KAISERSLAUTERN: Polizeigewalt gegen Tobias (12), die Presse berichtet.

Zunächst war es nur eine Meldung, über das skandalös, brutale Vorgehen der Polizei gegen ein minderjähriges Kind. Über die Hintergründe war noch nicht sehr viel bekannt. Jetzt erreichen uns nähere Informationen, und auch die Presse berichtet inzwischen über das brutale Vorgehen. Es ist nicht auszuschließen, dass auch Fernsehsender sich diesem Skandal annehmen. Wir begrüßen dies natürlich ausdrücklich.

HINWEIS: WARNUNG:

Hier werden Videos von einer Kinderklau-Aktion gezeigt, die nichts für schwache Nerven sind. Es ist widerlich, wie hier Tobias, ein behindertes Kind, brutal von der Polizei behandelt wird. Die Polizei fühlt sich im Recht, weil sie ja die Polizei ist, und einen entsprechenden Auftrag hatte, aber ich bin mir nicht sicher, dass die Polizei wirklich berechtigt  war mit Gewalt gegen minderjährige Kinder vorzugehen, die nichts gemacht haben, und nur bei ihren Eltern bleiben wollen.

Hintergrund der Kinderklau-Aktion ist, dass Tobias seit einigen Wochen die Schule unregelmäßig besucht, weil der dort nicht mehr klar kam. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass es diesbezüglich andere Möglichkeiten gegeben hätte.

Hier wird in Kürze über die bisherigen Presseberichte ein Beitrag erscheinen.

So widerlich das Video auch ist, so gut ist es, dass es diese Videos gibt, und dass die der Öffentlichkeit (noch) zur Verfügung stehen. Der Junge hat meinen höchsten Respekt. So brutal ist Kinderklau in Deutschland.

Auch wenn das Video widerlich ist, und nichts für schwache Nerven ist, sollte man sich das Video unbedingt mal ansehen.

Ab Minute 5 kommt die Polizei ins Spiel, zunächst mit ständigem Klingeln.

Ob die Polizei berechtigt war Gewalt gegen das Kind unter 14 Jahren anzuwenden ist unklar.

Das ausgesprochene Platzverbot war jedoch unzulässig. Es ist zwar grundsätzlich auch möglich, dass die Polizei auf einem Privatgrundstück, oder in einem Haus ein Platzverbot gegen Anwesende ausspricht, und zwar auch gegen den Willen des Eigentümers, aber in diesem Fall war es unzulässig, weil die Handlung der Polizei gar nicht behindert wurde.

Völlig unzulässig war es auch, dass die Polizei den Anwesenden die Handys abgenommen hat, um die Videos zu löschen. Ich würde dies zumindest als Nötigung betrachten, und als Sachbeschädigung. Ich denke, dass auch die Beschädigung und Löschung von digitalen Audiodateien, Fotos und Videos als Sachbeschädigung angesehen werden müssen.

Hier sollte unbedingt Strafantrag gegen die Polizisten gestellt werden.

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4 Antworten zu KAISERSLAUTERN: Polizeigewalt gegen Tobias (12), die Presse berichtet.

  1. M.F.S. schreibt:

    Es gibt noch eine weitere Aufnahme…

    Man müsste in Erfahrung bringen, was bis zu dieser Maßnahme im Vorfeld ablief. Die Mutter hatte in dem ersten Video erwähnt dass sie um Hilfe gebeten hat und keine bekam.

    Gefällt mir

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