Adrian Klinik, Antonya Schandorff und Familie Wunderlich

Was ist das für ein beklopptes Land. Was hier passiert ist einfach nicht mehr nachvollziehbar. Die Behörden sind völlig außer jeglicher Kontrolle. Logik spielt hier absolut keine Rolle mehr. Familie Wunderlich wird das Sorgerecht entzogen, weil die Familie nach Frankreich ziehen möchte, um ihren Kindern eine bessere Ausbildung zu ermöglichen. Nein, sagt das Jugendamt und das Amtsgericht, wir entziehen euch das Sorgerecht, eine bessere Ausbildung in Frankreich, wo Homeschooling erlaubt ist, untersagen wir, die Kinder müssen auf eine normale deutsche Schule. Bei Adrian Klinik dagegen, und etlichen anderen Kindern macht man es genau andersrum. Wie REPORT Mainz heute berichtet werden immer häufiger Kinder aus der Schule ausgeschlossen, und zwar nicht erst in höheren Klassen, sondern schon in den ersten 3 Schuljahren.

Dabei ist mit die Geschichte von Adrian etwas bekannt. Hier waren die Vorwürfe geradezu lächerlich gering. Einträge im Klassenbuch lauten z. B. dass Adrian seinen Kakao nicht abgeholt hätte, oder auch dass er seinen Kakao verschenkt hätte. Adrian wird als eher ruhiges Kind beschrieben, und genau diesen Eindruck machte er auch in der Report-Sendung. Befragte Ärzte und Psychologen bestätigen dann auch, dass es auch hier einen Anstieg gibt, und dass diese Kinder häufig gar nicht krank wären, sondern für krank erklärt werden sollen. Und durch die Schulverweigerung werden bei diesen Kindern häufig auch alle sozialen Kontakte zu anderen Kindern zerstört. So erklärt in der Report-Sendung auch ein Befragter, dass dies der Anfang eines sozialen Abstiegs für die Kinder ist, und so deren Zukunft schon jetzt zerstört wird. Womit wir hier zu unserer Antonya kommen. Bei Adrian ist es die Schule und das Schulamt, dass die vorhandenen soziale Kontakte zerstört. Die Schule  und das Schulamt sind schuld. dass die Kinder dann keine sozialen Kontakte mehr haben. Bei Antonya dagegen wird einfach behauptet, dass sie außerhalb der Schule nicht genügend soziale Kontakte hätte, und begründen damit den Kindesentzug. Logisch nachvollziehbar ist das alles nicht mehr, außer vielleicht mit der Chaostheorie. Besonders wenn man bedenkt, dass man bei Antonya mit der Zerstörung von sozialen Kontakten fehlende soziale Kontakte bekämpfen will, dass man eine behauptete Kindeswohlgefährdung ausgerechnet mit einer Kindeswohlgefährdung bekämpfen will, und sogar das OLG so etwas auch noch als mögliche Option in Erwägung zieht. Fakt ist, hätten sich die staatlichen Pfeifen aus allen drei Fällen raus gehalten, dann würde es allen Betroffenen heute besser gehen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Antonya S, Antonya Schandorff, ARD, BdF, Beamtendumm, Jugendamt, Presse, TV abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Adrian Klinik, Antonya Schandorff und Familie Wunderlich

  1. Pingback: Staatliche „Schulverweigerer“ |

  2. Pingback: Staatliche “Schulverweigerer” – Jugendamtsmafia

  3. Silke Jansen schreibt:

    Originaldokumente zum Fall A. gibt es hier:

    http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?p=8406#8406

    Gefällt mir

    • beamtendumm schreibt:

      In dem Beitrag zum obigen Link gibt es ein Link zu einem Video bei youtube. Dieser Link/Video funktioniert nicht.

      REPORT Mainz, ARD, am 04.0.

      Originaldokumente aus dem Fall A.K., Jahrgang 1998,
      ausgeschult durch das Staatliche Schulamt im Oktober 2007

        … (Text entfernt) …

      A. wurde eingeschult in einer kleinen südhess. Gemeinde Anfang Sept. 2005 bei Frau W., Klassenlehrerin und auch Schulleiterin der einzügigen Grundschule.

      Ab der 3.Schulwoche der 1.Klasse begann die KL, Aufzeichnungen dieser Art über das Kind zu führen:

      (Es fragt sich, ob es über alle Kinder der Klasse solche getippten Aufschriebe gibt, die in die Schülerakte übernommen wurden?)

        … (Text entfernt) …

      FEHLVERHALTEN?

      Man betrachte dieses kleine Video Ende Klasse 1, Sommer 2006.

      A. im Kreise seiner Klassenkameraden beim einvernehmlichen Tischtennisspielen: – aus Datenschutzgründen Gesichter verpixelt und mit klassischer Musik hinterlegt.

      Welches Kind A. ist, wird nicht verraten.

      http://www.youtube.com/audio?video_….r=watch&v=zAXu0ROCG58

      Dieses Video funktioniert auch nicht im Originalbeitrag.

      Gefällt mir

      • Silke Jansen schreibt:

        Ich schaue, ob ich das ändern lassen kann. Da muss ich die Verfasser kontakten. Kann ein wenig dauern. Geduld bitte.

        Gefällt mir

    • beamtendumm schreibt:

      Hier noch ein Link zu einem Video
      -Adrian spielt Tischtennis-. Der Link zu diesem Video war auf einer anderen Seite zu Adrian angegeben, funktionierte aber nicht.
      Hier die Korrektur.

      Gefällt mir

  4. Silke Jansen schreibt:

    http://www.swr.de/report/zu-gestoert-fuer-die-schule-xl-version/-/id=233454/did=12980992/nid=233454/bmwqmx/index.html

    XL-Version des Beitrages von REPORT Mainz.

    Ich kann nur für Adrian sprechen, dessen Fall ich genau kenne, ebenso wie auch den Jungen und seine Eltern (seit vielen Jahren schon) – Adrian war mit Sicherheit damals nicht verhaltensauffällig, so wenig, wie er es heute ist.

    Ich bitten um Ansehen dieser Seite, auf der zum Beleg nach und nach zahlreiche Originaldokumente aus den Akten hochgeladen werden.

    In Adrians Fall bestand die Schulbehörde nach der Ausschulung auf Unterbringung im Kinderheim mit angeschlossener Heimschule. Kinderheim oder ‚gar kein Unterricht‘ – das waren die Alternativen, vor die man den Jungen und seine Eltern jahrelang stellte.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.