„Mordopfer“ nach 31 Jahren lebend aufgetaucht.

1984 verschwand im Bereich Braunschweig/Wolfsburg die Studentin Petra P. (24). Am 11. Januar 1985 wurde sogar in der Fernsehsendung XY-ungelöst erfolglos nach ihr gesucht. Man ging von einem Kapitalverbrechen aus. 

Im November 1987 gestand ein bereits wegen eines Tötungsdelikt verurteilter Mann bei einem Verhören auch den Mord an Petra P. und offenbarte dabei angeblich Täterwissen.

Später widerrief er jedoch sein Geständnis wieder. Hier darf man also schon mal die Frage stellen, wie denn das Geständnis zustande gekommen sein soll, und worin das angebliche Täterwissen bestanden haben soll. Wurde ihm das Geständnis vielleicht mal wieder in den Mund gelegt?

1989 wurde die Vermisste dann für tot erklärt. Ziemlich lebendig tauchte die angeblich Ermordete nun in Düsseldorf wieder auf. 31 Jahre lang hatte sie unter falschen Namen in verschiedenen Städten in NRW gelebt.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2015/09/24/duesseldorf-vermeintliches-mordopfer-taucht-nach-31-jahren-wieder-auf/

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2 Antworten zu „Mordopfer“ nach 31 Jahren lebend aufgetaucht.

  1. pia3272 schreibt:

    Zu dem Opfer, das nach 31 Jahren wieder aufgetaucht ist, fällt mir spontan ein Zeugenschutzprogramm ein inkl. eines vorgetäuschten Täters. Allerdings wird die Justiz keine Rufschädigung betreiben nur um eine Dame für einige Zeit zu schützen. Den Schutz gibt es juristisch lebenslang incl. neuer Identität als auch für eine gewisse Zeit. Wenn es nicht mehr nötig ist, kann die neue Identität wieder entzogen werden. Es gibt links zu Zeugenschutzprogrammen bei Wikipedia, sehr interessant. Man kann demnach auch für tot erklärt werden.

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  2. pia3272 schreibt:

    Mich erinnert das an jemanden aus dem Hochtaunuskreis in Hessen, der im September 1989 vermutlich in einem Jugendarrest oder einer JVA getötet wurde.
    Da gestern wieder einmal Aktenzeichen XY im Fernsehen lief, kam ich heute auf die Idee, das Internet nach 27 Jahren zu durchforsten, kann aber nichts finden.
    Ein junger Mann aus Bad Homburg wurde im Herbst 1989 in Kassel, möglicherweise Treysa, oder Eckernförde -da ist man sich nicht sicher bei den ganzen Geschichten, die im Umlauf sind- in einer JVA oder einem Jugendarrest vermutlich ermordet.
    Offizielle Todesursache: Suizid durch Erhängen oder Asthmaanfall. Die inoffizielle Ursache: Mord durch Erhängen.
    Genauer gesagt, erhangen und von der Feuerwehr tot geborgen. Es war aber angeblich ein Suizid. (Das ist sehr gut durchdacht und auch sehr einfach, denn ein Suizid taucht dann nirgends in der Presse auf und man belästigt die Angehörigen nicht mehr)

    Dumm nur, wenn etliche Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und quer durch Hessen verteilt immer wieder von Mord in dieser Sache sprechen.
    Bisherige Aussagen:
    1. Ein Feuerwehrmann aus dem Hochtaunuskreis, der es damals zufällig innerhalb der Feuerwehr erzählt bekam (Der Fall ist auch nicht sehr alltäglich und der Name des Todesopfers sehr bekannt in Bad Homburg gewesen):
    Der Tote hatte mit jemandem dort Streit und dieser Mann hat gedroht: „Wenn das nochmal passiert, dann baumelst Du!“ So war es dann angeblich auch, denn die Feuerwehr konnte den jungen Mann nur noch tot bergen, der erhangen wurde.
    Genauer wollte der Herr der Feuerwehr nicht darauf eingehen. Man hat sowieso sehr viel Angst, das merkt man den Menschen an, die davon berichten. Wovor sie sich so fürchten, kann man als Zuhörer nicht sagen. Es muss aber so viel Macht dahinter stecken, dass sich niemand traut in dieser Angelegenheit Klartext zu sprechen.

    Ein Insasse aus Darmstadt Eberstadt hat von diesem Fall auch gehört und konnte sich an den Namen des Todesopfers erinnern (wie gesagt, dieser Name war sehr bekannt), allerdings im Zusammenhang mit „totgeprügelt worden“.
    Ein Insasse aus der selben Heimatstadt, der zeitgleich gegenüber eingesessen hat, hat (den) Streit mitbekommen und beschrieb, dass es sehr laut zuging. Was er genau gesehen und gehört hat, ist unklar. Er hat sich auch nicht weiter geäußert. Vermutlich auch aus Angst.

    Die Feuerwehren in Deutschland kennen den Fall, denn es hat sich von Kassel bis Bad Homburg herumgesprochen aber es gibt angeblich keinerlei Bilder, Artikel usw., weder bei den Feuerwehren noch anderen Einrichtungen und Behörden. Scheinbar kam darüber auch nichts in den Medien.
    Wenn man kein Familienmitglied ist, bekommt man keine Informationen.
    Das ist auch soweit in Ordnung, jedoch wird möglicherweise ein Mord als Suizid dargelegt und das ist nicht mehr in Ordnung.
    Denn es wissen mehr Menschen von einer Tötung als von einem Suizid oder natürlichen Tod, der in diesem jungen Alter von 18/19 Jahren doch sehr unwahrscheinlich ist. Abgesehen davon war der junge Mann seinerzeit ein guter Kampfsportler.

    Von keiner Stelle gibt es Informationen.
    Es gibt, oder man bekommt keine Unterlagen bei bzw. von der JVA, Polizei, Feuerwehren, Presse, Stadtarchiven, Friedhofsverwaltungen, HNA, Taunus-Zeitung, Frankfurter Rundschau und all den anderen Presse-Archiven, dem Jugendarrest in Kassel Treysa (Diese Stelle ist bzw. war scheinbar zuständig für straffällige Jugendliche in Hessen, selbst wenn sie von so weit südlich wie Bad Homburg kamen).

    Mich persönlich interessiert, ob die Täter gefasst wurden und was die genaue Todesursache war.

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