HAMM: Berufungsverhandlung stellvertretender Jugendamtsleiter ./. Stadt Gelsenkirchen

Der Jugendamtsskandal rund um Gelsenkirchen ist noch nicht endgültig Geschichte, besonders nicht, weil es da noch die Klage des stellvertretenden Jugendamtsleiter Thomas Frings gegen seine Kündigung gibt. Am Donnerstag dem 23.6.2016 findet nun die Berufungsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht in Hamm statt.

https://alletermine.wordpress.com/2016/03/23/2016-06-23-landesarbeitsgericht-hamm-11-sa-2316/

Die Stadt hatte den Jugendamtsleiter und den stellvertretenden Jugendamtsleiter los werden wollen. Der ehemalige Jugendamtsleiter hatte daraufhin der Stadt einen Aufhebungsvertrag angeboten, den die Stadt auch angenommen hat.

Anders sah das bei dem Stellvertreter aus. Thomas Frings klagte erfolgreich gegen seine Kündigung beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen, aber die Stadt will ihn noch immer los werden, und versucht es nun in der Berufungsverhandlung beim Landesarbeitsgericht Hamm erneut.

Ich wage eine Prognose. Die Stadt wird erneut scheitern. Zwar sind die Vorwürfe in der Sache gegen den Mitarbeiter berechtigt, aber eben kein Kündigungsgrund, weil die Stadt die Vorwürfe schon seit Jahren kannte. Hier hätte die Stadt damals sofort reagieren müssen, und nicht erst nach 5 Jahren.

Sollte Thomas Frings auch beim Landesarbeitsgericht gewinnen, dann stellt sich natürlich die Frage, wo die Stadt ihren ungeliebten Mitarbeiter dann beschäftigen wird. Beim Jugendamt wird er sicherlich keine wirkliche Zukunft mehr haben können.

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Eine Antwort zu HAMM: Berufungsverhandlung stellvertretender Jugendamtsleiter ./. Stadt Gelsenkirchen

  1. Korte Werner schreibt:

    Einen so tüchtigen „Volksdiener“ mit der Hilfe der anderen tüchtigen „Volksdiener“ in Trauerkostüm, ist wohl nur frommes Wunschdenken. Schlußendlich darf hier nur das „Krähenprinzip“ angewendet werden, das bekanntlich über allen Gesetzen steht. Das allein ist zum Eigenschutz zwingend vorrangig, damit nicht der Domino-Effekt ausgelöst wird. Abgesehen davon, kann die Stadt auf einen solch tüchtigen/fähigen Mitarbeiter nicht verzichten. Vielleicht wird er dank seiner außergewöhnlichen Tüchtig- und Fähigkeit in eine andere Abteilung befördert werden.

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