DIE WELT: Klimaerwärmung bringt auch Vorteile

Die Zeitung DIE WELT bringt heute einen Beitrag von Prof. Josef Reichholf zum Thema KLIMAWANDEL. Der Beitrag überrascht auf vielfältige Art und Weise.

Zunächst fällt mir der Begriff KLIMAERWÄRMUNG auf. Ein Wort, das ich in letzter Zeit eher selten gehört habe. Es scheint, als habe man weltweit den Begriff KLIMAERWÄRMUNG durch KLIMAWANDEL ersetzt.

Klimaerwärmung ist natürlich eindeutig. Hier kann man mit eindeutigen Fakten arbeiten, wobei natürlich der bewussten Manipulation noch immer Tür und Tor geöffnet sind.

Ein Beispiel gefällig?

Mal angenommen 1950 hatte man eine Wetterstation in Winterberg/Sauerland. Eine weitere Station gab es in Essen. Im Sauerland ist es kälter als im Ruhrgebiet. Wenn nun die Wetterstation in Winterberg eine Durchschnittstemperatur von 14 Grad gemessen hat, und in Essen durchschnittlich 16 Grad gemessen wurden, dann ergab das im Mittel 15 Grad.

Später wurde man dann „genauer“. Es wurde eine weitere Messstation im warmen Gelsenkirchen gebaut. Die ergab eine Durchschnittstemperatur von 16,5 Grad. Die Temperaturen bei den beiden anderen beiden Messstationen blieben unverändert, dann ergibt sich nun ein Durchschnittswert von 15,5 Grad. Das ergibt also einen Temperaturanstieg von durchschnittlich 0,5 Grad, obwohl es nicht wärmer wurde, sondern nur die Messungen „genauer“ wurden.

Doch trotz solcher möglichen Manipulationen ist der Begriff KLIMAERWÄRMUNG eindeutig. Ein Absinken der weltweiten Durchschnittstemperatur von 15,5 Grad auf 15 Grad kann keine Klimaerwärmung sein.

Wenn man in Ägypten im Februar 2016 mit langem Hemd, Pullover und Jacke beim Abendsparziergang am Nil friert, wo man zur selben Zeit 2015 mit kurzärmeligen Hemd spazieren war, dann spricht man dort lieber vom KLIMAWANDEL. Eine Klimaerwärmung wäre dort schwer zu vermitteln. Dies gilt natürlich auch für China, wo an manchen Orten im Januar 2016 neue Tiefsttemperaturen von minus 40 Grad (-40) gemessen wurden.

Der Begriff KLIMAERWÄRMUNG ist out, wie ein Blick bei google bestätigt.

Am 8.2.2016 wurde gegoggelt.

KLIMAERWÄRMUNG = 433.000 Treffer

KLIMAWANDEL = 5.510.000 Treffer

Kaum noch einer traut sich den Begriff KLIMAERWÄRMUNG zu verwenden, deshalb verwundert die Überschrift des Beitrags schon.

DIE WELT schreibt was von einer angeblichen KLIMAERWÄRMUNG, obwohl hier die Heizperiode jährlich länger wird.

KLIMAWANDEL ist das neue Schlagwort, weil das nicht so konkret ist. Klimawandel kann sowohl eine Erwärmung des Klimas bedeuten, also auch eine Abkühlung des Klimas. Und selbst wenn sich die weltweite Durchschnittstemperatur gar nicht ändert, kann man mit dem Klimawandel noch immer richtig liegen, wenn z.B. mehr Stürme oder Unwetter stattfinden als früher.

Viel wichtiger aber ist, dass man bei einem behaupteten KLIMAWANDEL nicht so schnell der Lüge überführt werden kann, weil es eben unbestimmter ist, als eine konkret behauptete Klimaerwärmung.

Die Klimaerwärmung bringt auch VORTEILE.

Egal ob man von der angeblichen Klimaerwärmung, oder vom Klimawandel gesprochen hat, fast immer wurde von den angeblich negativen Auswirkungen gesprochen. Es ist schon sehr bemerkenswert, wenn nun mal einer auch von angeblichen Vorteilen spricht.

Dabei ist doch sonnenklar, dass eine Klimaerwärmung, meinte natürlich Klimawandel, egal in welche Richtung, nicht nur Nachteile haben kann. Aber man berichtet halt lieber über die angeblichen Nachteile. Warum? Weil man damit besser Geld machen kann?

Natürlich hat auch WIKIPEDIA etwas zum Thema beizutragen.

Globale Erwärmung

…Die fortdauernde anthropogene Anreicherung der Erdatmosphäre mit Treibhausgasen (Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan und Distickstoffmonoxid), die vor allem durch die Nutzung fossiler Energie (Brennstoffe), durch weltumfassende Entwaldung sowie Land- und insbesondere Viehwirtschaft freigesetzt werden, erhöht das Rückhaltevermögen für infrarote Wärmestrahlung in der Troposphäre. Nach Modellrechnungen trägt Kohlenstoffdioxid am meisten zur globalen Erwärmung bei….

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung

Also Kohlenstoffdioxid trägt wesentlich zur globalen Klimaerwärmung bei. Und das Kohlenstoffdioxid entsteht im Wesentlichen durch Verbrennung fossiler Brennstoffe. Öl ist z. B. so ein fossiler Brennstoff, und wird z. B. im Wesentlichen durch unsere Fahrzeuge verbraucht.

Das beruhigt mich dann wieder ganz erheblich, denn dann gibt es ja eigentlich gar kein Problem mehr, das löst sich demnächst von ganz alleine.

Ich wurde vor ungefähr 50 Jahren eingeschult, und ich erinnere mich gerade noch, was ich während meiner Schulzeit gelernt habe. Erdöl ist ein fossiler Brennstoff, der nicht unendlich zur Verfügung steht. 1970-1073 war von 30-40 Jahren die Rede. Nimmt man das Maximum, dann gibt es also seit 2013 gar kein Erdöl mehr. Ohne Erdöl kein Benzin, und kein Diesel, zumindest nicht genug, um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten.

Ohne Benzin und ohne Diesel auch keine Verbrennungsmotoren mehr, und wesentlich weniger Kohlendioxid. Die Klimaerwärmung müsste abgesagt werden.

Vielleicht konnten die damals den Ölvorrat der Welt noch nicht genau vorhersagen. Vielleicht sollte man die damaligen Berechnungen großzügigerweise erhöhen. Um 10 bis 15% vielleicht? Das würde dann vielleicht auch erklären, warum es heute noch immer Öl gibt.

Mal angenommen, man hätte sich damals tatsächlich um 15% vertan, dann könnte das Öl sogar noch bis 2019 reichen, aber nur wenn der Verbrauch auch die damalige Schätzungen nicht wesentlich übersteigen würde.

Tatsächlich ist der heutige Verbrauch wesentlich höher, als 1970/75 vermutet wurde. Tatsächlich ist nicht absehbar, dass das Erdöl bis 2019/2020 zu Ende geht, obwohl wir uns zur Zeit auf dem bisherigen Höhepunkt der Erdölförderung befinden. Statt kein Öl fördern wir heute soviel Öl wie noch nie. Vor 30-40 Jahren sollten die Erdölvorräte noch ca. 30-40 Jahre reichen, und jetzt soll der Vorrat, trotz höherer Förderung, noch plötzlich ca. 60 Jahre reichen.

Man könnte fast auf die Idee kommen, dass Erdöl länger hält, wenn man mehr davon verbraucht. Absurd das Ganze.

Dem folgenden Text kann ich nun nicht ganz zustimmen.

In diesen Tagen haben die Narren das Sagen. Sie dürfen sogar bittere Wahrheiten äußern, ohne sich politisch (über-)korrekt verhalten zu müssen. Es ist wie in den finsteren Zeiten des Mittelalters, in denen sich die Mächtigen auch ihre Narren hielten. Erzähler, Geschichtenerzähler waren es! Vom Erzählen kommt ihr Name. Das lässt sich im Lateinlexikon nachschlagen. Was sie vortrugen, sollte nachdenklich stimmen. Sehr ernst gemeint ist ja auch, was die Jecken an Rhein und Main zum Besten geben.

Die ursprüngliche politische Funktion des Karnevals sehe ich heute kaum noch. Natürlich gibt es kritische Umzugswagen, natürlich gibt es auch kritische Reden, aber für die absolute Mehrheit hat Karneval überhaupt keine politische Dimension. Mehrheitlich regiert das Feiern und Saufen, ohne jeglichen politischen Hintergrund.

Und das bisschen Kritik wurde längst völlig kommerzialisiert und erinnert noch an Eunuchen, die über Sex debattieren. Das Recht auf freie Meinungsäußerung steht zwar noch als Absurdum im Grundgesetz, aber sobald mal etwas mehr Kritik aufkommt, ist ein Umzugswagen gleich ein Fall für den Staatsanwalt. Ich darf an den „Faschings-Panzer“ erinnern, oder den „Balkan-Express“. In beiden Fällen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Beide Fälle kann ich aber nur als strafrechtliche Lachnummer bezeichnen.

http://www.migazin.de/2016/02/08/panzer-und-heuschrecken-volksverhetzung-bei-karnevalsumzuegen/

Zu der Kritik an Karneval schrieb der Professor noch:

Die Adressaten sind keineswegs nur die (derzeit) Mächtigen, sondern wir alle. Auch wir haben Wahrheiten nötig, die sich im ansonsten ganz normalen Wahnwitz des mehr oder weniger wichtigen Geschehens nicht verbreiten ließen.

Eine bemerkenswert richtige Aussage, wie man sie nur selten von einem Professor zu hören bekommt. Ist normalerweise nicht jeder Kritiker ein Nazi, Neurechter oder Verschwörungstheretiker?

Und der Professor wird noch besser.

Die medialen Filter stehen dagegen. Ausgerechnet im Karneval wird uns nun klargemacht, wie sehr man uns das Jahr über, im Normalzustand unserer Befindlichkeit, mit scheinbar ganz Seriösem zum Narren hält. …

Ist das die Umschreibung für LÜGENPRESSE? Ja, wir werden tatsächlich zum Narrengehalten, oder man versucht es zumindest, und hat damit bei vielen einen beachtlichen Erfolg.

Biologische Invasoren?

Das macht doch sehr betroffen, wenn nicht nur Hamburg und London untergehen, sondern sogar schutzbedürftige Lebewesen aus unserem Land verschwinden. Nicht mitgeteilt wurde jedoch, dass es den allermeisten Arten besser geht, wenn es wärmer wird. Bekanntlich leben viel mehr Arten in warmen als in kalten Regionen.

Die größte Artenfülle gibt es in den Tropen. Natürlich weiß man das längst! Aber dass Wärme die Artenvielfalt fördert, wäre keine gute Nachricht.

Ob die Presse das wirklich nicht ahnt, oder präsentiert man uns, vielleicht weisungsgebunden, lieber die schlechten Nachrichten.

Alles in Allem finde ich das auf vielfache Art und Weise einen bemerkenswerten Artikel, den DIE WELT da von Prof. Josef Reichholf veröffentlicht hat.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/02/07/die-klimaerwaermung-bringt-auch-vorteile/

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2 Antworten zu DIE WELT: Klimaerwärmung bringt auch Vorteile

  1. Korte schreibt:

    Was kann/darf man von Medien-Papageien und Politdarstellern anders erwarten, als das sie den geistigen Dünnschiß auftragsgemäß medial verbreiten, um den Verblöödeten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es geht hierbei um sehr viel Geld, was man den Gutgläubigen rauben will, jedoch soll der das nicht als Raub, sondern als Wohltat genießen müssen. Daher sind die Räuber immer sehr erfindungsreich, wenn es darum geht, den Raub als Wohltat zu tarnen. Die Verblöödeten merken das dann gar nicht mehr, freuen sich doch dann auf den Raubzug !
    Und die Räuber reiben sich die Hände, können gar nicht so große Bunken/Banken bauen, um ihr Raubgut zu verstecken ! Aber die Beraubten freuen sich dabei, weil sie ja dann die Beutebunker bauen dürfen.

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  2. justizfreund schreibt:

    Der Panzer ist von daher ein Problem der Geschmacklosigkeit, weil Tiger 142, weiss mit roter Umrandung, war von der 2. SS Panzerabteilung Leibstandarte SS Adolf Hitler (LSSAH).
    Aber ich ich habe nicht herausfinden können ob das die Meinungsfreiheitsverweigerer bis heute überhaupt wissen.
    Auch ist fraglich ob es die Erbauer des Nachbaus überhaupt gewusst haben aber wenn kannten die sich richtig gut aus.

    Vor Gericht wird man denen aber auf jeden Fall sagen:
    „Nichtwissen schützt vor Strafe nicht!“, wenn man das dann für zu böse hält.
    Bei der Staatsanwaltschaft gilt: Wissen mit Absicht (Betrug mit Nötigung aufgrund Drohung zur Freiheitsberaubung) trotz ausdrücklichem mündlichen und schriftlichen Hinweis schützt vor Strafe, weil es sich gerade deshalb nur um einen (ganz grossen) Irrtum gehandelt haben kann.

    Ich arbeite noch daran und es wird immer länger aber für die Staatsanwaltschaft und teilweise die Richter und allen anderen Justizangestellten ist das wichtigste, dass kein „Fehlverhalten“ entsteht:
    http://blog.justizfreund.de/?p=7655

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