ACAB, und ein Amtsrichter mit Katzenallergie

Manche Richter haben so viel Scheiße im Hirn, dass die glatt aus den Ohren furzen.

Diese Stofftasche kostet im Internet ca. 10 Euro. Wenn man diese Tasche dann in Erfurt trägt, dann kommen nochmal einige hundert Euro vom Amtsrichter dazu, denn der Amtsrichter hält

all cats are beautiful

für eine ganz furchtbare Beleidigung.

Beleidigung? Wer könnte denn hier beleidigt worden sein?

Man mag es kaum glauben, aber die Schwarzkittel mit der Hirnflatulenz und einer vermuteten Katzenallergie sind der Meinung, dass

all cats are beautiful

die Polizei beleidigen würde, weil

all cats are beautiful

A.C.A.B.

abgekürzt wird.

Polizeikatzen gibt es nicht, also kann eine Dienstkatze damit kaum beleidigt worden sein.

Polizeihunde dagegen gibt es schon, aber sollte ein Diensthund wirklich durch das Katzenbild beleidigt worden sein? Eine Katze als „beautiful“ zu bezeichnen könnte vielleicht wirklich eine Beleidigung eines Polizeihundes ohne Amts- und Dienstauswei sein.

Nein, es war nicht ein Polizeihund mit Katzenallergie, sondern ein einzelner Polizist aus Fleisch und Blut fühlte sich durch die Stofftasche dermaßen persönlich beleidigt, dass er die Tasche mit dem schrecklichen Katzenbild konfiszierte, und Strafantrag stellte.

Für mich besteht hier nun der Verdacht, dass die Hirnflatulenz in Erfurt auf dem Vormarsch ist, und in Behördenkreisen stark um sich greift. Darum merke, dass du Erfurt niemals mit so einer Stofftasche mit Katzenmotiv besuchen solltest, wenn du nicht einige hundert Euro Geldstrafe erhalten willst. Statt Katzenmotiv kannst du es ja mal mit einem Chamäleonmotiv versuchen, und uns über deine Erfahrungen berichten.

Gotha ist bisher von der neuen Behördenkrankheit aus Erfurt offenbar noch verschont geblieben, denn dort wurde ein entsprechender Strafantrag von der Staatsanwaltschaft eingestellt, ohne dass es zu einer Verhandlung kam.

Mehr zu ACAB findet man auch hier.

https://allesacab.wordpress.com

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7 Antworten zu ACAB, und ein Amtsrichter mit Katzenallergie

  1. Pingback: Bundesverfassungsgericht hebt ACAB-Urteil auf – Alles ACAB

  2. Korte Werner schreibt:

    Da bestätigt sich vermutlich der Ausspruch von der Renate Künast, wiedergegeben im Westfalenblatt vom Freitag den 05.Sept. 2003, wo sie meinte: „Deutsche Kinder werden so ausgebildet, daß sie sich nur für den öffentlichen Dienst eignen“. Vielleicht gehören die Verfahrensbeteiligten schon zu dieser Gruppe ? Ja, wenn mancher eine Mücke verschluckt, hat er vermutlich mehr Verstand im Magen, als im Kopf „.

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  3. Justizfreund schreibt:

    Aus den Ohren furzen habe ich noch keinen sehen aber einen braunen Rand um den Mund habe ich bei Richtern schon häufiger gesehen.
    Wo bei ich mir da nicht ganz sicher bin, denn es kann auch sein, dass mancher beim aus den Ohren furzen den Mund dazu bewegt hat.

    Amtsgericht sieht in 1.3.1.2. Tatbestand der Beleidigung erfüllt
    http://www.cop2cop.de/2008/08/08/amtsgericht-sieht-in-1312-und-acab-tatbestand-der-beleidigung-erfullt

    Ja, die Welt wird immer komplizierter.

    Wer mit einem entsprechenden T-Shirt „Acht Cola Acht Bier“ herumläuft kann selbst ja nicht ganz dicht sein.

    Selbst bei einem T-Shirt mit der Aufschrift A.C.A.B. gilt folgendes:

    „Kollektivbeleidigung“ nur bei Bezug zu einer hinreichend überschaubaren und abgegrenzten Personengruppe
    Pressemitteilung Nr. 36/2016 vom 24. Juni 2016
    Die Kundgabe der Buchstabenkombination „ACAB“ im öffentlichen Raum ist vor dem Hintergrund der Freiheit der Meinungsäußerung nicht ohne weiteres strafbar. Dies hat die 3. Kammer des Ersten Senats in zwei heute veröffentlichten Beschlüssen entschieden. Die Verurteilung wegen Beleidigung gemäß § 185 Strafgesetzbuch (StGB) setzt voraus, dass sich die Äußerung auf eine hinreichend überschaubare und abgegrenzte Personengruppe bezieht; ansonsten ist der Eingriff in die Meinungsfreiheit nicht gerechtfertigt.
    http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/bvg16-036.html

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  4. M.F.S. schreibt:

    „Darum merke, dass du Erfurt niemals mit so einer Stofftasche mit Katzenmotiv besuchen solltest, wenn du nicht einige hundert Euro Geldstrafe erhalten willst. Statt Katzenmotiv kannst du es ja mal mit einem Chamäleonmotiv versuchen, und uns über deine Erfahrungen berichten.“

    Bastard von Mittelhochdeutsch basthart soll sich übrigens aus dem Altfranzösischen ableiten und „rechtmäßig anerkannter außerehelicher Sohn eines Adligen“ bedeuten.
    Beleidigung? Adel verpflichtet, alles eine Frage des Anspruchs!

    Einer alternativen Theorie zufolge soll sich der Begriff von Bastet ableiten, einer in der ägyptischen Mythologie als Katzengöttin dargestellte Tochter des Sonnengottes Re:
    http://www1.minpic.de/bild_anzeigen.php?id=247148&key=92241876&ende
    So zumindest wäre es dem Buch „Jesus in Ägypten: Das Geheimnis der Kopten“ zu entnehmen und zwar im Zusammenhang mit dem Bastet-Fest (auch „Schönes Fest der Trunkenheit“). Wobei der Bezug hierbei sein soll, dass nach dem Fest im Rausch 9 Monate später Kinder zur Welt kamen, an deren Väter sich die Frauen nicht mehr erinnern konnten und dass man nach diesem Fest bis heute Kinder mit unbekanntem Vater Bastarde nennt.
    Eine Muschi als Motiv zu nehmen könnte also dennoch grenzwertig sein.

    Wäre also zu empfehlen den Anspruch zu heben. Das Hathor-Fest, auch bekannt als „Kleines Bastet-Fest der Trunkenheit“ könnte sich hierfür anbieten. Hathor ist die Himmelskuh…

    „Da war das Fruchtland drei Handbreit hoch überflutet durch die Macht der Majestestät dieses Gottes (Re). Diese Göttin ging los am frühen Morgen und fand alles überschwemmt. Ihr Gesicht wurde davon heiter und sie trank, das war angenehm für ihr Herz. Trunken kam sie und konnte die Menschen nicht mehr erkennen.“

    Und wo eine Kuh ist da gehört auch ein Bulle dazu, so hat man dann nebenher auch gleich einen zweiten Schimpfwortbezug.

    …Und wenn man das nun nicht profan deutet, dann wäre das ein Unterschied wie Erdogan im Verhältnis zu Sonnenkalb im Verständnis zum Haremsinbegriff…

    Zugegebenerweise wird damit einem Polizisten zwar eine philosophische Herausforderung zugemutet, doch der Weg der Erkenntnis auf der Suche nach dem unbekannten Vater bleibt niemandem erspart.

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  5. Bernd Vogt schreibt:

    Die auf dem Teil-Wiedervereinigtem Gebiet der BRD, einer Übergangsverwaltung unter alliierter Aufsicht, tätigen Justizpersonen, die sich, ohne jemals durch den Souverän, das Volk, demokratisch gewählt worden zu sein, und somit auch nicht volkslegitimiert sind, trotzdem „Richter“ nennen, und vorgeben, im „Namen des Volkes“ zu sprechen, müssen endlich durch freie, demokratische Wahlen durchs Volk bestimmt werden!
    Richterwahl auf Zeit durchs Volk*, lautet daher die dringliche Aufgabe des Volkes, die notwendig ist, um endlich Menschen in das ehrenwerte und verantwortungsvolle Richteramt zu wählen, die dieser Aufgabe, bei der es um existenzielle Fragen und Antworten geht, wie Wahrheit oder Unwahrheit, Schuld oder Unschuld, Freiheit oder Gefängnis, Strafe oder Schadenersatzanspruch geht, fachlich, menschlich und ethisch-moralisch auch tatsächlich gewachsen sind!
    Was, wie die tägliche Praxis und die Geschichte der BRD-Justiz uns immer wieder beweist, bis heute nicht gelungen ist, da dem Souverän, dem Volk also, das demokratische Recht zur Wahl der Dritten Gewalt, der Judikative, seit mindestens 1933 fortwährend verwehrt wird. Entgegen Artikel 20, Grundgesetz für die BRD (insbesondere 2-4)!

    Solange wir zulassen, dass diese nicht demokratisch gewählten, nicht volkslegitimierten Justizpersonen unkündbar tun und lassen können was immer ihnen in den Sinn kommt, ohne das sie dafür in Haftung genommen, oder zur Verantwortung (Entlassung wegen erwiesener Untauglichkeit, Schadenersatz für Fehl- oder Willkürurteile etc.) gezogen werden (können), solange wird sich an einer Unrechtsjustiz auf dem Teilgebiet Deutschlands (BRD) diesbezüglich nichts zum Besseren hin ändern! Es liegt also am Deutschen Volk, nunmehr endlich die demokratischen Richterwahlen auf Zeit durchs Volk* durchzusetzen!

    Bernd Vogt
    Netzwerk Menschenrechte

    von der, für ein demokratisches Rechtswesen notwendigen Richterwahl auf Zeit durchs Volk, erfuhr ich erstmals Anfang der 2000er Jahre durch den hoch angesehenen, mutigen, ehrenwerten Rechtsanwalt und Verfassungspatrioten Herrn Claus Plantiko aus Bonn.

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    • Justizfreund schreibt:

      408 Befürworter für „Wahl der Bundesverfassungsrichter“:
      https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_17/Petition_35033.html
      Und wahrscheinlich gibt es doppelt so viele Menschen die dagegen sind. Das auch aus dem Grund, weil die meisten Bürger, die es betrifft es gar nicht interessiert und alle Machthabenden würden natürlich zur Wahl gehen, damit es so bleibt wie es ist.

      Häufig werden aber solche Petitionen gar nicht Veröffentlicht. Fast alles was mit der Justiz zu tun hat wird nicht veröffentlicht. Meine derzeitige Petition eine einfache gesetzliche Regelung bezügl. der Reisekostenentschädigung für Mittellose für Gerichtsreisen etc. zu schaffen wurde auch nicht veröffentlicht.
      Wie auch meine Petition zur Offenlegung richterlicher Nebentätigkeiten und auch meine Petition zur Wahl der Bundesverfassungsrichter durchs Volk und auch meine Petition zur Wahl des Bundespräsidenten durchs Volk und auch meine Petition zur Wahl aller Richter durch das Volk und auch meine Petition zwecks Verfolgung der Rechtsbeugung.
      Die Petitionen darf man dann wo anders einstellen.

      Die Petition hat immerhin 4500 Unterstützer nach ca. 4 Jahren:
      https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heiko-maas-strafbarkeit-von-rechtsbeugung-wiederherstellen-b%C3%BCrgergerichte-einf%C3%BChren

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  6. beamtendumm schreibt:

    Hat dies auf Alles ACAB rebloggt.

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