Fremder Fremdbeitrag oder so: Der neue Export-Schlager

Die internationale Wirtschaft, das ist immer so ein bisschen wie Krieg. Da wird auch nicht immer nur mit fairen Waffen gekämpft. Um unnütze oder überflüssige Waren zu Exportieren gehen die Staaten auch mal gerne hin, und helfen durch Subventionen nach.

Zu, Thema KÜHLSCHRANK AM NORDPOL fand ich z. B. folgende Verkaufstipps im Internet.

Weise deinen Nordpoler darauf hin, dass in wenigen Jahren auf Grund des Klimawandels das gesamt Eis des Nordpols und das Festlandeis Grönlands geschmolzen sein wird, er sich folglich in den dann erwärmten Gebieten Grönlands und Nordkanadas ansiedeln muss (ohne Eis wird der Nordpol bekanntlich zum Seegebiet).
Unter diesen Gesichtspunkten ist es günstig wie es NIE MEHR sein wird, einen Kühlschrank zu kaufen, denn wenn es erst einmal so weit ist, dass TUI Urlaub an den Stränden Grönlands anbietet, werden nicht nur sämtliche Grönländer und Eskimos, sondern auch die dann entstehenden Feriengebiete Kühlaggregate ohne Ende kaufen wollen – und nach dem ehernen Gesetz von Angebot und Nachfrage werden Kühlschränke immens teuer werden. Deshalb ist es vorteilhafter, einen Kühlschrank JETZT, da sie noch presiwert zu haben sind, zu erwerben. Mit anderen Worten: Du machst dem Norpoler klar, dass der Kauf eines Kühlschrank in der Gegend eine lohnende Investition in die Zukunft ist.

Oder auch:

sag ihm : bruder ich mache halbe preis für disch

Wir fischen vor Afrika die Meere leer, um den Fisch dann tausende Kilometer zum Verbraucher zu transportieren, und dann bei uns teuer zu verkaufen. Die afrikanische Bevölkerung und Wirtschaft interessiert dabei keinen, obwohl wir doch so ausländerfreundlich sind.

Dafür liefern wir dann, natürlich stark subventioniert, Hähnchenfleisch, besser Fleischreste nach Afrika, zu einem Preis, der keine Hühnerhaltung mehr in Afrika ermöglicht, und der dortigen Wirtschaft ganz erheblich schadet.

Aber nicht nur fremde Kontinente werden Opfer unseres Wirtschaftskrieg, sondern auch wir werden Opfer fremder Wirtschaftsmächte.

Die Chinesen waren jahrelang ein Wirtschaftswachstum von 10% und mehr gewohnt. Jetzt wo das Wirtschaftswachstum „nur noch“ bei ca. 8% liegt, was noch immer gigantisch ist, haben die nun ihre Währung abgewertet, um das Wirtschaftswachstum noch weiter zu steigern. Eigentlich völliger Quatsch. Ein Wirtschaftswachstum von 8% und mehr, das kann auf Dauer gar nicht funktionieren. Die Abwertung der Währung ist nur ein weiteres Kapitel im Wirtschaftskrieg, der aber nur befristet einen Erfolg haben kann.

Natürlich macht die Währungsabwertung die in China produzierten Waren noch billiger, was derer Export steigern kann und soll. Gleichzeitig schadet es den Ländern, die Waren nach China exportieren, weil nun deren Waren für die Chinesen teurer werden, und die, wenn möglich, nun auf einheimische Produkte zugreifen könnten.

Natürlich werden für die Chinesen nicht nur die Importierten Fertigprodukte teurer, sondern auch importierte Rohstoffe. Das dürfte aber für ein so großes Land wie China nicht so wesentlich sein, da man viele Rohstoffe im eigenen Land abbauen kann.

Deutschland ist ein Land, das zwar viel aus China importierte Waren kauft, aber nicht entsprechend viele Waren dorthin exportiert. Dennoch wird auch die Währungsmaßnahme Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft haben. Man muss aber berücksichtigen, dass China hauptsächlich die Produktion realer Waren steigert, während dies bei uns stagniert oder sogar eher rückläufig ist. Bei uns wachsen dagegen seit Jahren die Dienstleistungen. Auch im Export. Da sind wir Deutschen auch besonders kreativ.

Seit einigen Jahren exportieren wir, was zuvor mal undenkbar gewesen wäre. Schon über 1000 Kinder und Jugendliche hat Deutschland inzwischen ins Ausland exportiert. Alleine NRW hat ca. 250 Kinder in über 20 Ländern exportiert. Kinderheime und Pflegepersonen sind die billigen Abnehmer dieses neuen deutschen Exportschlagers. Hat das Zukunft? Ist das ein Erfolgsmodell, eine Win-Win-Situation für alle?

Zukunft scheint das tatsächlich zu haben. Seit Jahren steigen die Zahlen bei den Inobhutnahmen, bzw. Kinderklau. Je mehr Kinder den Eltern geklaut werden, und in staatlicher Obhut kommen, desto mehr Kinder können auch ins Ausland exportiert werden.

Und es ist auch ein ausgesprochenes Erfolgsmodell. Nicht nur dass die Zahlen jährlich steigen, sondern es ist gleich für mehrere Beteiligte erfolgreich.

Den Erziehungserfolg bei den Kindern bewerten die Personen, die für die Verbringung der Kinder verantwortlich sind. Da ist der Erfolg doch schon quasi garantiert.

Die beauftragten Firmen können die Kinder teuer gegenüber dem Jugendamt abrechnen, zahlen aber besonders wenig an die beteiligten ausländischen Pflegepersonen. Ein deutscher Mindestlohn gibt es nicht in den Ländern. Das ist natürlich erfolgversprechend für die heimische Bilanz der deutschen Jugendhilfeeinrichtung.

Es sieht also nach einer echten Win-Win-Situation für fast alle aus. Den Kindern bringt es was, zumindest auf dem Papier, weil sie in der Regel von denen bewertet werden, die sie auch ins Ausland geschickt haben. Und für die wäre es ausgesprochen schlecht, wenn sie häufig feststellen müssten, dass die Auslandsverschleppung völliger Quatsch war.

Die Gutachter gehören zu den Gewinnern, weil sie Kohle für die Erstbegutachtung erhalten, die Kinder teilweise während der Auslandsverschleppung betreuen, und hinterher auch noch feststellen dürfen, dass die Auslandsverschleppung ausgesprochen erfolgreich war. Natürlich wird dieser Quatsch dann auch noch fürstlich bezahlt.

Die Pflegepersonen gehören zu den Gewinnern, den diese werden über Nacht, wie z.B. bei Paul in Ungarn, 10 Jahre jünger (gemacht). Erhalten etwas Geld, für ihre Mühen, und wenn sie besonders geizig sind, dann bleibt von dem Geld auch noch der ein andere andere Euro bei ihnen hängen.

Die Jugendhilfe gehört zu den Gewinnern, denn die können gleich zu Beginn der Auslandsverschleppung sich schon mal einen neuen Mercedes bestellen. 7500 € gibt es für so eine Auslandsverschleppung pro Kind und Monat. 800 € gehen dann an die Pflegeperson, und vom Rest kann man ganz prima den neuen Mercedes finanzieren. Besonders wenn man auch noch Fernunterricht für die Jugendliche anbietet, so ungefähr 16-18 Stunden im Monat, und das zehnfache abrechnet.

Die Jugendämter bezahlen dann nicht mehr für so ein Kind, wie in einem deutschen Heim. Man ist das Kind erst Mal los, und hat seine Ruhe, und man muss trotz steigender Inobhutnahmen/Kinderklau keine neuen Kinderheime bauen.

Der Staat profitiert auch noch davon. Staat neue Kinderheime bauen kann man nun in neue Flüchtlingsheime investieren. Das Erfolgsmodell sollte man also unbedingt ausbauen.

ANMERKUNG:

Also dieser skandalöse fremde Fremdbeitrag ist niemals nicht von mir. Und wenn doch, dann distanziere ich mich von ihm, und von mir sowieso. Wenn dann muss ich an dem Tag einen Clown gefrühstückt haben, und zwar einen besonders dummen vom Niederrhein, oder ich hatte eine blaue Schnapsdrossel aus Driburg zum Frühstück. (Letzteres kann eigentlich nicht sein, da die blaue Schnapsdrossel hoffentlich vom Aussterben bedroht ist, und deshalb unter Artenschutz steht.)

Oder habe ich den Beitrag geschrieben, weil mich Antonya wieder geärgert hat. Blub.

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Eine Antwort zu Fremder Fremdbeitrag oder so: Der neue Export-Schlager

  1. Korte schreibt:

    Wer von „Volksvertretern“ erwartet, den Verstand dafür zu gebrauchen, um das zu tun, was vernünftig und sinnvoll ist und dem Volk und seiner Umwelt nützt, der muß entweder blööd oder borniert und beides in Kombination sein. Die Kreaturen die sich als Volksvertreter ansprechen lassen wollen, sind fast ausnahmslos skupellose Egoisten und Hilfsarbeiter ihrer Kommandogeber im Hintergrund. Politik ist das selbe wie Mafia. Die Bosse wirken im Hintergrund, erteilen die Kommandos und Kassieren den größten Teil der Beute. Wie sagte mein Opa 1951:“Hätten wir es nur mit der Mafia zu tun, wäre uns wohlen. Im Verhältnis zu unseren Politikern ist die Mafia ein Wohltätigkeitsverein“. Wie Recht mein Opa damit hatte ? Beispiel: Die Mafia raubt, plündert und mordet Einzelne. „Unsere Politiker“ morden unter falscher Flagge ganze Völker aus und/oder zerstören deren Existenzgrundlagen. Wer sind da der besseren Menschen, die Mafiosies oder „Politiker“ ?

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