Fröndenberg: Wir berichten weiter

Unsere Rettungsaktion für noch einen herzkranken Patienten im JVK Fröndenberg gefällt dem Justizvollzugskrankenhaus überhaupt nicht. Und so mussten wir bereits berichten, dass man dem Patienten erst mitgeteilt hatte, dass das was im JVK passiert innerhalb dieser Mauern bleiben würde.

Doch wir berichteten weiter. Unter anderem auch über einen Krebspatienten, der in Fröndenberg „Henkersmahlzeit“ bekommt statt Chemotherapie.

Daraufhin wurden die Patienten getrennt. Hier soll natürlich nicht mehr über den Krebspatienten, sein Leiden und Sterben berichtet werden.

Doch die Schikanen gegen den Herzkranken gehen weiter. Über die Ausführung und Untersuchung in der UNI-Klinik Münster, die rechtswidrig mit Hand- und Fußfesseln erfolgte, wurde hier ebenfalls berichtet.

Dann erfand das JVK einen „Vorfall“, um Disziplinarmaßnahmen gegen den Patienten einleiten zu können. Anhand der Disziplinarmaßnahmen erkennt man, dass diese nichts mit dem angeblichen Vorfall zu tun haben. Sämtliche Maßnahmen haben nur ein Ziel, Kontakte zwischen diesem Patienten und anderen Gefangenen seiner Abteilung zu verhindern.

Der Besuch des Gottesdienst wurde diesem Gefangenen untersagt. Damit kann er sich dort nicht mehr mit anderen Insassen austauschen.

Die gesetzlich zustehende Freistunde muss er mit einer anderen Abteilung machen, damit er sich mit seiner Abteilung nicht mehr austauschen kann.

Aus dem selben Grund wurde dem Patienten auch der Auf- und Umschluss gestrichen.

Und um jeglichen Kontakt zu den Mitgefangenen seiner Abteilung zu verhindern, hat das JVK angeordnet, dass bei Öffnung der Zimmertür immer ein Beamter dabei sein muss. Damit soll jeglicher Kontakt und Austausch mit anderen Gefangenen verhindert werden.

Es zeigt sich also sehr deutlich, dass es hier nicht um eine angebliche Auseinandersetzung zwischen dem Gefangenen und einer Krankenschwester geht.

Lt. JVK soll diese Auseinandersetzung im Aufzug stattgefunden haben. Und obwohl die Aufzüge dort angeblich kameraüberwacht sind, ist das JVK nicht in der Lage das Video vorzuführen. Lt. JVK sei das Video „aus Datenschutzgründen“ gelöscht worden.

Es wird wohl Zeit, weitere Maßnahmen gegen das JVK zu ergreifen, um denen klar zu machen, dass sie nicht machen können was sie wollen, auch wenn die dies besser geglaubt haben.

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Eine Antwort zu Fröndenberg: Wir berichten weiter

  1. Helmut Karsten schreibt:

    Im BKH-Bayreuth habe ich einen Polen kennengelernt, mit dem haben die das auch so gemacht. Wenn garnix mehr hilft, hilft die ‚Krankenschwester‘ ……. is nix Neues.

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