DUISBURG: Besuch der JVA

Heute war ich in Duisburg. In der dortigen JVA. Mein Besuch galt Frank Engelen. Frank Engelen, der Menschenrechtler, der sich besonders für Eltern- und Kinderrechte einsetzt, sitzt dafür schon seit mehr als 3 Monaten in Haft. Auf seiner Facebook-Seite hatte man zu Beginn der Haft aufgefordert die Füße still zu halten, und großspurig angekündigt, dass die Sache in Den Haag sei.

Anfang November endet seine Ordnungshaft, und wie nicht anders zu erwarten, hat Den Haag gar nichts gebracht, noch nicht mal eine Tasse Kaffee.

Zu Beginn der Ordnungshaft hatte ich für Frank noch einiges gemacht, ich war nämlich mehrfach nach Duisburg gefahren, und habe vor der dortigen JVA etwas Krawall gemacht, was dann auch regelmäßig zu einem Polizeieinsatz geführt hat.

Menschen die von ihren Bürgerrechten gebrauch machen sind halt auch vor dem Knast nicht gerne gesehen.

Ich war von Frank nicht für besondere Aufgaben eingeteilt. Das war auch gut so, denn so hatte ich nichts, oder nur wenig, mit dem Hauen und Stechen zu tun, dass dort unten den Unterstützern losging. Einige waren völlig überfordert mit ihren Aufgaben und der Situation, und andere kochten lieber ihr eigenes Süppchen, oder versuchten die Situation noch für sich auszunutzen. Das Übliche halt.

Natürlich habe ich mich aus dem ganzen Durcheinander weitgehend rausgehalten. Und dank meiner Gelassenheit war es mir möglich sowohl mit dem „durchgeknallten“ Andreas und dem „verrückten“ Winfried einigermaßen klarzukommen.

Zu meiner Verwunderung wurde ich gebeten heute zum Besuch von Frank mitzukommen. Verwundert war ich auch über das Verhalten der dortigen JVA. So ein professionelles Verhalten habe ich bisher in keinem Knast erlebt. Allerdings sollte man durchaus erwähnen, dass das dort nicht die ganze Zeit so gut war.

Am Anfang gab es in der dortigen JVA durchaus einige Probleme. Frank wurde in seiner Haftzeit bereits viermal verlegt. Duisburg, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und wieder Duisburg waren seine Stationen, und dies obwohl die JVA Duisburg für ihn und seine Haftart zuständig ist. Auch innerhalb der JVA hat man Frank noch von einer Abteilung in eine andere verlegt. Es wird vermutet, dass die Verlegung nach einem Anruf eines Richters erfolgte.

Frank ist durchaus eine Berühmtheit in dem Knast, und wie auch bei mir, haben die Knastmitarbeiter auch seine Videos gesehen. Wenn das Umfeld der „Unterstützer“ von Frank nicht so „merkwürdig“ wäre, und dabei meine ich nicht Andreas oder Winfried, sondern besonders den Rest, dann hätte ich viel mehr für Frank unternommen und über seine Situation berichtet. Doch schon das Wenige das ich hier berichtet habe, und auch das was Winfried geschrieben hat, hat zur Verbesserung der Situation für Frank geführt.

In 2 Wochen hat Frank den Schwachsinn dann überstanden. Ich werde ihn aber nicht am Entlassungstag empfangen. Die Fahrt in Duisburg ist für Rollstuhlfahrer wieder der absolute Horror. Zunächst hatte Winfried völlig falsche Informationen bezüglich der Busverbindung zum Knast erhalten. Am Ende musste ich doch mit der Stadtbahn zum Knast fahren, obwohl mir bekannt war, dass das äußerst problematisch ist. In Duisburg traue ich mich nicht sitzend in die Stadtbahn zu fahren, bzw. wieder raus. Das würde der Rollstuhl mal wieder nicht lange mitmachen.

Auf dem Rückweg wollte ich dann mit dem Bus zum Bahnhof fahren. Ohne umsteigen geht das aber nicht. Ein Busfahrer empfahl, dass ich mit ihm mitfahre, und an der Endstelle umsteigen soll. An der Endstelle gab es einen Schienenersatzverkehr. Dumm nur, dass man in das Fahrzeug nicht reinkam, weil die eingesetzten, alten Busse keine Rampe hatten. Erst der vierte Bus war dann ein Fahrzeug mit Rampe, der mich mitnehmen konnte.

Über Duisburg HbF braucht man wirklich nicht zum Knast fahren. Über Oberhausen und Oberhausen-Sterkrade funktioniert das besser. Ich werde mir das hoffentlich für das nächste Mal merken.

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2 Antworten zu DUISBURG: Besuch der JVA

  1. antennenschreck schreibt:

    Hallöle,

    solange die Kuh (BRD) noch gemolken werden kann, weil sie noch Milch (Euros) gibt, macht hier kein äusseres Gericht etwas. Wer auf sowas hofft, der glaubt sicher auch noch an den Klapperstorch. Diese Erfahrung konnte man schon seit vielen Jahren machen, es sollte eigentlich schon der Letzte begriffen haben. Es gibt hier zur Zeit nur das Recht des Stärkeren, und sonst kein weiteres Recht.

    Tschü…..

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  2. Korte schreibt:

    Funktionieren tun in der BRD-Besatzer-Büttel-„Republik“ nur Gesetze, die den Systemangehörigen und den Kulturbereicherern dienen. Da wird penibel auf die Wahrung der Grund- und Menschenrechte geachtet. Dazu sind auch nicht einmal 210 „Sozial“- Gesetzbücher erforderlich. Der rest der Deutschen hätten eigentlich gar kein Lebensrecht (nach der Meinung der Systemschergen), wenn man diese nicht als Arbeits- und Steuerzahler-Sklaven brauchte. Entsprechend verfahren die Systemschergen mit mit den Deutschen. Wie psychisch krank oder kriminell die Systemschergen sind, hat eine fremdländische Botschaftsangehörige mit folgenden Worten benannt: „…Ihre Politiker sind stupide, krank, korrupt, haben kein Ehrgefühl,keinen Nationalstolz. Sie verdienen keinen Respekt, keine Achtung. Wir brauchen sie nur für unsere geschäftlichen Beziehungen. …“ Wie richtig diese Aussage war/ist, beweisen die Systemlinge täglich selbst.

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