Psychatrische Untersuchung wegen Zeugenaussage!

Eigentlich könnte die Überschrift auch lauten:

“Hast du heute schon gekotzt”, oder

“ROSENHEIM: Auch nach Dachau, die Justiz freislert weiter!” oder

“Rosenheimer-Justizmafia schlimmer als die Rosenheim-Cops”.

 

Zur Erinnerung:

  1. Da suchen die Rosenheim-Cops einen Mann, der aber dummerweise nicht mehr dort wohnt, wo er mal gewohnt hat. Also kann er die RC auch nicht mit einem Schild in der Hand an der Eingangstür begrüßen, auf dem steht: “Hallo, ich bin der den ihr sucht”.
  2. Mit dieser Situation völlig überfordert, befragen die Rosenheim Cops in Zivil, andere Bewohner des Hauses. Auch die Tochter des Hausbesitzers, ein ehemaliger Polizist der Rosenheimer Wache. Die Tochter bezeichnete in der Süddeutschen Zeitung die Beamten in Zivil als äußerst aggressiv bei der Befragung.  Weil die Polizistentochter angeblich mehr wüsste, verlangten die unbekannten Zivilbeamten den Ausweis der Frau. Sandra B. verlangte daher den Dienstausweis der Beamten. Sie musste mehrfach nachhaken, um den Ausweis so entgegengehalten zu bekommen, um den auch lesen zu können. Als sie nun den geforderten Ausweis holen wollte, wollte sie ihre Tür schließen, um zu verhindern, dass die Beamten gesetzwidrig die Wohnung betraten. “Da hat der eine einfach seinen Fuß in die Tür gestellt”, erklärte die Frau der Süddeutschen Zeitung. Als noch drei uniformierte Beamte die Treppe rauf stürmten, kam der Ehemann  zur Tür, weil er die aggressiven Männerstimmen gehört hatte. Als der den Beamten auffordert seinen Fuß aus der Tür zu nehmen, soll ein Beamter ihn am Hals gepackt haben und der andere ihn in den Magen geschlagen haben. Als Sandra mit den Ausweisen zurückkommt beobachtet sie den Angriff auf ihren Mann. Sie will die Namen der Männer aufschreiben. Grund genug für die Beamten auch die Frau anzugreifen. Gleich 4 Polizisten ringen die zierliche Frau zu Boden. Einer soll sein Knie so fest auf den Hals gedrückt haben, dass die Polizistentochter kaum noch Luft bekam, um ihr Handschellen anzulegen. Der Hausbesitzer und seine Frau hatten davon nichts mitbekommen, da sie im Keller waren. Als sie in ihre Wohnung gehen wollten bemerkten sie den Krach im Hausflur. Als er fragte, was denn hier los sei, wir er von dem Beamten angeschrien, er solle verschwinden, er habe hier nicht verloren. Er, der Hausbesitzer, Vater der misshandelten Tochter und Schwiegervater des angegriffenen Mannes, war der Meinung, er habe hier durchaus was zu suchen. Daraufhin wird er von dem Zivilbeamten angesprungen und ebenfalls in den Schwitzkasten genommen. Der frühere Polizist: “Ich habe gedacht, der bricht mir das Genick”. Die Misshandlung geht weiter, obwohl der Mann zwischenzeitlich ein oder zweimal ohnmächtig wurde. “Da habe ich mit dem Leben abgeschlossen”, meinte der Ex-Beamte. Die Frau des Hausbesitzers hatte inzwischen eine Kamera geholt und Fotos gemacht. Ein Uniformierter entreißt ihr die Kamera und löscht die Bilder. (Die jedoch wiederhergestellt werden konnten.) Auch die Hausbesitzerin wird von mindestens 2 Beamten angegriffen und in die Nieren geschlagen.
  3. Das Polizeipräsidium berichtet später ein Polizist sei am Arm verletzt worden. Insgesamt waren zehn Beamte an dem Einsatz beteiligt. Die massiven Verletzungen der 4 Misshandelten wurde natürlich nicht gesprochen. Die Notausnahme des Klinikums Rosenheim diagnostizierte: Stumpfes Bauchtrauma, Distorsion linker Daumen, Distorsion rechtes Handgelenk,  Schürfwunde rechter Ellenbogen, Schürfwunde rechtes Knie, Schädelprellung mit Prellmarken Stirn und linke Wange, Knieprellung beidseits, Schädelprellung.
  4.  Das Ermittlungsverfahren gegen die zehn beteiligten Polizeibeamten wegen Körperverletzung im Amt hat die Staatsanwaltschaft Traunstein vorläufig eingestellt. Auskunft über ihre Beweggründe für dieses Vorgehen erteilt die Staatsanwaltschaft  nicht.
  5. Dafür  ermittelt die Staatsanwaltschaft Traunstein nun gegen Josef und Aloisia E. sowie Sandra und Anton B. Die Sta hat inzwischen Anklage wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erhoben.
  6. Nachdem die Tochter nun ihre Aussage bei Gericht gemacht hat, beantragte der Staatsanwalt die psychiatrische Untersuchung der Frau. So ist das in Deutschland. Wenn du keine gefällige Aussage machst, dann bist du halt bekloppt.
  7. Eine Einstellung des Verfahrens hatte der Amtsrichter abgelehnt. Die Anwälte der Familie hatten ihren Antrag damit begründet, dass der Grundsatz eines fairen Verfahrens missachtet worden sei. Die Polizei habe gegen sich selbst ermittelt. Der Richter begründete die Zurückweisung mit der Aufklärungspflicht des Gerichts. Selbst wenn Verfahrensfehler vorliegen sollten, seien sie nicht so gravierend, dass auf die Sachaufklärung verzichtet werden könne.

 

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Eine Antwort zu Psychatrische Untersuchung wegen Zeugenaussage!

  1. Caesar schreibt:

    Es ist immer das Gleiche: Polizisten dürfen Menschen nach Herzenslust verprügeln und daran ihre Aggressionen abarbeiten. Die Staatsanwaltschaft schützt und deckt die Polizisten und klagt stattdessen die Opfer an. Es gilt das “Krähenprinzip”. Polizisten, Staatsanwälte und Richter halten zusammen wie Pech und Schwefel und gehen nur gegen Leute vor, die nicht dem Staatsapparat angehören.

    Mit einem Wort: Eine Mafia.

    Die an diesem skandalösen Vorgang beteiligten Polizisten und Staatsanwälte sollte man namentlich im Internet anprangern! Denn diese Art von öffentlicher Informationsarbeit ist die einzige Chance (ich will jetzt nicht unbedingt das Wort “Waffe” benutzen), die man als normaler Bürger heutzutage noch hat.

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