Nicole Rosenbach, eine WDR-Reporterin

Nicole Rosenbach arbeitet für den WDR. Sie dreht Dokumentarfilme. Für ihre Arbeit wurde sie 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

In Zeiten, in denen ein Kriegstreiber wie Obama mit den Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird, muss ein Deutscher Fernsehpreis nicht unbedingt das sein, was man von so einem Preis erwarten würde, deshalb sehen wir uns die Preisträgerin mal selber an.

Lobende Anerkennung, Axel Springer Preis 2006;
Nachwuchspreis des Deutschen Journalastinnenbundes 2007;
Grimme-Preis-Nominierung 2008;
Civis Medienpreis 2011;
Rotary Medienpreis 2013,
Nominierung Civis Medienpreis 2013
Ruhegebietspreis Lorry 2014
Journallistenpreis Weisser Ring 2015
Nominierung Journallistenpreis der Deutschen Fernsehakademie 2015

Diese Liste zeigt schon, dass es hier auch Auszeichnungen bzw. Nominierungen gab, die unsere Leser weitgehend kritisch sehen. Also werfen wir mal lieber einen Blick auf ihre Werke.

Im Jahr 2010 brachte der DEUTSCHLANDFUNK einen Beitrag von Nicole Rosenbach.

In dem Dokumentarfilm „Hart und herzlich“ berichtet sie über muslimische Integration. Der DEUTSCHLANDFUNK titelt:

Kulturkampf in Gelsenkirchen

Die Lehrerin Betül Durmaz im Ruhrgebiet setzt sich für ihre Schülerinnen ein – und wird so auch zum Hassobjekt muslimischer Elternhäuser. In ihrem Dokumentarfilm schildert die Filmemacherin Nicole Rosenbach ihren Alltag.

Von der ANTIFA kann man bei so einem Thema sicherlich keine Auszeichnung erhalten.

Vom ROTARY-CLUB gab es 2013 eine Auszeichnung für ihren Beitrag:

In Würde altern.

Sicherlich auch ein wichtiges Thema, aber eine Auszeichnung vom ROTARY-Club wird sicherlich nicht Jedermann gefallen.

Am 6.3.2014 sendete der WDR in MENSCHEN HAUTNAH einen Beitrag von Nicole Rosenbach. Hier ging es um das Verschwinden eines Mädchen, das am 4.5.2013 in Begleitung eines 53-Jährigen Mann aus dem Elternhaus verschwunden ist, und sich zwischenzeitlich in Polen aufgehalten hatte. Als 12-Jährige traf Maria im Chat auf Bernhard H. der damals 53 Jahre alt war.

Wer sich für diese Geschichte interessiert findet auf dieser Internetseite

https://mariasuche.wordpress.com/

mehr. Und hier gibt es das dazugehörige Video

https://mariasuche.wordpress.com/2014/03/07/der-fall-maria-bei-menschen-hautnah-im-wdr-fernsehen/

2015 erhält Frau Rosenbach den Medienpreis des Weissen Rings. Der WR schrieb dazu:

Der WEISSE RING hat die Journalistinnen Anna Sophie Inden, Britta Reinke, Nicole Rosenbach und Eva Britz in Hamburg mit seinem Journalisten-Preis ausgezeichnet. Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität vergab den Preis zum fünften Mal und würdigte damit journalistische Beiträge, die aufklärerisch und sensibel das öffentliche Bewusstsein für die Situation von Kriminalitätsopfern stärken.

„Zu oft dreht sich in der medialen Berichterstattung alles um den Täter“

sagte Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS, bei der Preisverleihung im Grand Elysée Hotel. Nach den Worten von Müller-Piepenkötter würden sich die prämierten Beiträge hiervon in beachtlicher Weise abheben, indem sie ihren Fokus auf die Belange, Bedürfnisse und Rechte des Opfers legten.

„Unsere volle Aufmerksamkeit muss denjenigen gehören, die durch Verbrechen unverschuldet in eine Notlage geraten sind“

unterstrich Müller-Piepenkötter.

Olaf Scholz, Schirmherr der Veranstaltung sowie Erster Bürgermeister und Senatspräsident von Hamburg, betonte die Notwendigkeit eines effektiven Opferschutzes in Deutschland:

„Wir müssen am Gewaltmonopol des Staates festhalten, das moderne Strafrecht weiter entwickeln und den Opferschutz stärken.“

Opferschutz sei das

„dritte Element im zivilisatorischen Bemühen um die Reduzierung von Gewalt“.

Die Arbeit des WEISSEN RINGS zeige das in hervorragender Weise. Die Leistungen des Vereins und seiner Mitarbeiter bezeichnete er als

bemerkenswert„.

Die Jury zeichnete journalistische Beiträge in den Kategorien Print, Fernsehen und Hörfunk aus. Prämiert wurde in der Kategorie Print Anna Sophie Indens Beitrag

„Ein Schlag. Zwei Leben“

(Ostfriesland Magazin, Ausgabe November 2013), der den Lebensweg eines damals 26-jährigen Gewaltopfers nach der Tat beschreibt. In der Kategorie Fernsehen gewann der Beitrag

„Im Netz von Sextätern – Wie Jugendliche per Chat zum Opfer werden“

der WDR-Redakteurinnen Britta Reinke und Nicole Rosenbach (Sendungsformat „Menschen hautnah“, ausgestrahlt am 6. März 2014). In der Kategorie Hörfunk ging die Auszeichnung an den Beitrag

„Britta lebt“

der SR 3 Saarlandwelle-Redakteurin Eva Britz (Sendungsformat „Land und Leute“, ausgestrahlt am 20. April 2014), der sich mit den Folgen eines Gewaltverbrechens für eine junge Frau befasst. Die Auszeichnungen waren mit einem Preisgeld von je 3.000 Euro dotiert.

Neben dem WEISSEN RING als Organisation, sehen wir hier auch gleich zwei Personen kritisch.

Frau Roswitha Müller-Piepenkötter war früher Justizministerin des Landes NRW, kassiert sicherlich viel, viel Geld beim Weissen Ring, und erscheint uns von daher völlig ungeeignet für diese Position. Außerdem erreichen uns immer wieder Beschwerden über den WR, die die Vermutung zulassen, dass es sich hier lediglich um eine reine Alibifunktion des Vereins handelt. Die Preisträger erhalten 3000 Euro, also vermutlich weniger als die Vorsitzende monatlich verdient, und das bei vermutlich Millioneneinnahmen jährlich.

Ein ungeschönter Dokumentarfilm über den WR würde bestimmt erstaunliches ans Tageslicht bringen.

Auch Olaf Scholz, der 2002 meinte:

Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern

ist die zweite Person, die hier Würgereflexe auslöst. Wir sind hier nämlich gegen die Verstaatlichung der Kinder, und die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ steht, nicht nur lt. Grundgesetz, einzig und allein den Eltern zu.

Dass er die Arbeit des WR „bemerkenswert“ findet, wundert kaum, denn das Wort hat nun so überhaupt keine Aussagekraft. Es ist eine reine Floskel, die man immer dann nutzen kann, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, was der oder die Betreffende überhaupt macht. „Bemerkenswert“ kann man nun wirklich alles finden.

2015 wurde dann Frau Rosenbach für uns richtig interessant. Zunächst gab es im WDR die Sendung DIE STORY. Am 23.2.2015 wurde der Beitrag:

MIT KINDERN KASSE MACHEN

ausgestrahlt. Hier ging es um Kinder in der Obhut des Jugendamtes, die man ins Ausland verbracht hatte, in Deutschland viel geld kassierte, und in Polen etc,. dann billig untergebracht hat.

https://beamtendumm.wordpress.com/2015/02/23/programmtipp-ard-mit-kindern-kasse-machen/

Nach dieser Sendung meldete sich ein Zuschauer bei Frau Rosenbach, und berichtete über PAUL in Ungarn. Daraufhin gab es dann am 30. April 2015 eine weitere Sendung im WDR. In MONITOR wurde dann ein Film von Frau Rosenbach gezeigt.

Mit Kindern Kasse machen? Wie Heimkinder ins Ausland verbracht werden

Der WDR schrieb dazu auf seiner Seite:

Wenn das Jugendamt einschreitet und Kinder aus Familien heraus nimmt, schlägt die Stunde der privaten Träger, die sich um die Unterbringung der Jugendlichen kümmern sollen. Ein riesiger Markt, der offenbar kaum kontrolliert wird und der ganz neue Geschäftsmodelle schafft. MONITOR-Recherchen decken ein System auf, in dem Jugendliche in dubiosen Einrichtungen im Ausland eher verwahrt statt pädagogisch betreut werden, während die Verantwortlichen in Deutschland dafür öffentliche Gelder kassieren.

Diese Sendung hat dann ein mittleres Erdbeben ausgelöst. Die dort gezeigten Skandale beschäftigen die Jugendämter und Städte in Bochum, Dorsten, Gelsenkirchen etc. auch noch ein Jahr nach der Sendung.

Ob Frau Rosenbaum gerade für diese beiden Sendungen ausgezeichnet wird, darf wohl bezweifelt werden, dabei hätte sie es für diese beiden Beiträge sicherlich ganz besonders verdient.

Die beiden Sendungen

MIT KINDERN KASSE MACHEN

und die Sendung

DER WOLF IM SCHAFSPELZ,

in der WDR-Sendung MENSCHEN HAUTNAH, zeigen eines ganz deutlich. Auch heute können Journalisten noch gute und kritische Beiträge machen, und damit auch was erreichen.

  1. Das Mädchen aus Polen wurde nach der Sendung zurück nach Deutschland geholt.
  2. Paul aus Ungarn wurde nach der Sendung zurück nach Deutschland geholt.
  3. POWER FOR KIDS wurde endgültig geschlossen.
  4. Gerhard Lichtenberger von der LIFE-Jugendhilfe hat mehrere Aufträge verloren, und bekommt von einigen Städten keine neuen Aufträge mehr.

Auch wenn Frau Rosenberg für diese 3 Filme keinen Fernsehpreis erhalten wird, so dürfen wenigstens wir zu diesem Erfolg gratulieren. Das Thema Lichtenberger und Jugendamt/Jugendhilfe ist noch nicht abgeschlossen, da ist noch einiges Potenzial. Vielleicht bleibt Frau Rosenberg ja an dem Thema dran, wir jedenfalls berichten weiter. 

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4 Antworten zu Nicole Rosenbach, eine WDR-Reporterin

  1. Korte Werner schreibt:

    Angehörige des Kolonialsystems werden von den Kolonialherren fast immer ausgezeichnet, unabhängig ob oder was sie auszeichnet. Das diese Kolonialsklaven ab und zu auch einmal etwas tun, was nicht ganz im Sinne ihrer Kolonialherren ist, auch das müssen sie tun, damit es nicht ganz zu offensichtlich als das erkannt wird, was es tatsächlich ist. Das Kolonialsystem beherrscht die Tarnung perfekt. Schließlich sollen die Kolonialsklaven nicht bemerken, daß sie nur Sklaven sind. Das ist der Grund, warum sie noch nicht mit Stahlkugeln an Ketten und Beinen herumlaufen dürfen. Sie sollen glauben, sie seien frei !

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  2. Pingback: FRINGS: Ergebnis des Landesarbeitsgericht Hamm | Beamtendumm

  3. Anonymous schreibt:

    hallo, beamtendumm, diesmal aus brasilien. gut, dass es solche auszeichnungen gibt! noch besser: genau schauen, wofuer und wer da auszeichnet, wie es beamtendumm wieder mal gescheit macht. bravo! fuer „HOLOCAUSTO BRASILEIRO“ BEKAM DANIELA ARBEX vor kurzem den „ALEXANDER-ZOURAS-MEDIENPREIS“ s. CIVILCOURAGEblog.wordpress.com. und beamtendumm? hat ihn laengst! immer wieder! aber das bleibt unter uns, ok? sonst kriegts gar noch irgend ein Durchgeknallter mit und gibt DIR, BEAMTUM, eins auf d“ rueb…!
    http://mail.google.com/mail/x/-ms-samsung/

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    • beamtendumm schreibt:

      Ich habe den? Ich wusste wohl, dass ich ihn mal kriegen sollte, dass das aber geschehen ist, ist mir gar nicht bekannt.

      Dabei bräuchte ich doch was, was man in den Händen halten kann, oder ihm Internet veröffentlichen kann, damit sich einer NIEDERRHEINER oder SONNENARSCHLÄNDER so richtig mit mir freuen kann. 😉

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