Wuppertaler Katzen-Killer Cop

Wollten sie nicht schon mal die Katze ihres Nachbarn erschießen? Das geht jetzt ganz einfach. Dazu brauchen sie sich noch nicht einmal illegal eine Waffe zu besorgen.

Sie schnappen sich einfach das Tier, fahren damit nach Wuppertal, rufen das dortige Katzen-Killer-Kommando des örtlichen Trachtenvereins an. Und schon ist das Wesentliche getan.

Schon bald wird ein Auto angefahren kommen. Sie können es nicht übersehen, es hat so zwei Marmeladengläser auf dem Dach.

Sieht ein bisschen aus, wie zwei aus dem Dach ragende Hörner. Und tatsächlich steigen zwei aus, die man umgangssprachlich gern als ein gehörntes Tier bezeichnet. (Ist aber eine Beleidigung.)

Diese Herren, können evtl. auch Damen sein, geben vor sich um das Tier zu kümmern, und schon ist es um Nachbars Liebling geschehen. Aber welche Leiden könnte der, äußerlich unverletzte Stubentiger bloß haben? Wie wäre es mit einem „gebogenen Schwanz“, einen unheilbaren „Kratzfuß“, vielleicht hatte er Haare im Fell oder wurde von einem wilden Floh gebissen. Da wird man sicherlich fündig.

Auf der Wache wird man vielleicht eine Münze werfen oder würfeln, um festzustellen, welcher Perversling das Tier „von seinen Leiden erlösen“ darf.

Vielleicht spielt man auch russisch Roulett mit dem Tier. Egal wie, das Tier wird von seinen vermeintlichen Leiden umgehend erlöst, der Nachbar seinen Liebling nicht mehr wieder sehen. (Vielleicht schickt man ihm noch die Rechnung für 7 Kugeln, denn eine Katze hat bekanntlich sieben Leben.)

Sie haben Zweifel? Glauben sie dies sei eine Geschichte vom Baron von Münchhausen oder aus tausend und einer Nacht?

Dann lesen sie mal, was in Wuppertal vor Weihnachten (23.12.2011)  passiert ist, als ein Bürger eine Katze gefunden hat und diese einigen Uniformierten übergeben hat. (Es hätte für das Frauchen und die ausgebüchste Katze ein besonders schönes Weihnachtsfest werden können. Wuppertaler Uniformierte wussten dies geschickt zu verhindern. Weihnachtsgeschenke von Frauchen hat das arme Tier nicht mehr bekommen (können).)

externer Link

http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/katze-getoetet-tierschuetzer-beschweren-sich-ueber-wuppertaler-polizisten-1.865148 

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