Verdienstmöglichkeiten in der Jugendhilfe.

Im Januar 2013 hatte eine Richterin vom AG Osterholz-Scharmbeck und Mitarbeiter des dortigen Jugendamtes Antonya aus der Schule geholt, und in ein Kinderheim gesteckt. Schon die Anwesenheit der Richterin bei dieser merkwürdigen Maßnahme erinnert an eine Wildwestmethode. Verstärkt wird das noch dadurch, dass die Richterin uns die Jugendamtsmitarbeiterinnen die damals 12-Jährige mit Gewalt zum Auto brachten, und mit Gewalt ins Auto brachten, und Antonya am Zielort auch wieder gewaltsam aus dem Auto zerrten.

Im August 2013 hat Antonya dann heimlich ein Video gemacht, und dies ins Internet gestellt. Nach einigen Tagen haben dann auch die Verantwortlichen dieses Video entdeckt, und waren in heller Aufregung, weil die inzwischen 13-Jährige das perverse Spielchen von Jugendamt, Justiz und Kinderheim nicht mehr mitspielen wollte, und einfach die Spielregeln auf den Kopf gestellt hat.

Antonya flüchtete damals aus dem Kinderheim, direkt zu Bewusst.tv, und gab bei Jo Conrad ihr erstes Interview. Später flüchtete Antonya und ihre Eltern nach Polen, weil man Angst hatte, dass das Jugendamt Antonya wieder in ein Heim stecken würde. Mit unserer Unterstützung, und der Unterstützung ganz vieler anderer Menschen, gelang es der Familie im April 2014 das Sorgerecht für Antonya zurückzuerobern.

Doch der Weg von Antonya und ihrer Familie wurde nicht nur von Unterstützern begleitet, sondern sehr bald auch von Dummschwätzern, Neidern und Systemhuren. Das Dümmste gab es regelmäßig bei Allmystery zu lesen. Der erste Beitrag von

RubyTuesday 30.8.2013

Seit dem 28.08.13 geistert ein Video, das ursprünglich von Bestusst.tv stammt, durch die altbekannten Thrutherblogs und Seiten wie luppocativo, terraherz, volksbetrug, AZK usw., in dem eine Familie erzählt, dass ihre 13-jährige Tochter vom Jugendamt regelrecht entführt worden sei. Die Tochter sei nach ca. einem halben Jahr Aufenthalt in einem Kinderheim, in dem sie eingesperrt und überwacht worden sei und ihr seit Monaten jeglicher Kontakt zu den Eltern verwehrt werde, direkt in das Studio von Bewusst.TV geflüchtet, nachdem sie aus dem Kinderheim entkommen sei. Alle drei kommen im Interview mit Jo Conrad zu Wort, es werden Namen genannt, des Kinderheims, der Richterin, der Gutachterin etc.

Als Hintergrund/Ursprung benennt die Familie Aussagen einer Stiefschwester der Eltern (ob von der Mutter oder dem Vater wird nicht ganz klar), welche die Familie wegen Gewalthandlungen untereinander angezeigt haben soll. Nach einigen Gesprächen mit dem Jugendamt und einem Gutachten durch ein Institut für Familienberatung sei Antonia eines Tages durch Jugendamtmitarbeiter und der beschließenden Richterin (!?) ohne Vorankündigung aus der Schule abgeholt und in ein Kinderheim gebracht worden.

Bereits hier outet man sich als absoluten Dummschwätzer. Es war nie von einer Stiefschwester der Eltern, weder von Mutter noch vom Vater die Rede. Tatsächlich handelte es sich um eine Halbschwester von Antonya.

Letztendlich werden schwere Vorwürfe laut, so beschuldigt der Vater die Jugendämter und Gerichte des Kinderklaus bzw. des Kinderhandels!

Ich verlinke nicht zu diesem Video, da ich keine Links zu diesen Seiten setzen möchte. Google Suchwörter wie „Antoni(y)a“ „Visselhövede“ führen zu entsprechenden Ergebnissen auf die zumeist rechten Blogs. Das Originalvideo stammt, wie gesagt, von Bewusst.tv.

Es ist seltsam!
Ich stehe solchen Informationen äußerst kritisch gegenüber, zumal auf keiner einzigen seriösen Seite berichtet wird.

Was kaum verwundern kann, da man sich hier noch sehr am Anfang der geschichte befand. Tatsächlich haben in der Folge sehr viele „seriöse Medien“ wie BILD, Süddeutsche, ZDF, RTL …. über die Geschichte berichtet. Sogar im August 2015 hat RTL Antonya wieder auf Sendung gehabt, und erwähnt, dass Antonya der berühmteste Fall von Jugendamtswillkür wäre, und sie ein Idol der Jugendamtsopfer ist.

Fast ausschließlich auf rechten Seiten wird die Geschichte dazu genutzt, um mal wieder zu beweisen, dass die BRD eine GmbH ist, dass Gerichte und Ämter nur Firmen sind usw.

Dazu sollte man wissen, dass es sich solche Leute ganz einfach machen. Jegliche Kritiker werden automatisch als rechts betitelt. Deshalb kann das auch nur auf „rechten“ Seiten gestanden haben, selbst es es keine „rechten“ sondern „gerechten“ Seiten waren.

Ich finde die Geschichte haarsträubend! Allerdings wirken die drei, insbesondere das 13-jährige Mädchen, für mich nicht so, als sei das, was sie erzählen, irgendwie einstudiert. Andererseits wirken sie aber auch – aus meiner Sicht – nicht allzu betroffen, dafür, dass Antonya seit einigen Stunden erst dem Heim entflohen war.

Gestern war auf einem der YT-Kanäle, die das Interview zeigen, zu lesen, dass sich die Bildzeitung bei den Eltern gemeldet habe. Soeben habe ich bei Twitter gelesen, dass heute ein Gespräch mit der Bild unter (laut der deutschen Direkthilfe) „konspirativen Umständen“ stattfände. Es läuft eine Petition bei Change.org, für mich auch nicht gerade eine seriöse Einrichtung.

Was ich bereits erwähnt habe, alles was nicht passt ist rechts oder zumindest unseriös. Was allerdings an change.org unseriös sein sollte, dies bleibt eine offenen Frage.

‏Ich weiß nicht, was ich davon halten soll! Woher kennt das Mädchen Seiten wie Bewusst.tv?

Gar nicht. Antonya hatte ihr Hilfevideo ins Internet gestellt, und Jo Conrad hat es, wie andere auch, halt im Internet gesehen. Anders aber als gewisse Dummschwätzer von Allmystery, hat er dem Mädchen halt Hilfe angeboten. Deshalb flüchtet sie vom Kinderheim direkt zu Jo Conrad. Wo hätte sie denn sonst hin sollen?

Mein erster Gedanke war: die ganze Geschichte ist ein Fake! Nachdem ich habe das halbstündige Video zwei mal angeschaut hab, wurde der Gedanke jedoch relativiert, u.a. da auch konkrete Namen genannt werden und da es nicht aufgesetzt wirkt.

Wenn die Geschicht stimmt, wäre es das erste Mal, dass Bewusst.tv etwas Gutes bewirkt, was ich persönlich zu diesem Zeitpunkt nur schwer glauben kann.

Leider hat es RubyTuesday bis heute versäumt sich bei Jo Conrad dafür zu bedanken. Immerhin hat er gemacht, wozu die Systemdeppen von Allmystery nicht in der Lage waren. Er hat einer 13-Jährigen geholfen.

Wie seht Ihr die Sache? Ich bitte um sachliche Beiträge.

(Habe die Rubrik „Menschen“ und nicht Verschwörungen oder Kriminalfälle gewählt, weil ich der Sache nicht gleich einen „Stempel“ verpassen wollte. Ob es zu einer Verschwörungstheorie oder einem Kriminalfall wird, bleibt abzuwarten.)

Merkwürdig, ich finde aber dieses Thema bei Allmystery unter „Verschwörungen“ und nicht unter „Menschen“

Nach RubyTuesday meldet sich ein „TheChicken“ und gackert in ähnliche Richtung wie RubyTuesday. Bereits der 3. User meldet Kritik an.

FEDERLEIN 30.8.2013

Das Jugendamt geht in vielen Fällen unkorrekt vor, so wird es bei der einen Familie toleriert dass die Mutter kifft und andere Dinge konsumiert die Kinder nicht davon fernhält sondern offen damit umgeht (ich glaube 6 Jährige sollten nicht mit Amphetaminen und Gras in Kontakt gebracht werden aber die alte rüsselt das Zeug vor den Augen der Kinder weg).
Wiederum anderen die weder Drogen nehmen noch sich grob fehlerhaft (kleine Fehler passieren selbst musterhaften Eltern) verhalten machen die das Leben zur Hölle, erstellen absolut haarsträubende Berichte die absolut nicht der Wahrheit entsprechen, erstellen Diagnosen über die Psyche ihrer Klienten zu denen die gar nicht die Kompetenz besitzen.

Manchmal wirkt es als ob die sich schwache Fälle aussuchen mit denen sie machen können was sie wollen (Einschüchterung durch Androhung des Kindesentzugs) um ihre Statistiken des ja so gut funktionierenden Systems und Fälle in denen wirklich viel Arbeit steckt und wirklich Bedarf steckt werden gemieden.
Dieses Muster konnte ich mehrfach beobachten. Leider und selbst wenn die Opfer versuchen sich zu wehren so stecken die Behörden doch alle zusammen und decken Handlungsfehler und kehren gemeinschaftlich die Fehler unter den Staatsteppich.
Denn die Handelnden sind natürlich fehlerfrei -.-

Wesentlich interessanter noch als der Beitrag ist die folgender Text unter FEDERLEIN.

 Federlein

ehemaliges Mitglied

So kann es gehen, und ging es fast allen dort, die es wagten Partei für Antonya und deren Eltern zu ergreifen. Vermutlich ist annähernd jeder 2. User bei diesen Beiträgen inzwischen ein ehemaliges Mitglied.

Es geht mir aber bei diesem Beitrag gar nicht um Antonya im eigentlichen Sinne. Das war nur mal die Einleitung. In diesem Beitrag geht es mir um andere Aussagen von RubyTuesday und Co.

RubyTuesday 3.9.2013

Natürlich fließen dort Gelder von den JÄ zu den Heimen und Einrichtungen, aber die Mitarbeiter müssen auch bezahlt werden, die Einrichtungen/Häuser müssen in Stand gehalten werden, es müssen Klamotten, Schulsachen, Essen und viele Dinge mehr bezahlt werden. Es ist nicht so, dass die Leiter solcher Einrichtungen reich damit werden.

Das soll das Thema des Beitrags sein.

RubyTuesday 25.10.2013

Ja, ich bin tatsächlich in der Sozialarbeit tätig, allerdings nicht in der Jugendarbeit. …

Und dann kommt noch ein besonders „netter“ Kommentar.

OSIRIS13

… MadamPhantom, komm lass es raus, klär uns auf: erzähl uns, dass der Kinderklau in Deutschland ein Milliardengeschäft ist und sich Jugendämter und Heime nur bereichern wollen, sind ja alles Nazi-Nachfolge-Organsationen.

Natürlich ist das nur ein Versuch dies ins Lächerliche zu ziehen, aber dennoch interessant.

Amerasu 14.3.2014

Mit den „lukrativen Heimplätzen“ habe ich Probleme. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wo da das Geschäft, der Gewinn liegen soll. Es muss ein Haus unterhalten, entsprechendes Personal zur Verfügung gestellt werden. Die Rechnung müssen zwar – sofern leistungsfähig – die Eltern zahlen. In der überwiegenden Zahl der Fälle dürfte diese Leistungsfähigkeit aber nicht gegeben sein.

Hier also mal was zum Thema Gewinn, oder nicht Gewinn von AMERASU, und unten von einer Frau, die ihr großes „Wissen“ zu dem Thema aus einem 14-tägigen Praktikum? im Kinderheim hat.

RubyTuesday 14.3.2015

Ich meine, Kinderheime werde in erster Linie aus öffentlicher Hand, sprich Jugendamt, zum Teil Stiftungen, Kirchen und Vereine, finanziert. Der monatliche Kostenbeitrag der Eltern an das Jugendamt ist vom Einkommen abhängig.

Um das zu finden musste ich mir über 42 Seiten Schwachsinn und Stuss nochmal durchlesen. (Das wäre jetzt die richtige Stelle, um mal Mitleid mit mir zu zeigen. 😉 ), Mir ist bekannt, dass es später weitere Aussagen zu dem Thema gibt. Also der Tenor ist, dass es völlig unrichtig ist, dass es Kinderklau durch Jugendämter und willkürliche Heimunterbringungen von  Kindern und Jugendlichen gibt, weil die Einrichtungen kaum was daran verdienen, oder sogar gar keine Gewinne machen dürfen.

Das habe ich auch noch gefunden.

RubyTuesday 16.3.2014

Wie gesagt, die Sätze sind durch die Tabelle, ähnlich der Düsseldorfer Tabelle, festgelegt. Die Heime selbst bekommen Tagessätze pro Heimplatz vom Amt, damit müssen sie sämtliche Kosten decken. Da bleibt nicht wirklich etwas übrig, damit eine Heimleitung sich bereichert.

Und diese Erkenntnisse hat die Dame dadurch.

Ich habe mal einige Tage in so einem Kleinstheim hospitiert. Dort gab es sechs Plätze, die Kids waren so zwischen 8 und 21 Jahre alt.

Wahnsinn, wie können wir es nur wagen gegen soviel geballte Kompetenz anzustinken? War das vielleicht sogar in dem Kleinstheim in Bayern, über das wir hier schon berichtet hatten? Ein Heimleiter hatte dort so ein Kleinstheim gegründet. Inzwischen besitzt er 5 oder 6 solche Einrichtungen, incl. einem Reiterhof und einer Gaststätte mit Brauerei. Wie ist so ein Wachstum möglich, so fast ganz ohne Gewinn?

Sind die wirklich so dämlich, oder wollen die die Welt nur verarschen.

Sehen wir uns mal Heinz Buschkowsky an, der inzwischen ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, der Richter auch schon mal als Schwachmaten bezeichnet hat.

Heinz Buschkowsky erklärte im WDR in der Sendung DIE STORY:

Wir reden über eine Industrie. Wir reden über Milliarden, die der Staat ausreicht, ohne jede faktische Kontrolle.

Das klingt doch irgendwie ganz anders. Mit der auf Allmystery unterstellten Mildtätigkeit, und der behaupteten Gemeinnützigkeit hat das nichts zu tun. Da wo ein Staat Milliarden, faktische ohne Kontrolle, hergibt, weckt das Begehrlichkeiten.

Dazu meint Professor Hinte von der UNI-Essen-Duisburg:

Wir haben einen kapitalistischen Markt, auf dem … Kinder und Jugendliche vertickt werden.

Auch das wurde im WDR gesagt, in der 2. Sendung von DIE STORY. Demnach werden also Kinder und Jugendliche vertickt, sogar ins Ausland, weil man damit so prima Kasse machen kann.

Und Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker meint dazu:

Kinder und Jugendhilfeeinrichtungen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, … und wollen ihre Kinder haben, wollen ihre Heime voll haben, um eine positive Bilanz abschließen zu können.

Mit einer positiven Bilanz sind natürlich Gewinne gemeint. Gewinne, die auf allmystery noch großspurig in Abrede gestellt wurden.

Es ist natürlich richtig, dass eine gGmbH (gemeinnützige GmbH) und Vereine eigentlich keine Gewinne machen dürfen, aber das kann man geschickt umgehen. Man muss sich nur die Entwicklung einiger Heime und Jugendhilfeeinrichtungen mal ansehen.

2014 wurde hier über einen privaten Heimleiter berichtet, der mit einem Kleinheim angefangen hatte. Inzwischen besitzt er ein halbes Dutzend solche Einrichtungen, sogar ein Reiterhof ist dabei. Inzwischen hat sich der Heimleiter auch noch an einer Gaststätte mit Brauerei beteiligt. Und das soll alles geschehen sein, obwohl der Mann keine Gewinne macht, und nur kostendeckend arbeitet?

Auch über HORIZONT EV wurde hier bereits berichtet.

https://beamtendumm.wordpress.com/2015/05/24/horizont-e-v/

1991 wurde der Verein gegründet. Durchschnittlich jedes Jahr wurde die Tätigkeit des Vereins ausgeweitet. Zwischenzeitlich kamen an zwei Standorten sogar noch jeweils eine  ergotherapeutische Praxis und Logopädische Praxis dazu. Alles ohne Gewinne zu machen? Und ohne Gewinne war dieses Wachstum möglich?

Wir haben mal etwas recherchiert und gerechnet. Weil die Zahlen bisher nicht bestätigt sind, sondern sich rechnerisch ergaben, wird der Jugendhilfeträger hier namentlich nicht genannt. Der Jugendhilfeträger wurde 2002 in eine GmbH verwandelt. Seitdem kassierte das Unternehmen zwischen 25 bis 50 Millionen Euro von den Jugendämtern, also letztendlich von dem Steuerzahler. Spenden an die im Ort regierende SPD von 10.000 Euro sind da wohl eher ein Klacks. Diese Spende fand in einem Jahr statt, wo die GmbH doch angeblich das Vorjahr mit einem Verlust von 50.000 Euro abgeschlossen hatte.

Auch diese Jugendhilfeunternehmen besteht heute aus einer Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen. Sind die auch alle entstanden ohne Gewinne aus den Jugendhilfemaßnahmen zu ziehen?

Zur Erinnerung, in der Fernsehsendung von MONITOR kassierte so ein Gutmensch ca. 7.500 Euro im Monat vom Jugendamt. Der Betreuer des Kindes, ein über 70-jähriger Rentner in Ungarn, den man auf 63 Jahre verjüngt hatte, wurde mir 800 Euro abgespeist. 7500 Euro minus 800 Euro, das reicht ja kaum, um die Kosten zu decken, oder wie soll ich das sehen?

Wie sieht das der Leser?

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3 Antworten zu Verdienstmöglichkeiten in der Jugendhilfe.

  1. Pingback: Verdienstmöglichkeiten in der Jugendhilfe. – Radio-Buergerstimme

  2. patentreferent schreibt:

    Zwischenzeitlich kamen an zwei Standorten sogar noch jeweils eine ergotherapeutische Praxis und Logopädische Praxis dazu. Alles ohne Gewinne zu machen? Und ohne Gewinne war dieses Wachstum möglich?

    Die Bilanz weist dann tatsächlich keinen Gewinn auf, weil die ergotherapeutische Praxis und die logipädische Praxis ja erstmal Betriebsausgaben sind wenn diese mit zur GmbH gehören. Allerdings erhöht sich letztlich das Vermögen stetig.

    Es ist natürlich richtig, dass eine gGmbH (gemeinnützige GmbH) und Vereine eigentlich keine Gewinne machen dürfen, aber das kann man geschickt umgehen. Man muss sich nur die Entwicklung einiger Heime und Jugendhilfeeinrichtungen mal ansehen.

    Man kann sich auch ein schönes Geschäftsführergehalt auszahlen, denn das schmälert den Gewinn einer GmbH und vielleicht ist auch ein Firmenwagen möglich auf Kosten der GmbH. Ausserdem kann man noch seine Verwandtschaft etc. einstellen wobei manchmal Gelder wieder an den Geschäftsführer zurückfliessen oder andere Dienstleistungen im Gegenzug erfolgen. Ein neues Notebook etc. ist auch kein Problem auf Firmenkosten.
    Auch wenn die Bilanz mal 50000 EUR Miese aufweist, dann kann das gerade darin liegen, weil sich der Geschäftführer zB. 150000 EUR Geschäftsführergehalt hat auszahlen lassen.

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    • beamtendumm schreibt:

      Man wird das wohl eher noch so machen, dass einige Firmen dann nicht mehr zur gGmbH gehören, und dann die „Nichtgewinne“ auf diese Firmen umgeleitet werden. Noch schöner ist es natürlich, wenn zum Firmenimperium noch Auslandsunternehmen gehören. Wetten dass dann Gewinne bei den Transaktionen ins Ausland versacken? Wetten dass das keiner mehr kontrollieren wird?

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