Ein Beitrag in der Berliner Morgenpost zeigt uns, wie widerlich dieses Land hier inzwischen geworden ist

Die BERLINER MORGENPOST veröffentlicht am 18.5.2016 einen Beitrag.

Gerichtsvollzieher zerrt Siebenjährigen aus seiner Klasse

Bei dem Beitrag handelt es sich um eine Inobhutnahme die in der Schule durchgeführt wurde, und ein 7-Jähriger gewaltsam aus der Klasse gezerrt wird. Mich erinnert das an den 12-jährigen Tobias aus Otterbach, der vor einigen Wochen mit massiver Polizeigewalt aus seinem Elternhaus gezerrt wurde. Es gibt aber einen ganz gewaltigen Unterschied zwischen den beiden durch die Staatsgewalt schwer traumatisierten Kindern.

Ein Gerichtsvollzieher holt einen Erstklässler aus der Klasse. Die Empörung in der Slowakei ist so groß, dass der Präsident reagiert.

Bratislava. Vor den Augen der Mitschüler ist ein weinender Erstklässler in der Slowakei von einem Gerichtsvollzieher aus dem Unterricht gezerrt worden. Ein Video des groben Vorgehens, das der Gerichtsvollzieher vorschriftsgemäß selbst anfertigte, löste landesweite Empörung aus. …

Zunächst frage ich mich, warum berichtet die BERLINER MORGENPOST über so einen Fall aus der Slowakei, wo es doch einen mindestens genauso brutalen Fall in Deutschland gab.

https://beamtendumm.wordpress.com/2016/04/24/polizeigewalt-gegen-tobias-12-beim-staatlichen-kinderklau-in-kaiserslautern/

Wenn Polizisten einen 12-Jährigen treten, sich auf den Asthmatiker knien, ihm Hand- und Fußfesseln anlegen, dann ist das für die BERLINER MORGENPOST anscheinend keine Schlagzeile wert, wenn das misshandelte Kind aus Deutschland kommt.

Gerne ist man dagegen bereit, über einen ähnlichen Fall zu berichten, wenn dieser im Ausland passiert ist.

Misshandlung eines 7-jährigen Slowaken ist ein berichtenswerter Skandal, während die Misshandlung eines 12-jährigen Deutschen keine Zeile wert ist. So funktioniert in diesem Land regelmäßig die Pressefreiheit.

Die Bloggerin und Aktivistin Monika Kozelová schilderte den Fall und veröffentlichte die stark verwackelte Aufnahme auf ihrer Facebookseite.

Die Bloggerin ist auch in der Slowakei aktiv, deswegen wird sie von der deutschen Presse auch als Bloggerin und Aktivistin bezeichnet.

Glück gehabt. Wäre sie hier in Deutschland tätig, und hätte sie z. B. über Tobias berichtet, dann hätte dieser Satz bestimmt ganz anders gelautet.

Die Neurechte und Berufsquerulantin schildert den Fall …

So sieht üblicherweise eine Beschreibung aus, wenn es sich um einen systemkritischen Blogger aus Deutschland handelt.

Präsident nennt Vorgang „absolut unzulässig“

Unglaublich, unfassbar. In der Slowakei interessiert so etwas sogar den Präsidenten. Wer glaubt denn, dass das bei uns Mutti Angela, oder den Gauckler interessieren könnte?

Und der Präsident nennt den Vorgang dann auch noch „absolut unzulässig“.

Bei uns ist das aber immer zulässig, und rechtsststaatlich, bei uns machen die Behörden nie Fehler, deshalb werden die weder von Mutti noch dem Gauckler kritisiert.

Nach der Diskussion um den Vorgang soll sich das Parlament in Bratislava mit dem Vorfall befassen.

Und wenn die 1000 Kinder gewaltsam an einem Tag aus den Familien holen, wird das kein Thema in unserem Parlament. Sind halt alles tausend Einzelfälle. Das hat ja in D. Tradition. Da gab es schon mal 6 Millionen Einzelfälle, und das hatte damals auch niemand wirklich interessiert.

 Auch Staatspräsident Andrej Kiska schaltete sich in die Debatte ein: … „Ich verstehe nicht, wie in einer zivilisierten Gesellschaft, in einem Land wie dem unseren, so ein traumatisierendes Erlebnis für ein Kind und seine Mitschüler überhaupt geschehen kann.“

Richtig, und ich verstehe nicht, wie das in unserem Land geschehen kann, auch wenn wir bestimmt nicht so in einer zivilisierten Gesellschaft leben.

Justizministerin Lucia Zitnanska kritisierte das Vorgehen der Behörden als „inakzeptabel“.

In Deutschland ist grundsätzlich alles akzeptabel was Behörden machen. Ich denke, dass Wort inakzeptabel existiert gar nicht im Zusammenhang mit Beamten und Behörden.

Und offenbar erlaubt man sich in der Slowakei sogar die Justiz zu kritisieren. Undenkbar in Deutschland. Hier geht das erst, wenn man als Politiker im Ruhestand ist.

Ich bin übrigens froh, dass wir in Deutschland die freie Presse haben, so erfahren wir wenigstens was über die Missstände in anderen Ländern. So was müsste es jetzt nur noch für Deutschland geben. Eine MORGENPOST vielleicht für schon Aufgewachte, die über Missstände hier, und z.B. Fälle wie den von Tobias aus Otterbach berichten.

Das wäre doch was, oder?

 

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/05/18/gerichtsvollzieher-zerrt-siebenjaehrigen-aus-seiner-klasse/

http://monikakozelova.blog.sme.sk/c/418647/maleho-prvacika-nasilim-odvliekla-socialka-rovno-z-triedy.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

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11 Antworten zu Ein Beitrag in der Berliner Morgenpost zeigt uns, wie widerlich dieses Land hier inzwischen geworden ist

  1. losloesung schreibt:

    Zitat: „Die meisten der BRiD-Bediensteten verfahren mittlerweile vermehrt im Willkür-Modus. Wer noch auf ein Fünkchen Gerechtigkeit oder Moral oder behördliche Einsicht hofft, wird zusehends bitter enttäuscht.
    Du wirst nicht mehr als „Bürger“ wahrgenommen, sondern bist deren Feind. Denn diese Bediensteten fürchten nur noch um ihre Rente und das monatliche Salär.
    Denn es gilt: „Wessen Brot ich ess – dessen Lied ich sing!““
    Sehr hilfreich, dieser Artikel von der „AG Mensch in Württemberg“: http://wp.me/p2sNSL-gR

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  2. justizfreund schreibt:

    Es ging um die Änderung des Mordparagrafen, der nicht geändert werden darf.
    Angeblich weiss man in der Justiz bei klarer Gesetzeslage ob man sich strafbar gemacht hat.

    Es gibt etwa 300 Mordopfer in Deutschland und tausende Justizgeschädigte in Deutschland und so manchen treibt die Justiz auch in den Tod oder befreit ihn von allem was ein lebenswertes Leben ausmacht.
    Die paar Justizgeschädigten und toten Opfer der Justiz machen gemäss der Justiz gar nichts, weil es nur wenige sind oder weil es diese gar nicht gibt.
    Es gibt aber auch nur wenige Mordopfer mit 300 in Deutschland. Das ist doch auch nicht schlimm?
    Je nachdem wer der Täter ist, ist es einmal ein ziemlich gut funktionierendes System und wenn man selbst das Opfer ist, dann ist es böse.

    Ein Freund von Prof. Bausback, der wahrscheinlich auch für den Staat arbeitet:

    Freund: Wenn ich weiß, was mich erwartet, ist es meine freie Entscheidung, was ich tue. Den Auftrag hat das Gesetz. Und die Justiz entscheidet dann, ob die freie Entscheidung zu einer Bestrafung führt. Das System funktioniert ziemlich gut, vor allem in Bayern

    JF: Es ist nur begrenzt ihre freie Entscheidung.
    Psychopathen in alle Varianten haben zB. in bestimmten Gehinteilen geringere Gehirnmasse:
    The 10 jobs that attract the most psychopaths; Justiz an zweiter Stelle, 14.10.2015
    http://blog.justizfreund.de/?p=7288
    „Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.
    …Das Pendant zu kriminellen Psychopathen bildet die Gruppe der hoch funktionalen, „erfolgreichen Psychopathen“. Obwohl Psychopathie nur eine geringe Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung hat, sind Menschen mit dieser Persönlichkeitsstörung nicht nur in Gefängnissen, sondern auch in höheren Hierarchiestufen überrepräsentiert, etwa sechsfach in Führungspositionen…“
    Und wenn Sie sich die Justiz in Bayern anschauen, dann werden Sie feststellen, dass es da sehr schizophren und psychopathisch zugeht unter den erfolgreichen Psychopathen:
    https://www.facebook.com/justizfreund

    Freund: „Meinungsfreiheit ist Teil des Systems. Daher toben Sie sich aus. Bleiben Sie aber auf der Seite, die keine Beleidigungen begehen“

    JF: Die Justizgeschädigten Menschen interessieren Sie wohl gar nicht und überhaut nicht wie auch Prof. Bausback?
    Tun Ihnen die Menschen gar nicht leid und empfinden Sie gar nichts dafür, was man denen antut?
    Die müssen anscheinend mit angeblichen Beleidigungen bekämpft werden obwohl diese die Wahrheit sagen?
    Je schlimmer die Fehler um so weniger dürfen diese beseitigt werden:
    Auf Englisch heißt solch ein Verhalten: Rejection and Denial. – Zurückweisung und Abstreiten der Tatsachen.
    Derartiges Verhalten gilt in der Psychologie als ein Anzeichen für besonders schwer heilbare psychische Erkrankungen. Die Wahrnehmung und Anerkennung von Fehlern und von Fehlverhalten als solches ist nämlich Voraussetzung und im Wesentlichen die einzige Möglichkeit, deren Behebung zu erreichen. …”
    http://blog.justizfreund.de/?p=4028

    Freund: „Sie haben offensichtlich sehr viel Zeit. Nutzen Sie diese doch sinnvoll und gehen einmal in sich, ob es wirklich ein Massenphänomen ist oder tragische Einzelfälle. Oder aber auch, ob es weiße Mäuse sind.“

    JF: Ach, wenn es nur Einzelfälle sind, dann macht das ja gar nichts, wie in der Justiz üblich, nur Sie dürfen es nicht sein, denn dann sind schon wahrheitsgemässe Worte schlimm.
    https://www.facebook.com/justizfreund
    http://blog.justizfreund.de/?page_id=74

    Gefällt 1 Person

  3. losloesung schreibt:

    Die sogenannten Beamten (in Wirklichkeit waren sie ja nur noch Diensteanbieter gewesen) waren dumm gehalten, falsch geschult gewesen und wissen nichts von Rechtssicherheit für den Menschen und Paradigmawechsel (http://bit.ly/27dklVd):
    https://losloesung.wordpress.com/2016/05/10/rechtskreisgegenueberstellung-fuer-paradigmenwechsel-institut-fuer-rechtsicherheit/

    Ja und das ebenso dumm gehaltene Stimmvieh ahnt nichts vom bereits laufenden Bürgerkrieg, der ja eigentlich ein Personalkrieg gewesen war:
    https://www.youtube.com/watch?v=_56Jv0J1dG8 (Freiwilligfrei: Nachricht an das Stimmvieh – „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“ – Kategorischer Imperativ nach Immanuel Kant)
    LG an ALL-e Mitdenker vom Wassermann (Denken kommt von GEH-DANKEN)

    Gefällt 1 Person

  4. Bernd Vogt schreibt:

    Tagtäglich muss man in den Medien schreckliche Dinge über Kindesmissbrauch lesen.

    Was die Medien und die Politik den Menschen in diesem Lande jedoch verschweigen, ist die in Insiderkreisen längst bekannte Tatsache, wonach 1. die meisten Fälle von Kindesmissbrauch in den Schulen geschieht, (z.B. durch krank machenden Lernstress und -druck), 2. durch eine falsche, die Realität von Not und (Kinder)Armut mißachtende Sozialgesetzgebung, durch 3. menschenverachtende Mitarbeiter (m/w) in Sozialämtern und sonstigen BRD-Behörden verursacht wird, und, was 4. besonders abschäulich ist, Kindesmißbrauch, der von einer mafiösen Kindesentzugs- und Kindesentführungs-Indurstrie betrieben wird, die mit dieser Abscheulichkeit Milliarden aus Steuergeldern verdient, und nix anderes im Sinn hat, als Kinder zu entführen, zu verschleppen, zu entsozialisieren…und sich selbst und ihrern Helfershelfern in den (Jugend)Ämtern, Behörden und „Pflegefamilien“ die Taschen randvoll mit schmutzigem Geld zu stopfen!

    All das geschieht unter dem Tarn- und Täusch-Begriff von der „Sorge um das KINDESWOHL“!!!

    Pfui Deibel Deutschland!!!

    Bernd Vogt
    Netzwerk Menschenrechte
    netzwerk-menschenrechte@gmx.de

    Gefällt 1 Person

  5. justizfreund schreibt:

    Die Cobuger Willkürjustiz hat auch wieder zugeschlagen:
    https://www.facebook.com/justizfreund

    Die Auslagen gemäss JVEG sollten sich noch um 216 EUR erhöhen, da die Reisekosten nach mittlerweile 2 Jahren immer noch nicht erstattet worden sind.
    „Az: 3 Cs 123 Js 10673/12 erlässt das Amtsgericht Coburg durch die Richterin am Amtsgericht K. am 29.04.2016 folgenden Beschluss
    Eine Entschädigung nach JVEG kommt nicht in Betracht, da er als im Termin vom 12.03.2014 Angeklagter nicht dem anspruchsberechtigten Personenkreis des § 1 JVEG unterfällt.“

    Nein, das JVEG ist auch gar nicht anwendbar, sondern die VwV-Reiseentschädigung:
    http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_28072006_RB65670R310622004.htm

    Warum immer wieder aufgeführt wird, dass der Anspruch abgelehnt wird, weil der Antragsteller nicht zu den anspruchsberechtigten des JVEG gehört ist ein Rätsel.
    Es gibt auch über 10000 andere Vorschrifen zu deren Anspruchsberechtigten der Antragsteller nicht gehört und warum werden die alle nicht auch aufgelistet?

    In der Rechnung sind die bereits gezahlten Reisekosten in Höhe von 216 EUR für die Berufungsverhandlung gar nicht enthalten und sind wahrscheinlich in den „Auslagen JVEG“ enthalten.

    Das kostet ein Beleidigungsstrafverfahren (Verfassungsbeschwerde wurde eingelegt), wenn man sich über Willkürjustiz beschwert:

    Rechnung:
    Geldstrafe 150 Tagessätze zu 15 EUR = 2250 EUR
    Strafbefehl 70 EUR
    Hauptverhandlung 70 EUR
    Berufungsverfahren mit Urteil 210 EUR
    Verwerfung einer Beschwerde 60 EUR
    Revisionsverfahren 280 EUR
    Auslagen für Zustellungen 24,50 EUR
    Rechtsanwaltsvergütung 1157,04 EUR
    Auslagen JVEG (Sachverständiger und Zeugen) 3221,64 EUR
    Gesamt: 7343,64 EUR

    Gefällt 2 Personen

    • justizfreund schreibt:

      Und ich habe noch vergessen:
      „Im Namen des Volkes“: Die ganzen in Rechnung gestellten Kosten des Verfahrens bezahlt am Ende übrigens der Steuerzahler!
      Das sind bis jetzt über 5000 EUR zuzügl. der richterlichen und staatsanwaltlichen Arbeitszeit, die nicht in den Gerichtskosten enthalten sind, weil sich Richter, die Grund- und Menschenrechte bürgerschädigend missachten (Was zusätzlich einzelne Bürger schädigt und den Steuerzahler) für die Kritik daran beleidigt „fühlen“: „Im Namen des Vokes“

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      • losloesung schreibt:

        Jeglicher Antrag in der „freiwilligen“ BRD-Jurisdiktion hatte Einlassung und Unterwerfung des Menschen als Person und in Sachen (in rem) bedeutet. Der Haftungssicherungs-vertrag / HSV des beauftragten Treuhänders war das STOPP-Schild für jeden BRD-Diensteanbieter (sogenannte Amtsperson oder Beamter) gegenüber dem Menschen gewesen (weiterlesen …).

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  6. Korte Werner schreibt:

    So lange wie es eine „BRD“ gibt, wird es auch keine freie Presse und schon gar keine neutrale Medienberichterstattung geben. Im vorauseilenden Gehorsam gegenüber den US-rael- Völkermörderbesatzern werden die Medien uns weiter belügen, für dumm verkaufen und nur das verkünden, was die „Befehlsgeber“ im Hintergrund erwarten. Schließlich gehen die über Berge von Leichen, wenn es deren Macht- Erhaltung und Profitsicherung dient. Dazu brauchen sie viele „nützliche Idioten“. Davon haben wir im Westen mehr als genug ! Das müssen diese „Helden“ stehts unter Beweis stellen. Darum vergreifen sie sich vorzugsweise an Wehrlosen, Kindern und Alten. Das erklärt auch das Verhalten an dem 12 jährigen Deutschen Jungen. Skrupellosigkeit ist denen ein unbekannter Begriff !

    Gefällt 1 Person

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