Führungszeugnis: Kein Aprilscherz

Ich habe mein Führungszeugnis beantragt. Das Führungszeugnis ist vom 3.4.2013, also kein Aprilscherz. Da gibt man so viel Geld aus, und dann steht da nichts, außer Name, Adresse, etc. sowie: „Keine Eintragung“.

Merkwürdig erscheinen mir allerdings zwei Punkte.

1.) Eine Woche vor der Verhandlung am 27.3.2013 hatte ich Akteneinsicht genommen. Ein polizeiliches Führungszeugnis hatte ich dort nicht gefunden. Wenn eins vorhandenen gewesen wäre, dann hätte ich davon eine Kopie angefordert. Das wäre wesentlich billiger gewesen.

Prozessbeobachter bestätigten, dass die Richterin vorgelesen hatte, dass mein Führungszeugnis keine Eintragung erhält. Bedeutet dies, dass es bei Gericht tatsächlich zwei verschiedene Akten gibt?

Dies würde bedeuten, dass evtl. immer die Verweigerung des rechtlichen Gehörs vorliegt.

2.) Wenn es keine Eintragungen gibt, also keine Straftaten von mit begangen wurden, weshalb versucht dieses kriminelle Schwarzkittelpack seit 1990 mir ständig was anzudichten?

Warum wurde jemand, der keine Straftaten begeht, ca 20x verhaftet?

Für einen Rechtsstaat spricht das sicherlich nicht.

Dieser Beitrag wurde unter FrankAnne, Justiz, Justizmafia, Justizstalking, Talibernd abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Führungszeugnis: Kein Aprilscherz

  1. Heine schreibt:

    Hallo Herrr Schreiber,

    das kenne ich. Das Ihnen kostenpflichtig zugeschickte Führungszeugnis ist wischiwashi. Es wird vermutlich bei der Anklagebehörde des Landgerichts, also der für Sie „zuständigen“ Staatsanwaltschaft, nicht gelöschte Daten sei´s in den Akten sei´s auf deren Rechnern geben. Da wird, wie Strate im „Fall Mollath“ kürzlich belegte, munter ausgetauscht hinterm Rücken Betroffner wie Sie, die sich hinterher nur wundern können wieso das.

    Staatsanwaltschaften sind in Deutschland Exekutivbehörden und auch überwiegend Teil des geheimen, tiefen und repressiven Staatsapparats. Es gelingt auch bürgerrechtlich engagierten Rechtsadvokaten wie Schultz Berlin oder Gössner Bremen nur selten, da was in die Hand zu bekommen. Sogenannte StA-„Handakten“ werden auch nicht vernichtet, ggf. nehmen diese Leute die privat mit nach Hause, um was in der (Hinter-) Hand zu haben … Gruß, Heine

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  2. Erich Kalinowsky schreibt:

    Hallo, Du hast ja recht. Ziehe meinen Kommentar zurück. Habe die Intelligenz von DENEN überschätzt. Sorry und einen schönen Sonntag.

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  3. Erich Kalinowsky schreibt:

    Hallo „beamtendumm“! Bist Du ein Verschwörungs- Theoretiker? Die Richterin bzw. das Gericht hat doch bestimmt Zugriff auf die Daten des „Bundesamtes für Justiz“. Dein Führungszeugnis muß sich deshalb doch nicht unbedingt in der Gerichts- (Richter) akte befinden.

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    • beamtendumm schreibt:

      Wenn, dann wäre das ganz neu. Bisher mussten die das ganz normal anfordern.

      Wie kommst du auf die Idee, dass jemand für den 12 x 200 = 4800 ist, mit einem Computer umgehen kann. Für die ist doch schon ein Taschenrechner eine Überforderung. Für die kann noch nichteinmal „denklogisch“ ein Elektrollstuhl auf dem Weg zur Krankenkasse kaputt gehen.

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