WUPPERTAL: Selbstmord in der JVA Ronsdorf

Bereits den zweiten Selbstmord unter Gefangenen gab es 2016 in der JVA Wuppertal-Ronsdorf. Am Samstag dem 11.6.2016 erhängte sich ein 17-jähriger Untersuchungshäftling  am Nachmittag in seiner Zelle. Der Jugendliche kam erst am Donnerstag in Untersuchungshaft, und galt sogar als selbstmordgefährdet. Angeblich wurde seine Zelle deshalb alle 15 Minuten kontrolliert. Dass das wirklich passierte, da darf man wohl Zweifel haben. Besonders wenn man bedenkt, wie viele Schließer am Samstagnachmittag Dienst haben.

2016 war das jetzt schon der zweite Selbstmord in dieser JVA, zusätzlich hatte sich am 26. April 2016 eine Mitarbeiterin in der JVA mit ihrer Dienstwaffe erschossen.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/06/13/erneut-selbstmord-in-der-jva-ronsdorf/

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2 Antworten zu WUPPERTAL: Selbstmord in der JVA Ronsdorf

  1. Rolf Mandt schreibt:

    JVA Ronsdorf, eigener Staat / eigene Gesetze / unverschämtes Verhalten gegenüber Besuchern ! Ich bin Vater von Zwillingen die gleichzeitig in der JVA Ronsdorf in U-Haft saßen. Unabhängig ob schuldig oder nicht, nehme ich niemanden in Schutz der für Straftaten verantwortlich ist, das gilt auch für meine Söhne ! 9 Versuche für meinen Sohn eine Besuchserlaubnis zu erhalten wurden mit der Begründung abgelehnt : Ihr Sohn bekommt regelmäßig Besuch, sie können daher nicht kommen ! Auf meine Nachfrage von wem, antwortete man mir : das können wir ihnen nicht sagen, da ihr Sohn bereits 18 Jahre ist. Für den Zwillingsbruder bekam ich problemlos alle 14 Tage Besuche eingeräumt. Nach mehrfachen Telefongesprächen und persönliches Vorsprechen stellte sich heraus, dass die zuständigen Beamten nur auf den Nachnamen sowie auf das Geburtsdatum schauten und nicht bemerkten das dort Zwillinge einsitzen, dies obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe. So kam es dazu, dass ich einen Sohn erstmals nach 8 Wochen besuchen durfte !!! Nachdem der zuständige Richter die Akustische Überwachung in einem winzigen Raum ( im Beisein eines Beamten ) aufgehoben hatte und dies ausdrücklich in der Besuchserlaubnis angekreuzt wurde, sagte die zuständige Besuchsbeamtin : ihr Besuch findet nicht wie vom Richter bestimmten großen Besuchsraum sondern weiterhin im Beisein optischer und akustischer Überwachung im winzigen Besucherräumchen statt. Mein versuch mich dagegen zu sträuben mit dem Hinweis ( dies wurde vom Richter angeordnet ) wurde mit Androhung des Besuchsverbot und dem Satz : in unserem Haus bestimmen wir die Regeln, abgewürgt. Drei Tage später ( Montag ) habe ich mich dann mit der Geschäftsstelle des zuständigen Richter telefonisch in Verbindung gesetzt und mein Anliegen vorgebracht. Die Dame ( super freundlich / menschlich ) im Vorzimmer des Richter versprach sich umgehend darum zu kümmern. In einem späteren Telefonat konnte sie mich beruhigen. Es sei alles in Ordnung mit dem Richter und der JVA geklärt, ich erhalte einen Beschluss vom Richter das die nächsten Besuche im großen Besuchsraum ohne akustische Überwachung statt finden könne. Gut gelaunt habe ich mich dann letzten Samstag 5.11. zum Besuch meines Sohnes in die JVA aufgemacht. Anbei die Besuchserlaubnis sowie den Beschluss. In der JVA angekommen verlief alles normal bis zur Leibesdurchsuchung. Dann forderte man mich auf den Beschluss des Richter ( DIN A 4 Blatt ) einzuschließen und nicht mit in die Besuchsabteilung zum vorlegen mitzunehmen. Ich weigerte mich mit der Begründung das mir ohne den Beschluss genau das gleiche passieren würde wie vor 14 Tage. Man antwortete mir : unsere Kollegen können lesen was auf der Besuchserlaubnis steht ! Ich antwortete : aber die dicke Kollegin ( Ihren Namen habe ich trotz nachfragen nicht bekommen ) interessiert es nicht was da steht. Was haben sie gerade gesagt ? Ich sagte nochmals : diese dicke Frau oben interessiert es nicht was da steht. So das reicht, sie haben unsere Kollegin beleidigt ( wegen dicke Kollegin ) ihr Besuch ist hiermit beendet, weil in unserem Haus bestimmen wir die Regeln und niemand anderes ! Komplett unter Schock wurde ich von den Beamten rausgeschoben ! Im Auto habe ich dann vor Wut gezittert und geheult. Der wirklich Leidtragende ist mein Sohn, der von meinen Besuchen 14 tägigen Besuchen lebt / zehrt. Viele der Besucher werden in der JVA wie Verbrecher oder asoziales Pack behandelt ohne irgendetwas verbrochen zu haben. Das ist die JVA Ronsdorf, oder zumindest ein Teil der Bediensteten dort. Wen wundert es, dass es da zu mehreren Selbstmorden, unter anderem eine gemobbte Angestellte, zu Schlägen / Prügel von Beamten, Diebstahl von 1000 Schuss Munition u.s.w. kommt ???

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  2. Korte Werner schreibt:

    Viel interessanter wäre z. B. die Mitteilung gewesen, warum der Mann in U-Haft genommen
    wurde ! Warum ? Es sitzen leider auch viele Unschuldige in BRD- Knästen und Psychiatrien, leider nicht die, welche da rein gehörten ! Letztere sitzen meist überalimentiert in unseren „Amtsstuben“. Da sind viele drunter, die wenn ihre Gesetzes- und Sittenmißachtungen rechtstaatlich geandet würden, vielleicht ein paar hundert Jahre alt werden müßten, um ihre verdienten Strafen absitzen zu können. Ohne den jungen Mann in Schutz nehmen zu wollen, ist es ein offenes Geheimnis, daß sich viele unschuldig Eingekärkerte selbst umbringen. Abgesehen davon, ist zu vermuten, daß da im Knast möglicher Weise nicht alles „mit rechten Dingen“ zugegangen ist. Sei es mangelnde Kontrolle/Aufsicht, oder ein bißchen Nachhilfe von Mithäftlingen ! Wer weiß ?

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