Freitag der 13. für Markus Frick!

Heute ist Freitag der 13te (Mai 2011). Und ich will diesen Tag ganz speziell dem Börsenguru Markus Frick widmen. Markus Frick ist durch Funk und Fernsehen als Börsenexperte bekannt. Einer also, der den Umgang mit der Öffentlichkeit und Presse kennt und sucht.

Nur manchmal nicht. Dann wenn z. B. Rolf Schaelke berichtet und veröffentlicht, dass gegen Markus Frick ein Strafverfahren existiert. dass Markus Frick Schadenersatz an Geschädigte zahlen soll und dass es tausende Geschädigte gäbe, dann findet dies der Börsenstar nicht mehr prickelnd.

Dazu meint das Landgericht:

„Dem Antragsteller [Markus Frick] steht ein gesetzlicher Unterlassungsanspruch gegen den Antragsgegner [Rolf Schälike] wegen der beanstandeten Veröffentlichung auf dessen Website aus §§ 823, analog 1004 Abs. 1 S. 2 BGB i. V. m. Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG allerdings nicht zu.
Angesichts der Vielzahl von Geschädigten – die Zahl dürfte in die Tausende gehen -, die den Antragsteller für die erlittenen Verluste verantwortlich machen, besteht ein erhebliches öffentliches Interesse daran, zu erfahren, welchen Verlauf gegen den Antragsteller gerichtete Verfahren nehmen, um entscheiden zu können, ob ein gerichtliches Vorgehen gegen den Antragsteller Erfolg verspricht bzw. ob man sich auf eine vergleichsweise Einigung einlassen soll. Der Antragsteller steht aufgrund seiner Betätigung als „Börsenguru“ ohnehin im Licht der Öffentlichkeit und muss es hinnehmen, dass sich die Öffentlichkeit mit den Folgen seiner Betätigung befasst. Allein der Umstand, dass die Parteien in einem Vergleich Vertraulichkeit vereinbart haben, kann es dem Antragsgegner nicht verwehren, gleichwohl über das Ergebnis des Verfahrens zu berichten. Denn er ist an diese Abrede nicht gebunden. Den Parteien des Ausgangsrechtsstreits hätte es frei gestanden, einen Vergleich außerhalb der mündlichen Verhandlung zu schließen und gerichtlich feststellen zu lassen (§ 278 Abs. 6 ZPO). Wenn sie diesen Weg nicht gehen wollen, sondern einen Vergleich in öffentlicher Verhandlung abschließen, müssen sie es hinnehmen, dass – das erforderliche Berichterstattungsinteresse unterstellt – hierüber auch die Öffentlichkeit informiert wird. Hinzu tritt, dass auch in anderen Medien darüber berichtet worden ist, dass es zu vergleichsweisen Regelungen gekommen ist, so dass die Beeinträchtigung des Antragstellers durch die hier angegriffene Berichterstattung nur geringfügig erscheint.“ 

 Dennoch geht heute Rolf Schaelike für 5 Tage in Haft, weil er über Markus Frick und seine Aktivitäten berichtet hat. Damit dieser Freitag der 13. kein Freudentag für Frick wird, werden wir diese 5 Tage nutzen und regelmäßig über Rolf Schaelike und die Aktivitäten von Markus Frick berichten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags dürfte Rolf Schaelike gerade seine Ersatzhaft angetreten haben. Und Markus Frick würde sich vielleicht noch wünschen, dass er selbst die 500 € für Rolf Schaelike bezahlt hätte. Denn Herr Schaelike sitzt 5 Tage im Knast, die ihn (hoffentlich) nicht umbringen, aber dieser Beitrag steht länger im Internet. Quasi lebenslänglich für Frick.

Dieser Beitrag wurde unter Folterknast, Justizinsider, Justizmafia abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Freitag der 13. für Markus Frick!

  1. Furde schreibt:

    Ist denn der Börsenguru Markus Frick wirklich so ein widerlicher Verbrecher, der andere Menschen in den Knast schickt und Beerdigungen fälscht?

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  2. joerg schreibt:

    ich bin erschüttert.

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  4. Helmut Karsten schreibt:

    In den Staaten gibt es die „Sammelklage“. Das ist ein sog. „Class action lawsuit“. In Schlandistan gibt es sowas natürlich nicht, erstens, weil den Geschädigten dann zuviel Macht zuteil werden könnte, zweitens, weil der Schädiger nur allzuoft „Schlandistan“ heisst.
    Es war ein paar Jahre nach dem Mauerfall, als ich ein Event an der Georgia State University, oder war es Emory-University-School of Law, so genau weis ich es nicht mehr, als Eventmanager betreut habe. Aus meinem Höflichkeitsdiener, den ich am Ende mit meinen Capitans machte entstand ein kleiner Smalltalk, als der Professor mit meinem Namensschild „Helmut-Banquet-Captain“, meine Schlandistan -Herkunft erkennbar wurde.
    Er meinte dass es wohl ein neues Reich geben würde. Er hat die Straf- und Zivilprozessordnungen, deren Entwicklung mitverfolgt. So ganz ohne ‚Swatstikas‘, aber noch viiieel mehr an der „mean-side“. Er meinte dass es an mir läge, ob ich nun froh bin, dass ich in den USA bin. Jedenfalls solle ich froh sein, dass ich dort (Schlandistan) RAUS bin! Diesmal, so meinte er, weis die Welt das, bevor die Krauts es kapieren……….
    Habe ich es kapiert, damals? Nöööö, ehrlich gesagt, ich hatte nicht einen blassen Schimmer. Erst jetzt, am eigenen Leibe, habe ich erfahren was es so auf sich hat, mit LÖandgerichtsverfahren, die kein Wortprotokoll haben. Mit den Richtern, die auf fucking Lebenszeit eingesetzt werden, aber mit jedem Urteil behaupten, es wäre „im Namen des Volkes“. Mit einer Unabhängigkeit der Justiz, die selbst dem Parlament gegenüber autonom ist. Vom Bürger spreche ich ja erst garnicht…… Einer Unabhängigkeit, die man „unantastbar“ nennen darf. Mit „Föderalismusreformen, die wichtige Gesetzesnormen ändern, ohne dass es die Anwaltschaft merkt. Vom Bürger spreche ich ja erst gar nicht…………..

    Rein fiktiv sollten die Geschädigten des FRICK, den Fall synchron in aller Öffentlichkeit, www-mäßig verhandeln, als ob es eine Sammelklage wäre. Vielleicht, aber nur vielleicht, merken die Bürger dann was…………….

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  5. dmytrowicz schreibt:

    Was so eine bekannte Webseite doch bewirken kann ..

    Gestern hatte ich gerade den Tod meines Vaters (mal wieder) thematisiert, mit der direkten Folge einer fast nächtlichen Mail seitens Beteiligter.

    Nun bin ich ja nicht nur dem hier angedeuteten ausgesetzt, sondern auch weiteren übelsten Dingen, beispielsweise einer sehr netten Familie XYZ.

    Die setzten ein anderes Schloß in die Wohnung meines Vaters (für die ich Miete bezahle) um dann in wirklich unvorstellbarster Weise seinen Nachlass von mir zu verlangen. Das Telefon klingelte ständig. Nötigung bis zum Totalexzess, verbunden mit Drohungen, auf AB aufgezeichneten wüsten Beleidigungen .. Ein Bruder ging dann sogar so weit mich einem Verhör auszusetzen, bei anhaltenden Forderungen. Er ist bei der .. Bundespolizei ..

    Mir ist jeder Zugriff auf den Nachlass seitdem brutalstmöglich entzogen, kann auch nichts abschließend regeln. Nun, Nachlassgericht, Polizei, Staatsanwaltschaft, OLG, etc. haben aktenkundig Kenntnis davon .. unternehmen aber null.

    Will jetzt heute mal nicht den Rahmen sprengen, machen wir zu anderer Zeit.

    Aber .. die nächtliche Mail kam nun plötzlich von dieser Familie.

    Nur noch 3 Tage Herr Schälike !

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  6. Andreas Dmytrowicz schreibt:

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, Ordnungsstrafen werden auch völlig grundlos, rein repressiv verhängt !!

    Nachdem ich an der Beerdigung meines Vaters gehindert wurde, die Leiche verschwunden war, diverse Behörden untätig blieben mir Dokumente auszustellen, ich daher eine Untätigkeitsklage androhte, dies auch beim Nachlassgericht angesprochen hatte, wurde mir „beantwortend“ die vorgebliche – anonyme (!!) -Zwangsbeerdigung (von wem) angedroht/mitgeteilt.

    Zunächst als vorgebliche Feuerbestattung, nachdem man allerdings merkte das ich vermerkt gehabt hatte eine Feuerbestattung kategorisch auszuschließen, da man mich vorher massiv dazu gedrängt hatte, wurde daraus dann plötzlich eine Erdbestattung.

    Natürlich anonym !!

    Ein Beerdigungsnachweis existiert bis heute nicht, nur ein plötzliches Fax über das – Angebot – eines Bestatters. Siehe Verlinkung auf meine Webseite.

    Nicht nur das ich für diese real ergo nicht existente „Bestattung“ bezahlen soll, bei Verweigerung aller Akteneinsichten, man dies nicht existente, auf Basis des – Angebotes (!!) – zwangsvollstrecken (!!) will

    .. wird alles in perfidestem Terror – gegenüber dem nächsten Angehörigen – überzeichnet, ein Ordnungswidigkeitenverfahren – gegen mich – einzuleiten, weil ich .. jetzt kommts .. vorgeblich nicht beerdigt hätte.

    Zuvor hatte ich mehrere Strafanträge wegen des Todes meines Vaters gestellt, was mir zu einem Totalexzess geriet. Ich bekam nun nicht einmal mehr das Obduktionsergebnis. Meine Thematisierung einer Exhumierung bei der Staatsanwaltschaft (so angeblich Beerdigung erfolgt) wurde prompt mit der Kurzmitteilung der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft „beantwortet.“

    Krimineller gehts nimmer .. sorry Schreibfehler .. immer !!

    Denn .. nun wurde/werde ich auch noch verfolgt. Alle meine – fristsetzend abgeforderten – Beantwortungsschriftsätze (Tag und Nacht durcharbeiten müssen ..) wurden ignoriert, ebenso alle Dienstaufsichtsbeschwerden !

    Demonstrativ vorgefertigter Bußgeldbescheid, mit groß handschriftlich nachgetragenem Datum.

    Exzesse an rechtsbeugenden Bescheiden, Zwangsgelder, Abgabe an die Staatsanwaltschaft .. gegen mich, den (- trauernden, ergo schwer belasteten -) Sohn !!

    Noch mal zum festhalten: Mein – Vater (!!) – war plötzlich ums Leben gekommen, wegen der Umstände (mir bekannt) Obduktion.

    Das Ganze wird benutzt mich zu schädigen, nachdem ich, nach einem Zivilprozess, in dem ich vertrat, Strafantrag gegen die Richterin stellte, folgend gegen vereitelnde Staatsanwälte. Betreungsversuche, dann haben sie es mit ner Hausdurchsuchung weiter gemacht .. Strafverfahren gegen mich (einstellen müssen .. alles bekannte Wüppesahl-Tour) .. seit Jahren andauernden Schwerstexzessen .. die nun auch hierin gipfeln. Man benutzt alles nur denkbare, ohne jedweden Skrupel.

    Und natürlich gleichzeitig auch noch Massen an weiteren Repressalien .. die ich hier mal aus Platz/Zeitgründen auslasse.

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  7. Andreas Dmytrowicz schreibt:

    Ich sitze hier anhaltend über uferlosen Aktenbergen, werde, wie üblich, irgendwann drüber einschlafen, dann aber mich zwingen müssen bis morgens wieder durchzuarbeiten. Und das ganze Wochenende durchgehend natürlich auch so weiter ..

    .. und trotzdem werde ich nicht mal einen Bruchteil der fristgesetzten Exzesse bearbeiten können !!

    Bezüglich des Landgericht Hambug wundere ich mich über eine offenbare rechtskonforme Entscheidung ja schon sehr .. Tatsache bleibt, Rolf Schälicke geht wegen einer richterlichen Entscheidung in Haft.

    Und somit sollten wir dies, mit einer weitere Kerbe im Griff, für Justizopfer festhalten.

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    • beamtendumm schreibt:

      Hier hat Herr Dmytrowicz diesesmal nicht ganz Recht. Die Inhaftierung wurde nur möglich, weil Herr Schälicke einen falschen Deal mit Markus Frick bzw. seinen Anwälten einging. Ohne diesen falschen Deal wäre die Ordnungsstrafe wahrscheinlich oder zumindest vielleicht nicht verhängt worden.

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  8. beamtendumm schreibt:

    Das, Herr Karsten, ist eine wirklich gute Idee. Jeder, besonders jeder Geschädigte, sollte hier einen Kommentar zum Thema hinterlassen, für Herrn Schaelike!

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  9. Helmut Karsten schreibt:

    Richtig. …………..und die Geschädigten des Herrn Frick sollten auch zeigen, dass sie ARSCH in der Hose haben: Jedes einzelne Schriftstück des Verfahrens, soweit es die Verfahrenspolitik erlaubt, ins www stellen. Letztendlich macht Herr Rolf Schälike die 5 Tage FÜR die Geschädigten des Frick.

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