ESSEN: Ist die Psychiatrie jetzt verrückt?

Die Geschichte ist zur Zeit etwas ungeprüft, und weil die betreffende Person zur Zeit nicht erreichbar ist, ist es auch fast unmöglich was zu überprüfen. Deshalb gibt es auch für die vollständige Richtigkeit keine Gewähr, es wird berichtet, was mir berichtet wurde.

Herr Tadeusz Oslich-Schutzkamp hatte wohl starke Schmerzen wegen einem angeblichen Leistenbruch. Deshalb wurde ein Rettungswagen gerufen, der ihn eigentlich in das Elisabeth-Krankenhaus bringen sollte. Daraus wurde aber nichts, sondern man hatte ihn stattdessen in den Huyssens-Sttift gebracht. Können die auch einen Leistenbruch behandeln und evtl. operieren? Ich weiß es nicht, aber wenn dann macht das sicherlich nicht die Psychiatrie. Eine Psychiatrie hat das Krankenhaus, und vielleicht waren dort gerade Betten frei, die belegt werden mussten, vielleicht auch nicht, aber nach meinen Informationen hat  man den Patienten in der Psychiatrie untergebracht.

Logisch, dass dort sein Leistenbruch nicht behandelt wird. Logisch, dass es ihm dort dann auch nicht besser geht. Rätselhaft ist noch warum der Patient dort untergebracht wurde. Strafrechtlich soll es da keinen Grund geben, sondern die Stadt Essen soll dahinter stecken.

Die Stadt Essen, das war  doch auch eine der Behörden, die in dem Fall Mostafa Bayyoud zu den Drahtziehern gehörte. Und Herr Oslich-Schutzkamp beteiligte sich damals auch an den Demonstrationen, die letztendlich zur Freilassung des Marokkaners geführt hatte.

Tadeusz ist also nicht unbedingt ein ganz einfacher Mensch, er ist sogar ein unbequemer Mensch, aber gegenüber dem Staat darf man unbequem sein, das ist quasi eine Bürgerpflicht. Unbequem sein, dass ist jedenfalls kein Grund um in die Psychiatrie gebracht zu werden.

Neben der ungerechtfertigten Unterbringung in der Psychiatrie gibt es hier evtl. noch andere Probleme. Wenn der Mann einen Leistenbruch hat, und behandelt oder sogar operiert werden muss, dann könnte eine Nichtbehandlung natürlich eine Körperverletzung sein.

Mir wurde heute berichtet, dass die Patienten in der Psychiatrie nicht ihr Handy behalten dürfen. Telefonieren mit dem eigenen Handy sei im Huyssenstift nur vor dem Schwesterzimmer erlaubt. Mir wurde heute berichtet, dass man sein eigenes Handy nach dem Telefonat wieder abgeben muss. Hallo, wo leben wir denn? Ich würde hier mal prüfen, ob damit evtl. der Straftatbestand der Nötigung erfüllt sein könnte.

Der Patient weigert sich Psychopharmaka zu schlucken. Der Oberarzt soll dem Patienten mitgeteilt haben, dass es ihm garantieren würde, dass er nach einer Woche wieder raus käme, wenn er die bunten Pillen schlucken würde.

Wer`s glaubt wird selig. Ich würde den Mist auch nicht schlucken. Und wie kommt der Oberarzt überhaupt auf die Idee, dass einer, außer ohm selber natürlich,  eine Woche in dieser Klapse bleiben will? Vielleicht sollte ich schon mal eine Demo vor dem Huyssensstift anmelden. Das kommt bestimmt gut. Das wird den anderen Abteilungen bestimmt gefallen, denn immerhin ist man dort so stolz, dass man zu den besonders guten Krankenhäuser gehört. Ich frage mich aber, was gut daran sein sollte, wenn man im Huyssensstift einen evtl. Leistenbruch mit Psychopharmaka in der Psychiatrie behandeln sollte?

So eine nette kleine Demo vor dem Krankenhaus, das könnte evtl. dazuführen, dass man auch noch mehr Informationen von anderen Betroffenen erhält.

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Eine Antwort zu ESSEN: Ist die Psychiatrie jetzt verrückt?

  1. Korte Werner schreibt:

    Was sagte und schrieb der US-Psychiater David Kaiser 1996: „Ich konnte mich des unweigerlich ironischen Eindrucks nicht erwehren, dass die Psychiatrie buchstäblich den Verstand verloren hat …“ Ein Jura Prof. meinte 1995 in seinem Vortrag zu juristischen „Einweisungen“, die einzigsten Verrückten in der Psychiatrie sei das Personal. Meine Meinung: der Verrückteste davon ist der Psychiater, denn der glaubt, ein Arzt zu sein.
    Um Menschen einzusperren, zu foltern oder zu vergiften, muß man wohl Psychiater sein ! Aber viel kranker und krimineller sind die „Zuhälter“ in der Justiz und Verwaltung, die dem Verrückten, der glaubt ein Arzt zu sein, die Opfer zuführen ! Das sind vermutlich die selben Zunftangehörigen, die auch den Kinderklau organisieren ! Denn mit wehrlosen Menschen kann man die höchsten Profite erzielen, ein einträgliches Geschäftsmodell !

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