INITIATIVE „Torten für Menschenfeinde“

Ich gebe zu, mit dieser Überschrift habe ich so einige Probleme. Sowohl mit

INITIATIVE

als auch mit

Torten für Menschenfeinde

Wikipedia schreibt über INITIATIVE:

Initiative

Initiative steht für:

Initiative (Schach), aktives Bestimmen des Spielverlaufs beim Schach
Initiative (Politik), ein politisches Instrument
Bürgerinitiative, aus der Bevölkerung heraus gebildete Interessenvereinigung
Volksinitiative (Schweiz), ein Instrument der direkten Demokratie in der Schweiz

Mit Schach hat diese Initiative nichts zu tun, gar nichts. Die weigern sich wahrscheinlich schon aus politischen Gründen die Spielregeln beim Schach einzuhalten.

Schweizer waren das auch nicht, weswegen also die Volksinitiative (Schweiz) auch nicht in Betracht kommen dürfte.

Zu Initiative (Politik) schreibt Wikipedia:

Initiative (Politik)

Als Initiative (von lat. initium: Anfang, Beginn) bezeichnet man in der Politik erstmalige Schritte, die auf die Behebung eines Missstandes abzielen. Eine politische Initiative zielt oftmals auf einen gesetzgeberischen oder ordnungspolitischen Akt, also den Beschluss eines Gesetzes oder einer behördlichen Anordnung zu einem Sachverhalt. In diesem Zusammenhang spricht man auch davon, dass „jemand zur Frage XY die Initiative ergreift“. Das Ergreifen einer politischen Initiative bedeutet nicht automatisch, dass diese auch im angestrebten Sinne umgesetzt wird.

Der Begriff der politischen Initiative ist in seiner konkreten Bedeutung nicht eindeutig abgegrenzt.

Zugegeben, die haben was mit Politik zu tun, aber auch nicht so richtig. Ein gesetzgeberischer Akt etc., das war deren Aktion nun auch nicht wirklich.

Damit bliebe nur noch die Bürgerinitiative. Hier habe ich schon das Problem, dass die sich Initiative nennen, und eben nicht Bürgerinitiative. Hat man bei einer Bürgerinitiative nicht etwas Großes im Hinterkopf? Wikipedia schreibt dazu:

Eine Bürgerinitiative ist eine aus der Bevölkerung heraus gebildete Interessenvereinigung, die aufgrund eines konkreten politischen, sozialen oder ökologischen Anlasses in ihrem Bereich Selbsthilfe organisiert und somit möglicherweise Einfluss auf die öffentliche Meinung, auf staatliche Einrichtungen, Parteien oder andere gesellschaftliche Gruppierungen nimmt.

Viele Bürgerinitiativen beschränken sich auf eingegrenzte Sachprobleme, weswegen sie auch als so genannte Ein-Punkt-Organisationen bezeichnet werden. In diesem Punkt unterscheiden sie sich also von Parteien, die ein möglichst großes Spektrum an Meinungen abdecken und somit politische Macht erlangen wollen, und Interessenverbänden, die mit Hilfe eines organisierten Unterbaus klar abgegrenzte Interessengruppen vertreten.

Eine Bürgerinitiative ist basisdemokratisch, da sie eine Veränderung von der Basis her, also von der Bevölkerung ausgehend, initiiert. Die zum Erreichen des Ziels erforderlichen Maßnahmen werden koordiniert und organisiert, um Zeit und Aufwand zu sparen und der Meinung bzw. dem Anliegen der Bürgerinitiative mehr Nachdruck zu verleihen. Dazu werden meist Unterschriften gesammelt, Demonstrationen durchgeführt, Petitionen verfasst oder ein Bürgerbegehren initiiert.

Der Begriff „Bürgerinitiative“ ist nicht an eine bestimmte Organisationsform gebunden. Die meisten Bürgerinitiativen sind zunächst nur lose Gruppierungen ohne feste Organisationsstrukturen. Erfordert die Durchsetzung des Zieles ein längerfristiges Engagement, bilden sich oft Vereine. Insbesondere wenn Bürgerinitiativen langfristige kommunalpolitische Ziele verfolgen, können aus ihnen auch Wählergemeinschaften entstehen.

Eine Studie des deutschen Instituts für Urbanistik aus dem Jahr 1976 zeigte auf, dass sich damals die meisten Bürgerinitiativen für bessere Umweltbedingungen einsetzten (17 %), dicht gefolgt von Bürgerinitiativen für Spielplätze und Kindergärten (16 %), gegen Verkehrsplanungen (11,8 %) und für ein besseres oder verändertes Bildungswesen (8 %).

Man neigt natürlich dazu Wikipedia zu nutzen, obwohl ich dem durchaus kritisch gegenüberstehe, da wikipedia.de keineswegs politisch neutral ist. Immer öfters muss auch leider auch feststellen, dass die Ausführungen dort nicht wirklich brauchbar sind, und ich habe den Eindruck, dass sich Wikipedia kaum weiterentwickelt. Ein Grund dafür könnte sein, dass Wikipedia eben politisch gesteuert wird.

Auch in diesem Fall scheint mir Wikipedia nicht wirklich weiterzuhelfen. Weder bei der Initiative, noch bei der Selbsthilfe kann ich Wikipedia völlig zustimmen.

Wikipedia sagt also nichts über die Größe einer Bürgerinitiative aus. Anscheinend können sich schon 2 Menschen als Bürgerinitiative betrachten. Ob das jeder Leser so sieht, sei mal dahingestellt.

Die Initiative Torten für Menschenfeinde ist eine Gruppe, die sich

aufgrund eines konkreten politischen, sozialen oder ökologischen Anlasses

gegründet hat. Allerdings habe ich mit der Definition bei Wikipedia, bezüglich der Selbsthilfe so meine Probleme. Die Definition passt schon nicht zu dem Beitrag der Bürgerinitiative. Und sie passt natürlich dann auch nicht zu der Initiative „Torten für Menschenfeinde“.

Verlassen wir deshalb Wikipedia, und bezeichnen eine Initiative als eine Gruppe von Personen (juristisch oder natürlich), die sich zusammengefunden haben, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Eine rechtliche Beurteilung über die Zulässigkeit der Ziele wird mal unterlassen. Auch eine Verbrecherbande mit dem Ziel viele Autos zu knacken, wäre damit eine Initiative.

Torten für Menschenfeinde

Diese Überschrift verwundert. Denk man nicht automatisch an einen Schreibfehler?

Torten für Menschenfreunde,

das würde man wahrscheinlich eher verstehen. Wer würde einem Menschenfreund nicht eine Torte für seine Tätigkeit können?

Aber warum nur eine Torte für Menschenfeinde? Wer sollte einem Menschenfeind eine Torte schenken? Man denkt doch sofort daran, dass das nur andere Menschenfeinde sein können, die auf so eine perverse Idee kommen können einem Menschenfeind eine Torte zu schenken.

Nach einigem Überlegen kommt man dann evtl. auf eine andere Idee. So wie man in dieser Welt Kriegstreiber immer mal wieder mit dem Friedensnobelpreis auszeichnet, in der Hoffnung, dass man damit ihr Kriegstreiben mildern könnte, so könnte auch die Torten für Menschenfeinde gedacht sein. Eine Art Trojanisches Pferd, mit der Absicht mittels Torte die Herzen der Menschenfeinde zu öffnen, damit aus ihnen am Ende doch noch Menschenfreunde werden.

Die Idee hat was, wird aber nur sehr selten funktionieren, und hat schon in der Vergangenheit selten funktioniert. Der letzte Nobelpreis lässt auch weiterhin bomben, und der Menschenfeind wird nach dem Genuss der Torte weiter menschenfeindlich bleiben, egal wie viel Sahne auf der Torte war, die Kalorien werden ihn höchstens kurzfristig müde machen.

Aber auch diese Motivation war nicht der Grund die Initiative „Torten für Menschenfeinde“ zu gründen. Der Grund war ein völlig anderer. Der Initiative „Torten für Menschenfeinde“ will nämlich gar keine Torten im herkömmlichen Sinne verschenken. Man will Menschen, bisher ausschließlich Politiker, die eine andere politische Meinung haben als die Initiative, die Torten ins Gesicht werfen.

Menschen wie Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) und Beatrix von Storch (AfD). Afd und DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, und Beatrix von Storch? Das verwundert dann schon, dass jemand gerade diese beiden Parteien und Politikerinnen gleichsetzen will. Dennoch, es gibt natürlich auch geringfügige Gemeinsamkeiten. Beiden Politikern ist klar, dass Deutschland mit seinen etwas über 80 Millionen Einwohnern nicht die ganze Welt mit über 7 Milliarden Einwohnern aufnehmen und versorgen kann.

Außerdem gehörten die beiden Politikern zu denen, die die sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen von 1000 Frauen in der Kölner Silvesternacht, durch Ausländer und Flüchtlinge kritisiert haben. Offenbar ist man neuerdings schon ein Menschenfeind, wenn man das macht.

Dennoch, die Initiative „Torten gegen Menschenfeinde“ hat was. Sie hat Potenzial. Von der Gruppe ist noch einiges zu erwarten, denn sie haben noch viel zu tun, wenn sie jedem Menschenfeind eine Torte ins Gesicht werfen wollen. Man sollte denen mal 10 Torten spenden, damit die Initiative „Torten gegen Menschenfeinde“ auch genug Material für ihre nächsten Aktionen hat. Ich bin mir sicher, dass die nächste Aktion „Torten gegen Menschenfeinde“ unbedingt der Initiative „Torten gegen Menschenfeinde“ gelten muss, denn die haben doch mit ihren beiden Aktionen eindrucksvoll gezeigt, wer die tatsächlichen Menschenfeinde sind. Und wenn die sich die Torten gegenseitig ins Gesicht werfen, dann werden die sicherlich kaum Widerspruch ernten, aber viel Zustimmung erhalten. Mein Applaus ist denen dann sicher. Versprochen.

Beatrix von Storch und Sahra Wagenknecht kann ich nur raten, die Aktion dieser dummen Menschenfeinde als Auszeichnung anzusehen.

 

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Eine Antwort zu INITIATIVE „Torten für Menschenfeinde“

  1. Korte Werner schreibt:

    Wer wohlmeinend ist, könnte dazu nur sagen: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ ! Das halte ich hier aber für fraglich. Denn die Tortenspender haben vermutlich, wenn sie eine Mücke verschlucken, mehr Verstand im Magen als im Kopf. Hinzu kommt dann noch die Borniertheit, was diese „Kreaturen“ erst richtig gefährlich werden läßt. Aber solche „Kreaturen“ brauchen die Besatzer-System-Schergen um die Aufträge ihrer „Hintermänner“ zu erfüllen. Ohne „nützliche Idioten“ funktioniert kein System !

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