ANTONYA: Offener Brief an WESER-KURIER

Antonya hat einen offenen Brief an Lutz Rode, den Reporter beim WESER KURIER geschrieben.

Antonya hat ihm geschrieben, weil der Reporter immer so schön einseitig fürs Jugendamt Osterholz-Schandfleck,
berichtet hat….

Ja, Reporter ist auch nicht mehr das, was es mal war. Heute immer schön angepasst, immer schön vorsichtig, damit man bloß nicht aneckt, und seinen Job nicht verliert.

Hier das Schreiben von Antonya

Hallo Herr Rode,

ich bin Antonya Schandorff und habe mal ein paar Fragen an Sie.
Sie haben mehrere Artikel über mich und meine Eltern geschrieben.
Leider viel negatives, obwohl Sie mich persönlich gar nicht kennen.
Aber Sie haben meinen Vater persönlich kennengelernt !!!
Er war damals mehrfach bei Ihnen und hatte Sie um Hilfe gebeten.
Damals haben Sie uns abgelehnt, mit der Begründung, Sie könnten nicht einseitig berichten.
Ich frage mich nur, wieso ging das, als Sie vom Jugendamt den Auftrag bekamen, für das Jugendamt zu schreiben,
nachdem ich an die Medien getreten bin ???
Warum haben Sie nicht zumindest zu dem Zeitpunkt daran gedacht, dass eine einseitige Berichterstattung hier
auch nicht zu vertreten ist???
Mein Vater hat Ihnen damals 2013 unsere Unterlagen vorgelegt, wir waren offen und hatten nichts zu verbergen…
Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, in diese Unterlagen auch nur kurz reinzuschauen, geschweige denn
sich etwas einzulesen…
denn ansonsten hätten Sie SOFORT festgestellt, dass hier etwas verdammt schief läuft….
und das auf meinem Rücken….AUF DEM RÜCKEN EINES KINDES!!!!
Ich war damals 12 Jahre, wo ich aus dem Gymnasium, aus dem laufenden Unterricht von Richterin Z. aus OHZ und
dem Jugendamt OHZ, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, entführt wurde!!!
Ich wurde mit Gewalt ins Auto, in ein Heim deportiert. Ja, ich schreibe absichtlich deportiert, denn mit den Judenkindern
wurde es damals genauso gemacht und heute wieder….
Keiner wollte mir oder meinen Eltern helfen!!!!
Sie sind im Jugendhilfeausschuss gewesen, wäre das nicht Ihre Aufgabe gewesen ???
Anstatt die Augen zu verschliessen???
Wissen Sie eigentlich Herr Rode, wie ungerecht und menschenverachtend mit mir umgegangen wurde???
Nicht nur, das mir das Jugendamt Osterholz- Scharmbeck, Frau H. und Frau W.und besonders Herr G. verboten haben, zum 97 Geburtstag meiner geliebten Oma zu gehen,
Nein, auch zu ihrer Beerdigung, 3 Monate später durfte ich nicht !!!
Wissen Sie, was es für einen jungen Menschen bedeutet, sich von einem geliebten Menschen nicht verabschieden
zu dürfen ???
Haben Sie selber Kinder Herr Rode ???
Wenn Ihren Kindern so etwas passieren würde, wie würden Sie sich fühlen ???
Ich habe damals den Bürgermeister aus Worpswede, Herrn Schwenke angeschrieben.
Auch meine Oma, in ihrem hohen Alter, hat sich an Herrn Schwenke gewandt.
Nichts ist passiert, alle haben weggeschaut !!!
Ich bin mit 12 Jahren wie eine Schwerverbrecherin behandelt worden…
Jeder Mörder im Gefängnis hat mehr Rechte gehabt, wie ich damals…

Von meinem Martyrium im Heim, möchte ich hier erst gar nicht anfangen…

Herr Rode, Sie haben damals 2013 mitbekommen, wie ich nach Polen geflüchtet bin….
warum haben Sie sich nicht da mal mit mir / uns in Verbindung gesetzt ???
Das Jugendamt hatte unsere Daten, sowohl die Telefonnummer von meinem Vater, wie auch die E-Mail-Adressen.
Nein, es war wohl einfacher und wichtiger und wahrscheinlich auch gerechter ? weiter einseitig zu berichten….
Stellt sich nur die Frage für wen???
Ich dachte immer, Reporter müssen neutral berichten und schreiben.
Aber Sie machen da vielleicht ja die berühmte Ausnahme….
An Möglichkeiten hat es Ihnen jedenfalls nicht gefehlt.

Ich möchte Sie in diesem Brief nicht angreifen, Herr Rode.
Obwohl Sie das in Ihren Artikeln getan haben….
Ich möchte nur verstehen, was einen Menschen dazu bewegt, so ungerecht und menschenverachtend über ein Kind
zu berichten…..
Jedenfalls sollten Sie inzwischen verstehen, dass mir meine Kindheit zerstört wurde und das nicht nur von Richterin Z.
aus OHZ sondern auch vom Jugendamt OHZ.
Denn auch heute leide ich noch an Alpträumen dank “ dieser Menschen „…..

Es wäre schön, wenn Sie diesmal den Mut hätten ehrlich zu sein und mir zu antworten….

Antonya Schandorff

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5 Antworten zu ANTONYA: Offener Brief an WESER-KURIER

  1. Lucien schreibt:

    Gute Website, hab gerade eine G+ Gruppe „Feige Reporter an den Pranger“ eröffnet und den Artikel mit Antonyas Brief dort als erstes reinkopiert. Kannst ja dort deine Artikel (besonders wenn Journalisten involviert sind) teilen.

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  2. Korte schreibt:

    Es gibt inzwischen viele Menschen, die nur noch von Medien-Huren sprechen und schreiben. Inzwischen kann ich diese Menschen uneingeschränkt verstehen. Auch ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, die Schreiberlinge und Medienpapageien versuchen es nicht einmal, unvoreingenommen, neutral zu berichten. Sie stellen sich fast immer auf die Seite der „Obrigkeit“. Das ist in jeder Diktatur üblich, denn die BRD ist eine Besatzer-Diktatur ! Göbbels hätte seine helle Freude gehabt, hätte er damals schon solche Medienpapageien und Schreiberlinge gehabt. Wie sagte mein Opa schon 1951: „Wenn die den Mund aufmachen, wollen sie lügen. Wenn die den Mund zumachen, haben sie gelogen“. Diese Aussage kann ich aus eigener Erfahrung uneingeschränkt zustimmen. Fürs Lügen werden die fürstlich belohnt. Wer die Wahrheit sagt, schreibt, wird gefeuert oder verschwindet unter konstruierten Anschuldigungen im Knast oder der Psychiatrie. Das Ganze nennt sich dann auch noch dreist und verlogen DEMOKRATIE. Leider sind die Berufslügner auch noch so blööd, daß sie selbst bestätigen, das das BRD-System ein RechtS-Staat sei ! Wie sollen Lügner, Betrüger und Politclows einen RechtS-Staat von einem Recht-Staat unterscheiden können ? Unmöglich !

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  3. Meyrink schreibt:

    Wow. Was hatte der Reporter geschrieben? Kann mich nicht erinnern, etwas im weser Kurier zu lesen?

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  4. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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