Vor 2 Jahren: B. Vogt im Zug verhaftet.

Am 11.11.2010 wurde der Justizkritiker und Menschenrechtler B. Vogt im Zug von Elmshorn nach Schleswig verhaftet. Er wurde in die JVA Flensburg und später in die JVA Kiel gebracht.

Während seiner Haftzeit berichteten wir hier regelmäßig über die Haftbedingungen in der JVA Kiel. Es war ziemlich schnell klar, dass dies den dortigen Mitarbeitern gar nicht gefiel.

Die JVA war froh, als man den Justizkritiker und Menschenrechtler aus dem Norden nach 77 Tagen auf 2/3 schnell wieder los wurde.

Herr Vogt machte auch gar keinen Hehl daraus, dass die Verurteilung politisch motiviert war, da seine Menschenrechtsaktivitäten dem System unangenehm war.

Die Verurteilung erfolgte, nachdem Herr Vogt eine drogenabhängige Betrügerin, die auch im horizontalen Gewerbe tätig war, als solche bezeichnete.

Staatsanwalt H. Lunke und Richterin B. Trüger (Name geringfügig geändert) verurteilen Herrn Vogt zu einer Haftstrafe auf 4 Monate Bewährung, mit der Begründung, dass es auf den Wahrheitsgehalt seiner Behauptung nicht ankomme. Deshalb hat es Richterin H. Lunke auch abgelehnt irgendwelche Zeugen zu laden.

Neben der Bewährungsstrafe sollten noch 400 € an den Weißen Ring bezahlt werden. Da der Weiße Ring Herrn Vogt in der Vergangenheit nicht geholfen hatte, weigerte er sich denen 400 € in den Rachen zu schieben.

Deshalb wurde dann der Haftbefehl erlassen.

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4 Antworten zu Vor 2 Jahren: B. Vogt im Zug verhaftet.

  1. gibra schreibt:

    Hallo, wenn ich richtig las und verstand, dann wurde Herr Vogt vor zwei Jahren festgenommen. Was nicht rechtens war. Folglich wurde er nicht verhaftet. Denn das würde voraussetzen, daß seine Festnahme rechtens war. War sie aber nicht. Also nicht Verhaftung. Sondern Festnahme.

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    • Bernd Vogt schreibt:

      Danke für ihren Hinweis „gibra“!

      Ich werde zukünftig dann richtiger Weise auch von FESTNAHME schreiben, wenn ich über die Ereignisse des 11.11.2010 und meine anschließende Deportation in den Folterknast (JVA) Flensburg berichte.

      Auch ihnen darf ich die Broschüre „Orte der Erinnerung und Mahnung“ (herausgegeben vom Stadtarchiv und dem Stadtmuseum Kassel) zur Lektüre ans Herz legen, aus welcher ich unter dem beamtendumm-Beitrag „Fröndenbrg: Auch Erich K. im JVK“ vom 13.11.2012 zitiere.
      Die Broschüre kann (auch in größerer Stückzahl) bei den oben genannten Herausgeber-Stellen und bei der Kasseler Tourist-Information bestellt werden.

      Leider wird in der Broschüre allerdings auch von „Verhaftungen“ geschrieben, wenn von der Festnahme und anschließender Deportation oder gar Ermordung Unschuldiger berichtet wird.

      Bernd Vogt

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  2. Bernd Vogt schreibt:

    Es ist so wie Herr Schreiber es in seiner Mitteilung über den 2. Jahrestag meiner Verhaftung und Deportation in die JVAFlensburg (und anschließend in die JVA Kiel) darstellt.

    Meines Erachtens – und übrigens auch aus Sicht vieler Prozessbeabachter und Kenner der wahren Geschehnisse – wurde ich nicht wirklich wegen „Beleidigung“ einer Altprostituierten verurteilt, sondern wegen WAHRHEITSÄUßERUNG!

    Ich hatte an sechs Geschäftsleute geschrieben, die mit der hier in Rede stehende „Dame“ in Kontakt standen, und hatte diese Menschen über die wahre Identität und Herkunft einer Person – zu deren Geschädigten ich gehöre und zwar mehrfach! – aufgeklärt. Ich wollte verhindern, dass es weitere Geschädigte gibt, die auf falsche Versprechungen und den erfundenen, falschen Lebenslauf dieser „Dame“ hereinfallen und Schäden dadurch erleiden. So wie ich bereits zuvor in erheblichen Maße.

    Aber WAHRHEITEN, besonders solche, die unbequem und unangenehm sind, und auch noch den Tatsachen entsprechen, möchte die BRD-Justiz nicht hören – und noch weniger zur Kenntnis nehmen, oder gar durch saubere Ermittlungstätigkeiten überprüfen.

    So fand ich in den Akten, dass (mindestens) ein Staatsanwalt aus Itzehoe und (mindestens) zwei Bedienstete der Polizei Elmshorn, mit der oben beschriebenen Täterin einen „freundschaftlich geprägten Kontakt“ unterhielten, und der „Dame“ nicht nur Einzelheiten zum Verfahren gegen mich zugänglich machten, sondern diese auch noch persönlich unter ihre Fittiche nahmen! Es ist in den Akten auch schriftlich belegt (Kopien besitze ich selbstverständlich!), dass ein Staatsanwalt aus Itzehoe der Täterin sogar empfahl doch „Strafanzeige wegen Beleidigung gegen mich zu erstatten, da er sonst nichts gegen mich unternehmen könne…“! So geht „Justiz“ in Schleswig-Holstein und im Rest der sog. der BRD!

    Gegen diese Mittäter in Uniform und Roben wurde – selbstverständlich – trotz meiner Anzeige nichts unternommen, da hier Täter und Verfolger in Personalunion existierten. Wie so oft in der BRD. Weshalb es mit den Selbstreinigungskräften bei Polizei und Justiz auch so gut wie nicht funktioniert.

    Danke für Ihre Erinnerung an diese mich betreffenden Geschehnisse Herr Schreiber! Wenn in der BRD, für jedes Polizei-, Politik- und Justizopfer, ein Messing-Steinchen auf den Gehwegen vor Häusern von deren Geschädigter verlegt werden würde, hätten wir in der BRD absolut keine Probleme mehr mit Straßenschäden. Die Republik wäre von Nord nach Süd, von West nach Ost komplett neu gepflastert….

    Bernd Vogt
    Netzwerk-Menschenrechte –
    in Gedenken an die vielen Millionen Menschen, die ungenannt – aber unvergessenen-, auf Deutschem Boden und in der BRD seit 1933 Opfer von Polizei-, Politik- und Justizgewalt wurden.

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