Todesfälle in der JVA Adelsheim und Ronsdorf

Sowohl die JVA Adelsheim (Baden-Württemberg) als auch die JVA Wuppertal-Ronsdorf (NRW) waren in den letzten Monaten mehrfach in der Presse. In der JVA Adelsheim gab es vor einigen Wochen eine ordentliche Massenschlägerei in der Freistunde, bei der etliche Beamte verletzt wurden. Die JVA in Wuppertal war in der Presse, weil sich die dortigen Mitarbeiter massiv beschwert haben. Nun gelangen beide Knäste wieder in das Licht der Öffentlichkeit, weil dort in Adelsheim ein 17-Jähriger tot aufgefunden wurde, und in Ronsdorf ein 19-Jähriger.

http://linkverzeichnis.wordpress.com/2014/09/24/todesfall-in-der-jva-ronsdorf/

http://linkverzeichnis.wordpress.com/2014/09/23/mysterioser-todesfall-in-der-vollzugsanstalt-adelsheim/

http://linkverzeichnis.wordpress.com/2014/09/22/jva-adelsheim-17-jahriger-stirbt-in-gefangnis/

Der 19-Jährige Kevin K. wurde am 23.9.2014 beim Wecken tot aufgefunden, er soll sich mit einem Gürtel in seinem Schrank erhängt haben.

Widersprüchlicher dagegen sind die Meldungen bezüglich des 17-Jährigen Deutschen mit türkischen Wurzeln. Der Tod wurde erst am 22.9.2014 gemeldet, tot aufgefunden wurde er aber schon am 17.9.2014.

Am 22.9.2014 wurde noch gemeldet, dass die Untersuchung in der Heidelberger UNI-Klinik keine sichere Todesursache ergeben habe. Nach dem damaligen Stand der Ermittlungen sollte es aber keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Tötungsdelikt geben.

Am nächsten Tag wurde dann in der selben Zeitung ein „Mysteriöser Todesfall“ behauptet. Weiter wurde geschrieben, die Todesursache ist noch ungeklärt. Es war zu lesen:

Unter noch ungeklärten Umständen ist letzte Woche ein 17-jähriger Insasse in seiner Zelle in der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim (JVA) im Neckar-Odenwald-Kreis zu Tode gekommen.

Weiter war geschrieben:

Den Beamten bot sich am Mittwoch gegen 17 Uhr bei einer Routinekontrolle ein grausiges Bild. Sie fanden den 17-jährigen Deutschen mit türkischen Wurzeln mit einer Plastiktüte über dem Kopf leblos in seiner Einzelzelle auf.

Da wundert man sich, dass auch eine Woche später die Todesursache noch immer ungeklärt sein soll.

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Mosbach in einem “nicht natürlichen Todesfall”.

Steht dies nicht im Widerspruch zu der Meldung vom Vortag, wonach es doch

keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Tötungsdelikt geben

sollte. Kann man das bei einem evtl. Selbstmord so sagen?

Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering teilte mit, dass die Ergebnisse der Obduktion zwischenzeitlich vorlägen, sie hätten aber keine eindeutigen Ergebnisse zur Todesursache gebracht.

Für mich klingt das alles sehr komisch. Da soll sich einer alleine in seiner Zelle mit einer Plastiktüte umgebracht haben, und eine Woche später kann man noch nichts zur Todesursache sagen.

Fakt ist sicherlich, dass 17, bzw. 19-Jährigen normalerweise nicht einfach so wegsterben. Und das trifft auch auf den 53-Jährigen zu, über den vor einigen Tagen berichtet wurde.

 

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10 Antworten zu Todesfälle in der JVA Adelsheim und Ronsdorf

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  5. beamtendumm schreibt:

    Dieser Beitrag wurde auf einer fremden Seite kommentiert. Es ist eine der Seiten ohne Impressum, und wird von mir schon daher für nicht ganz voll genommen.

    Auf den Inhalt des Kommentars gehe ich dann mal nicht näher ein.

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    • beamtendumm schreibt:

      Hier meint ein ganz schlauer mal wieder seine Interpretationen ein bringen zu müssen und zeigt wieder mal wie sehr er doch keinen Plan hat von der Gerichtsmedizin. So schreibt er:

      Am 22.9.2014 wurde noch gemeldet, dass die Untersuchung in der Heidelberger UNI-Klinik keine sichere Todesursache ergeben habe. Nach dem damaligen Stand der Ermittlungen sollte es aber keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Tötungsdelikt geben.

      Ein wenig später kratzt er sich dann an seiner Wasserbirne und gibt folgendes wieder.

      Am nächsten Tag wurde dann in der selben Zeitung ein “Mysteriöser Todesfall” behauptet. Weiter wurde geschrieben, die Todesursache ist noch ungeklärt. Es war zu lesen:

      Unter noch ungeklärten Umständen ist letzte Woche ein 17-jähriger Insasse in seiner Zelle in der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim (JVA) im Neckar-Odenwald-Kreis zu Tode gekommen.

      Weiter war geschrieben:

      Den Beamten bot sich am Mittwoch gegen 17 Uhr bei einer Routinekontrolle ein grausiges Bild. Sie fanden den 17-jährigen Deutschen mit türkischen Wurzeln mit einer Plastiktüte über dem Kopf leblos in seiner Einzelzelle auf.

      Da wundert man sich, dass auch eine Woche später die Todesursache noch immer ungeklärt sein soll.

      Tja Schlaumeierchen das soll schon mal vorkommen das nach einer Woche die Todesursache immer noch ungeklärt ist. Aber Du meinst ja:

      Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Mosbach in einem “nicht natürlichen Todesfall”.

      Steht dies nicht im Widerspruch zu der Meldung vom Vortag, wonach es doch

      keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Tötungsdelikt geben

      sollte. Kann man das bei einem evtl. Selbstmord so sagen?

      Das steht keinesfalls im Widerspruch, denn wichtig wäre erst einmal für den Leser heraus zu finden ob denn der Gefangene in Einzelunterbringung war oder in einem Haftraum mit mehreren Gefangenen, das wurde ja beschrieben dass er in einer Einzelzelle war. Da uns Adelsheim ein Begriff ist gehen wir davon aus dass er so oder so in Einzelunterbringung gesessen hat, denn dort gibt es nur für Suizid Gefährdete eine Gemeinschaftsunterbringung, diese wird vom Anstaltsarzt im H-Bau diagnostiziert und von Amtswegen eine Gemeinschaftsunterbringung angeordnet. Wenn man also von einer Einzelunterbringung redet dann steht Mord absolut außer Frage, zumindest in der Zeit der Nachtruhe! Es könnte aber durchaus auch sein das Mord dennoch in Frage käme wenn man von einer Vergiftungstat aus ginge. Diese Dinge wurden wohl bei der Obduktion in Heidelberg beachtet und man zog den Schluss das eben keine Vergiftung vor gelegen hat, konnte aber die Todesursache an und für sich doch nicht abschließend klären womit der Fall mysteriös bleibt, da ändert auch die Plastiktüte über dem Kopf nix dran. Herr Beamtendumm meint aber trotz alle dem.

      Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering teilte mit, dass die Ergebnisse der Obduktion zwischenzeitlich vorlägen, sie hätten aber keine eindeutigen Ergebnisse zur Todesursache gebracht.

      Für mich klingt das alles sehr komisch. Da soll sich einer alleine in seiner Zelle mit einer Plastiktüte umgebracht haben, und eine Woche später kann man noch nichts zur Todesursache sagen.

      Fakt ist sicherlich, dass 17, bzw. 19-Jährigen normalerweise nicht einfach so wegsterben. Und das trifft auch auf den 53-Jährigen zu, über den vor einigen Tagen berichtet wurde.

      Doch das gibt es durchaus, und keine Obduktion der Welt wird in der Lage sein bei einem so jungen Menschen letzte Zweifel zu beseitigen. Vor allem dann wenn nicht abschließend geklärt werden kann ob der Mensch hyperventiliert hat oder erstickt ist. So etwas soll es durchaus geben wenn nicht ersichtlich ist ob die Lungen gebläht sind oder zusammen gefallen. Auch wird nach einer bestimmten Zeit das Blutbild keinen Aufschluss mehr über die Sauerstoffsättigung liefern können. Es stellt sich als hier die Frage auf was Mister Beamtendumm denn hinaus möchte? Und wir glauben zu wissen dass er den Beamten der JVA Adelsheim einen heimtückischen Mord unterstellen möchte. Das ist völliger Blödsinn denn die Beamten dort sind sehr gut ausgebildet und pädagogisch geschult, die bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Im übrigen gibt es in der JVA Adelsheim für alle Stufen bestimmte Häuser in denen speziell auf die Bedürfnisse einzelner Gefangener ein gegangen werden kann .

      C1 Einweisungskomision

      C2 Für besonders schwierige Gefangene

      E1 für Erst Verbüßer oder leichtere Gefangene

      E2 für Normale Gefangene welche den Alltag gut bewältigen

      E3 für Aggressivere Gefangene.

      G 1-2 Gelockerte Gefangene

      G3 Als Therapievorbereitung (gelockert)

      H-Bau Kranakenstation und Arreste

      F- Bau für Freigang.

      Außenwohnbereich Mosbach.

      Welche Funktion der Q-Bau hat wissen wir nicht, wir denken er dient als Schutzbereich für junge Sexualstrftäter. Da jedes Bundesland dazu verpflichtet ist einen separaten Bereich hierfür ein zu richten. (Nicht in jeder Anstalt möglich)

      Und wenn alle Stricke reißen dann geht es ab nach Schwäbisch Hall dort wird man mit Querulanten dann besser fertig.

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  6. Korte schreibt:

    Die beiden sind sicher nur unglücklich aus dem Bett gefallen. Hoffentlich waren das keine „Kulturbereicherer“, sonst könnte das irgenwann einigen zum Verhängnis werden, denn die Freunde und Verwandten der „Kulturbereicherer“ haben kein Verständnis dafür, wenn sich ihre Landsleute beim Sturz vom Bett tötlich verletzen. Sie werden die mangelnde Fürsorgepflicht nicht respektieren.

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    • Anonymous schreibt:

      alter der 17 jährige ist ein kumpel von mir also laber net so ne scheiße mit dem bett

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    • Anonymous schreibt:

      Du mein Heer an deiner stelle würde ich meine Maul nicht so weit aufmachen was Tode betrifft schon garnicht Tarik!!!! Hast du überhaupt Ahnung von irgendwas? ?? So ein dummen Spruch von sich zu geben dass ist unter aller sau!!! Werd mal erwachsen und nochmal im Kopf! !!

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