Zum Reker Attentat

Oh man, was hab ich da wieder angerichtet, wo bin ich da wieder gelandet?

Eigentlich hat mich diese Geschichte hier gar nicht besonders interessiert. Vermutlich wurde bis Juli 2016 hier gar nichts drüber geschrieben. Dann wurde der Täter im Juli zu 14 Jahren Haft verurteilt. Ich fand das Urteil sehr hoch, und fand keine andere Verurteilung, wo ein Messerstecher, der niemand getötet hatte, so hoch verurteilt wurde. Ich habe aber Fälle mit Todesfolgen gefunden, wo der Täter mit einer geringeren Strafe davonkam. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass es noch höhere Urteile gibt, denn tatsächlich hab ich diesbezüglich nicht sehr intensiv gesucht.

Der Täter wurde wegen versuchten Mord verurteilt. Muss man die Mordabsicht hier nicht bezweifeln? Ein Täter sticht auf sein Opfer genau 1x zu, und verletzt danach noch weitere Menschen. Bei einer Mordabsicht würde ich davon ausgehen, dass er auf das Opfer mehrfach zugestochen hätte, und nicht auf andere Personen.

Meine Meinung über das Strafmaß darf aber gerne hinterfragt werden, wenn man bedenkt, dass die Staatsanwaltschaft sogar lebenslänglich gefordert hatte, und der Pflichtverteidiger höchstens 15 Jahre gefordert hatte. 14 Jahre wirken da nicht mehr so hoch.

Mir ging es also zunächst nur um die Höhe des Strafmaß im Vergleich zu anderen Verurteilungen, deshalb wurde eine Liste von Verurteilungen wegen Messerstechereien angefertigt.

4 Jahre Haft lautete das geringste Strafmaß, 14 Jahre das höchste Strafmaß. Es gab dann zwei Kommentar von dem Pseudonym LIESA MUELLER aus Bayern. Es ist mit sehr wohl bekannt, dass jene/jener LISA MUELLER aus der Ecke NIEDERRHEINER/SONNENSTAATLAND kommt, dennoch habe ich den Kommentar freigeschaltet.

Und jetzt bitte noch die Urteile rauslöschen, wo „nur“ einer verletzt wurde, wo nicht in den Hals oder ins Herz gestochen wurde und die nicht politisch motiviert waren. Merkste was?
Das kann man doch nicht so pauschalisieren, jede Tat muss einzeln bewertet werden. Es ist ja wohl was anderes, ob ich jemanden in den Oberschenkel steche oder direkt ins Herz/Hals. Der Täter bei Reker hat noch 4 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt! Das muss man alles mit berücksichten! So ein billiger Populismus wie hier im Blog ist echt ekelhaft!

Ich habe dann darauf geantwortet.

Schon merkwürdig, da fordert doch jemand, dass man einen Unterschied machen müsse, ob die Tat politisch motiviert war, oder nicht. Warum?
Vielleicht verlangt LISA demnächst auch noch man müsse einen Unterschied machen, ob es die Tat eines Linken oder eines Rechten war.

Politiker sind nicht schützenswerter als andere Bürger, eine Politikerin ist nicht mehr wert, als eine andere Frau.

Hier wurden Urteile erwähnt, wo Menschen getötet wurden, und die Täter bekamen eine geringere Strafe als der Täter der eine Politikerin „nur“ verletzt hat.

Die letzten beiden Urteile:

Neun Jahre Gefängnis für Messer-Angriff am Steintor

Urteil: 14 Jahre Haft für Attentäter

Will ich mal direkt vergleichen.

14 Jahre bekommt jemand, der eine Frau verletzt, die auf der Krankentrage den Anwesenden noch winken kann.

In beiden Fällen wurden die Täter wegen „versuchten Mordes“ verurteilt.

Das Schwurgericht Hannover hat den 28-jährige Gökhan M. am Montag wegen einer beinahe tödlichen Messerattacke im Steintorviertel zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Die Richter sprachen von einem heimtückischen Angriff, den sie somit als versuchten Mord werteten; mit dem Strafmaß liegen sie ein Jahr über der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Angeklagte habe noch Glück, dass die Kammer die für die Tat in Betracht kommende lebenslange Freiheitsstrafe abgemildert habe, sagte der Vorsitzende Wolfgang Rosenbusch. „Der Stich ging präzise ins Herz“, stellte er fest. Fast wäre es also um vollendeten Mord gegangen.

Nach Überzeugung des Gerichts hatte sich M. im Steintorklub „Havanna“ über sein späteres Opfer, den 27-jährigen Lars H., und dessen Freund geärgert – vermutlich wegen einer Lappalie. Die Opfer waren betrunken und erinnern sich nicht an die Umstände des Geschehens. Die Richter folgten den Aussagen von zwei Türstehern, die die Kontrahenten nach einem Disput aus dem Klub verwiesen hatten, und den Angaben eines Besuchers, der die Tat aus der Nähe beobachtete. Ihm zufolge befanden sich Lars H. und dessen Freund bereits auf dem Heimweg, als der Angeklagte ihnen hinterherlief, H. herumriss und ihm das Messer in die Brust stieß. Für den 27-Jährigen sei der Angriff in keinster Weise vorhersehbar gewesen, sagte Richter Rosenbusch: „Er war völlig wehrlos.“ Vermutlich nur durch die schnelle Hilfe einer Polizeistreife konnte sein Leben gerettet werden. Allerdings wird er wohl nie wieder in seinem Beruf als Maurer arbeiten können.

Dafür gab es also 9 Jahre.

Für den Angriff auf die Politikerin, die nicht so dramatisch verletzt war, und noch winken konnte, auch noch ihren Beruf weiter ausüben kann, dafür gab es dann 5 Jahre mehr.

Ich halte die 14 Jahre für den Messerangriff in Köln für überzogen, auch wenn dabei nicht nur die Politikerin verletzt wurde. Auch bei anderen Urteilen wurden mehr als nur eine Person verletzt, und die Urteile waren deutlich niedriger.

Das von LISA angeführte Argument der „politisch motivierten Tat“ rechtfertigt für mich keine Strafverschärfung.

Danach meldete sich LISA nochmal.

Ich habe nie gesagt, dass Politiker schützenswerter sind als andere Personen! Bitte lege mir nicht irgendwas in den Mund, was du gerne aus meinen Zeilen lesen möchtest. Ich habe gesagt, die Tat war politisch motiviert und das ist nun mal das Motiv gewesen. Es geht nicht darum, ob von links oder rechts! Es geht ums Motiv! Manche Taten passieren im Affekt, was zum Beispiel bei Totschlag zu einem minderschweren Fall von Totschlag führt. Anderen passieren durch ein übergeordnetes Motiv. In Fall Reker dachte der Täter, er müsse für die Allgemeinheit ein Zeichen setzen. So etwas muss man im Urteil berücksichtigen und auch härter bestrafen, im Übrigen auch sowas wie Vorstrafen (hatte der Täter).
Ich glaube, du hast keine Ahnung wie schwer die Verletzungen wirklich waren? Ich glaube kaum, dass sie noch gewunken hat. Wo hast du das her? Hab dazu im Internet gesucht aber nichts gefunden. Wer eine 30cm lange Klinge bist zur Wirbelsäule im Hals hatte und blutend aus Mund und Nase zu Boden sinkt, soll paar Minuten später noch winken können?

Meiner Meinung nach kann man den Fall überhaupt nicht mit einer Messerstecherei vor einer Disko vergleichen. Dort wurde „nur“ eine Person verletzt. In Köln haben wir noch: „Marliese Berthmann wurde vom Täter mit einem Butterfly-Messer in die linke Lende gestochen und trug von dem Angriff eine Narbe davon. Katja Hoyer erlitt eine Stichwunde an der linken Wange. Anette von Waldow wurde durch zwei Stiche verletzt. Pascal Siemens erlitt einen tiefen Schnitt im rechten Arm.“ …

Wenn LISA die folgende Diskussion beabsichtigt haben sollte, dann kann man nur sagen: „Hut ab“. Vermutlich aber war das gar nicht beabsichtigt, und die Diskussion entwickelte sich so, wie es LISA nicht gefiel. Im Moment herrscht „Funkstille“ bei LISA.

In dem beiden Kommentaren von LISA gab es einige Punkte, die erwähnenswert sind, entweder weil sie falsch, oder richtig sind, und denen man eigentlich nur zustimmen konnte.

So etwas muss man im Urteil berücksichtigen und auch härter bestrafen, im Übrigen auch sowas wie Vorstrafen (hatte der Täter).

FALSCH: Es gab keine Vorstrafen, die zu einer Strafverschärfung führen durften. Die letzte Verurteilung lag mehr als 15 Jahre zurück, deshalb zählen die im juristischen Sinn nicht mehr, der Täter galt als nicht vorbestraft.

Ich glaube, du hast keine Ahnung wie schwer die Verletzungen wirklich waren? Ich glaube kaum, dass sie noch gewunken hat. Wo hast du das her? Hab dazu im Internet gesucht aber nichts gefunden. Wer eine 30cm lange Klinge bist zur Wirbelsäule im Hals hatte und blutend aus Mund und Nase zu Boden sinkt, soll paar Minuten später noch winken können?

Das war dann ein klassisches Eigentor. Das Video mit dem winkenden Opfer gibt es im Internet. In dem Video ist kein Blut zu sehen. Kein bluten aus dem Mund, kein bluten aus der Nase. Schon merkwürdig. Schon sehr merkwürdig, dass eine angeblich so schwer Verletzte noch einfach so winken konnte. Den Kopf konnte sich auch noch bewegen, und das machte sie auch, wie im Video zu sehen.

Auch die Reaktion nach dem Angriff erscheint mir bemerkenswert. Das Opfer hat sich einfach den Finger in die Wunde am Hals gesteckt. Wurde so einfach ein Mord verhindert?

Es gibt da ein Opfer mit durchtrennter Luftröhre, das ansprechbar ist, nicht bewusstlos, ohne dass Blut zusehen ist, nicht beatmet werden muss, den Kopf bewegt und winkt. Ist das typisch für einen Mordversuch?

Wo ist übrigens die Luftröhre? Es gibt mehrere Zeugen, die nach der Tat behauptet hatten, dass das Messer in den Bauch gestochen wurde. Offenbar müssen wir anatomisch völlig umdenken. Ist die Luftröhre nun nicht mehr dort, wo man dies mal vermutet hatte? Hat man die Funktion der Luftröhre bisher völlig überschätzt? Braucht man die Luftröhre gar nicht, oder was ist hier los?

Und so wurde aus einer Frage nach dem Strafmaß eine Frage nach, was ist hier los?

Findet die Geschichte jemand merkwürdig, oder sehe ich hier nur fliegende Elefanten in lila Unterhöschen über das Sonnenstaatland fliegen?

Ein Teil der Informationen stammt übrigens von M.F.S., der auch beim NIEDERRHEINER kommentiert, aber sicherlich keiner von denen ist.

 

 

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8 Antworten zu Zum Reker Attentat

  1. Justizfreund schreibt:

    Was politisch inhaltlich gewollt ist:
    In Zirndorf bei Nürnberg hatten zuletzt vier Mitarbeiter der Behörde und vier Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zerrissene Stasi-Akten mühevoll zusammengepuzzelt. Seit 1995 wurden so rund 1,5 Millionen Blätter wiederhergestellt. Angesichts des Flüchtlingszustroms würden die Beschäftigten nun aber für das Bundesamt arbeiten. Das sei jetzt dringender. „Das Bundesamt hat uns damals mit Personal geholfen, jetzt helfen wir“, betonte Jahn.
    http://justizalltag-justizskandale.info/?p=5115

    …FDJ-Sekretärin soll sie gewesen sein – für Kultur, wie sie stets betont. Eine neue Biografie erzählt jetzt etwas anderes. Merkel: „Ich kann mich da nur auf meine Erinnerung stützen.“ Wenn sich jetzt etwas anderes ergebe, könne man damit auch leben.
    …Im Interview mit der „Bild“-Zeitung resümierten sie: Merkel sei schon damals zielbewusst gewesen und habe sich system-konform verhalten – allerdings als Angehörige der sowjetisch geprägten Wissenschaftselite des SED-Staates. „Während ihrer Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften der DDR war sie an ihrem Institut Funktionärin, beispielsweise von 1981 an als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda (Agitprop), was sie bis heute bestreitet.
    http://www.n-tv.de/politik/Nichts-verheimlicht-nicht-alles-erzaehlt-article10631536.html

    …Die Polit-Novizin Merkel wurde seinerzeit von Stasi-Personal geradezu magisch angezogen. Ihr erster Polit-Chef, Wolfgang Schnur, hatte nicht an seine 33 Stasi-Ordner als „IM Torsten“ gedacht als er seine politische Karriere startete. Die endete dann ebenso rasch, wie sie begann. Und auch ihr zweiter Chef, Lothar de Maiziere, entpuppte sich schon Ende 1990 als Stasi-Spitzel „IM Czerni“. Ihre eigene DDR-Vergangenheit u. a. mit BRD-Reise 1986, ihrer Erfassung bei der Beobachtung des Havemann- Grundstücks und ihrer Tätigkeit als FDJ-„Agitprop“-Sekretärin an der Akademie der Wissenschaften warf zwar Fragen auf, doch es blieb nichts hängen an der Teflon-Frau Angela Merkel. Trotz des Absturzes ihrer Chefs wurde 1990 ein exzellentes Jahr für sie. Die namenlose DDR-Physikerin war am Ende BRD-Ministerin für Frauen und Jugend. Merkels Karriere im ganz neuen Deutschland begann.
    …Die waren in Panik in 600 Millionen Schnipsel zerrissen und in 16.000 Säcke verpackt worden – und warten bis heute auf ihre Entschlüsselung. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Gauck, zeigte wenig Eifer, die Schnipsel zusammenzusetzen. Auch er hatte eine große Affinität zu Stasi-Spitzeln, stellte sie sogar in seiner Behörde ein. Bevor er seinen Job begann hatte er Stunden allein mit den eigenen Stasi-Akten verbracht. Da können solche Schnipsel nur stören. Das Frauenhofer-Institut hat derweil eine Maschine entwickelt, die das Riesenpuzzle wieder zusammensetzen kann. Mit Computerhilfe.
    Testversuche ergaben bereits „Unterlagen mit begründeter Aussicht auf relevante Inhalte.“ Doch nun fließt plötzlich kein Geld mehr.
    http://justizalltag-justizskandale.info/?p=5115

    Kein Geld mehr und die Mitarbeiter für die Bearbeitung von Flüchtlingen abgezogen. Vielleicht brauchen wir ja auch gerade dringend aus dem Grund Flüchtlinge und man darf politisch von daher nichts dagegen sagen. Und was noch wichtiger ist, fast das ganze Volk ist damit beschäftigt, so dass es da oben gemütlich wie bisher weitergehen kann.
    Gauck als Schnipselzusammensetzer mit einem Posten zum Bundespräsidenten gemacht. Vielleicht hatte er damals schon „unwichtige“ Schnipsel zusammengesetzt.

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  2. Justizfreund schreibt:

    Vervierfachung des Strafmasses für einen AfDler wegen Beleidigung gegenüber dem Strafbefehl:
    http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2016-07/hamburg-vergewaltigung-weihnachten-wunsch?cid=7639809#cid-7639809

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  3. Justizfreund schreibt:

    „Das von LISA angeführte Argument der „politisch motivierten Tat“ rechtfertigt für mich keine Strafverschärfung.“

    Das könnte ja auch zu einer Strafminderung führen je nach dem was politisch gerade inhaltlich gewollt ist.
    Also muss das im Grunde egal sein.
    Aber politisch etwas als kleiner Bürger gegen die Obrigkeit zu sagen hat auch schon im Dritten Reich zu diversen eltär angeordneten Todesfällen geführt.

    Was machen denn unsere elitären Verfassungshüter mit Gewalt über die sich der kleine Bürger gemäss vieler Deppen nicht beschweren darf:

    VERFASSUNGSRICHTER, Die heimlichen Herrscher, Focus Nr. 16, 1993
    …Im übrigen kann jeder Jurist Verfassungsrichter werden, der 40 Jahre alt ist und das zweite Staatsexamen hat. Bundesrichter a. D. Baumgarten: „Da gibt es schon welche, bei denen die politische Qualifikation höher ist als die juristische.“…

    151000 unerledigte Beschwerden am EuGH. Keine Besserungen der Menschenrechte in den 47 Europastaaten. In Menschenrechtsfragen sind die Regierungen die Rechtsbrecher, 10.02.2012
    http://www.vgt.ch/images/120210_minelli_egmr.pdf

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  4. berndvogt schreibt:

    Wer im Fall Reker wirklich kein politisch motiviertes Urteil – durch politisch eingesetzte, politischer Weisung unterworfener Justizpersonen – erkennen, oder zumindest nicht vermuten kann, der ist wirklich noch nicht aufgewacht aus dem Traum von einem Wiedervereinigten Deutschland mit blühenden Landschaften, in dem das Volk, die Demokratie, Rechtstaatlichkeit und soziale Grechtigkeit herrschen!

    Gleichheit vor dem Gesetzt, und der Höhe von Strafen, gelten für Politiker, BRD-Bedienstet (mit und ohne Uniform), Geheimdienstler, Gutmenschen, und sonstigen Hilfskräften des BRD-Regime ist für diese Personenkreise ausser Kraft gesetzt! Immunität, Persilschein, Klüngel, Korruption und rechtsfreie Räume, sind einige Begrifflichkeiten die diese Schattenjustiz beim Namen nennt.

    Dieses Land, und die traumhaften Bedingungen, die den hier lebenden Menschen vorgegaukelt werden, gibt es nämlich in Wirklichkeit n i c h t !!! Zumindest nicht für Menschen mit nachweisbarer, ursprungsdeutscher Herkunft!

    Aber wir können das ändern!

    Bernd Vogt
    Netzwerk Menschenrechte
    Buettelwatch.de (demnächst online)

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  5. Lisa schreibt:

    Nur doof, dass die Frau am Anfang des Videos nicht Frau Reker ist, sondern Marliese Berthmann. Kannst du leicht mit Fotos im Internet vergleichen, kein Zweifel! Sie trug Verletzung an der linke Lende davon, da kann man wohl noch winken. Also bitte vorher selber recherchieren und nicht immer irgendwelchen Videos glauben! Das war ja wohl jetzt ein Eigentor! Ich werde später noch einen weiteren Kommentar verfassen. (Mittagspause vorbei)
    Achja, Lisa bitte ohne „e“ und wieso aus Bayern? Wenn du schon meine IP veröffentlichst, gib die doch mal bei den bekannten „Ortungsdiensten“ ein. Soviel zum Wert dieser Angaben.

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    • beamtendumm schreibt:

      Merkwürdig, merkwürdig. In der ungepixelten Version sieht die Frau tatsächlich nicht wie die Reker aus. Die Frau auf der Trage soll an der Lende getroffen worden sein, während Frau Reker am Hals getroffen worden sein soll. Wieso hat dann diese Frau den Verband am Hals? haben die Rettungskräfte sie etwa mit Frau Reker verwechselt, und ihren Hals verbunden, der doch bei dieser Frau gar nicht verletzt gewesen sein soll?

      Ein Lob auch an unsere Presse. Da wird die Oberbürgermeisterkandidatin von Köln von einem Attentäter schwer am Hals verletzt, und die bringen in ihrem Beitrag lieber Bilder von einer Frau, die verhältnismäßig leicht an der Lende verletzt wurde. Das nenne ich nun Qualitätsjournalismus, man bringt Bilder eine ziemlich unbekannten Person, weil sich vermutlich eh keiner für die Verletzungen der OB-Kandidatin interessiert hätte. In diesem Land muss es eine völlig neues Verständnis von Journalismus geben.

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    • M.F.S. schreibt:

      @ Lisa

      Wie heißt es so schön, wer nichts macht kann auch nichts falsch machen. Meine Intention in diesem Zusammenhang ist, herauszufinden was tatsächlich geschehen ist und insofern eine Korrektur angebracht ist, kann mir dies nur recht sein. In diesem Sinne danke für Deinen Hinweis. Dass ich es übersehen habe hat aber nichts damit zu tun irgendwelchen Videos (blind) zu glauben (ich hatte es lediglich herangezogen weil es eine Großaufnahme zeigt), sondern damit dass ich mich in Bezug zu dem Vorfall zum ersten Mal näher mit der Verletzung befasse und mir die Frage ob sie es überhaupt ist nicht gestellt hatte, weil ich ausschließlich auf die Bewegungen fixiert war (was damit zusammenhängt dass ich auf eine Ausbildung in Anatomie, Physiologie und Erste Hilfe zurückblicken kann). Verbleibt im Zusammenhang mit dem Filmmaterial die berechtigte Frage von Bernd, wieso dann diese Frau einen Verband am Hals hat…

      PS: Womit ich mich in Bezug zu diesem Vorfall selber zuvor befasst habe, hat einen anderen Ansatz der eine Unterscheidbarkeit zwischen synchronem Zufall und künstlichem Zufall notwendig macht.

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      • beamtendumm schreibt:

        Ich habe durchaus Verständnis für diese Verwechselung.
        1.) Es ging in dem Bericht um ein Angriff auf die OB-Kandidatin, deshalb kann man natürlich auch davon ausgehen, dass ein Sender genau diese Person zeigt, und nicht jemand anders. Erinnern wir uns z.B. an den VW-Abgasskandal. Bei Berichten darüber kann man wohl Fotos von VW-Fahrzeugen, und/oder Mitarbeitern erwarten, und nicht etwa Fahrzeuge von Honda oder Mitsubishi, bzw. deren Mitarbeiter.
        2.) Im ersten verlinkten Video war die Person unkenntlich gemacht, so dass gar nicht erkennbar war, dass die winkende Person auf der Trage NICHT die OB-Kandidatin war.
        3.) Die tatsächliche Person auf der Trage soll mit dem Messer in die Lende gestochen worden sein, die OB-Kandidatin dagegen in den Hals. Es ist natürlich zu vermuten, dass eine Person mit einem Halsverband oder ähnlichem die Person mit der Halsverletzung ist, und eben nicht die Person mit dem Stich in die Lende.

        Die Verwechselung war damit quasi schon vorprogrammiert, und wirft neue Fragen auf.

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