(K)ein dramatischer Einzelfall

Die Tageszeitung DIE RHEINPFALZ berichtete am 27. April über das ins Internet gestellte Video, in dem zu sehen ist, wie 2 Polizisten einen 12-jährigen Jungen aus Otterbach brutal aus seiner Familie reißen.

Der Beitrag ist ein Paradestück das uns zeigt, wie mangelhaft und einseitig unsere Systemmedien arbeiten. In der Printausgabe kostet das Blatt stolze 1,60 Euro, und jeder Cent davon ist, aus meiner Sicht, rausgeschmissenes Geld.

Die Zeitung hatte nicht mit der Familie gesprochen, sondern nur versucht Informationen vom Jugendamt zu erhalten. Das Jugendamt hat sofort gemauert. Man war nicht bereit auf den konkreten Fall, und die Vorwürfe einzugehen. Spätestens jetzt sollten doch sämtliche Alarmglocken angehen, und Rückfragen bei den betroffenen Eltern erscheinen zwingen nötig.

Um eine einseitige Sicht bemüht, vielleicht um die gute Zusammenarbeit mit der Behörde nicht zu gefährden, verzichtet man auf die Rücksprache und die Informationen der Eltern, und lässt sich peinlicherweise, mit nichtssagender Theorie abspeisen. Nur die Theorie interessiert doch wenig, wenn die Behörde sich an diese schlichtweg gar nicht hält.

Ist uns nicht klar, dass Bayern München zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach THEORETISCH gewinnt? Theoretisch ist das sicherlich so, aber wenn interessiert ein theoretischer Spielbericht mit einem Ergebnis von 2:0 für Bayern, wenn das Spiel am 30.4.2016 zwischen den beiden Mannschaften 1:1 ausgegangen ist? Der Leser will die Realität erfahren, und nicht eine Phantasietheorie. Genau damit lässt sich die Zeitung abspeisen, genau damit verarschen die ihre Leser. Phantasie ist doch was aus dem Märchenbuch.

Werfen wir mal einen Blick in das Märchenbuch.

„Das war ein dramatischer Einzelfall“, stellt Willi Gillmann zu dem Fall des Zwölfjährigen fest, der in der vergangenen Woche zusammen mit der Polizei mit Gewalt aus der elterlichen Wohnung geholt und in ein Heim gebracht wurde. Mehr sagt der Leiter des Referats Jugend und Sport nicht zu dem Einsatz und beruft sich auf seine Schweigepflicht und den Datenschutz.

Wir gut für die Behörden, dass es den Datenschutz gibt, gäbe es ihn nicht, man müsste ihn glatt erfinden. Mit dem Hinweis auf angeblichen Datenschutz reden sich die Behörden mit schöner Regelmäßigkeit raus.

Und spätestens jetzt sollte ein vernünftiger Journalist vorsichtig werden. Spätestens jetzt ist klar, dass man auf weitere Informationen seitens der Behörden verzichten kann, und man gut beraten ist, sich seine Informationen von der Gegenseite zu beschaffen.

Der Referatsleiter gibt jedoch Auskunft darüber, wie das Jugendamt im Allgemeinen in solchen oder ähnlichen Fällen vorgeht. Dabei macht er deutlich, dass das Jugendamt erst dann das Familiengericht einschaltet, wenn die Eltern bereits alle anderen Hilfen verweigert haben.

Dies mag ja theoretisch so sein, aber trifft eben für diesen konkreten Fall eben nicht zu. Es war gerade die Familie, die sich hilfesuchend an das Jugendamt gewandt hatte, und es war gerade das Jugendamt, das Hilfen mehrfach verweigert hatte. Von daher ist die vom Referatsleiter verbreitete Theorie für die Tonne, weil sich das mal eben gerade nicht an diese Theorie gehalten hat. Der Auszug aus einem Schreiben belegt zumindest das Gegenteil. DIE ELTERN WOLLTEN HILFE, und wer hat die verweigert?

Noch ungewöhnlicher sei es, wenn das Gericht verfüge, dass „unmittelbarer Zwang“ angewendet und „polizeiliche Ordnungskräfte“ hinzugezogen werden dürften. „Wenn es so weit kommt, dann haben die Eltern jegliche Zusammenarbeit − auch mit anderen Institutionen wie der Schule − komplett verweigert.“

Mumpitz. Wieder nur Theorie. Was hat denn die Zusammenarbeit mit der Schule mit dem gerichtlich verordneten Einsatz der Polizei zu tun? Hier ist doch sogar schon die Theorie falsch. Genauso falsch, wie die Praxis.

Die Eltern haben bei Tobias die Zusammenarbeit mit den Behörden und der Schule keineswegs verweigert, sondern gerade mehrfach gesucht. Die Hilfen für den Jungen wurden von der Familie Kucharz beantragt, und nachweislich von den Behörden mehrfach verweigert. Entsprechende Schriftsätze liegen der Familie vor.

Es sei bereits eine Ausnahme, wenn eine „Hilfe zur Erziehung“ gegen den Willen der Eltern eingeleitet werde, schilderte Gillmann. Normalerweise würden solche Hilfen von den Eltern beantragt. Dann prüfe das Jugendamt, was die Familie braucht, um ihr Kind gut erziehen zu können: familienergänzender oder -ersetzender Bedarf heißt das. Wenn die Eltern jedoch keinen Bedarf sehen, „dann müssen wir eine grundsätzliche Entscheidung des Familienrechts herbeiführen“.

Hier stellt sich natürlich die Frage, was genau man mit

Hilfe zur Erziehung

wirklich meint. Es ist aber eine Tatsache, dass für Tobias ausdrücklich Hilfen beantragt wurden, und diese von den Behörden verweigert wurden.

Die einzige „Hilfe“ an der die Behörde interessiert gewesen zu sein scheint, soll die Herausnahme des Kindes aus der Familie gewesen zu sein. Eine trojanische Hilfe, auf die wahrscheinlich jede Familie gerne verzichtet.

Die „Hilfe zur Erziehung“ gliedert sich in verschiedene Abschnitte. Innerhalb der Familien gibt es die Möglichkeit der sozialen Gruppenarbeit. Es kann eine Erziehungsbeistandschaft angeboten werden oder sozialpädagogische Familienhilfe. Dabei handelt es sich nach den Worten des Referatsleiters um Besuche von speziell geschulten sozialpädagogischen Fachkräften. Teilstationär kann mit dem Einverständnis der Eltern der Besuch einer Tagesgruppe angeboten werden. Dann besucht das Kind eine Regelschule und verbringt den Nachmittag in einer Tagesgruppe. Auch hier werden die Eltern einbezogen, um ihre pädagogischen Fähigkeiten zu stärken.

Und nun verrät sich das Jugendamt dann doch noch. Offenbar war das Jugendamt also gar nicht bereit dem Jungen die Hilfe zukommen zu lassen, die er gebraucht hätte. Der Junge brauchte Hilfe in bzw. für die Schule, und keine Erziehungshilfe in der Familie.

Der Junge hatte wegen einer vorhandenen Lernbehinderung massive Probleme in der Schule, und längst eine massive Schulangst entwickelt. Dann muss man natürlich auch dort ansetzen, und nicht mit Erziehungshilfe bei den Eltern.

Außerhalb der Familie besteht die Möglichkeit, das Kind in einer Pflegefamilie unterzubringen, in einem Heim oder einer Wohngruppe.

Erneut verrät sich der Referatsleiter. Darum ging es also. Und genau das hat die Familie dem Jugendamt vorgeworfen. Lt. Familie war das Jugendamt nicht an einer Förderung und Hilfe interessiert, sondern wollte unbedingt den Jungen aus der Familie holen.

Nach dieser Aussage des Referatsleiter waren die Befürchtungen also begründet.

Bei einer Unterbringung im Heim kann das Kind in aller Regel nach zwei bis drei Jahren wieder zurück in seine Familie. In dieser Zeit wird der Kontakt über Besuche gehalten, …

Betroffene Eltern wissen da aber was ganz anderes zu berichten. Und auch bei Tobias scheint das gar nicht zustimmen. Welchen Kontakt gab es denn zwischen Tobias und der Familie seit dem 21.4.2016?

Erfahrungsgemäß wird diese Zeit nicht dafür genutzt, um Familien wieder zusammenzuführen, sondern um diese endgültig zu trennen.

Innerhalb des Verfahrens macht sich das Gericht selbst ein Bild, fordert zusätzlich ein psychologisches Gutachten an und hört die Beteiligten.

In der Theorie sicherlich richtig, so sollte es sein. Die Praxis ist anders. Für die Gutachter ist das ein Geschäft. Um im Geschäft zu bleiben muss das Gutachten immer pro Jugendamt sein. Kaum ein Gutachter bekommt die Chance sich gleich zweimal im Leben gegen das Jugendamt zu stellen.

Auch bei den Gerichten gibt es die typische deutsche Obrigkeitshörigkeit, und Behördentreue. Da haben es Familien doch sehr schwer. Eine weitere Falle ist dem Kind zustehenden Verfahrensbeistand. Der sollte theoretisch für das Kind da sein, aber er verdient natürlich auf Dauer nur Geld, wenn das Kind nicht bei den Eltern ist, sondern fremduntergebracht wurde, und sich das Verfahren lange hinzieht. Alles in Allem ein System, dass noch nicht mal in der Theorie funktionieren kann, und in der Praxis völlig versagt.

Und wenn dann noch ein völlig unfähiger Redakteur berichtet, dann schließt sich der Kreislauf endgültig. Das Recht und Kindeswohl bleibt auf der Strecke.

Hier haben wir noch einen Auszug aus einem Bericht über den Jungen, der zeigt, dass die Familie sehr wohl einiges unternommen hat, um dem Kind zu helfen. Sogar eine Fremdunterbringung wurde von der Familie getestet.

Hier der Beitrag der Zeitung

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/04/27/ein-dramatischer-einzelfall/

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter BdF, Beamtendumm, DIE RHEINPFALZ, Familiengericht, Jugendamt, Justiz, Justizmafia, Personen, Polizei, Presse, Tobias, Zeitung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu (K)ein dramatischer Einzelfall

  1. Pingback: Menschenrechtsverletzung an Asthma-Kind | Familie & Familienrecht

  2. Pingback: FREMDBEITRAG: Das Vorgehen des Jugendamtes im Falle Tobias scheint der häufig praktizierte Normalfall zu sein: | Beamtendumm

  3. Pingback: FREMDBEITRAG: (K)ein Einzelfall – ja leider. | Beamtendumm

  4. Kaiserslautern schreibt:

    (K)ein Einzelfall – ja leider.

    Es könnte z.B. gleich eine ganze Artikelserie entstehen über den Friesenhof-Skandal in Schleswig-Holstein. http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article207438059/Ex-Bewohnerin-spricht-ueber-Zustaende-im-Friesenhof.html

    Die junge Frau berichtet im Ausschuss über konfiszierte Briefe, Sport als Strafmaßnahme und Isolation in dem ehemaligen Mädchenheim.

    Kiel. Strafsport, Isolation und zensierte Briefe – erstmals haben zwei ehemalige Bewohnerinnen der inzwischen geschlossenen „Friesenhof“-Mädchenheime vor dem Untersuchungsausschuss des Kieler Landtags (PUA) ausgesagt. An der Tagesordnung seien auch Kollektivstrafen gewesen, wenn zu Beispiel eine Bewohnerin geflohen sei. Das habe sich auch auf den Speiseplan erstreckt, sagte eine der Frauen am Montag im Ausschuss.

    Die „Friesenhof“-Mädchenheime waren im vergangenen Jahr geschlossen worden. Den Einrichtungen wurden Mangel an pädagogischem Fachpersonal und menschenentwürdigende Methoden im Umgang mit Mädchen vorgeworfen.

    Eine Strafe ist den Zeuginnen besonders in Erinnerung geblieben: „Das Schlimmste waren zwei Wochen Grünkohl, ungewürzt“, sagte eine 22-Jährige, die von November 2009 rund acht Monate unter anderem im Camp „Nanna“ war. Den Kohl gab es demnach pur, ohne Kartoffeln oder Fleisch, nur die letzten zwei Tage habe es etwas Ketchup dazu gegeben, sagte die Zeugin auf Nachfrage.

    Dies sei eine Kollektivstrafe für alle gewesen, wenn beispielsweise eine der Jugendlichen abgehauen war. Das bestätigte eine 21-Jährige, die seit ihrem 13. Lebensjahr für mehr als drei Jahre im „Friesenhof“ lebte. „Wenn ich abgehauen bin, dann gab es Grünkohl für die ganze Gruppe.“

    Auch Strafsport sei die Regel geworden. An nächtliche Leibesübungen, wie einige ehemalige Mitarbeiter sie vor dem PUA, geschildert hatten, konnte sich die 22-Jährige nicht erinnern. Aber sie habe mit anderen zusammen zur Strafe einmal eine Riesenrunde laufen müssen „und die Betreuer sind im Auto hinterher gefahren“.

    Beide Zeuginnen schilderten, wie sie zur Strafe von den anderen Mädchen je rund eine Woche isoliert worden seien. Sie hätten während der Zeit nicht mit den anderen Bewohnerinnen sprechen dürfen, seien von der internen Beschulung ausgeschlossen gewesen und mussten auf dem Zimmer essen. Theoretisch hätte sie durch das Fenster fliehen können. Ob Fenster verriegelt waren und aus welchen Gründen, darüber hatte es in den bisherigen Sitzungen widersprüchliche Aussagen gegeben.

    Auch Fixierungen schilderten die jungen Frauen am Montag. Dabei seien sie von Betreuern – die sie auch namentlich nannten – auf den Boden gedrückt und ihre Arme nach hinten oben gebogen worden. So bewegungsunfähig habe sie schon mal 15 bis 20 Minuten liegen müssen, sagte die 21-Jährige, die einräumte, Aggressionsprobleme zu haben. Die Betreuer hätten Angst vor ihr, habe es zur Begründung geheißen. Auch von Streit und Gewalt unter den Mädchen berichteten beide Zeuginnen.

    Die Möglichkeit, sich etwa beim Jugendamt oder der Heimaufsicht über die Einrichtung oder Betreuer zu beschweren, habe es nicht gegeben. Auch auf ihre konkrete Bitte hin, sei es ihr verweigert worden, ihr Jugendamt zu kontaktieren, sagte die Jüngere. „Wir durften mit niemanden darüber sprechen, was dort passiert.“ Ein Brief, in dem sie ihre Mutter gebeten habe, sie rauszuholen, sei zerrissen worden, sie musste einen neuen schreiben.

    Die 22-Jährige berichtete ebenfalls, dass ein Brief an ihre Mutter zerrissen worden sei, „weil ich meiner Mama geschrieben habe, dass wir Strafsport machen mussten“. Von Briefkontrollen hatten zuvor auch schon Mitarbeiter berichtet, sie bestritten jedoch, eine inhaltiche Zensur vorgenommen zu haben.

    „Was sollten wir machen, wir mussten da durch“, sagte die 22-Jährige, die gerade eine Ausbildung macht. Sie habe Äußerungen geglaubt, es würde ihnen wegen ihrer Vorgeschichten ohnehin niemand glauben. „Wir haben alle keine gute Vergangenheit.“ Zu einigen ihrer Betreuer hatten die beiden ehemaligen Heimbewohnerinnen aber gute Beziehungen.

    Unterschiedliche Erfahrungen hatten die beiden Frauen bei ihren Aufnahmen ins Camp „Nanna“ gemacht. Die ältere berichtete, dass sie den BH ausziehen und anschließend – oben rum wieder bekleidet – die „Unterwäsche mindestens bis zu den Knien runterziehen und einmal springen“ musste. Die 21-Jährige musste sich nach eigener Aussage nicht soweit entkleiden. Frühere Mitarbeiter hatten im PUA davon gesprochen, dass sich Mädchen bis auf die Unterwäsche ausziehen mussten.

    Die beiden Zeuginnen hatten sich bereits öffentlich und als Person erkennbar in den Medien zu dem Thema geäußert. Eine Zeuginb war am Montag nicht erschienen. Weitere ehemalige Bewohnerinnen, die aussagen wollten, hatten sich beim PUA bisher nicht gemeldet.

    (HA/dpa)

    Eine andere Mutter, die wie Familie K., Tobias‘ Familie, in Kaiserslautern lebt, schildert eindrücklich die Erfahrungen ihres erst 8jährigen Sohnes Tim in einer Wohngruppe einer Jugendhilfeeinrichtung – hier ihr Blog:

    http://weltausbausteinen.de/3-lieber-ein-ende-mit-schrecken-als-ein-schrecken-ohne-ende/

    Der achtjährige Tim, Asperger-Autist, geht seit einem Jahr nicht mehr in die Schule.
    Der letzte Schulversuch endete mit einer durch Tim zertretenen Glastür im Schulgebäude – trotz Integrationshelfer.

    Das Leben in der Wohngruppe des Kinderheimes beschreibt die Mama so:
    (…)
    Pädagogischer Ansatz

    Der letzte Bericht zeigt eigentlich schon ganz deutlich den pädagogischen Ansatz der Einrichtung. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Bestrafen, nicht dem Loben und schon gar nicht dem Fördern!

    Tims Vorberichte waren denen total unwichtig. Haben sie doch selber zig Jahre Erfahrung mit ‚solchen‘ Kindern. So viel Erfahrung gar, dass mir der Leiter der Wohngruppe nach einer Woche am Telefon berichtete, dass er Tims Autismus Diagnose stark infrage stellen würde. Denn Tim sei ja an Kontakt mit anderen Kindern interessiert. Und sein Verhalten sei reine Provokation und volle Kalkül.

    Ja, mit der Einstellung kann man ja den Kindern dort nur gerecht werden, nicht wahr?! Aber da man Vorberichte ja eh nicht wirklich las, und schon gar nicht aufgrund dessen irgendetwas anpassen würde, waren Diagnosen eh völlig überflüssig.
    Der Förderplan

    Ja, den Namen habe ich tatsächlich für diesen Plan gehört! FÖRDERplan. Was für ein Witz. Er wird auch Phasenplan genannt. Generell habe ich eigentlich gar nicht unbedingt etwas gegen Phasenpläne. In der Klinik hat der für Tim sogar sehr gut funktioniert. Aber auch nur, weil der ja komplett an ihn angepasst worden war. Sowohl von den Zeitabschnitten, wie häufig man mit ihm reflektiert, wie viele Punkte er braucht für die nächste Stufe, aber eben auch, was Tim sich mit der nächsten Stufe ‚verdienen‘ kann, also welche Freiheiten oder Vorteile er damit bekommt.

    In seiner Wohngruppe hatten jedes Kind denselben Förderplan, dieselben Phasen und dieselben ‚Vergünstigungen‘. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn, denn 1. sind die Kinder in der Wohngruppe total altersgemischt und sind eben auch sonst von ihren Möglichkeiten komplett verschieden.

    Für Tim ergab sich daraus, dass er die meiste Zeit der 8 Wochen auf Phase 0 hockte!!! Ab 3 Punkten kam man auf Phase 1 (in der man dann Freiheiten hat wie 3DS spielen, Musikmedien nutzen, draußen spielen mit anderen, Süßigkeiten essen, sich auf dem eigenen Zimmer oder auf dem anderer verabreden). Tim hat es aber in den 8 Wochen vielleicht 2 Mal auf Stufe 1 geschafft, was letztlich bedeutet, dass er den Rest der Zeit quasi jeden Nachmittag Zimmerarrest hatte.

    Ab Phase 2 hätte Tim dann auch mit den anderen fernsehen dürfen oder sich draußen mit Kindern etwas weiter von der Wohngruppe entfernen dürfen. In Phase 3 hätte Tim auf dem gesamten Gelände (und das ist riesig!) 30 Minuten Ausgang gehabt, hätte länger Nintendo spielen dürfen, und beim Stadtgang sich eine halbe Stunde abmelden dürfen.

    Ab Phase 4 dürfen sich Kinder dann – durch Abgabe von verdienten Punkten – einen Film gucken erkaufen, oder – durch höhere Abgabe von Punkten- sich eine Aktivität mit einem Erzieher erkaufen. Oder aber stattdessen Handyzeit kaufen. Als Vergleich – Sonderaktion mit Erzieher kostet 50 Punkte. 30 Minuten zusätzliche Handyzeit kosten 5 Punkte…hmmm

    In der höchsten Phase, Phase 5, können sich Kinder für 150 Punkte (!!!) ein zusätzliches Wochenende Zuhause erkaufen. Oder aber für 5 Punkte 30 Minuten am Computer, oder 1 Stunde Abmelden beim Stadtgang.

    Diesen Phasenplan habe ich mehrfach angesprochen. Ich bat darum, dass man ihn doch an Tims Möglichkeiten anpassen möge. Denn 1. war ja offensichtlich, dass es für Tim nicht möglich ist, genug Punkte zu sammeln um es auch nur auf Stufe 1 zu schaffen (wie frustrierend???), und 2. sind die ‚Vergünstigen‘ absolut nicht für Tim geeignet. Auch wenn Tim auf Stufe 2 wäre, hätte ich es nicht für sinnvoll gehalten, ihn ohne Aufsicht mit anderen Kindern 30 Minuten lang außer Sichtweite der Wohngruppe zu lassen, oder gar auf dem gesamten Gelände oder in der Stadt!

    Und was uns bei Sichtung des Phasenplanes auch wie Schleier von den Augen fiel war: Tim würde dort sich NIEMALS ein zusätzliches Besuchswochenende verdienen können. Denn er würde es ja niemals auf die allerhöchste Stufe schaffen, und hätte erst recht nicht dann noch 150 Punkte über – die er ja als Tausch abgeben müsste. (…)

    Es ist dasselbe Jugendamt wie in Tobias‘ Fall, das Stadtjugendamt in Kaiserslautern.

    Gefällt mir

  5. ausMünchen schreibt:

    Die Polizei schreibt zum Thema KINDESMISSHANDLUNG:

    http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung.html
    Misshandlung geht uns alle an

    Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein die psychische und physische Schädigung von Kindern oder Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere nahe stehende Personen wie Nachbarn oder Verwandte verstanden.

    Kindesmisshandlung kann bereits dort beginnen, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt werden. Diese Schädigungen können sowohl durch Handlungen (wie bei körperlicher und seelischer Misshandlung) als auch durch Unterlassungen (wie bei Vernachlässigungen) zustande kommen und haben immer Langzeitfolgen. Sie ereignen sich überwiegend innerhalb der Familie oder der Lebensgemeinschaft, aber auch in Kindergärten, Schulen und ähnlichen Einrichtungen.

    Physische Misshandlungen sind alle Handlungen von Eltern oder anderen Bezugspersonen, die zur (körperlichen) Verletzung oder zum Tod des Kindes führen können.

    Psychische Misshandlungen („seelische Gewalt“) sind alle Äußerungen oder Verhaltensweisen, die Kinder und Jugendliche ängstigen, sie herabsetzen, terrorisieren, isolieren oder überfordern und ihnen das Gefühl eigener Wertlosigkeit vermitteln. Hierzu gehören sadistische „Erziehungs“-Methoden (beispielsweise das Kind stundenlang in eine dunkle Kammer einsperren) und seelische Grausamkeit, ebenso aber auch scheinbar harmlosere Formen der Ablehnung und psychischen Bestrafung, etwa die ständige demütigende Bevorzugung eines Geschwisterkindes, die Isolierung des Kindes oder die Bestrafung mit andauerndem Liebesentzug. Seelische Gewalt ist ebenso grausam wie Schläge, wenn nicht sogar schlimmer, da sie nicht so sichtbar ist und daher nicht so wahrgenommen werden kann wie andere Formen der Kindesmisshandlung. Außerdem ist sie Teil aller Misshandlungsformen und deshalb auch die häufigste Form von Gewalt gegen Kinder: Körperliche Gewalt und Vernachlässigung bedeuten immer auch seelische Gewalt! „Elterliche Gewalt“ statt „elterlicher Sorge“ ist in vielen Familien immer noch Realität.

    Kindesvernachlässigung bedeutet, dass Kinder die für ihre körperliche und seelische Entwicklung unbedingt notwendige Zuwendung, den Schutz und die Fürsorge nicht oder nicht in ausreichendem Maße erhalten und dadurch geschädigt werden. Auch die „bloße“ Vernachlässigung kann für Kinder tödlich sein.

    Der obige Text erhält nunmehr eine besondere Note…
    Da steht: „Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein die psychische und physische Schädigung von Kindern oder Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere nahe stehende Personen wie Nachbarn oder Verwandte verstanden.“

    Da steht NICHT:
    „Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein die psychische und physische Schädigung von Kindern oder Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere nahe stehende Personen wie Nachbarn oder Verwandte sowie Amtspersonen verstanden.“

    Warum steht das da nicht, wenn uns die Realität bereits lange einholte?

    Ist doch niedlich, Amtspersonen auszusparen, oder?

    Gefällt 1 Person

    • beamtendumm schreibt:

      Warum ist überhaupt körperliche Gewalt gegen Kinder, durch Polizei offenbar ganz offiziell erlaubt, auch wenn das gar nicht nötig ist, wenn das Kind doch gesetzlich ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung hat?

      Gefällt mir

  6. Kurt Zach schreibt:

    Das Vorgehen des Jugendamtes im Falle Tobias scheint der häufig praktizierte Normalfall zu sein:

    Hilfe suchenden Eltern, die bereits eine Vorstellung darüber haben, welche Hilfen und Förderungen ihr Kind benötigt, begegnet das Jugendamt oftmals mit Herablassung und Ignoranz.
    Vermutlich fühlen sich die Fallmanager durch die Eltern in ihrer Fachlichkeit übergangen – denn sie meinen, nur das Jugendamt allein hätte die Kompetenz, Defizite in der Familie zu diagnostizieren und die richtigen Hilfen einzuleiten.
    Laien und speziell Eltern, so gut informiert und engagiert sie auch immer sein mögen, aber auch Fachärzte, Lehrer und Therapeuten haben beim Jugendamt dadurch nichts zu sagen.

    Die von den Eltern bevorzugte Hilfe wird also abgelehnt – obwohl bekannt sein müsste, dass die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs einer Maßnahme wesentlich von der Bereitschaft und Motivation aller Beteiligten zur Mitwirkung abhängt.

    Stattdessen wird den Eltern gerade die Maßnahme als notwendig verkauft, die die Eltern am wenigsten mitzutragen bereit und in der Lage sind, z.B.: Vollstationäre Unterbringung des Kindes,
    Abklärung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, etc.
    Absehbar lehnen Eltern diese Maßnahmen dann also ab – sie wollen ihre Familie ja erhalten und sehen die Trennung vom Kind als schädlich an – was sie tatsächlich auch ist.

    Damit ist das Jugendamt in der Position, die es braucht, denn Eltern dürfen selbstverständlich dem Jugendamt, der ausgewiesenen Fachbehörde, gegenüber nichts ablehnen:
    Es ist nun in der Position, den nicht kooperativen Eltern mit der Wegnahme des Kindes zu drohen, sollten diese die vom Jugendamt angedachte Maßnahme weiter ablehnen und nicht genau das tun, was ihnen vorgeschrieben wird – eigene Gefühle, Vorstellungen, Bewertungen der Eltern hin oder her.

    Meinen nun Eltern trotzdem, sie könnten und dürften aufgrund ihres vom Gesetzgeber zugestandenen Wunsch- und Wahlrechts und ihrer Mitwirkungsverpflichtung im Rahmen der von ihnen beantragten Hilfe zur Erziehung weiter eigene Vorstellungen und Meinungen einbringen,
    so wird das Jugendamt weitere Maßnahmen gegen die Eltern – und damit gegen das Kind – ergreifen.
    Die Familie wird in der Folge vom Jugendamt ganz „hängengelassen“, d.h. auch andere, von den Eltern akzeptierte Hilfen werden eingestellt, um dadurch eine Zuspitzung der Situation herbeizuführen.

    Der nächste Schritt des Jugendamtes ist die Anrufung des Familiengerichts wegen Kindeswohlgefährdung.
    Das Jugendamt begründet die Gefährdungsmeldung damit, dass die Eltern
    nicht kooperativ und erziehungsfähig und damit letztendlich kindswohlgefährdend sind.
    Die von den Eltern dem Jugendamt gegenüber dargelegten Problematiken werden nun alleine den Eltern als Erziehungsversagen zugeschrieben, die Folgen für das Kind als gravierend und zum sofortigen Eingreifen berechtigend dargestellt.

    Die Beschreibung der Eltern mittels bestimmter Schlüsselwörter und Phrasen (z.B. „nicht kooperativ“, „defizitär“,„Familie ist dem Jugendamt bekannt“ , etc.)
    bewirkt durchgängig die Disqualifizierung der Eltern in allen Erziehungsbereichen und gegenüber allen weiteren Stellen, gegen die die Eltern in der ihnen nun zugeschriebenen Position als quasi „Angeklagte“ vor einem Familiengericht machtlos sind – schließlich meint jeder zu wissen, dass das Jugendamt nicht völlig grundlos das Familiengericht anruft, dass da also etwas Schlimmes gegen ein Kind geschehen sein muss.

    Dadurch wird aus jeder richtigstellende Erklärung der Eltern ein weiterer Beleg für ihre Unbelehrbarkeit. Zeigen sie persönliche Betroffenheit, wird psychische Labilität angenommen, die selbstverständlich auch wieder die Erziehungsunfähigkeit bedingt.
    Es ist nun ein Leichtes, den Eltern ihr Erziehungsrecht und ihre Kinder zu nehmen.
    Die Kinder werden also – auch wenn sie das gar nicht wollen – aus ihrer Familie herausgerissen und es wird für alle Beteiligten, also Eltern und Kinder, eine Zwangsmaßnahme installiert.

    Aus der vormals von den Eltern beantragten selbst gewollten Hilfe zur Erziehung, die nach einschlägiger Rechtsprechung nicht gegen den Willen der Eltern geleistet werden darf, die also gar keine Zwangsmaßnahme sein dürfte, wird übergestülpte, nur als solche deklarierte Hilfe zur Erziehung nach Maßgabe des Jugendamtes.

    Das Familiengericht wird sich der Meinung der Fachbehörde Jugendamt anschließen müssen, da ihm die sozialpädagogische Fachlichkeit fehlt, die es bräuchte, um Fehleinschätzungen als solche erkennen zu können.

    In Deutschland ist es leider so: Die Einschätzung des Jugendamtes ist unumstößlich und das Jugendamt macht keine Fehler.
    Damit darf das Jugendamt als unantastbare Fachbehörde auch nicht kritisiert werden.
    Fazit: Das Jugendamt ist heute mehr denn je die nicht kontrollierbare Eingriffsbehörde, die Familien zerstört und absolut nicht schützt.

    Gefällt mir

    • ausMünchen schreibt:

      Das ist fachlich hochwertig beschrieben und bekommt eine glatte 1 mit *** von mir. Leider ist das in viel zu vielen Jugendämter so. Gerade kam eine Meldung über diese facebook-Seite herein:

      https://www.facebook.com/gern.seher/?fref=nf

      // ALLES GUTE KOMMT IM MAI //

      *****Heute ist die Erleichterung riesig! M. wurde Opfer von scheinbar übereifrigen Jugendamtsmitarbeitern und Ärzten. Worum es bei dem grausamen Vorwurf genau geht, erfahrt ihr bald bei ‪#‎RTL‬ ‪#‎Punkt12Reporter‬ ‪#‎Nürnberg‬ ‪#‎Behördenirrsinn‬ ‪#‎GERNSEHER‬ ‪#‎gerngemacht‬ ******

      Wenn es soweit ist, werde ich gerne einen Hinweis geben.
      Es geht bei dem Sendebeitrag mal wieder um einen (falschen) Verdacht gegen eine unbescholtene Familie… Beinahe wären denen die Kinder weggenommen worden.

      Gefällt mir

      • beamtendumm schreibt:

        Und auch in Essen hat eine Frau mal wieder gegen das Jugendamt gewonnen, und ihr entzogenes Kind zurück erkämpft. Allerdings war dafür nicht die Justiz in Essen zuständig, sondern das Gericht in Schleswig.
        Frau S. bedankt sich bei Rechtsanwalt Saschenbrecker, und ist sich sicher, dass das ohne ihn wahrscheinlich nicht so gut ausgegangen wäre.

        Dies zeigt, was wirklich möglich ist, wenn ein Anwalt mal seine Arbeit macht, und nicht in diesem dreckigen Spielchen des Kinderhandels mitmacht.

        Gefällt mir

  7. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

    Gefällt 1 Person

  8. Rainer schreibt:

    Ich habe den Fusstritt bei Minute 10:26 ebenfalls klar als Tritt erkannt.
    Die Staatsanwaltschaft schreibt in ihrer Presseerklärung:

    “ Die auf dem Video zu sehende, in der Presse teilweise als möglicher Fußtritt interpretierte Bewegung eines Beamten kam dadurch zustande, dass er den Jungen, der sein Bein umklammerte, abzuschütteln versuchte.“

    Liebe Staatsanwälte, sicher lesen Sie hier mit.

    Bitte erklären Sie mir, wo man auf den Sekunden vor dem bei Minute 10:26 deutlich erkennbaren kräftigem Tritt mit dem Polizeistiefel in Richtung des Kindes ein „UMKLAMMERNS des Beines des Polizeibeamten durch das Kind“ sehen kann???

    Wo bitte sehen SIE das??? Das Kind liegt ab Minute 10:06 sichtbar auf dem Rücken.
    Der Polizeibeamte hält danach durchgängig sein Handgelenk umklammert und zieht den Arm zugleich nach oben, die rechte Hand des Kindes – und nur die hätte überhaupt das Bein des Beamten erreichen können….

    Bitte, liebe Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, lassen Sie die Öffentlichkeit wissen, mit was ein 12jähriger das Bein eines Polizisten „umklammert“, wenn die mutmaßlichen „Klammerwerkzeuge“, die Hände des Kindes, mindestens die rechte Hand, festgehalten werden von eben diesem Polizisten?

    Das Video ist immer noch oder schon wieder online.
    Sie alle dürfen es in der Geschwindigkeit 0,25 (vierfache Zeitlupe) anschauen.

    Erkennbar ist, dass dieser Polizist mit seiner einen Hand das Kind am rechten Handgelenk umklammert, mit seiner linken Hand ab etwa Minute 10:20 versucht, das Gurtband von dem Handgelenk des Jungen zu lösen, bei Minute 10:24 kurz innehält – und bei 10:25 lässt er mit seiner linken Hand vom Versuch des Bandlösens ab, richtet sich auf (das Gesicht zeigt aus meiner Sicht einen frustriert-genervten Gesichtsausdruck) – und dann holt der Mann mit dem rechten Unterschenkel nach hinten aus, den linken Arm Schwung holend mitnehmend und kickt nach vorne.
    Das Kind schreit unmittelbar danach auf: „Neiiiin, aua, aua, aua, aua, aua, das tut so weh“

    Ich bin mir sicher, dass dieses Video nie wieder aus dem Netz zu kriegen ist.
    Und in diesem Fall – für die Ehre des kleinen Jungen ! – finde ich das gut so.

    DREI erwachsene Männer – und ein kleiner Junge.
    Baaah, da ich gar nicht so viel essen …

    Empörend.

    Gefällt 1 Person

  9. Sozialpädagoge schreibt:

    Jetzt bliebe auch noch zu ergänzen, dass dieses Kind im Juni/Juli 2015 bereits zur Probe – mit elterlicher Zustimmung – in einer anderen Einrichtung in N. (dem Pa.-Haus) gewesen ist. Dort galt er als vom Verhalten her sehr unauffällig und wohlerzogen. Die dortige Förderschule war der Ansicht, dass das Kind der Förderung der Förderschule bedürftig wäre. Jedoch litt T. unendlich unter der Unterbringung fern der Familie – so dass die Einrichtung das Kind nach wenigen Wochen wieder nach Hause entließ.
    Als Kenner der Verfahrensweisen betreff sonderpädagogischer Förderbedarfsverfahren frage ich mich allerdings, wie es amtlich gehändelt wurde, dass T. trotz Ablehnen von Förderbedarf dennoch eine Förderschule besuchen konnte (und aktuell ja auch in einer derartigen anderen Einrichtung ist).

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s