Jugendamtskritik geht weiter

Die Jugendamtskritik, die ursprünglich hauptsächlich auf alternativen Medien ein Thema war, wie z. B. hier, hat längst den Weg in die Mainstreammedien gefunden.

Jo Conrad war der erste der über das deutsche Flüchtlingsmädchen Antonya berichtet hatte. Die meisten Berichte über Antonya gab es dann in der Folgezeit hier. Auch RTL und viele andere Medien konnte das Thema auf Dauer nicht unterdrücken.

Und auch die Flucht von Dave war hier ein großes Thema. Von hier aus kam das Thema in die Print- und TV-Medien. RTL hatte bei ihrem Bericht sogar die Seite vom Beamtendumm-Förderverein eingeblendet, und BILD hatte wegen einen Interview hier angerufen.

Der WDR hat dann die ganz fette Keule rausgeholt, und ein mittleres Erdbeben, mit seinen Sendungen DIE STORY und MONITOR, ausgelöst. Die Jugendämter Bochum und Gelsenkirchen haben sich bis heute nicht davon erholt, und die Auslandsmaßnahmen sind danach mal wieder massiv in die Kritik geraten.

Im Sommer berichtete ich hier, dass die Süddeutsche-Zeitung (SZ) Eltern sucht, die vom Kinderklau betroffen sind. Jetzt ist der Beitrag erschienen. Drei der geschilderten Fälle waren hier zuvor schon thematisiert worden.

Wie geht es weiter? Aktuell ist die taz mal wieder an dem Thema Auslandsmaßnahmen dran. Der WDR will noch weiter machen, und es bleibt zu hoffen, dass auch die SZ noch nachlegen wird.

Erwähnen will ich auch noch die WAZ. Das ist bestimmt nicht mein Lieblingsblatt, aber vom ehemaligen Lichtenberger-Sprachrohr hat sich diese Zeitung zu einem ordentlichen Kritiker gewandelt. Das Thema Lichtenberger/LIVE-Jugendhilfe wird inzwischen von einem ganz anderen Redakteur bearbeitet, und so erfährt die Region ganz ungewohnte Wahrheiten über den SPD-Stadtverordneten.

Dieser Beitrag wurde unter Antonya Schandorff, BdF, Beamtendumm, Dave, Jugendamt, Presse, RTL, Süddeutsche, Süddeutsche, TAZ, TV, WAZ, WDR, Zeitung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Jugendamtskritik geht weiter

  1. Pingback: Antonya Schandorff – Gesamtblog

  2. Korte schreibt:

    Warum berichten einige Medien erst jetzt von den Mißständen ? Diese Mißstände sind doch gar nicht neu. Wollen sie ihre Glaubwürdigkeit retten ? Wenn Letzteres der Fall wäre, müßten z. B. die Printmedien vermutlich ihre Seitenzahlen verdoppeln oder vervielfachen, wenn sie all die Mißstände unserer „Volksdiener“ veröffentlichen wollten. Das aber werden die im vorauseilenden Gehorsam nicht riskieren. Es grenzt ja schon an ein Wunder, wenn die Medien es überhaupt einmal wagen, die kriminellen Machenschaften der uns aufgezwungenen „Volksdiener“ zu kritisieren. Das beschränkt sich leider auf wenige Einzelfälle. Wäre es anders, würden sich die uns aufgezwungenen „Volksdiener“ nicht derart viele Skrupellosigkeiten erlauben, wie es jetzt der Fall ist !

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