BOCHUM: Der neue OB und der Jugendamtsskandal

Seit 1946 soll in Bochum das Amt des Oberbürgermeisters in der Hand der SPD gewesen sein. Bei so einer langen Zeit dürfte der Parteifilz in jeder Stadt weit fortgeschritten sein. In Bochum ist das nicht anders. Der Jugendamtsskandal um die Live-Jugendhilfe und das SPD-Stadtratsmitglied belegt dies eindeutig. Wenn das städtische Jugendamt schon sehr früh erklärt, dass man trotz der „Merkwürdigkeiten“ rund um die zwangsweise Auslandsunterbringung von Kindern weiter mit Lichtenberger und der Life-Jugendhilfe zusammenarbeiten will, dann ist das dem dortigen Filz zu verdanken.

Gestern fanden in Bochum die Stichwahlen zum OB statt. Dass es überhaupt zur Stichwahl kam ist schon ein Erfolg. Die Mehrheit der städtischen Parteien hatten sich eindeutig gegen den SPD-Kandidaten positioniert. Sicherlich hatten einige dabei Bauschmerzen den CDU-Kandidaten zu unterstützen, aber die Notwendigkeit endlich mal einen Wechsel herbeizuführen war zu offensichtlich.

Leider hat der Wähler anders entschieden. Die Bürger, die gegen den SPD-Kandidaten waren konnten sie zum großen Teil nicht für den CDU-Kandidaten entscheiden, sondern übten sich in Wahlenthaltung.

Wie bereits vorhergesagt war die Wahlbeteiligung noch niedriger als beim ersten Wahldurchgang. Keine 33% der Wahlberechtigten haben noch an der Wahl teilgenommen. Und davon hat dann der SPD-Kandidat noch ca. 53% der Stimmen erhalten. Also nur ca 17 % der Wahlberechtigten haben sich für den neuen OB-Kandidaten entschieden. Ein Grund zum Feiern ist das für den neuen OB sicherlich nicht, aber um weiter den roten Filz zu regieren, dafür wird es wohl reichen.

Das ist Schade für Bochum, die Demokratie und natürlich auch für die durch das Jugendamt und die „Jugendhilfe“ geschädigten Kinder, die man nun weiterhin auf maroden Höfen in Ungarn, bei uralten Rentnern mit mangelhaften Deutschkenntnissen und fehlender pädagogischer Ausbildung, oder sogar in Kriegs-/Krisengebiete unterbringt, damit sich ein SPD-Stadtverordneter weiterhin die Taschen voll machen kann.

Eine Frage bleibt. Wird sich der neue Oberbürgermeister weiterhin mit dem SPD-Skandalgenossen belasten wollen, oder wird er endlich den Ausschluss aus der Fraktion betreiben, was für ihn das Regieren in den nächsten Jahren sicherlich einfacher machen würde. Spätestens wenn die Staatsanwaltschaft eine Anklage erheben sollte, wäre der Skandal wieder auf dem Tisch, und würde der SPD weiteren Schaden anrichten, spätestens dann wäre der Stadtverordnete kaum noch zu halten.

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2 Antworten zu BOCHUM: Der neue OB und der Jugendamtsskandal

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

    Gefällt mir

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