20 Jahre Existenzvernichtung, Rechtsbeugung, Staatsterrorismus,

Verfolgung und Willkür zum Nachteil meiner Person!

Wie alles begann.

Ich gehöre zu den wenigen Deutschen, die immer an die Wiedervereinigung geglaubt hatten. Daher war es für mich nur logisch, dass ich nach der innerdeutschen Grenzöffnung nach Osten ging, obwohl ich keinerlei Wurzeln dort besitze, denn ich stamme aus Süddeutschland und bin in Waldshut, also an der Schweizer Grenze, geboren. Zufällig verschlug es mich bei meiner Reise in den Osten,  in die Nähe von Chemnitz, nach Hohenstein-Ernstthal.

Dort meldete ich ein Gewerbe für Schul- und Kindergartenfotografie an. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir Aufträge in Sachsen und Thürigen terminiert. Von Ende der Sommerferien bis Ende November 1990 sollte ich mit meinen neun Mitarbeitern ca. 20.000 Kinder fotografieren. Dabei kalkulierte ich mit einem Verkauf der Bilder von 60%. Erste Tests zeigten jedoch, dass der tatsächliche Verkauf bei sogar 99,x% lag. Dies hätte den geplanten Umsatz deutlich erhöht, und der Gewinn wäre geradezu explodiert. Es kam jedoch ganz anders.
Am 1.7.1990 wurde die Währungs- und Wirtschaftsunion gegründet und die DM auch in der damaligen DDR eingeführt. Am 6.7.1990 war ich in Glauchau bei „Baby Schmidt“. Dort machten wir zur Feier der Einführung der DM kostenlose Farbbilder von Babys und Kindern. Im Nachbarhaus wohnte ein äußerst unbeliebter Fotograf, der zu DDR-Zeiten „Berlin-Verbot“ hatte, und daher nach Glauchau zog. Dieser hetzte das Gewerbeamt des Landratsamt Glauchau auf mich. Meine Gewerbeanmeldung hatte ich dabei, aber man untersagte mir die Ausübung des Gewerbes, weil ich dazu angeblich eine Meisterausbildung bräuchte. Ich erklärte dem Mitarbeiter zwar, dass wir eigentlich nur sowas wie Passbilder machen, wie dies jeder Passbildautomat macht. Und dort sitzt bekanntlich auch kein Fotografenmeister drin. Ich schlug dem Gewerbeamt des Landratsamt Glauchau und dem Gewerbeamt Hohenstein-Ernstthal vor, man möge sich doch bei den Gewerbeämtern der jeweiligen Partnerstädte über die Rechtslage informieren, Das Gewerbeamt Hohenstein-Ernsttahl, das mir den Gewerbeschein ausgestellt hatte, ging auf den Vorschlag ein. Später teilte man mir von dort mit, dass ich für mein Gewerbe, welches ich zeitweise auch schon in der alten Bundesrepublik ausgeübt hatte, keine Meisterausbildung brauche.
Bei der übergeordneten Behörde war man dagegen zu arrogant um auf meinen Vorschlag einzugehen. Von dort bekam ich eine Gewerbeuntersagung sowie ein Bussgeldbescheid. Dagegen legte ich Widerspruch ein und später musste ich klagen.
Im März 1991 wurde die Sache beim Verwaltungsgericht Chemnitz verhandelt. Der Richter machte dem Beamtendumm klar, dass ich das Gewerbe hätte ausüben dürfen,  und eine Meisterausbildung nicht erfoderlich war, da die Tätigkeit unter das Minderhandwerk fällt.
Zur Erinnerung, die Termine sollten zwischen August 1990 und Ende November 1990 abfotografiert werden. Das positive Urteil im Jahr 1991 kam daher zu spät. Ich war natürlich nicht in der Lage 9 Monate lang 9 Mitarbeiter zu bezahlen, die kein Geld erwirtschaften durften, und ich war natrülcih ebenfalls nicht in der Lage in das Unternehmen zu investieren. Ich war zwar juristischer Sieger, aber wirtschaftlicher Verlierer, weil durch das Beamtendumm ruiniert.

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4 Antworten zu 20 Jahre Existenzvernichtung, Rechtsbeugung, Staatsterrorismus,

  1. Pingback: Besuch vom Beamtendumm | Beamtendumm

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  3. Adolf Schwebs schreibt:

    Existenzvernichtung – Arbeitsplatzvernichtung – durch BEHÖRDENWILLKÜR.
    ************************************************************************************************
    Ich hatte in Osnabrück die ehemalige MINI-CAR-ZENTRALE 47047 gegründet. Zuvor hatte ich
    alle Genehmigungen – Konzessionen von der Stadt Osnabrück erhalten.
    Als mein Unternehmen schon etwa 100 Arbeitsplätze und ca. 50 Fahrzeuge hatte, bekam ich
    plötzlich eine Verfügung von der Stadt Osnabrück. “ Meinen Betrieb sofort einzustellen, dieser
    würde sich in einem reinen Wohngebiet befinden“ Obwohl dieser sich direkt an einem Auto-
    bahnzubringer – befand. Allle Bemühungen blieben ergebnislos.
    Obwohl der Bundesgerichtshof in meiner Sache entschied:
    Hat der Kläger (ich) die Bediensteten der Ordnungs- und Gewerbe- sowie der Straßenverkehrs-
    abteilung der Beklagten nach der Notwendigkeit weiteret Genehmigungen/Bescheinigungen
    befragt, so waren sie verpflichtet, die erbetene Auskunft richtig, klar, unmißverständlich und
    vollständig zu erteilen, so daß er entsprechend disponieren konnte (Senatsurteil vom 10.Juli
    1986.) Sie hätten deshalb, wenn er sie um Auskunft darüber gebeten hätte, ob die geplante Nutzungänderung des genehmigungspflicht sei, dieses nicht verneinen dürfen.“
    All dieses habe ich gemacht.
    Trotzdem mußte ich mein Unternehmen/Betrieb schließen. Keinen dieser Beamten konnte
    man zur Rechenschaft zieheh, Ich könnte mir vorstellen, wie früher in der DDR oder sogar
    im Dritten Reich. Diese Sesselpfurzer haben alle Narrenfreiheiten und werden für ihre Fehler
    noch nicht einemal zu Verantwortung gezogen.
    So stehe ich heute vor dem NICHTS. Kann mir jemand noch weiterhelfen
    A. Schwebs – Abbioweg 21 – 49086 Osnabrück

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  4. Pingback: darf die jva gefangene foltern « FOLTERKNAST

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