Ha ha Haftbefehl

Welche Haftanstalt soll ich auf Behindertentauglichkeit prüfen? Gelsenkirchen, Bochum, Fröndenberg?

Ich habe es mir ja eigentlich zum Ziel gemacht 20 Verhaftungen zu erreichen. Bis dahin fehlen mir noch zwei. Eigentlich nur noch einer, denn inzwischen liegt mir ein neuer Haftbefehl vor.

Ein gewisser Gerd Lichtenberger soll hinter dem Haftbefehl stecken. Gerd Lichtenberger, wer ist dieser Typ? Ich kenne nur einen Gerhard Lichtenberger.

Sollten Gerd und Gerhard identisch sein, weiß der vielleicht nicht wie er richtig heißt?

Zur Erinnerung, gegen Gerhard Lichtenberger laufen zur Zeit 2 Strafanzeigen. Die Staatsanwaltschaft Bochum und Essen ermitteln. Ich befürchte, da wird es bald noch ein weiteres Verfahren geben.

Aber erst wollen wir mal abwarten, wo man mich hin bringt. Bringt man mich in meine zweite Heimat nach Gelsenkirchen? Wirklich behindertengerecht ist das da nicht. Passt der Rollstuhl in die Zelle? Eher nicht.

Und zur Freistunde kommt man auch nicht vom Haus A. Wer hat den Müll bloß gebaut? Da hat man einen großen Lastenaufzug, kann locker einen Rollstuhl transportieren, und dann ist Schluss kurz vor dem Freistundenhof. 5 Treppen runter und 3 wieder hoch, vielleicht sollte man erstmal den Architekten dort einsperren.

Oesterheld und Co werden sich bestimmt nicht freuen, wenn sie mich dort wieder begrüßen dürfen.

Vielleicht geht es ja nach Fröndenberg. Da war ich auch schon. Ob die sich freuen wenn ich komme? Ich denke eher nicht. Ein Pflegebett werden die da bestimmt für mich haben, und auch mit dem Rollstuhl sollte es dort eigentlich keine Probleme geben. Dumm nur, Fröndenberg wird bestimmt etwas teurer werden. Das kann Lichtenberger wahrscheinlich egal sein. Er zahlt pro Tag vermutlich immer ca. 130 Euro, egal ob in Bochum, Fröndenberg oder Gelsenkirchen. Die Mehrkosten trägt halt der Steuerzahler.

Bleibt noch Bochum. Bochum dürfte auch etwas teurer werden. Auch da dürften die ein Pflegebett für mich haben. Bochum, da war ich noch nicht. Ob die mich mal rauslassen, wenn es dort wieder eine Demo gegen Lichtenberger gibt, also den Gerhard?

Maximal 180 Tage kann es dauern. Weihnachten bin ich also bestimmt zu Hause. Und jeder Hafttag kostet Lichtenberger ca. 130 Euro. Ein Spitzenlohn. Was haben seine fachmännischen Kinderbetreuer, die Gärtner, Handwerker und Maler in Ungarn etc . im Monat bekommen? Man, da bin ich ja schon nach einer Woche teurer.

Und am Ende geht das gar nicht gut aus. Denn es könnte ja sein, dass mein Anwalt nun mal endlich in die Pötte kommt, und endlich mal das Hauptsachverfahren anleiert. Dann kann der Gerhard dem Gerd ja mal mitteilen, dass dann Schluss ist mit lustig. Ja, die Lichtenberger sind schon ein lustiges Völkchen, hatte gar nicht gewusst, dass Gerhard noch Geschwister hat. Ist Gerd vielleicht sein Zwillingsbruder? Gibt es noch mehr von der Sorte?

 

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8 Antworten zu Ha ha Haftbefehl

  1. vogtb schreibt:

    Hallo Bernd, lass‘ Dir doch bitte mal das Original dieses angeblichen, roten „Haftbefehl“ vorlegen. Thema Rechte auf Akteneinsicht.

    Es bestehen – aus vielfach gemachter Erfahrung – bei mir erhebeliche Zweifel, dass dieser rote, angebliche „Haftbefehl“ von einem Richter/Richterin nach Deutschem Recht, eigenhändig – mit Namen und Famiuliennamen – unterschrieben ist. Wäre ein Unikat!

    Justizpersonen, die weder demokratisch gewählt, und somit auch n i c h t volkslegitimiert sind, unterschreiben ihre sogenannten „Urteile, Bescheide und sonstigen Ausflüsse“ in den seltesten Fälle eigenhändig. Grund? Angst vor späterer Verfolgung z.B. wegen Straftaten, Verbrechen oder sonstiger krimineller Delikte aufgrund von z.B. Amtsanmaßung, Täuschung im Rechtsverkehr u.s.w.

    Aus selben Gründen gibt es in und aus BRD-Verhandlungsräumen bei Gerichten weder Kameras noch Tonaufzeichnungen. Aus Angst vor späterem Nachweis und Beweis der Taten der Schwarzkittel. Die bekannten, oft wiederholten Bild- und Tonaufzeichnungen ihres Berufskollegen Roland FREISLER während der Schauprozesse u.a. gegen Widerstangskämpfer des Hitler-Regime, und deren Popularität beim Volk, sitzen einigen heutigen Justizpersonen wohl noch in den Fasern ihrer Schwarzkittel…..

    Nichts fürchten Politiker, Wirtschaftsbosse, und besonders Juristen mehr, als das öffentlich werden der WAHRHEIT über sie und ihre Taten!!!

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  2. Korte schreibt:

    Wie hatte mein Opa schon 1951 gesagt: „Die meisten und gefährlichsten Verbrecher sitzen In den Amtsstuben, nicht im Gefängnis. Da sitzen leider auch viele Opfer dieser Verbrecher aus den Amtsstuben drin“. Wie Recht er mit dieser Aussage hatte, durfte ich auch schon ein paar mal genießen, weil man mir „Straftaten“ angedichtet hatte, die ich beweisbar nicht begangen habe. Die Falsch-Anschuldiger und Rechtbeuger sind bisher jedoch von den gesetzlich dafür vorgesehenen Strafen verschont geblieben, genießen ihre Fantasiegehälter oder Pensionen. Das GANZE nennt der Bornierte oder Medienpapagei dann Demokratie und RechtS-Staat ! Die selben Bornierten und Medienpapageien rufen aber zum -Kampf gegen RECHTS- auf. Darann kann man doch eigentlich ihre (nicht vorhandene) Intelligenz erkennen (oder auch nicht) !

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  3. Gehilfe-fürs-delikate schreibt:

    Hey, da mußt Du mal Deine Unterlagen sichten, ob das da alles stimmt, was auf dem roten Papier steht, es könnte ja sein, dieses Papier ist kein Dokument = oder dieses Dokument beurkundet falsche Tatsachen.

    Bei dem letzten mir vorliegenden roten Papier mit der Überschrift „Haftbefehl“ gegen einen guten Freund hatte der OGV geladen zur „Abgabe eines Auskunftsverzeichnisses“ und dessen eidesstattliche Versicherung nach dem § 802f ZPO. Leider steht in diesem Paragraphen kein einziges Mal das Wort „Auskunftsverzeichnis“ sowie kein einziges Mal „eidesstattliche Versicherung“. Damit war nicht klar, ob die Ladung echt ist, denn ein Gerichtsvollzieher vom Amtsgericht weiß genau, daß es eine Ladung zur Abgabe des Vermögensverzeichnisses gibt, nur ein Faschingsclown schreibt „Abgabe des Auskunftsverzeichnisses“, und einen Faschingsclown braucht mman nicht ernst zu nehmen, das ist offensichtlich und für jedermann erkennbar.

    Danach hat angeblich eine Richterin ein rotes Papier unterzeichnet, wobei wieder verschiedene Fragen offen waren:
    a) Der erste Termin zur „Abgabe eines Auskunftsverzeichnisse“ wurde vom Faschingsclown persönlich und schriftlich bestätigt wieder abgesetzt und erscheint dann auf diesem roten Papier mit der Überschrift „Haftbefehl“ als nicht wahrgenommen.
    b) es wurde behauptet, es gäbe eine Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft, diese Behauptung war bei meinem guten Freund total falsch, denn dazu hatte ein Gerichtsvollzieher niemals geladen, es gab lediglich eine (wieder zurückgenommen) Ladung zur „Abgabe des Auskunftsverzeichnisses“ und es gab dann noch eine zweite Ladung zur „Abgabe des Auskunftsverzeichnisses“.
    Folgerung-1: Da mein Kumpel niemals zur „Abgabe der Vermögensauskunft geladen wurde, war dieser Satz auf dem roten Papier falsch, genaugesagt ein Faschingsscherz oder eine dreiste schriftliche Lüge.

    Und jetzt kommt der Hammer:
    Wenn jemand also irgendwo in einer Papiertonne einen alten sinnlosen Fetzen Papier findet, ist dieser eigentlich für die ganze Welt bedeutungslos. Wenn jedoch irgendeine Deutsche Amtsperson der BRiD von diesem Zettel eine beglaubigte Ausfertigung anfertigt und seinen Namen, seine Unterschrift sowie das Dienstsiegel daruntersetzt, dann ist die „Beglaubigte Ausfertigung“ ein amtliches Dokument, unabhängig davon, ob das Ursprungspapier überhaupt ein Dokumentcharakter besitzt.

    Das bedeutet bei meinem Kumpel, wenn also das rote Papier mit der Überschrift „Haftbefehl“ nicht von einer Richterin stammt, weil diese ja aus den Unterlagen gewußt hätte, daß es keinen Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft gab, sondern nur zwei Termine zur Vorlage eines Auskunftsverzeichnisses und außerdem wußte, daß der erste Termin schriftlich aufgehoben wurde, dann stammt das ursprüngliche Papier also von einer Faschingsclownin. Da aber irgendeine Justizangestellte aus dem Clownspapier eine Ausfertigung anfertigte, gibt es jetzt ein amtliches Dokument, was nachweislich eine schriftliche Lüge (genaugenommen mehrere schriftliche Lügen) enthält.

    Durch den Gesetzgeber ist mit Strafe bedroht die Herstellung einer echten Urkunde (bei meinem Freund also eine Ausfertigung auf rotem Papier), die einen unwahren Inhalt hat, insoweit steht die schriftliche Lüge unter Strafe, das ist nachzulesen in vielen Kommentaren zu § 348 [Falschbeurkundung im Amt] Strafgesetzbuch.

    Und nun noch ein ganz „blöder“ Hinweis: Es wäre doch zu fragen, was diese Justizbeschäftigte, die sich (Urkunds)beamtin nennt – ohne Beamtin zu sein- eigentlich beglaubigt hat:
    a) dass die Unterschrift auf dem Original von der Richterin Saal stammt, also war die Frau Paton bei der Unterschriftsleistung zugegen?
    b) dass der Text der Ausfertigung mit dem Text des Originals übereinstimmt?

    Zumindest fehlen wohl verschiedene Formvoraussetzungen, siehe Beurkundungsgesetz.
    Wenn dieser angebliche Haftbefehl eine Ausfertigung sein sollte, dann
    * müßte zum Ausfertigungsvermerk ein Datum und einen Ort angeben sein, anderenfalls ist dieser möglicherweise ungültig (dann wäre es wiederum keine Urkunde, sondern nur ein Entwurf z.B. von einem Faschingsclown).
    * dann müßte oben gekennzeichnet sein, was es für eine Ausfertigung ist (beglaubigte Kopie, Ausfertigung usw.)
    * dann sollte jede Ausfertigung den Verwendungszweck bezeichnen
    * und dann sollte jede Ausfertigung einen Klauseltext zur Übereinstimmung mit dem Original aufgetragen haben.

    Im übrigen werden -das dürfte aber hier im Forum schon bekannt sein – zivile Haftbefehle (sowohl die inhaltlich wie formell rechtmäßigen, als auch die Clownspapiere) nicht der Polizei zur Personenfahndung gegeben, sondern verbleiben beim Gerichtsvollzieher in der Akte, bis dieser der Meinung ist, eine Verhaftung persönlich umsetzen zu wollen. Ach ja, und das darf ereigentlich erst dann, wenn der Gläubiger (z.B. ein Gerd Lichtenberger) eine entsprechende Vorkasse auf die Haftkosten bei der Justizkasse eingezahlt hat, im allgemeinen also 180 Tage x 100 Euro = 18.000 Euro, wenn der Schuldner jedoch aus gesundheitlichen Gründen in einem Haftkrankenhaus untergebracht werden muß, dann sie der Betrag wohl erheblich höher.

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  4. Zuschauer schreibt:

    GELÖSCHT WEGEN FAKE IP

    81.7.16.73

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  5. Hallo lieber Talibernd. Warum nicht JVA Bielefeld- Senne ? Kann Dir Haus Ummeln empfehlen. Ich war dort für etwa 4 Wochen Gast. Soweit mir bekannt auch behindertengerecht. Vielleicht hast Du ja Glück und mußt wegen Formfehler nicht “ eingerückt “ werden. Wünsche Dir alles Gute.

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    • beamtendumm schreibt:

      Bielefeld Senne? Da kommen doch nur so gewöhnliche Straftäter wie du hin. 😉

      Nein, bei mir geht es doch um Zivilhaft. Nicht der Staat will meine Unterbringung, und dafür bezahlen, sondern die Privatperson Lichtenberger will mich im Knast sehen, und darf dafür bezahlen.
      Und für solche exquisiten Gefangene stehen auch nur ausgesuchte Häuser zur Verfügung.

      Man muss sich allerdings die Frage stellen, ob die Durchführung der Zivilhaft in der jetzigen Art überhaupt noch zulässig ist. Sicherungsverwahrten steht z. B. nach der Haftstrafe eine wesentlich größere Zelle zu, weil sie ja keine Strafe mehr zu verbüßen haben.

      Das gilt auch für die Abschiebehaft. Da das keine Strafe ist, dürfen auch die nicht mehr in den üblichen Knästen in den Minizellen untergebracht werden.

      Auch die Zivilhaft ist ja keine Strafe, somit dürfte auch einem Zivilhäftling eine wesentlich größere Zelle zustehehn.

      Allerdings hast du Recht, es sieht zur Zeit ganz „gut“ aus, was relativ ist. Es ist gut, wenn ich denen ein Schnippchen schlagen kann, aber dann erreiche ich wieder mein Ziel nicht.

      Zur Zeit kommt Bewegung in die Sache. Inzwischen wurde wohl vom Anwalt beim Landgericht die Aufforderung eingereicht in der Sache endlich eine Hauptverhandlung durchzuführen.

      Außerdem wurde mir bestätigt, dass tatsächlich der Verdacht des Prozessbetrugs besteht. In dem Fall wäre natürlich auch eine falsche E.V. abgegeben worden. Das dürfte dann Gerhard noch Schwierigkeiten bereiten.

      Wegen des Verdachts, dass die Gegenseite eine Straftat begangen haben könnte, wir wohl auch beantragt den HB auszusetzen.

      Es bleibt spannend, man wird sehen. Im Übrigen sind inzwischen auch weitere Personen an der Sache interessiert und dran. Vielleicht werde ich auch den WDR noch informieren.

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