Digitales Zeitalter.

Wie leben im digitalen Zeitalter. Manches was zu analogen Zeiten noch funktionierte macht heute keinen Sinn mehr.

Aus den Krimis kennt man es vielleicht. Da gab es einen Anruf, und die Polizei wollte den Anrufer identifizieren. Angeblich hat das nicht geklappt, weil der Anrufer zu schnell aufgelegt hat. 10 bis 15 Sekunden hat die Polizei angeblich gebraucht, um eine Nummer zu identifizieren. Mag sein, dass das mal geklappt hat, aber diese Zeiten sind lange schon vorbei.

Im digitalen Zeitalter kann die Polizei die Nummer auch feststellen, wenn man mit unterdrückter Nummer anruft.

Die Polizeiwache mit unterdrückter Nummer anzurufen macht überhaupt keinen Sinn, denn die sehen die Nummer trotzdem.

Ruft man einen anderen Teilnehmer mit unterdrückter Nummer an, wird das etwas schwerer, zumindest wenn der Anschluss nicht gerade abgehört wird. Die Polizei muss nun über den Provider gehen, aber die Nummer bekommt sie trotzdem raus, allerdings erst mit Verspätung. Da nutzt es auch nichts, wenn man nach 9 Sekunden wieder auflegt.

Was Dave betrifft, da bin ich ganz sicher, dass man ihn früher oder später finden wird. Ich finde das aber gar nicht schlimm. Dave ist mit seinen 12 Jahren schon ziemlich schlau. Er weiß was er dann machen muss. Es wird sich schon eine Gelegenheit finden, wo er wieder abhauen kann, und es hoffentlich auch macht, denn solche Kinder mögen die Jugendämter gar nicht.

Die Presse hat jetzt noch mitgespielt. Man hat über das Verschwinden von Dave berichtet, ohne auf die Hintergründe einzugehen. Ob sie das nochmal macht? Vielleicht ändert sich die Situation, wenn ein Fernsehsender über das Schicksal von Dave und Pia berichtet. Jetzt ist genau die richtige Zeit dazu.

Der vorher zuständige Jugendamtsmitarbeiter bescheinigte dem Vater von Dave eine vorbildliche Versorgung seiner Kinder. Herr Möbius bewies große Fürsorgepflicht, organisierte Sprachförderung, Schulaufgabenhilfe und eine Tagesmutter, zu der Pia und Dave nach der Schule gingen.

Und die Nachfolgerin des Sachbearbeiters klaut dem Vater beide Kinder. Wird lustig werden, wenn da der WDR, oder ein anderer Sender da mal beim Jugendamt Leer nachforscht, oder bei Richter Bernau. Die wollten doch bestimmt mal ins Fernsehen, oder?

Vielleicht sollte man den beiden mal die Frage stellen, welche Schuld sie hätten, wenn Dave was passieren würde.

Unsere Polizei wird nicht untätig sein. Sicherlich werden sie den Vater sehr genau beobachten. Vielleicht auch gesetzwidrig den Anwalt. Also ein persönlicher Kontakt zwischen Vater und Sohn sollte unbedingt vermieden werden.

Auch das Abhören des Telefons ist vorstellbar. Immerhin kommt das immer häufiger vor. Beim Abhören des Telefons hat die Polizei die Nummer des Anrufers sofort, egal wie lange oder kurz das Gespräch ist. Wenn die Polizei die Nummer erst mal kennt, dann wird sie das Handy mittels stiller SMS auch orten können, wenn das Gerät an ist.

Ein Anruf von Festnetz, oder einem Handy mit einer Vertragskarte scheidet damit aus. Ein Anruf mit einer Prepaidkarte wäre auch nur vorstellbar, wenn diese Karte bereits beim Kauf registriert war. Solche Karten bekommt man manchmal auf dem Flohmarkt.

Ich würde natürlich so ein Telefonat auch nicht von meiner Unterkunft führen. Das Sicherste ist es, wenn man beim Telefonat mindestens 40 km vom tatsächlichen Aufenthaltsort entfernt ist, da eine Funkzelle bis zu 35 km groß sein kann. (An Küsten etc. sogar bis ca 70 km.)

Wenn die Polizei die Nummer erst mal kennt, dann wird sie das Handy mittels stiller SMS auch orten können, wenn das Gerät an ist. Deshalb nicht vergessen, das Handy nach dem Anruf sofort komplett auszuschalten.

Beim nächsten Anruf kann es nicht schaden eine andere Prepaidkarte vom Flohmarkt zu verwenden. Sollte dies nicht möglich sein, dann sollte man natürlich das Handy nur unmittelbar vor dem nächsten Anruf einschalten. Vom tatsächlichen Aufenthaltsort, und vom Ort des letzten Anrufs sollte man dann natürlich deutlich entfernt sein. Mehr als 2-3 Mal sollte man die gleiche Nummer nicht verwenden.

Unbedingt daran denken, dass das Handy nur zu den Anrufen eingeschaltet werden darf. Vor und nach dem Anruf muss das Handy ausgeschaltet sein. Besonders vorteilhaft ist es natürlich, wenn man nicht aus Deutschland anrufen muss. Aber zum Anrufen extra ins benachbarte Ausland zu fahren wäre auch nur bedingt zu empfehlen, weil im Grenzgebiet doch häufiger Polizeikontrollen stattfinden.

Ob der WDR, oder ein anderer Sender über Dave und seine Schwester berichten wird, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich werde das Schicksal von Dave am nächsten Mittwoch thematisieren, wenn in Bochum die geplante Jugendamtsdemo stattfindet, zu der nicht nur ein Fernsehsender eingeladen wurde, sondern auch Politiker verschiedener Parteien.

Und wenn man Dave findet, dann wird man bestimmt keinen Spaß daran haben. Ich sehe jetzt hier schon ein riesiges Interesse an dem Schicksal von Dave. Es würde mich also gar nicht wundern, wenn darüber auch die Systemmedien demnächst berichten.

Dieser Beitrag wurde unter BdF, Beamtendumm, Jugendamt, Justiz, Justizmafia, Polizei abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Digitales Zeitalter.

  1. antennenschreck schreibt:

    Hallöle,

    es gibt verschiedene VOIP Anbieter deren Telefon ich irgendwo auf der Welt ans Internet anstecken kann. Ich habe da immer die gleiche Telefonnummer (incl. Landeskennung), ganz egal wo ich mich gerade auf der Welt befinde. Man (die Polizei) kann dann nur das Gateway festellen, welches den Anruf wieder in „normale“ Telefonnetz routet. Ebenso gibt es Satellitentelefone, die in ganz Europa und Nordafrica funzen, sogar bis zum Ural, und man hat immer und überall die gleiche Telefonnummer! Auch hier kann man nur das Exitegateway zum Telefonnetz feststellen. Also ganz so hoffnungslos ist das Dingens (mit dem telefonieren) nicht. Es gibt auch noch Call-ID Spoofing, nur das ist (in Deutschland) nicht erlaubt, und deswegen strafbar. Bei Handys sollte man aufs flache Land (oder in die Berge) gehen, eben an den Rand eines Funkloches, da ist die Umsetzerdichte meist sehr gering, so das keine Ortung (Dreieckspeilung über Laufzeiten) funktioniert. Bei Handys reicht ein simples Ausschalten nicht, sondern Akku raus und in mehrere Lagen Alufolie einwickeln das Ding. Die Simkarte zu tauschen reicht allein auch nicht aus, da die Handys eine interne Gerätenummer besitzen und mit übertragen, also immer noch zuzuordnen sind.

    Tschü…..

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