KÖLN: HENRIETTE REKER: Urteile wegen Messerattacken

Hier mal einige Überschriften zum Thema Körperverletzung oder Totschlag durch Messerangriff:


Messerangriff am Kronenplatz: Täter zu 4 Jahren Haft verurteilt


Vier Jahre Haft für Messerangriff Urteil


Vier Jahre für Messerangriff auf Ex-Frau: Flucht rettet vor längerer Haft


Viereinhalb Jahre Haft nach Messerangriff auf Kellner


Urteil in Essen Fünf Jahre Haft für Messerangriff im Krankenhaus


Urteil gegen Messerstecher von Höhnstedt 32-Jähriger muss fünf Jahre in Haft


„Gewalt-Exzess“: Sieben Jahre Haft für U-Bahn-Messerstecher


7 Jahre und acht Monate wegen Totschlags


Acht Jahre Haft für Messerstecher


Messerangriff auf Busfahrer: Acht Jahre Haft für 42-Jährigen


Neun Jahre Haft nach Messerattacke


Neun Jahre Gefängnis für Messer-Angriff am Steintor


Urteil: 14 Jahre Haft für Attentäter

Zwischen 3 Jahren und 14 Jahren Haft lauten die Urteile der deutschen Justiz. Immer ging es um einen Angriff mit einem Messer, teilweise sogar mit Todesfolge. Bei einem Urteil handelt es sich um die Tat gegen die Kölner Oberbürgermeisterin, die zum Tatzeitpunkt noch die Kandidatin für dieses Amt war.

Welches Urteil könnte das wohl sein?

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8 Antworten zu KÖLN: HENRIETTE REKER: Urteile wegen Messerattacken

  1. berndvogt schreibt:

    Vor dem Gesetz sind alle gleich… wo stand das noch?
    War das nicht in der Regierungserklärung der NSDAP zu lesen? Oder in jener der DDR?

    Dummenschen – die man mal Gutmenschen nannte – kann man bestimmt erzählen, dass man es im „Grundgesetz für die BRD“ nachlesen kann.

    Aber glauben muss – und darf – man das natürlich nicht, dass haben die letzten 83 Jahre (seit 1933) klar und deutlich gezeigt!

    Wir alle sind einer politisch eingesetzten und gesteuerten Willkürjustiz ausgeliefert. Und wir – das Volk – müssen und können das ändern!!!

    Bernd Vogt
    Netzwerk Menschenrechte
    Buttelwatch

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    • Justizfreund schreibt:

      Natürlich sind alle Menschen ganz gleicher:

      Betr.: Urteil und Kommentare zum Detmolder Auschwitz-Prozess
      „Von daher ist der Hinweis der Richterin, er hätte sich ja auch zum Dienst an der Front melden können, sehr zynisch.“

      Ungleiches Recht, Der Spiegel 14/1995:
      Die Begründung ist ein Dokument der Rechtsgeschichte: „In einem Kampf um Sein oder Nichtsein“, so der BGH seinerzeit, seien „bei allen Völkern von jeher strenge Gesetze zum Staatsschutz erlassen worden“. Einem Richter könne „angesichts seiner Unterworfenheit unter die damaligen Gesetze“ kein Vorwurf daraus gemacht werden, wenn er „glaubte“, Widerstandskämpfer „zum Tode verurteilen zu müssen“.

      Es gibt keine angemessene Belohnung in einer Zweiklassenjustiz mit Doppelmoral
      Jetzt verurteilt die Justiz, die Helfer, die sie selbst beauftragte und dessen elitäre Auftraggeber zu belohnen waren. Sogar den vorsitzenden Richter des Volksgerichtshofs Roland Freisler hätte man nach dem Krieg sehr wahrscheinlich wieder in den Justizdienst übernommen und später so wie viele andere elitäre Auftragstäter auch hoch belohnt.
      „Hitlers Eliten nach 1945 – Freispruch in eigener Sache, ARD-SR“
      „Sie sind Herren über Leben und Tod und sie urteilen im Namen der deutschen Volksgemeinschaft. Ihre Uniform die Robe. Ihre Waffen Paragrafen. Wo der Terror verwaltet wird sitzen Juristen an höchster Stelle. Ihr Mordwerkzeug der Schreibtisch. Verwaltungsjuristen planen und organisieren den Völkermord in Europa.“ …
      http://www.mt.de/lokales/leserbriefe/20834275_Wie-haette-ich-mich-verhalten.html

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  2. M.F.S. schreibt:

    „Welches Urteil könnte das wohl sein?“

    Das Urteil mit welchem zugleich ein Exempel statuiert wurde.

    „Während einer Hausdurchsuchung am 17. Oktober fanden Ermittler eine „besenreine“ Wohnung vor, in der nichts gefunden werden konnte, „was auf seine Vergangenheit hindeutet“.“

    „Ein Sperrvermerk der Akte von Frank S. bei der Agentur für Arbeit führte zu Mutmaßungen über eine mögliche Verbindung zwischen Frank S. und dem Verfassungsschutz sowie einem eventuellen Einsatz als V-Mann.“

    In den Presseberichten zum Urteil finde ich keine Aufklärung im Zusammenhang mit Fragen zu Letztgenanntem, hat jemand etwas dazu entdecken können?

    Der Fall ist gleich in mehrfacher Hinsicht mysteriös, ich kam bereits woanders andeutungsweise darauf zu sprechen. Allerdings ist das nicht alles (auch darauf kam ich andeutungsweise zu sprechen) und deshalb denke ich dass das Mittel der Abschreckung den Zusammenhang zwischen Ursächlichkeit und Symptomatik nicht zu tangieren vermag.

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    • beamtendumm schreibt:

      Ich erinnere mich, dass das Opfer den Anwesenden noch gewunken hatte, als sie auf der Trage des Rettungsdienst lag.
      Sieht man auf den Bildern irgendwo Blut?

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      • M.F.S. schreibt:

        Blutspuren habe ich keine entdecken können, ich finde auch keine nähere Beschreibung der Halsverletzung. Will man der Frage nach der Verletzung auf den Grund gehen, so denke ich, könnte es möglicherweise aufschlussreich sein sich veröffentlichte Aufnahmen von ihr im Zeitraum zwischen Attentat und Prozess anzuschauen. Ich frage mich wo ist die Narbe?

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      • beamtendumm schreibt:

        Es gibt auch Videos, wo Zeugen behaupten, dass sie in den Bauch gestochen wurde.

        Meistens wurde vom Hals gesprochen, manchmal vom Bauch.

        manchmal auch vom Bauch und Hals. Aber irgendwie eindeutig ist das alles nicht.

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      • M.F.S. schreibt:

        Habe jetzt eine nähere Beschreibung der Halsverletzung gesehen. Es soll sich hierbei um eine schwere Verletzung an Luft- und Speiseröhre und Brustwirbel gehandelt haben. Das könnte natürlich erklären warum am Hals keine Narbe zu sehen ist, weil es eine Einstichhöhe im Bereich der Klavikula impliziert.

        Soweit ich es ersehen kann war von nur einem Stich die Rede, demzufolge handelte es sich hierbei also um einen tiefen Stich von vorne bis hinten zum Brustwirbel.

        Marc Benecke schreibt: „Anzutreffen sind bei Verletzungen des Halses mit scharfen Gegenständen auch Bluteintritte über die Luftröhre in die Lunge, was eine Art Ertrinken erzeugen kann. Das Blut wird bei noch vorhandenen Reflexen aber meist ausgehustet.“ http://wiki2.benecke.com/index.php?title=Kehlenschnitt

        Wie es scheint war das wohl nicht der Fall. Erstaunlich auch dass sie trotz dieser lebensbedrohlichen Verletzung beim Abtransport zum Krankenwagen dennoch zu einem leichten nicken, drehen und anheben ihres Kopfes fähig und geneigt war.

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  3. Justizfreund schreibt:

    2 Jahre und 6 Monate:
    http://www.lz.de/lippe/lage/20548937_Haftstrafe-nach-Messerangriff-in-Fluechtlingsunterkunft.html
    2 Jahre und 4 Monate:
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-winterberg-medebach-und-hallenberg/tuersteher-mit-messer-attackiert-haftstrafe-fuer-albaner-22-id11599007.html

    Hab ich mir schon fast gedacht:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/attentat-auf-henriette-reker-angeklagter-frank-s-zu-14-jahren-haft-verurteilt-a-1100893.html
    Der psychiatrische Gerichtsgutachter Norbert Leygraf stellte bei S. eine „paranoid-narzisstische Persönlichkeitsstörung“ fest, gleichwohl sei er voll schuldfähig.
    „Er wollte ein Signal gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung setzen“, sagte die Vorsitzende Richterin Barbara Havliza in ihrer Urteilsbegründung. „Er wollte ein Klima der Angst schaffen und die Politik beeinflussen.“

    Hat der Leygraf beim Postel ja auch festgestellt: http://www.gert-postel.de/
    Als Prolet die Politik oder die Justiz beeinflussen, nein, das geht ja nun wirklich nicht.

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