Anfrage aus dem NRW-Justizministerium?

So weit ist es jetzt also schon gekommen. Jetzt kommen aus dem Justizministerium schon Anfragen nach der aktuellen Rechtslage. Kaum zu glauben.

Gestern kam eine Mail. Die Mail kam von einer Mail-Adresse von justiz-nrw.de

Und in der Mail wurde mir eine Frage gestellt. Der Absender wollte wissen:

Wo, bitte, ist gesetzlich festgelegt, dass ein ‘Zivilhäftling’ in einer bestimmten JVA untergebracht sein muss?

Also eine Person aus dem NRW-Justizministerium wollte von mir eine Rechtsauskunft. Glauben sie nicht?

Ich habe das natürlich auch nicht geglaubt, und deshalb in Düsseldorf angerufen. Wie zu erwarten, die Mail-Adresse

sv-l.sunkiller@justiz-nrw.de

war dort nicht bekannt. Aber dafür ist mir eine Leela Sunkiller bekannt, und Lsunkiller würde ja den Verdacht diesbezüglich aufkommen lassen.

LuschenLeela wohnt jedoch in Berlin, und ist ganz sicherlich kein

Vollstreckungsbeamter

Dieser User-Name wurde nämlich angegeben. Und auch die IP

37.58.52.19

 

stammt nicht aus Berlin. Wir haben hier also keine richtige stimmige IP, keine stimmige Mail-Adresse und auch keine stimmige Frage. Ein deutliches Zeichen für die tatsächliche Herkunft der fragenden Person. Wetten, es war wieder so ein SonnenStaSSiDepp?

Schade, das bedeutet dann wohl, dass ich doch noch etwas warten muss, bis Kutschaty und Co. mich mal tatsächlich um Rat fragen.

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4 Antworten zu Anfrage aus dem NRW-Justizministerium?

  1. Korte schreibt:

    Bernd, gib den keine „Rechtsauskunft“, denn das wäre gewerbsmäßige verbotene Rechtsberatung, die ist jedoch „RechtS-Anwälten“ vorbehalten. Wenn Du das nicht beachtest bekommst Du ansonsten einen Strafbefehl über 500 Euro plus ca. 200 Euro Kosten wegen des Verstoßes gegen das RechtS-Beratungsverbots, wie es einem Dr. graduierten aus Northeim passiert ist. In einem RechtS-Staat, der sich dem -Kampf gegen Rechts – was kosten läßt, arbeiten die selbigen „StaatS“-Juristen mit Gesetzen (Rechtsberatungsgesetz) was die bösen Nazis 1935 beschlossen haben, um Juden von der Rechtwahrnehmung auszuschließen. Alles was die „Nazis“ gemacht haben, war nach der Meinung der Gutmenschen böse, natürlich ausgenommen das RechtS-Beratungsgesetz. So konsequent sind unsere Kämpfer gegen RECHTS. Genauso Konsequent sind sie auch bei der RechtS-Anwendung, wie man es ja in Fällen Antonya, Pia, Dave und bei der Strafverfolgung Unschuldiger erleben kann. Das ganze nennen unser „Politiker“ und Medienpapageien Demokratie, verplappern sich aber, geben ausnahmslos ehrlich zu, daß die BRD ein RechtS-Staat sei ! Woher soll soviel Bildung kommen, einen RechtS-Staat von einem Recht-Staat unterscheiden zu können ?

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  2. HW schreibt:

    Da hat der Justizmann Recht, denn meiner Erfahrung nach richtet sich die Justiz nicht nach irgendwelchen Vorschriften, wie GG, ZPO, BGB u.s.w. Jeder macht offenbar seine eigenen Regeln, so wie es gerade günstig ist. 2012 ein Urteil …, 2013 entscheidet der gleiche Richter entgegengesetzt …, Gesetz nach Bedarf …
    Im Übrigen solltest Du froh sein, überhaupt eine Antwort zu bekommen. In der Regel erhält man trotz Informationsfreiheitsgesetz überhaupt keine Antwort …
    Wo kämen wir da hin, wenn hoch bezahlte Beamte jedem antworten würden …
    Gruß

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  3. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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