Life 2003/2004

Gerhard Lichtenberger

Hier ein Auszug aus dem SPIEGEL

…Das wäre der schlimmste aller Fälle – für eine diplomatische Krise reicht aber schon deutlich weniger. Was wäre wohl los, wenn Rumänien klauende Straßenkinder oder Kolumbien die Laufburschen der Drogenmafia nach Niederbayern verfrachten würde? Vermutlich würde Empörung hochkochen – wie in Chile, wo am 6. November (2003?) der deutsche Botschafter Joachim Schmillen ins Außenministerium zitiert wurde.

Nach ein paar Minuten höflicher Konversation ging es zur Sache: Ein chilenischer Staatsbediensteter stellte unverblümt klar, die Arbeit des Bochumer Trägers „Life“ in seinem Land könne zur „ernsthaften Gefährdung für die bilateralen Beziehungen werden“. Schon Ungereimtheiten bei den Visa der Jugendlichen reichten den Südamerikanern aus. Der Botschafter möge „Life“ doch bitte schön alsbald zum Abzug drängen, im Interesse der deutschchilenischen Freundschaft – in der feinen Welt der Diplomaten eine heftige Erschütterung. …

Erstaunlich wie lange man in Deutschland so arbeiten darf.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2004/02/02/straftaeter-risiko-am-rio-coco/

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