Justiz freislert Geburtstag

Heute ist wieder Feiertag für unsere „ehrenwerten“ Juristen bei den Gerichten. Heute und am 20. April müssen die immer Geburtstagsfeiern. Also nicht wundern wenn heute, wie am 20.4.2015 beim Landgericht Essen machen Verhandlung eine halbe Stunde später beginnt, als an anderen Sitzungstagen.

Und wenn die Urteile noch etwas gruseliger ausfallen als sonst, dann müssen sie einfach bedenken, dass heute der berühmt berüchtigte Roland Freisler Geburtstag hatte. Celle ist nicht nur bekannt für das Celler Loch, sondern auch für das Celler Arschloch das am 3. Februar 1945 bei einem Bombenangriff ums Leben kam.

An seinem heutigen Geburtstag werden bestimmt einige Schwarzkittel mit brauner Seele ein Liedchen anstimmen. Wie wär es z. B. mit:

Sie sind ja, ….

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2 Antworten zu Justiz freislert Geburtstag

  1. justizfreund schreibt:

    Eigentlich ist es Schade, dass er bei einem Bombenangriff um das Leben kam.
    Man hat nämlich nie einen Grund finden können warum man ihn nach dem Krieg nicht wieder in den Staatsdienst als Richter übernommen hätte, wie alle seine anderen Blutrichterkollegen auch.
    Auch kein einziger seiner Richterkollegen ist wegen Rechtsbeugung angeklagt oder verurteilt worden, weil diese sich alle (angeblich) in dem sozialen materiellen Rechtsstaat im Dritten Reich an die Gesetze gehalten haben. Die meisten Richter sind später sogar noch belohnt worden abgesehen davon, dass diese sich selbst untereiander gelobt und belobigt haben.
    Das Dritte Reich war kein Unrechtsstaat, sondern ein korrekter Rechtsstaat und das macht es erst erschreckend, weil so etwas in einem Rechtsstaat möglich ist. Im Dritten Reich hat man übrigens auf die böse weltfremde Justiz eines Unrechtsstaats in der Weimarer Republik verwiesen.

    Nun kann man immer den einen einzigen bösen Richter zeigen und so tun als ob er der einzige war.
    In Wirklichkeit waren es insgesamt 285 böseseste Richter und Staatsanwälte und zusätzlich noch 173 ehrenamtliche Beisitzer nur am Volksgerichtshof tätig. Bei den ehrenamtlichen Beisitzern handelte es sich damals bereits schon um Sonnenstaatslanddeppen.

    …Oberreichsanwalt Lautz wurde bereits nach weniger als vier Jahren begnadigt und in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Pension bedacht. Die Witwe Freislers erhielt über Jahrzehnte eine erhöhte Altersversorgung. Das zuständige Versorgungsamt behauptete, ihr im Zweiten Weltkrieg verstorbener Mann hätte in der Bundesrepublik seine Juristenkarriere fortgesetzt. Die obigen Fälle machen dies tatsächlich glaubhaft. …
    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksgerichtshof

    Der scheint auch mal Mitglied im SonnenstaSSiDeppenLand gewesen zu sein:
    „Besonders auf die große Masse hat er Einfluss, von denkenden Menschen wird er innerlich meist abgelehnt. Parteigenosse Freisler ist nur als Redner verwendbar. Für jeden Führerposten ist er ungeeignet, da er unzuverlässig ist und zu sehr von Stimmungen abhängig.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler

    Hitlers Eliten nach 1945 – Freispruch in eigener Sache, ARD-SR
    Sie sind Herren über Leben und Tod und sie urteilen im Namen der deutschen Volksgemeinschaft. Ihre Uniform die Robe. Ihre Waffen Paragrafen. Wo der Terror verwaltet wird sitzen Juristen an höchster Stelle. Ihr Mordwerkzeug der Schreibtisch. Verwaltungsjuristen planen und organisieren den Völkermord in Europa. Nach 1945 sollen die Juristen zur Verantwortung gezogen werden aber mit allen Mitteln sorgen sie dafür, dass ihr Berufsstand nicht schuldig gesprochen wird.
    15 Jahre nach Kriegsende. Ein junger Jurist macht seine ersten Erfahrungen mit jenen Kollegen, die schon unter Hitler Recht gesprochen haben.
    Helmut Kramer, Richter im Ruhestand: „Ich habe ja mit sehr vielen der Sonderrichter noch zusammen in Kammern gearbeitet, nette, reizende Leute, gute Juristen.“. Kramers Bild ändert sich als er seinen ersten eigenen Fall auf den Tisch bekommt. …

    Nazimörder hatten es gut; auch beim Bundesgerichtshof. Einer bekam für jeden Mord weniger als drei Stunden Gefängnis. Auf RAF-Täter wurde da ganz anders eingedroschen. Fünf Karriererichter haben eine Qualifikation im Sinne glänzender Examina, blütenreiner Personalakten und heftiger Protektion; was ihr Sensorium für Gerechtigkeit anbelangt, sind sie allesamt miserable Richter. Eine angeblich demokratische und rechtsstaatliche Qualifikationsauslese filtert Richter heraus, die das Glasperlenspiel der Jurisprudenz perfekt beherrschen, denen aber das Gefühl für das rechte Maß und insbesondere für die Prinzipien des Rechts fehlt. Es wiederholt sich die historische Tatsache, daß die tatsächliche Qualifikation die Pervertierung des Rechts nicht verhindert, sondern offenbar fördert.
    „Andererseits wird die westdeutsche Justiz in Prozessen gegen DDR-Juristen von ihrer eigenen kläglichen Nachkriegsvergangenheit eingeholt. Der Vorwurf, daß die roten Rechtsbrecher in Robe anders behandelt werden als einst die braunen, ist nicht zu entkräften.
    Das ist der Fluch der bösen Tat. Die Nachkriegsjustiz, vor allem der Bundesgerichtshof (BGH), hatte ja die ‚Kollegen‘ aus der Hitler-Zeit, die nach einer mittlerweile gebräuchlichen Metapher ‚den Dolch unter der Robe trugen‘, ungeschoren davonkommen lassen. Mit dieser Kumpanei muß die Dritte Gewalt noch lange leben.
    Jedes Todesurteil ist eines zuviel. Doch festzuhalten bleibt, daß der DDR-Oberinstanz ‚nur‘ einige vorzuhalten sind, während Freislers Volksgerichtshof eine Blutspur von 5243 Todesurteilen zog.
    Dem Volksgerichtshof wurden vom BGH noch bis in die siebziger Jahre alle Richterprivilegien – Richter können für ihre Urteile nicht belangt werden – einer ordentlichen Spruchinstanz zugute gehalten. Keiner der 106 Berufsrichter, keiner der 179 Staatsanwälte der Mordinstanz ist wegen Rechtsbeugung verurteilt worden.
    Die doppelte Perverson – die der NS-Justiz, aber auch der Mangel an Einsicht beim BGH – zeigte sich in der Unfähigkeit, den Mord an Dietrich Bonhoeffer zu sühnen. Der evangelische Theologe war am 9. April 1945 gehängt worden; die SS-Standrichter Otto Thorbeck und Walter Huppenkothen hatten ihn verurteilt.
    Nach blamablen Prozessen in den unteren Instanzen wurde Thorbeck 1956 vom BGH freigesprochen, die Strafe für Huppenkothen auf sechs Jahre reduziert. Die Begründung ist ein Dokument der Rechtsgeschichte: ‚In einem Kampf um Sein oder Nichtsein‘, so der BGH seinerzeit, seien ‚bei allen Völkern von jeher strenge Gesetze zum Staatsschutz erlassen worden‘. Einem Richter könne ‚angesichts seiner Unterworfenheit unter die damaligen Gesetze‘ kein Vorwurf daraus gemacht werden, wenn er ‚glaubte‘, Widerstandskämpfer ‚zum Tode verurteilen zu müssen‘. Wären diese höchstrichterlichen Absonderungen noch Recht, müßte jeder DDR-Jurist freigesprochen werden.“ Dr. jur. Rolf Lamprecht

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  2. Korte schreibt:

    Im Celler OLG wird Freislers Erbe hoch gehalten. Traditionspflege steht über Gesetzen und Ehrlichkeit. In der „Umgangssache“ um das Kind Hannah K…. haben die beweisbar mit dem Göttinger Amts-/Landgericht um die Wette gelogen, Recht und Sitten bis zur Unkenntlichkeit verbogen. Das ist aber in der BRD-Besatzer-Vasallen- Justiz Standard. Ich habe in BRD-Gerichten nur in den seltensten Fällen erlebt, daß die „Staats“-Anwälte und „Richter/innen“ sich bemüht haben, im Sinne von Recht- und Sittenwahrung Gerechtigkeit herauszufinden und entsprechend anzuwenden. Meine Meinung: Die schlimmsten Verbrecher sind unter den Talarträgern zu suchen und zu finden. Wie hatte mein Opa schon 1951 gesagt: „Die meisten und schlimmsten Verbrecher sitzen in unseren Amtsstuben, nicht in den Gefängnissen. Darin sitzen sehr viele Opfer dieser Verbrecher aus den Amtsstuben drin“. Diese Erfahrung durfte ich persönlich ein paar mal genießen. Beweise für diese Aussagen liegen zahlreich vor.

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