Jutta Ditfurth gegen Friedenswinter

Ihre Vorfahren reisten ja angeblich noch auf einer Kanonenkugel über das Schlachtfeld. Und aus ihrem Buch wissen wir, dass ihre Vorfahren im Adelsstand als echte Antisemiten unterwegs waren.

Die Lügenbaronin-Jutta schreibt ja nicht nur über ihre gerichtliche Auseinandersetzung mit Jürgen Elsässer, und disqualifiziert sich dort als äußerst unfähig, nein sie schreibt auch gegen die Friedenswinter-Demos. Natürlich sind auch das alles Antisemiten und Nazis. Das kennt man ja nun schon von Frau Ditfurth.

Die »Friedenswinter«-Demos werden von denjenigen Teilen der alten Friedensbewegung organisiert, die sich inzwischen mit der Montagsquerfront (sog. »Mahnwachen«) und ihren antisemitischen Ideologen verbündet haben.

Merke, entweder beteiligt du dich an einer der MLPD-Montagsdemos, oder du bist ein antisemitischer Nazi. Ich weiß nicht, wann Jutta mal bei einer MLPD-Montagsdemo war, aber selbst dort wird manchmal kritisch über Israel gesprochen. Womit ja, lt. Ditfurtscher-Theorie man gleich wieder Nazi ist.

Kein Wunder, wenn sich lt. Ditfurth, die alte Friedensbewegung mit der neuen Montagsdemos verbündet hat, denn in Zeiten, in denen jeder Linker gefahr läuft von Ditfurth als antisemitischer Rechter bezeichnet zu werden, bleiben nicht mehr genug Ditfurth-Linke übrig, mit denen man sich verbünden könnte.

Aktiv dabei sind auch angeblich »linke« Promis (Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Sahra Wagenknecht u.a.) aus der Linkspartei, die sich offensichtlich um Beschlüsse ihrer Partei zur Abgrenzung gegen Antisemiten keinen Deut scheren. Im Gegenteil, mit seiner Definition »Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben« spricht der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm [1] die Mehrheit der Antisemiten vom Antisemitismus frei und zeigt sich anschlussfähig nach rechts. Dehm war auch der erste Abgeordnete, der auf einer Bühne der Montagsquerfront redete.[2]

Jutta Ditfurth ist nicht etwa die Retterin der Linken, sondern betreibt aktiv die Zerstörung der selben, bis in die Bedeutungslosigkeit. Manche Linke benutzen ja gerne Begriffe wie „ewig Gestrige“. Dabei gehört gerade Jutta Ditfruth zu den ewig Gestrigen. Berechtigte Kritik an bestimmten Ländern, Religionen oder Volksgruppen dürfen nicht ausgesprochen werden, weil da früher mal was böses war mit den Nazis.

Jegliche (berechtigte) Kritik versucht man gleich mit der Nazikeule zu erschlagen. Dass das auf Dauer nicht funktionieren kann, hat die Abstammungs-Baronin aber noch nicht erkannt.

In einem Land wie Deutschland, in dem sich die Abkü(rzungs)-Nazis (mit Hilfe von HogeSa über Kagida und Dügida bis Pegida und was noch so alles kommen wird) explosionsartig ausbreiten, öffnen solche Querfronten weitere Flanken, Hintertürchen, ja Scheunentore ins rechtsextreme, völkische und faschistische Lager.

Tatsächlich breiten sich die angeblichen Nazis explosionsartig aus, wenn man explosionsartig jeden zum Nazi erklärt. Wer gestern noch ein Linker war, wird heute eben zum Nazi erklärt. Jutta Ditfurth hat damit das selbe Problem, was auch die ANTIFA hat.

Jeder wird zum Nazi erklärt, dadurch hat man plötzlich 10x mehr Gegner. Gleichzeitig reduziert man die eigenen Truppen, weil  man auch dort gegen jeden vorgeht, der es wagt Kritik auszusprechen. Dann stellt man plötzlich völlig erstaunt fest, dass man mit dem jämmerlichen Rest die jetzt viel größere Aufgabe gar nicht mehr bewältigen kann.

JA zur Aufklärung von und Auseinandersetzung mit unaufgeklärten und neu politisierten Menschen (allerdings nicht mit solchen, die dies nur vorgeben …).
NEIN zu Bündnissen und gemeinsamen Projekten mit den Machern und Ideologen der Querfront, einer in Deutschland immer schon ausschließlich den Rechtspopulisten und Nazis nützenden Strategie. Eine linke, antiautoritäre, emanzipatorische Weltanschauung ist unvereinbar mit Bündnissen mit Antisemiten, gleichgültig ob aus Opportunismus, politischem Ehrgeiz oder heimlicher Nähe zu rechten Ideologien.

Und wer so arbeitet, der erreicht natürlich nichts.

Kein Bündnis mit Antisemiten und Querfront,
KEINE Teilnahme an den »Friedenswinter«-Demonstrationen am 13.12.2014!

Liebe Frau Ditfurth,, mal angenommen, es wäre gerade diese Demo, die einen kommenden Krieg, einen Weltkrieg verhindern würde, würden sie dann bei ihrer schwachsinnigen Aussage bleiben?

Ich jedenfalls werde teilnehmen, selbst wenn ihnen das nicht gefällt.

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2 Antworten zu Jutta Ditfurth gegen Friedenswinter

  1. beamtendumm schreibt:

    Hat dies auf demonstratorius rebloggt.

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  2. Korte schreibt:

    Wer sehr gutmütig ist, könnte sagen: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Leider lassen sich Verblödetete und Bornierte, die so verblistert in ihrem Denken sind, daß sie ihren Feind nicht mehr erkennen, wie Schafe zu einer Herde im -Kampf gegen rechts – auf die Straße treiben. Sie merken nicht, daß sie sich wie die doch so verhaßten SA-Leute von den Systemschergen benutzen lassen, um von ihren Grund- und Menschenrecht-Mißachtungen abzulenken. Auf diese Blöödheiten sind die Schafe auch noch stolz. Das sie von bestimmten Schafhirten (die Systemangehörige sind) mißbraucht werden, soweit recht ihr Verstand nicht, das zu erkennen.

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