VERFAHRENSPFLEGER: Ihnen hat man großes Unrecht angetan.

Hier geht es häufig auch um das THEMA Kinderhandel/Kinderklau/Kinderraub. Ein Thema das von den Jugendämtern gerne mit INOBHUTNAHME verniedlicht wird. Tatsächlich haben wir in diesem Bereich seit Jahren einen starken Anstieg, weil damit einige gute Kasse machen können. Das Kindeswohl interessiert die Kinderklauer dabei nur wenig.

Zur Zeit sind ca. 1000 Kinder von deutschen Jugendämtern im Ausland untergebracht. Dabei geht es hauptsächlich um Kasse machen, wie eindrucksvoll die MONITOR-Sendung, und andere Sendungen vom WDR aufgezeigt haben.

Ich habe Kontakt mit betroffenen Eltern. Einer jungen Frau aus Gelsenkirchen hatte man bereits vor 12 Jahren ihr Baby geraubt. Es gab dabei kein Gesetz, dass das Jugendamt interessiert hätte. Auch Gerichtsentscheidungen waren denen völlig egal.

Der Kindesraub erfolgte im Krankenhaus. Sofort wurde das Gericht eingeschaltet. Selten genug ist das Gericht dabei auf der Seite der Eltern, Mutter oder Vater. Es ist für einen Richter meist leichter, wenn er sich auf die Seite des Jugendamts schlägt. Häufig werden dann auch noch Gutachter eingeschaltet, die aber eigentlich nur einen Auftrag haben, nämlich etwas gegen die Eltern zu finden.

Vor 12 Jahren hatte die junge Mutter zunächst sogar etwas Glück. Es lief nicht gut für das Jugendamt. Das Amtsgericht hatte damals entschieden, dass das Jugendamt nichts unternehmen dürfte, um eine Entfremdung zwischen Baby und Mutter herbeizuführen.

Das Jugendamt interessierte dieser Beschluss herzlich wenig. Das Jugendamt übergab das Baby an Pflegepersonen die keine Kinder bekommen konnten. Die weibliche Pflegeperson teilte später mit, dass ihr das Jugendamt das Kind „für immer“ übergeben hätte.

Später hatte die Mutter nochmal Glück. In einem weiteren Verfahren entschied der Richter, dass das Jugendamt das Kind an die Mutter zurückzuführen hätte.

Zufall, oder nicht? Beim Jugendamt gibt es eine Mitarbeiterin, die sich öffentlich bei Günter Jauch im Fernsehen beschwert hat, dass Richter manchmal leider auch an das Gesetz gebunden wären.

Für das Jugendamt scheint dies nicht zu gelten. Auch dieser Gerichtsbeschluss wurde vom Jugendamt wieder ignoriert. Lt. Jugendamt war es gerade keine gute Zeit den Gerichtsbeschluss umzusetzen, und deshalb ist das Kind auch heute noch, nach 12 Jahren, bei Pflegepersonen, wo die weibliche Pflegeperson seit Jahren Alkoholikerin ist, und das Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer diese als erziehungsunfähig bezeichnet hat.

Am 1. Dezember gab es beim Arbeitsgericht Gelsenkirchen eine Gerichtsverhandlung des ehemaligen stellvertretenden Jugendamtsleiter gegen die Stadt Gelsenkirchen. Dieser war von der Stadt gekündigt worden, nachdem MONITOR/WDR aufgedeckt hatte, dass er und sein Chef ein privates Kinderheim in Ungarn betrieben hatten.

Diese Verhandlung sorgte natürlich für öffentliches Interesse. Ich war dort, und habe über den Termin berichtet. Auch die Mutter des heute 12-jährigen Jungen hat die Verhandlung beobachtet. Hinter ihr saß ein Mann, den sie sehr gut kannte. Er war vor 10 Jahren der amtlich bestellte Verfahrensbeistand ihres Sohnes. In einer Verhandlungspause kam es zu einem Gespräch zwischen Mutter und Verfahrensbeistand. Der Verfahrensbeistand hat dann der Mutter bestätigt, dass ihr großes Unrecht vom Jugendamt und der Stadt Gelsenkirchen angetan wurde.

Leider konnte sich die Mutter über die Worte nicht so richtig freuen, weil sie das Kind bis heute nicht zurück hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass man solche Worte. von einem ehemaligen Verfahrensbeistand, positiv bewerten sollte, da es einmal mehr bestätigt, und das aus erfahrenem und beteiligten Mund, dass das Jugendamt Mist gebaut hat, und zwar von Anfang an.

Es gab niemals einen berechtigten Grund dieser Mutter ihr Baby wegzunehmen, nur weil man einer kinderlosen Frau bzw. Ehepaar, ein Baby für immer versprochen hatte. Das ist Kinderraub, das ist Kinderhandel, und nichts anderes. Das kann man nur als kriminell bezeichnen. Und das Jugendamt hat es bis heute nicht für nötig befunden einen Grund für die „Inobhutnahme“ zu nennen. Heute hört man von den Sachbearbeitern nur noch, dass man damals ja nicht für den „Fall“ zuständig gewesen wäre, sondern es andere Sachbearbeiter waren. Vermutlich ist also dem Jugendamt ganz genau bekannt, dass man der Mutter damals völlig grundlos das Kind geraubt hatte. Man stellte sich dann aber die Frage, warum man behördenseits nicht längst alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, das Unrecht zu korrigieren. Das gilt natürlich besonders, wenn nun bekannt ist, dass die weibliche Pflegeperson seit Jahren ein massives Alkoholproblem hat.

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