auf Kinder und Jugendliche kommen kann, ist unbestritten und sehr bedauerlich.
    Aber in einer Vielzahl der Fälle wird man die „Täter“ unter den Kindern und Jugendlichen selber zu suchen haben und nicht unter dem Heimpersonal.
    Was heißt das aber?
    Da gibt es Täter, die sind nicht strafmündig. In diesen Fällen gibt es keine strafrechtliche Verfolgung.
    Im Falle des benannten Zeugen, der sich selbst der über ein Jahr stattgefundenen wiederholten Vergewaltigung eines anderen Heimkindes bezichtigte, war aufgrund des Alters Strafmündigkeit gegeben.

    Wollen Frau Kuwalewsky, die Polizistin, und Herr Langhans, der Anwalt, jetzt stellvertretend ihren Zeugen hinter Gitter bringen?
    Hat man dem Zeugen, der die unhaltbaren Zustände im Heim durch seine öffentliche Aussage belegen soll, gesagt, welche Konsequenzen das für ihn haben könnte?
    Es ist anzunehmen, dass dies unterlassen wurde, denn sonst hätte der Zeuge sich nicht selbst beschuldigt und belastet.
    Wie man hören kann, forderte der Anwalt den zögernden jungen Mann, der mit psychischen Problemen zu kämpfen hat (so liest man), mit den Worten:„Augen zu und durch!“ auf, den Ablauf der Vergewaltigungen zu schildern.
    Wenn man davon ausgehen muss, dass der junge Mann auch Opfer ist, wo war da der Opfer- und Datenschutz?

    Aber wer weiß, vielleicht ist der Zeuge auch schon belangt worden für die Vergewaltigung des anderen Heimkindes?
    In diesem Falle wäre diese Sache jedoch schon abgeschlossen und müsste nicht in der Öffentlichkeit zum Nachteil des Zeugen und der Heimleitung aufbereitet werden.

    Man fragt sich also, was das Duo Langhans/Kuwalewsky eigentlich mit diesen Aktionen bezweckt?
    Will man sagen, katholische Heime sind nichts und sollten, nach dem Missbrauchsskandal, alle geschlossen werden?
    Oder warum betont man, dass es sich um einen katholischen Träger handelt?
    Möchte man dadurch – so drängt sich die Einschätzung auf – auch noch ein Stück vom „Missbrauchsopferkuchen“ abhaben?

    Es soll hier keinesfalls der Eindruck entstehen, dass man den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche irgendwie verharmlosen wolle.
    Das Gegenteil ist der Fall.

    Aber man muss sich fragen, ob man mit solchen Publicity-Aktionen, wie sie von Langhans/Kuwalewsky laufend inszeniert werden, nicht gerade das bewirkt:

    Eine Verharmlosung von bewiesenem brutalen körperlichen und psychischen Missbrauch durch die Gleichstellung mit den über Silz erhobenen nicht bewiesenen Vorwürfen, die da wären:
    An den Ohren ziehen, im Keller einschließen, sich nicht sofort waschen können, einmal am Tag nicht essen dürfen, etc.

    Diese Vorwürfe sind doch in den meisten Fällen strafrechtlich nicht relevant, so zeigt die Erfahrung.

    In den Fällen von Vergewaltigung der Kinder untereinander, Schlägen und Tritten durch Heimpersonal kommt es auch darauf an, was gerichtsfest bewiesen werden kann.
    Und das entscheidet alleine die Staatsanwaltschaft.

    Es ist eben nicht ausreichend, wenn eine betroffenen Mutter „beweissichernd“ Fotos von Blessuren an ihren Kindern macht.
    Dabei werden dadurch, dass diese Mutter zufällig Polizistin ist, diese Fotos nicht allein deswegen zum Beweis für eine in ihrer Abwesenheit stattgefundene Tathandlung.
    Das sollte diese Polizistin und auch dieser Anwalt wissen.

    Sie sollten auch wissen, dass es fast unmöglich ist, eine Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen, die auch noch ein bestimnmtes Ergebnis haben sollen, zu zwingen.
    Jeder seriöse Anwalt weiß, dass Klageerzwingungsverfahren sehr kompliziert und fast vollkommen aussichtslos sind.
    Das zu ändern bedürfte es einer umfassenden Justizreform, von der wir aber augenscheinlich Galaxien entfernt sind, wie man am gefühlten Verschwinden unseres (guten) Grundgesetzes erkennen könnte.

    Frau Kuwaleswsky kann doch zufrieden sein – sie hat ihre Kinder wieder.
    Ihren Kindern ist -außer der zeitweiligen sicher schmerzvollen Trennung von der Mutter (und der überdauernden vom Vater) – nichts „Gravierendes“ im Heim passiert.

    Geholfen wird Betroffenen durch diesen Aktionismus des Herrn Langhans und seiner Lebensgefährtin Kuwalewsky, die zwar Teil des Justiz- Systems sind und dieses auch nutzen, auf der anderen Seite aber offenbar und öffentlich behaupten, das System funktioniere gar nicht, sicherlich nicht.
    Wenn man nicht Teil des Justizsystems ist, könnte man diesen Eindruck durchaus gewinnen, denn das System funktioniert meist nicht für den Normal-Bürger, so zeigt die Erfahrung.
    Der Normalbürger bekommt nämlich seine Kinder in den seltensten Fällen und nach, wie bei Frau Kuwalewsky, selbstgewählten Psychiatrieaufenthalten und nachgewiesener Gewalt in der Familie (der Vater soll die Mutter geschlagen haben), nicht mehr zurück – im Gegensatz zur Mutter/Polizistin Kuwalewsky.

    Vielleicht sollte man diesen Fall Kuwalewsky nicht immer und immer zu Ungunsten anderer schlimmerer Fälle wieder hervorzerren, zumal die meisten hier noch nicht einmal die Fakten genau kennen und viele Fallschilderungen durch Weglassen oder Hinzufügen nur ein tendenziöses Bild ergeben.
    Der Fall Kuwalewsky ist, so muss man meinen, gerade nicht Beleg dafür, was man durch privates Engagement alles erreichen kann, sondern er ist Beleg dafür, dass gewisse gesellschaftliche Positionen eben privilegieren.
    Denn welcher Richter spricht z.B. erst Erziehungsfähigkeit ab und dann einfach wieder zu?

    Da können sich also Beamte und Anwälte, die nach einer Untersuchung des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in ihrem Beruf die glücklichsten Deutschen sind, doch freuen…

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    • beamtendumm schreibt:

      Alle Kinderheime taugen nichts?

      Ich bin froh, dass mal jemand diese Frage stellt, denn tatsächlich bin auch ich der Meinung, dass Kinderheime grundsätzlich nicht schlecht sein müssen.

      Tatsächlich gibt es Kinder, die z. B. ihre Eltern verlieren, und dafür braucht man Kinderheime oder Pflegepersonen.

      Es gibt aber ein gesellschaftliches Problem, das vermutlich sämtliche Heime und Pflegepersonen betrifft, und das ist der fortschreitende Kapitalismus in allen Bereichen. Fast immer und überall geht es heute vordringlich darum Kohle zu machen. Der Gewinnmaximierung fällt alles zum Opfer, und lässt wirklich gute Arbeit gar nicht mehr zu. Das betrifft nicht nur Kinderheime und Pflegepersonen, sondern auch sämtliche anderen (ehemals) sozialen Bereiche.

      Kindergärten, Kinderheime, Krankenhäuser und auch Pflege- und Seniorenheime. Wirklich gute Einrichtungen darf man wahrscheinlich gar nicht mehr erwarten.

      Kinderheime, die nicht nur elternlose Kinder betreuen, sondern sich am Kinderhandel/-klau beteiligen, können sicherlich von Natur aus keine gute Heime sein. Dort ist ein Kind kein Kind mehr sondern ein Kunde oder Ware.

      Normalerweise müsste sich doch jedes Heim freuen, wenn ein Kind zurück kann zu den Eltern. Das wäre ja auch ein Zeichen für eine gute Arbeit der Heime, oder des Jugendamt. Heute ist man daran aber in der Regel nicht interessiert. Ein Kind das zurückgeht, ist kein Kind an dem man noch was verdienen kann, und die Gewinnmaximierung steht halt eindeutig vor dem Kindeswohl, das ist echter Kapitalismus. Leider haben wir den heute in allen Bereichen.

      Man denke an die vielen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge…

      Nein, an die denke ich nun lieber nicht. Ich glaube, dass an die hauptsächlich solche Leute denken, die bei dem Gedanken Dollarzeichen vor den Augen sehen. Der unbegleitete minderjährige Flüchtling ist für die Helferindustrie schon wieder eine begehrte Handelsware.

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    • beamtendumm schreibt:

      Es ist allerdings zunehmend zu beklagen, dass auch Kinder im Heim den Familienbezug immer schneller verlieren. Schuld daran sind die nun vorherrschenden Konzepte, die jetzt auf dauerhafte Ausschaltung der Eltern und Familien abzielen.
      Denn Familie – in allen ihren Erscheinungsformen – ist out.
      Einmal in den Fängen des Jugendamtes sind die Kinder ihren Eltern, sind meist die Familien insgesamt „verloren“.

      Absolut richtig.

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    • beamtendumm schreibt:

      Der genannte Fall Kuwalewsky, der das Sorgerecht für ihre Kinder nie vollständig entzogen worden war, ist allerdings eigentlich ein positives Beispiel für die Einsicht eines Jugendamtes, das letztendlich die Rückführung in die Familie Kuwalewsky zugelassen hat.

      Dabei waren nicht die heute angeprangerten angeblichen Umstände im Heim ausschlaggebend für die Rückführung, sondern, dass das Kreisugendamt Bad Dürkheim eingesehen hatte, dass aus pädagogischer Sicht beim ältesten Sohn der Frau Kuwalewsky diese Heimunterbringung nichts Positives bewirken könnte. Das Jugendamt hatte sich letztendlich vom Befinden des Kindes bestimmen lassen.

      Frau Kuwalewsky ist für den Beamtendumm-Förderverein ein schwieriger Fall. Sie ist Polizistin, und damit gehört sie eher zu dem Personenkreis, der hier ihr Fett wegbekommen, und hier nicht unbedingt mit Unterstützung rechnen können..

      Allerdings sind hier keine psychisch kranke Deppen am Werk, die gegen alles und jeden hetzen, nur weil jemand bei einer Behörde tätig ist. Es muss schon mehr dazukommen, um hier negativ erwähnt zu werden. Frau Kuwalewsky ist zwar Polizistin, aber auch Opfer des Systems. Als Opfer ist sie, unabhängig ihrer sonstigen Tätigkeit, ein Klientel für den BdF. Ein ganz besonders interessanter dazu. Das Schicksal der Familie zeigt nämlich genau das, was hier schon früher gesagt wurde, nämlich, dass es jeden treffen kann.

      Frau Kuwalewsky ist auch kein Einzelfall mehr, da gibt es z. B. in Straelen eine Mutter die im Knast unterrichtet, und der man vor einigen Wochen auch zwei Kinder geklaut hatte. (Ein Kind ist inzwischen wieder zurück.)

      Ich bewerte das Schicksal der Familie Kuwalewsky völlig anders als sie. Vorweg, es gab niemals einen Kontakt zwischen der Familie Kuwalewsky und dem BdF. Möglicherweise gefällt es Frau Kuwalewsky auch gar nicht, dass sie ausgerechnet auf der Seite des BdF thematisiert wird.

      Der Normalbürger bekommt nämlich seine Kinder in den seltensten Fällen und nach, … nachgewiesener Gewalt in der Familie (der Vater soll die Mutter geschlagen haben), nicht mehr zurück – im Gegensatz zur Mutter/Polizistin Kuwalewsky.

      Wenn der Vater die Mutter/Polizistin tatsächlich geschlagen hätte, dann wäre dies natürlich kein berechtigter Grund für einen Kindesentzug, besonders dann nicht, wenn die schlagende Person gar nicht mehr im Haushalt lebt. Ich finde diese Erwähnung auch bedenklich, denn der Kindesentzug wurde doch damit gar nicht gerechtfertigt. Wurde der Mutter nicht eine angebliche Überbehütung vorgeworfen?

      Der genannte Fall Kuwalewsky, der das Sorgerecht für ihre Kinder nie vollständig entzogen worden war, ist allerdings eigentlich ein positives Beispiel für die Einsicht eines Jugendamtes, das letztendlich die Rückführung in die Familie Kuwalewsky zugelassen hat.

      Diese angebliche Einsicht des JA kann ich höchstens äußerst eingeschränkt erkennen. Es war keineswegs die Einsicht des JA, sondern die beherzte Hartnäckigkeit der Kinder. Der älteste Sohn hatte die Rückkehr ins Kinderheim durch seine Flucht verweigert, und so für Öffentlichkeit gesorgt, die das JA unter Zugzwang setzte. Dieses Handeln des Jungen war es doch, die das JA zur Einsicht nötigte.

      Es mag vielleicht sein, dass das JA hier weniger schweinisch vorging als andere, aber das versuchte „Spielchen“ mit den Töchtern, die zur Strafe für die Rückkehr des Jungen zur Mutter, in ein weiter entferntes Kinderheim gebracht werden sollten, lässt eher das Gegenteil vermuten.Zwar entwickelte sich die niederträchtige Aktion zu einem klassischen Eigentor, aber das kann man doch dem beteiligten JA nicht auch noch „hoch anrechnen“.

      Zur Erinnerung, man wollte die Mädchen noch mit Polizeigewalt zurück ins Heim bringen lassen. Viel Positives kann ich dem JA beim Vorgehen bezüglich der Familie Kuwalewsky wirklich nicht bescheinigen. Die Helden bei diesem positiven Ausgang sind für mich eindeutig die beteiligten Kinder.

      Das Jugendamt hatte sich letztendlich vom Befinden des Kindes bestimmen lassen.

      Es war nicht das Befinden, es war der eindeutige Wille des Kindes, dem das JA nichts entgegenzusetzen hatte. Das Befinden war dem JA sicherlich völlig egal.

      Das Schicksal der Familie war zu der Zeit bereits in der Öffentlichkeit bekannt. Die Flucht des Jungen warf ein weiteres schlechtes Bild auf das JA. Die Rückgabe des Jungen war ein reiner Selbstschutz, um nicht noch weiter in der Öffentlichkeit beschädigt zu werden.

      Der Versuch nun im Anschluss gegen die Mädchen vorzugehen, zeigt doch, dass das JA das Befinden nicht interessierte, und man den Kampf um die Kinder noch nicht aufgegeben hatte. Richtig ist natürlich, dass das JA im nachfolgenden Gerichtsverfahren der (bereits erfolgten( Rückkehr der Kinder keine Steine mehr in den Weg gelegt hatte, aber vermutlich hauptsächlich deswegen, weil die Niederlage des JA damals bereits zementiert war. Immerhin stimmte das JA jetzt der Rückführung der Kinder zu einer Mutter zu, von der sie einige Wochen zuvor noch behauptet hatte, dass diese angeblich erziehungsunfähig sei.

      Deswegen erscheint es nicht ganz nachvollziehbar, mit welchem Eifer Frau Kuwalewsky und -nach eigener Angabe – ihr derzeitiger Lebensgefährte, Rechtsanwalt Michael Langhans, gegen die Einrichtung in Silz vorgehen.

      Eigentlich ist es mir völlig egal, weshalb jemand gegen Missstände vorgeht, Hauptsache man macht es.

      Zur Erinnerung, es gibt im SonnenDeppenLand auch einige MieseLeelas und NIEDERRHEINER, die meinen, dass mich das Thema Kinderklau gar nichts angehe, weil man mir persönlich niemals ein Kind geklaut hat.

      Ich überlege jetzt wegen diesen SonnenStaatDeppen mit Antonya Blutbrüderschaft zu trinken, damit ich einen Grund für den Gerechtigkeitskampf nachweisen kann. 😉

      Ich finde, dass Frau Kuwalewsky durchaus genügend Gründe hat, um gegen dieses System vorzugehen, und wenn das dann auch noch eine Polizistin macht, dann begrüße ich das besonders.

      Ein Anwalt braucht zudem überhaupt keinen besonderen Grund, der Beruf Anwalt ist doch wohl Grund genug.

      Eine Kinderkrankenschwester muss bekanntlich auch keine eigene Kinder haben, um einen berechtigten Grund zu haben ein Kind zu wickeln.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Eins vorweg – der Kommentar war weder Hetze gegen „die Beamtin“ Kuwalewsky, die übrigens selbst jede Form von Kritik an ihrem Auftreten oftmals als „Hetze“, „Stalking“, etc. begreift, noch wurde darin „das Schicksal dieser Familie bewertet“.

        Es ging um Darstellung der Fakten und Einordnung in den Kontext, um divergierende Darstellungen und Einschätzungen.
        Dabei bestand Einigkeit darüber, dass von Inobhutnahme und Kindesherausnahme betroffene Familien Opfer des Tandems Jugendamt-Familiengericht sind und dass dieses Vorgehen den Familien in den seltensten Fällen geholfen hat.

        Wie sich auch noch einmal auf der sog. Pressekonferenz zeigte, geht es Frau Kuwalewsky im Prinzip eben nicht um eine Systemkritik.
        Sie möchte anprangern, dass ein Staat postuliert im Gegensatz zu den Eltern der bessere Erzieher zu sein und dieser Staat trotzdem keine perfekte Erziehung bieten kann (das kann sowieso niemand!), wobei sie die über Silz gesammelten Fälle und auch andere, wie z.B. Gustl Mollath, immer wieder mit ihrem eigenen in Verbindung bringt (obwohl wohl nur Dr. Weinberger, ihr Gutachter, dabei das verbindende Element ist) . Es geht ihr also primär um sich, ihre als Mutter erlittene Schmach, so scheint es.
        Das ihr einstmals verpasste Etikett „schlechte Kindererzieherin“ wird nicht dadurch verschwinden, indem sie selbst dem Heim dieses Etikett aufzudrücken versucht.

        Die Gründe für die Herausnahme der Kinder können Sie dem Blog der Frau Kuwalewsky
        entnehmen:
        Verwahrlosungstendenzen bei den Kindern,etc. und
        psychische Überforderung und Labilität der Frau Kuwalewsky, die sich in stationäre psychiatrische Behandlung begeben hatte.
        Die Kinder waren zwischenzeitlich durch den mit sorgeberechtigten Vater betreut worden, dem das Jugendamt darauf nahelegte, die alleinige elterliche Sorge zu beantragen.
        Der übliche Trennungskrieg mit häuslicher Gewalt kombiniert mit dem fast schon obligatorischen Krieg um das Sorgerecht für die Kinder führt häufig dazu, dass dann Kinder im Heim landen, insofern muss die Gewalt dann auch Erwähnung finden.
        In diesem Fall hat nämlich die Anzeige der Mutter gegen den Vater dazu geführt, dass dieser als Erzieher und Betreuer seiner Kinder aussortiert wurde und dadurch die Inobhutnahme im Heim durch das Jugendamt schlüssig begründet werden konnte.

        Natürlich sind da auch Beamte etc. nicht vor dem Eingreifen des Jugendamtes gefeit.
        Aber: Frau Kuwalewsky hat ihre Kinder wieder.
        Warum? Die Frage muss erlaubt sein.

        Es gibt so viele andere Fälle, in denen die Kinder im Heim bleiben, Fälle, die keine Beachtung finden und seien sie noch so eklatant und eindeutig.

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      • beamtendumm schreibt:

        Aber: Frau Kuwalewsky hat ihre Kinder wieder.
        Warum? Die Frage muss erlaubt sein.

        Und die Frage wurde hier auch schon beantwortet. Der Fall landete in der Öffentlichkeit, und die Kinder haben das Spielchen des Jugendamtes nicht mitgespielt.

        Wie schon die tapfere Antonya, haben die Kuwalewsky-Kinder dem Jugendamt den Vogel gezeigt, oder war es die rote Karte?

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      • Kurt Zach schreibt:

        Zur Erinnerung und Korrektur Ihrer erklärenden Deutungen und Recherchen:
        Frau K. hat drei Söhne und eine Tochter, nicht einen Sohn und Töchter.

        Der Junge war es wohl eher nicht, der die „Spielchen des Jugendamtes“ nicht mitmachte; er riss sich angeblich von der Mutter, bei der er mit Behördengenehmigung ein paar Tage verbringen durfte, an einem Bahnhof los und ging schnurstracks zu seinem „Lebensretter“, versteckte sich dort, während die Polizei die Gegend absuchte und sogar Hubschraubereinsätze zum Auffinden des Jungen geflogen wurden.
        Die Mutter hörte währenddessen bei täglichen Anrufen beim „Retter“ des Jungen, dessen Stimme im Hintergrund, wusste aber angeblich nicht, wo sich ihr Kind befand…?

        Es war schon eine seltsame Gerichtsverhandlung im Februar dieses Jahres, in der der Kinderfreund wegen Kindesentzug des Knaben der Frau K. verurteilt wurde…

        Außer den Beteiligten verwunderte diese Inszenierung jeden anderen der denkenden
        Zuhörerschaft.

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      • beamtendumm schreibt:

        Kann schon sein, dass das geplant war. Warum auch nicht. Man muss doch nicht immer nach den Spielregeln der Schlächter spielen. Besonders wenn man am Ende gewinnen will, kann eine kleine „kreative“ Veränderung der Spielregeln nützlich sein.

        Ich habe hier Leser, die sogar schon ein Kind mit Gewalt aus einem Kinderheim geholt haben. Dafür sind die in der Nacht in ein Kinderheim eingebrochen.

        Na und, sie hatten Erfolg. Das Kind hat ab da wieder bei den Eltern gelebt.

        Ich weiß nur nicht, warum sie sich so gegen die Familie Kuwalewsky eingeschossen haben, wäre es nicht besser, wenn sie ihre Energie dafür benutzen würden, damit sie wieder Kontakt zu ihrem Kind bzw. Kinder bekommen?

        Wenn ich den Anwalt richtig interpretiere, dann ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

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    • beamtendumm schreibt:

      Auf der „Pressekonferenz“ in Lambrecht/Pfalz kam zu Tage, dass Herr Rechtsanwalt Langhans fast die Hälfte der vermeintlichen Opfer anwaltlich vertritt – das zumindest könnte für monetäre Interessen der Gemeinschaft LA(nghans)KUwalewsky)sprechen,

      Oder dafür, dass sich der Anwalt auf dieses Thema besonders spezialisiert hat, und ganz besonders engagiert ist. Es macht nämlich Sinn sich als Opfer nicht einen Wald- und Wiesenanwalt zu nehmen, sondern jemand, der sich diesbezüglich, warum auch immer, besonders engagiert.

      Die Verdienstmöglichkeiten des Anwalts bei der Vertretung der Opfer dürften deutlich schlechter sein, als die Verdienstmöglichkeiten in der Kinderhilfsindustrie.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Eingeschossen hat sich hier -wer- auf eine unrichtige Berichterstattung über diese
        Familie K.? Sieht nach was aus – nur nicht nach Sachlichkeit und Hilfe zu korrekter Meinungsbildung. Sieht man an Ihren Zensierungen.
        Welchen „Anwalt“ zitieren Sie eigentlich bezüglich der angeblich noch nicht eingetretenen Rechtskraft? Bei wem und weswegen?

        Wenn jemand in ein Kinderheim einbrechen will und dies verantworten kann,
        warum sollte er nicht? Es ist aber nicht jedermanns Weg und auch normalerweise
        nicht ratsam. Denn die Justiz hat eine weitreichende Hand, wird niemals ihr Urteil über eine Person aus eigener Einsicht revidieren oder sich gar entschuldigen.
        Ratschläge und Zustimmung zu „Regelbrüchen“ bei wem auch immer hier zu geben,
        ist nicht mutig, sondern im Einzelfall möglicherweise schädlich für den, der Ihnen folgt.

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      • beamtendumm schreibt:

        Sieht man an Ihren Zensierungen.

        ???

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      • beamtendumm schreibt:

        Eingeschossen hat sich hier -wer- auf eine unrichtige Berichterstattung über diese
        Familie K.?

        Wo, oder was?

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      • beamtendumm schreibt:

        Welchen „Anwalt“ zitieren Sie eigentlich bezüglich der angeblich noch nicht eingetretenen Rechtskraft? Bei wem und weswegen?

        Schade dass ich sie überfordert habe. Mein Kommentar bezog sich natürlich auf ihren letzten Kommentar. Genauer auf diese Worte:

        Es war schon eine seltsame Gerichtsverhandlung im Februar dieses Jahres, in der der Kinderfreund wegen Kindesentzug des Knaben der Frau K. verurteilt wurde…

        Diesbezüglich habe ich den Anwalt keineswegs zitiert, sondern nur ihren Kommentar „kommentiert“. Damit dürfte eigentlich klar sein welchen Anwalt ich meine, und welches Urteil in welchem Fall ich meine.

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      • beamtendumm schreibt:

        Ratschläge und Zustimmung zu „Regelbrüchen“ bei wem auch immer hier zu geben,
        ist nicht mutig, sondern im Einzelfall möglicherweise schädlich für den, der Ihnen folgt.

        Deswegen finden sie auch weder eine Aufforderung noch eine Empfehlung das zu machen. Das ist logischerweise nicht jedermanns Sache.

        Natürlich kann das schädlich sein, keine Frage, aber ist es nicht schädlich, wenn man über Jahre von seinem Kind getrennt wird?

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      • Kurt Zach schreibt:

        Der Anwalt hat sich spezialisiert? Aha?
        Der Anwalt ist genauso Teil der Heimindustrie, auch er profitiert davon, indem er Opfer vertritt.
        Wissen Sie eigentlich, wie viele Mandate dieses Anwaltes von vorneherein aussichtslos sind? Nein?
        Am Ende bleibt also den Opfern nur die Rechnung des Anwalts – und korrigieren Sie mich – Sie meinen ja, diesen Anwalt besser zu kennen – ich meine, sein Honorar hat er noch immer haben wollen, auch wenn nichts bei dem Getöse rausgekommen ist.

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      • beamtendumm schreibt:

        Der Anwalt ist genauso Teil der Heimindustrie, auch er profitiert davon, indem er Opfer vertritt.

        Das ist eben nur zum Teil richtig. Ihre Aussage zeugt nicht von viel Sachverstand. Natürlich „vertreten“ Anwälte ihre Mandaten, und sind damit auch ein Teil der Heimindustrie. Wer etwas mehr Weitblick besitzt, erkennt aber, dass es dabei ganz erhebliche Unterschiede gibt.

        Schlechte Anwälte verdienen in diesem Geschäftsfeld sicherlich an einem Kind mehr, als die wenig guten Anwälte. Der gute Anwalt, der für die Familie, und gegen das System kämpft, hat vielleicht das Kind nach einem Jahr zur Familie zurückgebracht. Die Verdienstmöglichkeit ist für den Anwalt damit bei diesem Kind beendet.

        Der schlechte Anwalt, dem die Familie egal ist, und für das System spielt, hat das Kind auch nach 3 Jahren nicht zurückgebracht. Die Verdienstmöglichkeiten ist für den Anwalt bei diesem Kind noch lange nicht beendet.

        Wissen Sie eigentlich, wie viele Mandate dieses Anwaltes von vorneherein aussichtslos sind? Nein?

        Dieser Anwalt hat mal eben 5 Kinder aus dem Heim abgeholt. Das sind fünf mehr, als die meisten anderen Anwälte. Sicherlich wird er auch Fälle haben, wo der Erfolg ausbleibt, aber die Erfolgsquote ist bei ihm, und natürlich auch bei Saschenbrecker, um einiges höher, als bei anderen Anwälten. Und das ist das Entscheidende.

        … ich meine, sein Honorar hat er noch immer haben wollen, …

        Sicherlich gehen sie kostenlos arbeiten, oder?

        Ehrlich, langsam werden sie peinlich.

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    • beamtendumm schreibt:

      Dass es in Heimen – aber auch anderswo – zu Übergriffen und Angriffen auf Kinder und Jugendliche kommen kann, ist unbestritten und sehr bedauerlich.
      Aber in einer Vielzahl der Fälle wird man die „Täter“ unter den Kindern und Jugendlichen selber zu suchen haben und nicht unter dem Heimpersonal.
      Was heißt das aber?
      Da gibt es Täter, die sind nicht strafmündig. In diesen Fällen gibt es keine strafrechtliche Verfolgung.

      Nicht ganz. Neben den eigentlichen Tätern kommen evtl. zusätzlich auch Mitarbeiter in Betracht. Auch gibt es neben der strafrechtlichen Verfolgung auch noch die Überlegung des Schadensersatz etc. Auch da könnte das Heim als Beklagter in Frage kommen.

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    • beamtendumm schreibt:

      Wenn man davon ausgehen muss, dass der junge Mann auch Opfer ist, wo war da der Opfer- und Datenschutz?

      Das Opfer muss natürlich keinen Opferschutz berücksichtigen. Er darf sich als Opfer outen.

      Sollte hier aber das Opfer des Opfers/Täter gemeint sein, so wurde in der PK nichts gesagt, was Daten evtl. Opfer betrifft.

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    • beamtendumm schreibt:

      Will man sagen, katholische Heime sind nichts und sollten, nach dem Missbrauchsskandal, alle geschlossen werden?

      Den Eindruck hatte ich nun nicht.

      Oder warum betont man, dass es sich um einen katholischen Träger handelt?

      Ich hatte mir die PK zweimal angehört, und so eine Betonung nicht bemerkt.

      Möchte man dadurch – so drängt sich die Einschätzung auf – auch noch ein Stück vom „Missbrauchsopferkuchen“ abhaben?

      Das wirkt auf mich albern.

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    • beamtendumm schreibt:

      Es soll hier keinesfalls der Eindruck entstehen, dass man den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche irgendwie verharmlosen wolle.
      Das Gegenteil ist der Fall.

      Aber man muss sich fragen, ob man mit solchen Publicity-Aktionen, wie sie von Langhans/Kuwalewsky laufend inszeniert werden, nicht gerade das bewirkt:

      Ich weiß nicht, ob andere das auch so sehen, ich hatte den Eindruck aber nicht.

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    • beamtendumm schreibt:

      Eine Verharmlosung von bewiesenem brutalen körperlichen und psychischen Missbrauch durch die Gleichstellung mit den über Silz erhobenen nicht bewiesenen Vorwürfen, die da wären:

      Das Problem bei dem Vergleich von bewiesenen Vorwürfen und bisher nicht bewiesenen Vorwürfeb ist, dass die inzwischen bewiesenen Vorwürfe natürlich auch mal nicht bewiesene Vorwürfe waren.

      Noch nicht bewiesene Vorwürfe können genauso wahr sein, wie inzwischen bewiesene Vorwürfe. Ihr Aussage hinkt daher. Eine Verharmlosung kann ich nicht erkennen.

      An den Ohren ziehen, im Keller einschließen, sich nicht sofort waschen können, einmal am Tag nicht essen dürfen, etc.

      Diese Vorwürfe sind doch in den meisten Fällen strafrechtlich nicht relevant, so zeigt die Erfahrung.

      Eine gewagte Aussage. Würden das Eltern machen, es wäre für das JA ein Grund die Kinder wegzunehmen.

      Es sei noch erwähnt, dass zur Zeit gerade ein Verfahren gegen Erzieher aus einem Heim aus Siegen läuft, genau wegen solchen und ähnlichen Vorwürfen.

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    • beamtendumm schreibt:

      In den Fällen von Vergewaltigung der Kinder untereinander, Schlägen und Tritten durch Heimpersonal kommt es auch darauf an, was gerichtsfest bewiesen werden kann.
      Und das entscheidet alleine die Staatsanwaltschaft.

      Und ich dachte, das macht ein Richter. 😉

      Übrigens sind Staatsanwälte weisungsgebunden. Da kann es dann schon vorkommen, dass so eine Staatsanwalt mal seine Meinung wieder ändert, bzw. umfällt.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Am 13.9.2016 fand die Berufungsverhandlung „Kindesentzug“ durch den „Lebensretter“
        Ch.Sch. wegen des Kindes Maximilian K. vor dem Landgericht Frankenthal statt. (RA Langhans).
        Ein Urteil erging noch nicht. Es werden weitere Zeugen gehört.

        Hier müsste Interesse daran bestehen, wie das endgültige Urteil für den „Lebensretter“
        lauten wird. Denn –
        Sie sagten einmal, Sie erwarteten keinen Dank – gewiss aber auch keine Verurteilung, die es in diesem Falle aber schon gibt. Man sollte daher lieber seine Freunde nicht überstrapazieren und diese nicht in alles hineinziehen…

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      • beamtendumm schreibt:

        Es gibt Menschen, wie z.B. Angela, die bewusst helfen, und auch eine Verurteilung in Kauf nehmen.

        Manchmal ist es auch schon verzwickt. Da wird im Internet von linker Seite ganz offiziell zu Straftaten aufgerufen, im Zusammenhang mit dem Transport von Flüchtlingen von einem Land ins ein anderes Land, und das finden dann Gutmenschen auch noch gut, aber vom Unrecht verfolgten in Deutschland soll man gefälligst nicht helfen.

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    • beamtendumm schreibt:

      Geholfen wird Betroffenen durch diesen Aktionismus des Herrn Langhans und seiner Lebensgefährtin Kuwalewsky, … sicherlich nicht.

      Warum nicht? Öffentlichkeit scheint mir noch immer das Erfolgversprechendste zu sein.

      Geholfen wird Betroffenen durch diesen Aktionismus des Herrn Langhans und seiner Lebensgefährtin Kuwalewsky, die zwar Teil des Justiz- Systems sind und dieses auch nutzen, auf der anderen Seite aber offenbar und öffentlich behaupten, das System funktioniere gar nicht, sicherlich nicht.

      Auch wenn das System nicht funktioniert, und geändert gehört, bleibt doch einem Anwalt gar keine andere Wahl, als die Justiz zu bemühen, oder soll er eine neue RAF gründen?

      Darf ihrer Meinung nach nur der die Justiz bemühen, der täglich ein Loblied auf die Justiz und die Republik singt?

      Weiter oben in ihrem Beitrag fragten sie nach der Motivation des Anwalts und der Polizistin. Ganz ehrlich, ich frage mich, was wohl ihre Motivation sein könnte.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Justizfreund schreibt und wirft „Neid“ vor?
        Beamtendumm = Justizfreund = Anwalt stimmen zu, anstatt sachlich zu bleiben?
        Dazu mal ein Zitat (S. Neckel):
        „…Der Neidvorwurf ist eine beliebte Rhetorik, um Forderungen nach größerer Teil-
        habe als Ausdruck hässlicher Charaktereigenschaften zu diskreditieren…“

        So also geht’s hier? Was hat „man“ davon, Anwälte oder Polizisten auf seiner Seite zu haben? Nichts.
        Das ist deutlich erkennbar. Stattdessen Angriffe von Ihnen aus – keine Unterstützung, kein Verständnis, keine Toleranz

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      • beamtendumm schreibt:

        Habe ich gar nicht mitbekommen, dass JUSTIZFREUND auch Neid vorgeworfen hatte. Also mein Neidvorwurf war somit völlig unabhängig von JUSTIZFREUND festgestellt worden. Der Gedanke scheint mir auch einfach logisch zu sein, wenn man ihren ersten Kommentar ließt.

        in ihrem letzten Kommentar stellten sie die Frage, was man davon hat, wenn man Anwälte oder Polizisten auf seiner Seite hat.

        Diese Frage beantwortet sich von selbst, wenn man solche Leute gegen sich hat.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Selbstlos helfen – das darf man. Man kann sogar auch Strafen dafür in Kauf nehmen.
        Aber bezahlen sollte man die dann auch können, d.h. die, denen man geholfen hat, sollten dann auch die verhängten Strafen für Helfer, z.B. Frau Angela, bezahlen, die eine Bestrafung auf „sich“ genommen hatte.
        Man hilft, weil man meint, helfen zu müssen und lässt sich dabei oft von seinen Emotionen etc. leiten. Danach zeigt sich öfter, dass Hilfesuchende sich dann nicht integer verhalten,
        wenn sie denken, selbst heil aus der Sache herausgekommen zu sein. Der „Lebensretter“ W. hat sicherlich vorher nicht bedacht, dass er für die (unnötige) Suchaktion des Maximilian K. zur Kasse gebeten werden könnte.
        Ob dieser Helfer nun Unterstützer findet?

        Gefällt mir

      • beamtendumm schreibt:

        Das ist unser Schicksal, und deswegen gibt es auch nur wenige Helfer.
        Ich habe auch schon Leute geholfen, und ein Jahr lang sogar monatlich Geld überwiesen, obwohl ich auch nur Rentner bin. Dafür durfte ich mir dann später von den Hilfeempfänger anhören, dass ich geizig wäre. Ja schlimmer noch, ich weiß inzwischen, dass sich Menschen, die lautstark um Hilfe gebettelt haben, sich später noch freuen, wenn ein Helfer zu einer Geldstrafe verurteilt wird. Über Charakter braucht man da wohl kaum noch diskutieren.

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    • beamtendumm schreibt:

      Frau Kuwaleswsky kann doch zufrieden sein – sie hat ihre Kinder wieder.
      Ihren Kindern ist -außer der zeitweiligen sicher schmerzvollen Trennung von der Mutter (und der überdauernden vom Vater) – nichts „Gravierendes“ im Heim passiert.

      Aus meiner Sicht haben sie schon eine sehr merkwürdige Vorstellung.

      Die Ansicht zu vertreten, dass Frau Kuwalewsky doch glücklich und zufrieden sein könnte, weil sie ihre Kinder zurück hat, und sie deshalb doch keine Kritik mehr äußern bräuchte, oder schlimmer noch, anderen Opfern nicht mehr helfen bräuchte, ist schon sehr bedenklich.

      Möglicherweise werden sie jetzt behaupten, dass sie das nicht gesagt hätten, aber genauso muss man das doch verstehen.

      Ein System wird sich nie ändern wenn es keine Menschen wie Frau Kuwalewsky gäbe, wenn jeder so handeln würde, wie sie denken.

      Dieser Blog, und natürlich auch die Presse wäre dann völlig überflüssig.

      Ich finde, dass SIE hier verharmlosen. Sowohl die Mutter, als auch ihre Kinder können durch die Jugendamtsmaßnahme ihr leben lang traumatisiert worden sein. Vergessen werden die Betroffenen dies sicherlich nicht mehr.

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    • beamtendumm schreibt:

      Geholfen wird Betroffenen durch diesen Aktionismus des Herrn Langhans und seiner Lebensgefährtin Kuwalewsky, die zwar Teil des Justiz- Systems sind und dieses auch nutzen, auf der anderen Seite aber offenbar und öffentlich behaupten, das System funktioniere gar nicht, sicherlich nicht.
      Wenn man nicht Teil des Justizsystems ist, könnte man diesen Eindruck durchaus gewinnen, denn das System funktioniert meist nicht für den Normal-Bürger, so zeigt die Erfahrung.

      Nicht nur wenn man nicht Teil des Justizsystems ist, sondern auch wenn man zu dem System gehört, kann man den Eindruck gewinnen.

      Der Normalbürger bekommt nämlich seine Kinder in den seltensten Fällen und nach, wie bei Frau Kuwalewsky, selbstgewählten Psychiatrieaufenthalten und nachgewiesener Gewalt in der Familie (der Vater soll die Mutter geschlagen haben), nicht mehr zurück – im Gegensatz zur Mutter/Polizistin Kuwalewsky.

      Zum Thema angebliche Gewalt Vater gegen Mutter habe ich mich bereits geäußert.

      Ich bin aber der festen Überzeugung, dass es hier überhaupt keine Rolle gespielt hat, dass die Mutter Polizistin ist. Nicht deshalb hat sie die Kinder zurückbekommen. Nach meiner Überzeugung sind neben dem normalen Kampf einer kindergeraubten Mutter vor allem die Kinder und die Öffentlichkeit maßgeblich an dem Erfolg beteiligt. Allerdings mag es durchaus eine Rolle gespielt haben, dass die Mutter Polizistin ist, und dies deshalb in die Öffentlichkeit gelangte. Eine Putzfrau hätte es diesbezüglich sicherlich schwerer gehabt.

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    • beamtendumm schreibt:

      Vielleicht sollte man diesen Fall Kuwalewsky nicht immer und immer zu Ungunsten anderer schlimmerer Fälle wieder hervorzerren, zumal die meisten hier noch nicht einmal die Fakten genau kennen und viele Fallschilderungen durch Weglassen oder Hinzufügen nur ein tendenziöses Bild ergeben.
      Der Fall Kuwalewsky ist, so muss man meinen, gerade nicht Beleg dafür, was man durch privates Engagement alles erreichen kann, sondern er ist Beleg dafür, dass gewisse gesellschaftliche Positionen eben privilegieren.
      Denn welcher Richter spricht z.B. erst Erziehungsfähigkeit ab und dann einfach wieder zu?

      Aus meiner Sicht ist gerade dieser besondere Fall auch besonders wichtig, da er eben zeigt, dass von dem illegalen Kinderklau jeder betroffen werden kann. Egal ob Angestellte, Beamtin, Erzieher(in), Feuerwehrmann, Kindergärtnerin, Krankenschwester, Lehrer(in), Polizist(in), Putzfrau oder ehemalige Richter.

      Außerdem hat das Schicksal dieser Familie auch den Vorteil, dass sich die Betroffenen auch noch vernünftig ausdrücken können, was leider nicht bei allen Geschädigten der Fall ist.

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      • Kurt Zach schreibt:

        Zitat Beamtendumm: „…Und die Frage wurde hier auch schon beantwortet. Der Fall landete in der Öffentlichkeit, und die Kinder haben das Spielchen des Jugendamtes nicht mitgespielt.
        Wie schon die tapfere Antonya, haben die Kuwalewsky-Kinder dem Jugendamt den Vogel gezeigt, oder war es die rote Karte?“

        Erinnern Sie den Fall Tobias K. aus dem Landkreis Kaiserslautern?
        Diese Eltern haben auch gedacht, dass es hilft, ihr Kind zum Widerstand aufzurufen.
        „Rote Karte zeigen“ führte dann dazu, dass die Polizei zur Vollstreckung der Heimunterbringung eingesetzt wurde.

        Das hätte übrigens auch den Kindern der Frau K. gedroht, hätte das Jugendamt einen entsprechenden Beschluss beantragt ( den es ganz sicher auch bekommen hätte).
        Also: „Rote Karte“ hin oder her, letztendlich entscheidet das Jugendamt.
        Wer sich da einbildet, dass tatsächlich die Kinder entscheiden, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

        Was hat es denn im Fall Tobias geholfen „Öffentlichkeit herzustellen“? Nichts.
        Tobias ist und bleibt? im Heim. Ermittlungen gibt es keine mehr.

        Was daran noch bemerkenswert ist: Auch da war das Duo K. und L. aktiv.
        Wie Sie also sehen, hilft diese Art Aktionismus nicht, sondern schadet.

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      • beamtendumm schreibt:

        Erinnern Sie den Fall Tobias K. aus dem Landkreis Kaiserslautern?
        Diese Eltern haben auch gedacht, dass es hilft, ihr Kind zum Widerstand aufzurufen.

        Ehrlich, sie labern ja nur dummes Zeug. Ich habe mir das widerliche Video mehrfach angesehen, und zu keinem Zeitpunkt hat die Mutter Tobias aufgefordert Widerstand zu leisten.

        „Rote Karte zeigen“ führte dann dazu, dass die Polizei zur Vollstreckung der Heimunterbringung eingesetzt wurde.

        Nein, „Rote Karte zeigen“ führte nicht dazu, sondern ein entsprechender Antrag des JA und Beschluss des Gerichts. Aber zu dieser Zeit war der Fall eben noch gar nicht in der Öffentlichkeit. Ich glaube kaum, dass dieser Beschluss vom Gericht erlassen worden wäre, wenn
        1. bekannt gewesen wäre, wie das umgesetzt wird, und
        2. das der Öffentlichkeit bekannt wird.

        Das hätte übrigens auch den Kindern der Frau K. gedroht, hätte das Jugendamt einen entsprechenden Beschluss beantragt ( den es ganz sicher auch bekommen hätte).

        Aus Erfahrung eben nicht. Selbst Familienhelfer die für das Jugendamt tätig sind, haben mir schon den Rat erteilt, dass Kinder abhauen sollen, weil das Jugendamt dann auf Dauer machtlos wird. Besonders dann, wenn das auch noch in die Öffentlichkeit gelangt.

        Wer sich da einbildet, dass tatsächlich die Kinder entscheiden, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

        Oder sind sie hier vielleicht der Weihnachtsmann? Immerhin ist es ihnen ja mit ihren Methoden offenbar nicht gelungen Kontakt zu ihren Kindern zu erhalten. Also überlegen sich mal.

        Antonya, die Kuwalewsky-Kinder, Kinder von den 12 Stämmen, und die geklauten Kinder aus Dresden, waren alle erfolgreicher als sie es wahrscheinlich jemals sein werden! Glauben sie wirklich, es bringt ihnen was, wenn die gegen Kinder wettern, die erfolgreicher waren als sie?

        Was hat es denn im Fall Tobias geholfen „Öffentlichkeit herzustellen“? Nichts.
        Tobias ist und bleibt? im Heim.

        Nichts? Zumindest haben etliche Fernsehsender und die Pritnmedien darüber berichtet. Aus meiner Sicht wurden bei Tobias tatsächlich Fehler gemacht. Das betrifft aber nicht den Gang in die Öffentlichkeit, sondern dass man danach die Öffentlichkeit nicht weiter genutzt hat. Das war der Fehler. Und ob Tobias im Heim ist und bleibt, da bin ich mir gar nicht so sicher. Ich bezweifel, dass sie diesbezüglich sichere Informationen haben.

        Was daran noch bemerkenswert ist: Auch da war das Duo K. und L. aktiv.

        Ist das so? Seit wann denn? Vor dem Polizeieinsatz, oder erst danach?
        Das ist nämlich ein bedeutender Unterschied.

        War das Duo dort aktiv, oder sind sie dort noch aktiv? Wenn sie noch aktiv sind, dann besteht doch durchaus noch Hoffnung für Tobias. Es gibt nämlich nicht sehr viele Anwälte die in solchen Fällen wirklich den Eltern und Kindern helfen. Zur Erinnerung, das Duo hat schon Kinder einfach aus den Heimen abgeholt. Vielleicht ist ja Tobias das nächste Kind.

        Übrigens habe ich den Eindruck, dass bei Tobias nicht das Duo das Problem ist, ich habe eher Zweifel an der Mutter.

        Wie Sie also sehen, hilft diese Art Aktionismus nicht, sondern schadet.

        Ich finde es erstaunlich, dass Leute die nichts in eigener Sache erreicht haben sich über Leute beschweren, die nachweislich schon was erreicht haben.

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