Winke, winke!

In einem Kommentar zu dem Beitrag http://beamtendumm.wordpress.com/2012/09/28/glueck-gehabt-wuppertaler-katzenkillerkommando-fur-eichhornchen-nicht-zustandig/#more-8150

schrieb ich:

… Ich bin ja so froh, dass ich so ein gutes Verhältnis zur Gelsenkirchener Polizei habe.
Noch im Februar 2012 haben mir 2 Beamte noch den Rollstuhl von der Straße auf den Bürgersteig geschoben, weil das Teil kaputt war. Sie hätten mir auch den Gnadenschuss verpassen können, damit ich nicht länger in der Kälte stehen muss. Ich war bestimmt schon am Zittern, wie die Katze auf der Wache in Wuppertal.

Habe ich wirklich so ein gutes Verhältnis zu unserer POL?

Sicherlich gibt es überall Idioten, so bestimmt auch in Gelsenkirchen, aber dafür dass ich so eine kritische Seite betreibe, will ich mich nicht beklagen. Die Zeiten wo so ein Bierbauch Polizist mich gezogener Waffe im Anschlag mich aus dem Auto holt, weil ich eine Ordnungswidrigkeit nicht bezahlt habe, sind anscheinend vorbei, und das nicht nur weil ich kein Auto mehr besitze.

Ein Beispiel von gestern.

Es gab eine Veranstaltung der Stadt Gelsenkirchen zum Thema “barrierefrei”. Dort wollte ich hin. Um Umsteigen zu vermeiden fuhr ich mit dem Elektrorollstuhl zur Kurt-Schumacher-Str/Grillostr. Dort hält sowohl die 380 als auch die 381. Mit beiden komme ich zur Emscher-Lippe-Halle.

Ein Polizeifahrzeug versperrt die Einfahrt in die Grillostr. weil dort ein Auto abgeschleppt wurde. Ich musste dort über die Ampelanlage zu der Bushaltestelle. Die Beamten hatten mich bereits gesehen, als ich mit dem Elektrorollstuhl angefahren kam. Zumindest den Fahrer des Einsatzfahrzeugs kannte ich. Er hatte mich vor mehreren Jahren, als ich noch ohne Rollstuhl unterwegs war, mal verhaftet, weil ich, wie üblich, kein Knöllchen bezahlt hatte. Das war damals, als dieser Knastdepp vom “Am Maibusch” und seine Kollegen, ihre KZ-Fratze völlig entblößten, und ich von 7 uniformierten Knastaffen angegriffen, und in die JVA Dortmund verschleppt wurde, weil man sich im Folterknast Gelsenkirchen geweigert hatte mir die Bezahlung der geforderten 60 € zu ermöglichen.

Im Sommer 2009? begegneten wir uns erneut. Er sprach mich damals auf der Hans-Böckler-Allee an. Ich hatte ihm damals mitgeteilt, dass ich eine einstweilige Verfügung gegen den Polizeipräsident erwirkt habe, und fragte provokant, ob ich damit am nächsten Tag zur Wache kommen könnte, oder ob ich dazu extra eine Hundertschaft aus Essen mitbringen müsste.

Auch jetzt im Rollstuhl wurde ich von dem/den Beamten wieder erkannt. Ob ich mit dem Beifahrer auch schon Kontakt hatte, kann ich jetzt nicht genau sagen.

Wie bereits 2009 öffnete sich wieder die Beifahrerscheibe. Fahrer und Beifahrer schauten zu mir, und der Beifahrer winkte mir zu. Ich grüßte natürlich zurück, bin schließlich ein freundlicher Mensch, und bin grundsätzlich nur zu unfreundlichen Menschen unfreundlich.

Ich denke, dass es durchaus nicht unbedingt zu erwarten ist, dass Beamte jemand wiedererkennen, den sie mal vor ca. 4 Jahren verhaftet haben, und der damals noch “Fußgänger” war, und heute Rollstuhlfahrer ist. Zumal da sich dadurch auch mein Outfit erheblich geändert hat. So trage ich als Rollstuhlfahrer inzwischen ein Schirmmütze zum Schutz vor Wind und Wetter.

Ich denke, dass mich der/die Beamte(n) gleich erkannt haben, weil sie auch regelmäßig auf Beamtendumm.wordpress.com unterwegs sind. Dabei ist es gut, dass ich nicht nur über Polizisten berichte, sondern auch Knastbeamte und Justiz. Und zumindest bei solchen Berichten werden mir die Herren in Uniform bestimmt hin und wieder zustimmen.

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