Demo in Butzbach: JVA soll Häftlingen Mindestlohn zahlen

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Mindestlohn, Rentenversicherung, Recht auf Bildung einer Gewerkschaft: Das fordern Gefangene im Gegenzug für ihre Arbeit in der JVA Butzbach. Am Samstag erhielten sie vor dem Gefängnistor Unterstützung.

Vor der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Butzbach haben Demonstranten am Samstag mehr Rechte für hessische Strafgefangene gefordert. Ein „Netzwerk für die Rechte inhaftierter Arbeiter_innen“ hatte laut Polizei den Protestzug angemeldet, an dem rund 40 Menschen teilnahmen. Die Demonstration richtete sich konkret gegen das, was Betroffene hinter den Gittern des Gefängnisses schon länger empört: die Haft- und Arbeitsbedingungen.

Rund 50 Butzbacher Gefangene haben einen Protestbrief mit einem Forderungskatalog unterschrieben und mit Hungerstreik gedroht. Auch an Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) haben sie sich gewandt. Nach Angaben der Gefangenenvertretung sorgt unter den Insassen der Mangel an Personal bei den Vollzugsbeamten für Frust. Deswegen nämlich seien die Besuchszeiten für Gefangene gekürzt worden – und auch Sportangebote.

Vorwurf der geringen Beteiligung an Erlösen

Vollzugsbedienstete kontern Kritik

http://hessenschau.de/gesellschaft/jva-soll-haeftlingen-mindestlohn-zahlen,jva-butzbach-100.html

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Eine Antwort zu Demo in Butzbach: JVA soll Häftlingen Mindestlohn zahlen

  1. Korte schreibt:

    Die meisten Gefangenen sitzen ja, weil sie zum Teil schwere Straftaten begangen haben. Das sie arbeiten sollen, ist sinnvoll. Das sie dafür entlohnt werden ist nicht gerecht. Der „Arbeitslohn“ sollte zuallererst zur Opfer- Entschädigung und zur Deckung der Kosten, die sie verursacht haben, verwendet werden. Wenn man sich anschaut, welche Rechte und Begünstigungen insbesondere den Straftätern gewährt werden, die sehr lange Haftzeiten abzusitzen haben, weil sie schwerste Straftaten, bis zum Mord, begangen haben, werden diesen Tätern viel mehr Aufwendungen und Zuwendungen gewährt, als vielen Opfern und unschuldig Eingesperrten.
    Am augenfälligsten sind doch die wegen „Meinungsverbrechen“ eingesperrten, denen man nicht die kleinsten „Haft- Erleichterungen“ gewährt. Das finstere Mittelalter läßt da grüßen, wo damals die „Ungläubigen“ (die nicht glauben wollten, daß die Erde eine Scheibe ist) als Hexen oder Ketzer auf dem Scheiterhaufen oder im Kerker landeten. Außer den Methoden hat sich nichts geändert.

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