Ist Ausländerkriminalität nur Propaganda?

Ich will in diesem Beitrag nicht entscheiden wer lügt, und wer die Wahrheit spricht, das soll der Leser für sich selbst entscheiden. Selbst wenn es mein Ziel wäre den Leser von einer der beiden „Wahrheiten“ überzeugen zu wollen, würde mir das wahrscheinlich kaum gelingen, weil man wahrscheinlich seine eigene Meinung dazu hat, und sich von dieser eigenen Meinung nicht so schnell abbringen lässt.

Es gilt mal wieder:

Traue nur einer Statistik, die du selber gefälscht hast.

Es gibt im Internet einen Beitrag von Ulla Jelpke. Die Frau ist bei der Partei DIE LINKE. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu dieser Partei. Bei Inge Hannemann und Hartz4 teile ich viele deren Ansichten, und beim Thema JUGENDAMT und KINDERKLAU arbeite ich mit einigen von denen zusammen.

Beim Thema AUSLÄNDER, FLÜCHTLINGE oder ZUWANDERER habe ich keine so ideologische Sichtweise. Gerne äußere ich mich nicht zu diesem Thema, weil eigentlich alles irgendwie richtig ist, was zu diesem Thema gesagt wird. Man kann eben nicht alle über einen Kamm scheren, dafür sind das einfach zu viele.

Eine etwas realistischere Betrachtungsweise scheint mir einfach angebrachter, als eine ideologisch Betrachtungsweise mit dem linken oder rechten Auge.

Es geht um diesen Beitrag;

BKA belegt: Aufregung um kriminelle Zuwanderer entpuppt sich als Propaganda

„Die Kernaussage des Bundeskriminalamts ist klar: Flüchtlinge begehen nicht mehr, sondern ganz im Gegenteil sogar weniger Straftaten als der Rest der Bevölkerung. Die ganze Aufregung über angeblich kriminelle Zuwanderer ist damit als plumpe rassistische Propaganda entlarvt“, erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Lagebericht des BKA über Kriminalität im Kontext von Zuwanderung. Jelpke weiter:

„Das BKA kommt zum Ergebnis, dass sich die Zuwanderung von Flüchtlingen nicht in der Kriminalitätsstatistik spiegelt. Insbesondere am Ende des vorigen Jahres wird sogar deutlich, dass Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen deutlich unterrepräsentiert sind. Und bei der Mehrzahl der von Flüchtlingen begangenen Delikte handelt es sich schlicht und einfach um Schwarzfahren.

Damit wird zweierlei deutlich: Flüchtlinge sind keine Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland. Und es gibt keinerlei Berechtigung, wegen angeblicher Flüchtlingskriminalität die Asyl- und Ausweisungsgesetze zu verschärfen. Wer einen Zusammenhang von Flüchtlingsbewegungen und angeblich steigender Kriminalität behauptet, lügt und bedient damit rassistische Ressentiments. Angesichts der rechtsextremen Gewalttaten, die tatsächlich dramatisch zunehmen, ist das absolut verantwortungslos.“

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/02/17/bka-belegt-aufregung-um-kriminelle-zuwanderer-entpuppt-sich-als-propaganda/

Hier stellt sich nun die Frage, ob die Aufregung über angebliche kriminelle Zuwanderer tatsächlich nur Propaganda ist, oder ob das eher auf den Beitrag von Frau Jelpke zutrifft?

Dazu eine Anmerkung die Presse betreffend. Zu Beginn der Einwanderungs-/Flüchtlingswelle berichtete die Presse überwiegend äußerst unkritisch und systemtreu über die Zuwanderer, die natürlich alle als Flüchtlinge, also Kriegsflüchtlinge bezeichnet wurde. Bekanntlich war Syrien niemals so groß, dass dessen Grenzen bis nach Marokko reichten, und so ist es schon erstaunlich, dass Menschen aus Marokko plötzlich syrische Kriegsflüchtlinge sein sollten.

Die „freie“ und „unabhängige“ Presse berichtet gerne eine Zeitlang systemkonform, aber nicht dauerhaft selbstzerstörerisch. Wenn man sich so weit von seinen Lesern entfernt hat, dass es an die eigene Auflage geht, zappelt man wie das bekannte Fähnchen im Wind.

Bald verließ die Presse gezwungenermaßen den vorgegebenen, systemkonformen Weg wieder, und berichtete dann beinahe täglich über Probleme mit den Zuwanderern und der Politik. Das hatte teilweise absurde Züge.

Die 4-Buchstaben-Zeitung berichtete Ende 2015 z. B. zunächst, dass es kaum Straftaten durch die Zuwanderer gäbe, um dann innerhalb einer Woche genau das Gegenteil zu behaupten.

Der Beitrag von Frau Jelpke stammt vom 17.2.2016, somit also deutlich nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Da könnte ihr Beitrag schon sehr fragwürdig sein.

Sehen wir uns ihren Beitrag mal im Einzelnen an.

„Die Kernaussage des Bundeskriminalamts ist klar: Flüchtlinge begehen nicht mehr, sondern ganz im Gegenteil sogar weniger Straftaten als der Rest der Bevölkerung.

Wenn das so wäre, dann wäre ja alles gut. Immerhin sollte doch ein Flüchtling seine Heimat verlassen haben, weil ihm dort Übles droht, und nicht weil er hier Frauen belästigen und vergewaltigen, Geschäfte plündern, und Einheimische ausrauben und zusammenschlagen will. Auch religiöser Wahn, oder der Wille hier zu missionieren kann ein berechtigter Grund für eine Flucht sein.

Kann es denn wirklich sein, dass Flüchtlinge weniger Straftaten begehen, als z. B. Deutsche?

Mal angenommen, die üblichen Straftaten wären bei beiden Bevölkerungsgruppen prozentual gleich, dann dürften ausländische Mitbürger dennoch häufiger verurteilt werden als Deutsche. Dies liegt auch daran, dass es neben den „üblichen“ Straftaten auch noch spezielle Straftaten gibt, die nur ein Ausländer in der BRD begehen kann. Dazu gehört z.B. die illegale Einreise bzw. Grenzübertritt.

Nun sollte man noch wissen, dass man zwar 2015 tausende Menschen in Bayern einreisen und registrieren ließ, aber in fast allen Fällen hat die Polizei gleichzeitig eine Anzeige zur Staatsanwaltschaft geschickt. Damit wären annähernd 100% der eingereisten Zuwanderer evtl. schon kriminell.

Die These von Frau Jelpke wäre dann dahin.

Auch das Sprachproblem könnte zu Straftaten, und auch zu unnötigen Verurteilungen führen. Hier wurde bereits 2014/2015 über das Problem berichtet.

Angenommen ein Asylbewerber fährt am Wochenende nach Holland, um dort Bekannte zu besuchen, und fährt dann wieder zurück nach Deutschland. Für Deutsche kein Problem,  für einen Asylbewerber evtl. doch.

Es ist bekannt, dass zahlreiche Strafbefehle, also Verurteilungen ohne Verhandlungen, ausgestellt wurden, weil Asylbewerber das Land kurzfristig verlassen, und dann wieder eingereist sind. Die verhängten Strafen werden dabei bewusst niedrig angesetzt, und gleich Ratenzahlung angeboten, damit die Geldstrafe möglichst angenommen wird, und kein Rechtsmittel eingelegt wird. Mein Anwalt erzählt mir, dass es aber regelmäßig zu einem Freispruch kommt, wenn die Betroffenen mit einem Anwalt gegen die Verurteilung vor gehen. natürlich machen das nicht alle. Auch dies dürfte also eher dafür sorgen, dass mehr Ausländer wegen angeblichen Straftaten verurteilt werden, als Deutsche. Diese „Straftaten“/Verurteilungen sind natürlich den mangelnden Rechts- und Sprachkenntnissen geschuldet. Das Dumme ist, dass die Betroffenen natürlich vorbestrafft sind, was bei einer neuerlichen, evtl. echten Straftat regelmäßig zu einem höheren Strafmaß führt, oder zu einer Strafverfolgung, wo man sonst eher ein Verfahren einstellen würde.

Auch bekannt ist, dass Ausländer bei Haftstrafen nicht selten ein höheres Strafmaß erhalten, als dies bei deutschen Straftätern der Fall ist. Das wird regelmäßig dem Sprachproblem zugeordnet, weil sich ein angeklagter Ausländer sprachlich schlechter verteidigen kann, oder auch nicht immer den Sinn einer Frage erkennt.

Bei einem Asylbewerber dürften die Rechtsunkenntnis und die Sprachprobleme noch höher sein, als bei einem Ausländer, der schon lange hier wohnt. Damit dürften bei einem Asylbewerber eher damit zu rechnen sein, dass er bei echten oder vermeintlichen Straftaten eher über dem Durchschnitt liegt.

Man muss dann auch noch berücksichtigen, dass auch bei Deutschen nicht alle gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen straffällig werden, bzw. verurteilt werden.

Die Gefahr bei zwei Ladendiebstählen einmal erwischt zu werden, ist anscheinend größer, als bei der Steuerhinterziehung von einer Millionen Euro. Auch kann ein Steuerhinterzieher sich eher einen guten Anwalt leisten, als der Bananendieb.

Ein Asylant wird aber bestimmt kaum zu den gut bezahlten Managern gehören, sondern eher zu der Hartz4-Schicht, die in der Statistik der Straftäter öfters erscheint.

Berücksichtigt man noch, dass es in Deutschland Straftatbestände gibt, die im Heimatland bzw. Kulturkreis der Eingereisten gar keine Straftat ist, ist festzustellen, dass es eigentlich völlig normal wäre, wenn der Durchschnitt der Straftäter eher etwas über dem Durchschnitt bei Deutschen liegt. Von daher ist es eher zu bezweifeln, dass eine BKA-Statistik, sollte diese nicht völlig falsch oder sogar gefälscht sein, tatsächlich belegen sollte, dass Asylbewerber weniger Straftaten begehen, als der Rest der Bevölkerung.

Nochmal zur Erinnerung, auch die BILD hatte zunächst so eine Überschrift mal gebracht, und dann einige Tage später genau das Gegenteil behauptet.

Ich befürchte, dass unsere Polizei den Beitrag von Frau Jelpke keineswegs bestätigen kann.

Die ganze Aufregung über angeblich kriminelle Zuwanderer ist damit als plumpe rassistische Propaganda entlarvt“, erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

Sollte es so eine BKA-Statistik wirklich geben, dann muss man auch überlegen, weshalb diese evtl. falsch sein könnte.

Es könnte sich um eine vorsätzliche, politisch motivierte Fälschung handeln.

Es gibt aber auch einige Meldungen, die zeigen, dass so eine Statistik nicht die Wirklichkeit wieder gibt.

Man hat gehört, dass es einige Geschäfte gab, wo Diebstähle durch Asylanten und Ausländer, zumindest zeitweise, bis zu einem bestimmten Wert „geduldet“ wurden, und nicht zur Anzeige gebracht wurden.

Dann kann natürlich eine Statistik nicht die Wirklichkeit wiedergeben.

Und vor einigen Tagen wurde auch bekannt, dass die Polizei teilweise auf Strafanzeigen gegen Asylanten verzichtet, weil es schwer möglich wäre die echte Identität der Täter festzustellen, weil die häufig mehrere Identitäten besitzen würden.

Diese Aussage ist natürlich schon höchst interessant. Ein Straftäter wird wegen einer Straftat, z. B. Ladendiebstahl, nicht verfolgt, weil er mehrere Identitäten besitzt.

Damit hat also der Ladendieb nicht nur eine Straftat begangen, sondern schon zwei oder mehr, wenn er mehrere Identitäten besitzt. Zu vermuten ist dann auch noch, dass er mit diesen verschiedenen Identitäten auch noch mehrfach rechtswidrig staatliche Leistungen bezieht, was zumindest eine weitere Straftat wäre.

Also eine Person mit zwei Identitäten begeht drei Straftaten (Ladendiebstahl, falscher Pass, und Erschleichung von staatlicher Hilfeleistung) wird aber strafrechtlich nicht verfolgt, das erklärt dann schon, wenn die Statistik ein völlig falsches Bild wieder geben würde.

„Das BKA kommt zum Ergebnis, dass sich die Zuwanderung von Flüchtlingen nicht in der Kriminalitätsstatistik spiegelt. Insbesondere am Ende des vorigen Jahres wird sogar deutlich, dass Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen deutlich unterrepräsentiert sind. Und bei der Mehrzahl der von Flüchtlingen begangenen Delikte handelt es sich schlicht und einfach um Schwarzfahren.

Der Begriff TATVERDÄCHTIGEN bzw TATVERDÄCHTIGER besagt wohl, dass gegen eine Person eine Strafanzeige gefertigt wurde. Ein Straftäter dessen Straftat geduldet wird, bzw. nicht angezeigt wird, dürfte somit auch nicht in der BKA-Statistik auftauchen.

Es gibt bekanntlich auch Zugewanderte mit gleich 3 oder sogar 7 Identitäten und Pässen. Mal angenommen die Person wird beim Ladendiebstahl erwischt, und das Verfahren würde ausnahmsweise mal verfolgt, dann hätte statistisch einer eine Straftat begangen, die anderen aber statisch nicht, zumindest wenn die restlichen Identitäten nicht auffliegen. Auch dies führt natürlich dann zu einer falschen Statistik.

Damit wird zweierlei deutlich: Flüchtlinge sind keine Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland.

So eine Aussage nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten erscheint mir schon gewagt. Auch hier waren Flüchtlinge unter den Tätern.

Wer einen Zusammenhang von Flüchtlingsbewegungen und angeblich steigender Kriminalität behauptet, lügt und bedient damit rassistische Ressentiments. Angesichts der rechtsextremen Gewalttaten, die tatsächlich dramatisch zunehmen, ist das absolut verantwortungslos.

Wieder soll man mit der Nazikeule mundtot gemacht werden. Und wieder wird auch die Einseitigkeit deutlich. Es wird zwar über die steigende rechte Gewalt berichtet, was sicherlich zutrifft, aber ganz verschwiegen, dass auch die linksextremen Gewalttaten steigen.

Und nun stellt sich die entscheidende Frage, auf die sich der Leser gerne seine Antwort selber geben darf. Ist es tatsächlich reine Propaganda, wenn behauptet wird, dass die Asylbewerber/Zuwanderer durchschnittlich mehr Straftaten begehen würden, oder ist es eher Propaganda, wenn man dies als Propaganda abtun will?

Fakt ist natürlich, dass es so etwas wie in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und weiteren Städten noch nie gegeben hatte, und dass die Äußerungen mancher Beschuldigten nicht hinnehmbar sind. Wer in diesem Land keine Ausländerfeindlichkeit will, der darf hier keine Deutschfeindlichkeit sähen.

Wer in diesem Land keine Ausländerfeindlichkeit will, der darf Probleme nicht totschweigen oder verdrehen, sondern muss eine offenen Diskussion erlauben, damit vorhandene Probleme abgestellt werden können.

Wer in diesem Land keine Ausländerfeindlichkeit will, der darf eine (strafrechtliche) Besserbehandlung von Ausländern/Flüchtlingen Zuwanderern nicht zulassen, sondern muss für eine Gleichbehandlung sorgen.

Wer in diesem Land keine Ausländerfeindlichkeit will, der muss sich der Problematik, frei von ideologischen Scheuklappen, annehmen.

Wer in diesem Land keine Ausländerfeindlichkeit will, sollte über das nachdenken, was ehrliche Flüchtlinge fordern, nämlich gewaltbereite und kriminelle Zuwanderer abzuschieben. Häufig sind nämlich die kriminellen Zuwanderer auch schon in den Notunterkünften unangenehm aufgefallen.

Wie genau ist die BKA-Statistik?

Die BKA-Statistik kann nur so genau sein, wie genau die Zahlen der zuliefernden Länder sind. Wenn diese, aus politischen Gründen gewollt, nicht korrekt sind, dann kann auch das BKA kaum echte Zahlen liefern.

Hier einige Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld, die Zweifel an der Korrektheit der gelieferten Zahlen aufkommen lassen können.

In meiner Umgebung (50 Meter) gab es innerhalb von 10 Tagen zwei Straftaten. Zunächst fuhr am 31.1.2016 eine Mann aus Herne mit ca. 1 Promille über einen Fußweg, und zerstörte eine kleine Brücke. Das Presseportal der Polizei berichtete darüber.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3238837

Einige Tage danach musste die Polizei wegen einer Messerstecherei in einer Wohnung in der Küppersbuschstr. kommen. Bei dem Opfer handelt es sich um eine libanesische Frau, bei den Verdächtigen um zwei libanesische Männer. Darüber findet man nichts auf presseportal.de noch sonst etwas in der Presse. Warum wird diese Straftat verschwiegen, weil die Verdächtigen Libanesen sind, und damit Ausländer sind?

Am 19.2.2016 war ich im Cafe del Sol. Danach ging es mit dem Linienbus zurück. Im Bus auch eine Gruppe jugendlicher Flüchtlinge. Es gab keine Probleme im Bus. Beim Aussteigen aus dem Bus hörte ich dann, wie am Wartehäuschen eine junge Frau ihre beiden deutschen Begleiter erzählte:

Das ist der Typ von dem ich erzählt habe. Der hat mir vor 2 Tagen einfach eine reingehauen.

Gemeint war einer der aussteigenden Flüchtlinge. Die beiden Begleiter wollten den Mann eigentlich zur Rede stellen, habe das aber zum Glück unterlassen. Bei einem Verhältnis von 2 deutschen Männern zu 10 Flüchtlingen war das wohl das Beste.

Natürlich bedeutet dies nun nicht, dass alle Zugereisten gewaltbereit, oder sonst wie kriminell wären, aber die, die durch Straftaten auffällig werden, gegen die muss konsequent vorgegangen werden. Das ist nicht nur wichtig wie für den Rechtsstaat, sondern besonders auch für das Zusammenleben von Ausländern mit den Deutschen.

Es müssen doch Zweifel an der Richtigkeit der BKA-Zahlen aufkommen, wenn man mitbekommt, dass es seit Mitte Januar allein in NRW beinahe täglich zu Razzien in Flüchtlingsheimen kommt.

 

 

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4 Antworten zu Ist Ausländerkriminalität nur Propaganda?

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  3. justizfreund schreibt:

    Jein.
    Sagen wir mal so, wenn wir in Deutschland 80 Millionen Einwohner haben und 6 Millionen registrierte Straftaten haben ( http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197/umfrage/straftaten-in-deutschland-seit-1997 ) – und wir haben 1 Million Flüchtlinge, dann müssen doch auch dort, wenn es keine besseren oder schlechteren Menschen sind 75000 Straftaten/Jahr gegeben sein und damit täglich über 208 Straftaten von Flüchtlingen berichtet werden.

    Was für ein krimminelles Volk sind wir deutschen also. Was kriminell ist, ist ja auch schon so eine Sache, denn wer bestimmt das aus welchen Gründen. „Wenn alle klauen kommt keinem was weg.“

    Man sieht schon, dass es ein ganz grosses Problem der selektiven Wahrnehmung darstellt, denn man muss nur eine „hohe“ Straftat eines Flüchlings pro Woche veröffentlichen und es entsteht der Eindruck absolut krimineller Flüchtlinge. Dabei sind Straftaten menschlich gesehen etwas gewissermassen normales.

    Flüchtlinge haben hinzu auch noch das Problem sich wegen illegalen Grenzübertritts strafbar machen zu können und deswegen abgeschoben zu werden aber auch wegen Diebstahl aus Hunger etc.

    Aber das beste ist ja noch, das in den rechten Medien sich etwa jede 2te Straftat als vollständig erfunden entpupt.

    Leider ist mein Blog auf unbestimmte Zeit kaputt und ich weiss nicht ob ich den jemals wieder reaktivieren kann.
    Und so finde ich auf google nur:
    „Justiz Gnadenlos: Richterin Heidemarie Petzoldt vom AG …“

    Es ging um Abschiebung ohne Dolmetscher für Asylantragsteller, die auch abgeschoben worden sind, weil diese sich wegen illegalem Grenzübertritt strafbar gemacht haben mit beleidigenden Aussagen gegenüber den Flüchtlingen.

    Hinzukommend gibt es noch ganz andere Probleme. Die Straftaten hochelitärer Juristenmenschen werden in der Regel gar nicht verfolgt und die Straftaten Superreicher auch nicht schon aus dem Grund, weil man sich so manche selbst durch eigene Gesetzesänderungen legetimiert. Und wenn mal was verfolgt wird:
    Ecclestone-Prozess – Formel Frechheit – Wirtschaft
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ecclestone-prozess-formel-frechheit-1.2072767

    Er konnte sich für ein Drittel seines Vermögens von 300 Millionen Dollar komplett freikaufen und man sieht das es bei ihm keine Asländerkriminalität mehr gibt, wenn man genug bezahlen kann.
    Biete mal als Harz 4 Empfänger 130 EUR und damit ein Drittel Deines Vermögens am Monatsanfang an um Dich von einer 10 jährigen möglichen Haftstrafe am Gericht freizukaufen…
    Dabei wäre es für Ecclestone kein Problem gewesen auch sein ganzes Vermögen zu zahlen, denn es kommen ja jeden Monat einige Millionen wieder hinzu.

    Mit Ecclesstone hat man mit seiner Ausländerkriminalität keine Propaganda gemacht und in den rechten Medien wurde es nie erwähnt und da muss man sich auch mal überlegen warum?

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  4. Gehilfe-fürs-delikate schreibt:

    Als Leseempfehlung:
    Stefan Schubert: Gangland Deutschland, Wie kriminelle Banden unser Land bedrohen, 240 Seiten
    zu kaufen bei AMAZON für 19,99 (gebundene Ausgabe):
    ISBN-10: 3868833269, ISBN-13: 978-3868833263 Verlag: Münchener Verlagsgruppe.

    http://www.amazon.de/Gangland-Deutschland-kriminelle-Banden-bedrohen/dp/3868833269

    WIKIPEDIA schreibt (aktualisiert 03.12.2015 um 12:12 Uhr):
    Die Münchner Verlagsgruppe ist ein Buchverlagshaus für Sach- und Fachbücher und Belletristik mit Sitz in München. Zur Münchner Verlagsgruppe gehören der riva Verlag, der mvg Verlag, der Redline Verlag, der FinanzBuch Verlag, der Verlag mi-Wirtschaftsbuch, der LAGO Verlag und die Crowdfunding-Plattform 100 Fans.

    (Mein Hinweis: ein Partner des FinanzBuch Verlages war die inzwischen nicht mehr erscheinenende Financial Times Deutschland)

    Der Autor Stefan Schubert schrieb nun einen Artikel zu Hintergründen der bka-Studie über Asylbewerberkriminaltit.
    Quelle vom 20.02.16:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/bka-studie-275-asylbewerber-als-straftaeter-ueberfuehrt.html

    BONBON als Zugabe:
    »Ich erkenne einen staatsgefährdenden Verlust der Wehrhaftigkeit« Erschütternde Mail eines Polizeibeamten an den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU).
    Quelle vom 08.02.16:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/birgit-stoeger/-ich-erkenne-einen-staatsgefaehrdenden-verlust-der-wehrhaftigkeit-erschuetternde-mail-eines-polizei.html

    MERKE: Wenn die BKA in der Statistik nur die aufgeklärten Taten den „Flüchtlingen“ zuordnet, dann ist das echte Zahlenschummelei. Natürlich ist es nicht möglich unaufgeklärte Straftaten einer genauen Personengruppe zuzuordnen. Beispiel:
    Von über 150.000 Wohnungseinbrüchen 2015 konnten ca. 16% aufgeklärt werden, also ca. 24000.
    Wer will die restlichen 126.000 Wohnungseinbrüche einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zuordnen? Waren es „Ur-Deutsche“, waren es „Neudeutsche“, also Einwanderer, die jetzt einen Deutschen Pass haben, waren es „Reisekriminelle“ die keinen festen Wohnsitz haben oder waren es die neu eingereisten, die jetzt „Flüchtlinge“ genannt werden??? …

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