Ein Beitrag über die TAFEL Wattenscheid

Die Tafel in Wattenscheid hat aktuell ein Mitarbeiterproblem – 300 ehrenamtliche Helfer haben ihr Amt mittlerweile niedergelegt. Der Grund sind die verstärkten Anfeindungen und Respektlosigkeiten bishin zu körperlichen Angriffen, denen die Helfer seit ungefähr einem halben Jahr ausgesetzt sind. „Unsere Helfer werden aufs Übelste beleidigt und angepöbelt. Wir werden beschimpft, weil einige Bananen braune Flecken haben. Es wird gedrängelt, Alte und Kinder werden weggehauen. Da herrscht eine Aggressivität und ein Anspruchsdenken, das mich zur Weißglut bringt.“ äußert sich der Tafel-Gründer und Leiter Manfred Baasner gegenüber der WAZ. Laut Baasner gehe dieses inakzeptable Verhalten fast ausschließlich von Aussiedlern aus Südosteuropa und zunehmend auch von Flüchtlingen aus. Schläge ins Gesicht wegen Apfel-Neid und Pöbeleien wegen fleckigen Bananen? Grund genug für mich, einen kritischen Ton anzuschlagen.

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/vorwuerfe-gegen-kunden-tafel-verliert-300-ehrenamtler-id10341318.html

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Eine Antwort zu Ein Beitrag über die TAFEL Wattenscheid

  1. M.F.S. schreibt:

    „Schläge ins Gesicht wegen Apfel-Neid“

    Laut Artikel war die Betroffene 51 Jährige aus dem Iran stammende keine Ehrenamtliche, sondern eine 1-Euro-Kraft., Bevor sie überhaupt daran denken könnte ihren Job niederzulegen, müsste sie also erstmal beim Jobcenter um Erlaubnis betteln um nicht sanktioniert zu werden. Wobei sie im Falle einer Minderung der ihr zugesprochenen Existenz („unnötiges Exemplar“) ja vergünstigt Reste beim Tafelladen einkaufen könnte. Als Mensch zweiter Klasse gehandelt zu werden, kann auch wie ein Schlag ins Gesicht sein. Eine Zwiespältige Angelegenheit die Tafelläden, einerseits notwendig und toll dass es ehrenamtliche Helfer gibt, andererseits ein Rädchen im Räderwerk zur Etablierung einer Armutsgesellschaft.

    Ich sehe gerade dass Wattenscheid weniger Einwohner als Konstanz hat, aber in Ballungsgebieten scheint es wohl anders zuzugehen. Drängler, Trickser, Unverschämte gibt es hier auch und in der Regel sind es immer die Gleichen. Mittlerweile hat sich es gemäßigt, was auch mit damit zu tun hat, dass im Laufe der Jahre ein sowohl sozialer als auch couragierter Entwicklungsprozess unter den Kunden stattgefunden hat.

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