„Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber“

Ist das jetzt ein Witz? Haben die jetzt eine Macke, oder verhöhnen die jetzt die Opfer aus der Silvesternacht?

Das war meine erste Frage, als ich erfuhr:

KÖLN. Das Festkomitee Kölner Karneval hat Flüchtlinge eingeladen, gemeinsam mit Einheimischen und Touristen das närrische Treiben zu feiern. Hierfür hat der Verein unter anderem auch ein Informationsblatt auf arabisch und englisch erstellt, das in den Asylunterkünften verteilt werden soll.

„Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber“

Dieser Satz könnte schon sehr unappetitlich sein, wenn man sich die Vorfälle von Silvester ins Gedächtnis ruft. Will man das nun als „offen und neugierig“ bezeichnen, was da passiert ist?

Ich habe mir dann den Flyer angesehen, und mir nicht nur diesen Satz zur Brust genommen, sondern den ganzen Flyer betrachtet.

Wenn man sich den Flyer ansieht, und nicht nur den einen Satz betrachtet, finde ich, dass weder der Flyer, noch der Satz zu bemängeln ist. Nur wenn man den Satz aus dem Zusammenhang zieht und isoliert betrachtet, dann kann man den evtl. missverständlich deuten.

Andere Internetblogs sehen das jedoch anders.

Kölner Karneval lädt Asylbewerber ein – zum weiteren Angriff auf unsere Frauen!?!

 

Natürlich kann man nicht ausschließen, dass es im Karneval zu ähnlichen Vorfällen wie Silvester kommt, aber einen Zusammenhang mit dem Flyer kann ich nicht erkennen. Auch gehe ich nicht davon aus, dass es Übergriffe auf Frauen in dem Ausmaß kommen wird, wie an Silvester. Immerhin ist jetzt sowohl die Öffentlichkeit, als auch der Staat diesbezüglich sensibilisiert.

Außerdem gibt es ja noch den Tipp, dass Frauen immer eine Armlänge Abstand halten sollen. Dann kann ja gar nichts mehr passieren, oder?

Hier gibt es den Flyer.

http://www.koelnerkarneval.de/aktuelles/detail/article/flyer-erklaert-fluechtlingen-den-karneval/

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4 Antworten zu „Kölner sind ziemlich offen und neugierig Fremden gegenüber“

  1. Gehilfe-fürs-delikate schreibt:

    Zwei Bemerkungen zu „Flüchtlingen“

    Wieso werden hier viele der nach Deutschland ohne Genehmigung einreisenden als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Wir sollten die Deutsche Sprache zu diesen Tatsachen etwas mehr präzisieren:

    * politische Flüchtlinge
    * Wirtschaftsflüchtlinge
    * Ganoven
    a) Für die Bezeichnung von Personen als politische Flüchtlinge gibt es bestimmte Regeln, die der Deutsche Bundestag kraft Mehrheit festgelegt und niedergeschrieben hat,
    b) unter der Bezeichnung Wirtschaftsflüchtlinge verstehe ich Menschen, die in ihrer Heimat keine politische Verfolgung zu befürchten haben,
    c) zu letzteren zähle ich alle die Personen, die keine Absicht haben, hier ein neues Leben mit Integration in die heimische Bevölkerung und mit Anerkennung der Werte der Deutschen einreisen, aber sich die Steuer-Gelder der Deutschen so lange abholen wollen, bis sie wieder abgeschoben werden oder die nur die Absicht haben, mit kriminelle Handlungen sich ein fremdes Vermögen anzueignen, um dies für das eigene Leben zu verwenden.

    Wenn jetzt ein Vergleich getroffen wird bezüglich der wirtschaftlichen Unterstützung mit Steuergeldern zwischen sogenannten Hartzies und sogenannten Flüchtlingen zeigt sich ein erbärmliches Bild:

    jeder Deutsche, der die Grundsicherung Hartz-IV beantragen will, muß sich vor den Behörden komplett „nackig“ machen, also sein gesamtes Vermögen aufdecken.
    Personen, die ohne Genehmigung nach Deutschland einreisen und dann vielleicht „Asyl“ beantragen, brauchen in den meisten Bundesländern weder das eigene Vermögen noch das mitgeführte Bargelöd angeben. Dabei ist bekannt, daß viele dieser Personen tausende Euro an Schlepper zahlten, um an die Deutsche Grenze zuu gelangen, daß viele Personen ausreichend Bargeld bei sich führen, um vom Grenzbahnhof bis nach Schweden oder Frankreich usw. eine reguläre Fahrkarte der Bahn zu kaufen.

    Aus meiner Sicht wird jemand, der aus politischen Gründen sein Heimatland verläßt, zumindest die eigene Identifikation (Pass, Ausweis, Fahrerlaubnis usw.) und den Nachweis einer Ausdbildung mit sich führen, weil diese Dokumente die Grundlage des Aufbaus eines neuen Lebens im Ausland bilden. Wer dagegen z.B an der Deutschen Grenze seine Pass entsorgt, sich einen gefälschten Pass besorgt, oder mit anderen Mittel seine Identität verschleiert oder verfälscht, kommt wohl mit keinen guten Absichten.

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  2. Korte schreibt:

    Die Demonstration des Abstands auf „Armlänge“ hätte andere als unbelehrbare, „böse Rechte“ wegen Zeigen des „Hitlergruß“ den Staatsanwalt aktiviert. Aber es war ja eine Frau Reker, kein „böser Rechter“. Deshalb interessiert es auch keinen „Staats“- Anwalt. Denn nach deren Meinung begehen nur „böse Rechte“ Straftaten. Auch die Provokation durch die Polizei beim Stopp der „bösen Rechten“ bei der Demo in Köln, interessiert keinen „Staats“-Anwalt, sondern dient den Lügenmedien als Begründung für den Abbruch der Demo. Schließlich schützt die Polizei die Berufslügner, die Straftäter und die Politschauspieler, die für diese Geschehnisse verantwortlich sind. So wie nach dem Krieg die vermeintlich „bösen Kommunisten“ verfolgt wurden, haben sich die Systemlinge jetzt die „bösen Rechten“ als Feind, Freiwild ausgeguckt, die man jetzt als Verantwortliche für die Rechtmißachtungen der ANDEREN verantwortlich macht um von ihren verantwortungslosen Handeln ablenken zu glauben. Hätte die Polizei nur halb so viel Präsenz Sylvester gezeigt, wie beim Auflösen der Demo, der „bösen Rechten“, hätten die „bösen Rechten“ gar keinen Grund zur Demo gehabt. Im Karneval wird die Polizei sicher jeder Frau einen Polizisten beistellen, damit sich Sylvester nicht wiederholt !

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  3. Ist es nicht so, daß jemand der ziemlich offen ist ziemlich undicht sein muß ? Eventuell ist der Tip der Oberbürgermesterin von Köln Beweis für eine Undichtigkeit.

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