ich war eins dieser Kinder die “geklaut” wurden. ich schildere mal kurz meine Geschichte. Meine Familie haben leider einige gesundheitliche Probleme: Meine Bruder leidet unter Leserechtschreibschwäche, ADHS und Neurodermitis, ich leide auch seit meiner Geburt unter Neurodermitis. Meine Schwester ist seit sie klein war übergewichtig. 1993 mein Bruder war wegen seiner ADHS in einer Kinderpsychiatrie und ist dort auch fast gestorben (akute Blinddarmentzündung, Not-OP, das richtige KH war mit auf dem Gelände). Das Jugendamt hat uns schon vorher betreut, es war schwer für meine Eltern 3 kleine Kinder (4,6,7) alle gesundheitlich angeschlagen und ADHS mit im Spiel. Haben die Hilfe gerne angenommen (Freiwillig). Mein Bruder wurde schon längst wieder entlassen und ich eingeschult. Die Kindergärtnerin kam mit meinem Bruder nicht klar und behauptete, dass er misshandelt wurde von meiner Mutter und meine Schwester und ich von meinem Vater sexuell mißbraucht. Ich wurde von der Schule abgeholt und meine Geschwister von der KITA, dann in ein Kinderheim ca. 75 km vom Elternhaus entfernt. Im Heim dann wurde ich wieder in den Kindergarten integriert (Begründung ich wäre auf eine Förderschule gewesen und man wolle mich in eine normale Grundschule unterbringen, ich war aber auf einer normalen Grundschule mit verstärktem Deutschunterricht für Kinder mit Leserechtschreibschwäche und Sprachprobleme mit einer Wechseloption zur Grundschule ab der 4. Klasse). Keiner außer das Jugendamt hat es verstanden, was ich im Kindergarten zu suchen hatte. Das erste Jahr gab es eine Kontaktsperre und das zweite Jahr durften meine Eltern uns ab und zu besuchen. Dann ab 1996 durften wir alle zwei Wochen zu unseren Eltern für ein Wochenende fahren. Meine Eltern hatten fast 5 Jahre um eine Rückführung gekämpft und dann 1998 gewonnen, das Gericht hatte sogar angeordnet uns sofort Rückzuführen, da es aber mitten im Schuljahr war haben meine Eltern bis zu den Sommerferien gewartet. Das JA hat uns Auflagen auferlegt z.B. Familientherapie nur haben sich die Therapeuten sich nicht für unsere Probleme interessiert und für uns Kinder schon gar nicht. Es war danach nicht leicht für unsere Familie, meine Geschwister wurden aufgrund vieler Probleme wieder einige Jahre im Heim untergebracht. Warum das passiert ist begreife ich immer noch, da wir niemals misshandelt oder mißbraucht wurden. Mein Freund meint, dass ich das Verdrängt habe, doch kann ich mich an jede Misshandlung und Mißbrauch im Heim erinnern. Und dann frage ich mich warum meine Eltern nie strafrechtlich verfolgt wurden und das Gericht dann unsere Rückführung veranlasst hat ohne das unsere Eltern eine gesonderte Therapie gemacht haben. Entschuldigung das es solang geworden ist, aber das Thema hat mich heute sehr beschäftigt.
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Falls Sie wirklich einen Beitrag dazu machen wollen, kann ich ja noch ein paar Informationen geben. was ich in den oberen Beitrag vergessen hatte zu sagen, während der Kontaktsperre wussten meine Eltern nicht wo wir waren und an den Tag, wo wir ins Heim kamen, haben meine Eltern erst durch die Erzieherin in der KITA erfahren, das wir in Obhut genommen wurden. Ins Heim durften wir nur die Sachen, die wir an hatten und ein Spielzeug mitnehmen, meine Eltern hatten uns damals immer erlaubt ein Spielzeug mit in die Schule oder in den Kindergarten mit zunehmen, dieses Spielzeug wurde mir übrigens im Heim gestohlen.
Während der Zeit im Heim wurden uns (Kindern und Eltern) des öfteren versprochen, dass wir wieder nach Hause dürfen, wie geschrieben hat dies aber 5 Jahre gedauert (vom Jugendamt und Heim). Meine Schwester hat im Heim aufgehört zu sprechen.
Die Zeit im Heim war für uns hart, aber wir hatten Glück (Wenn man als Maßstab nimmt, was man so in den Medien über Kinderheime hört). Von den Erziehern gab es eigentlich nur psychischer Druck bzw. Misshandlung, dies hielt sich in Grenzen und kam nur von einigen Erziehern, die anderen haben uns gut umsorgt. Körperlicher Mißbrauch und Misshandlung kam nur von anderen Heimbewohner, die wurden auch i.d.R. bestraft.
Doch hat die Zeit im Heim und die in Obhutnahme Spuren hinterlassen. Einmal haben wir uns von unseren Eltern entfremdet, die Beziehung war dann ziemlich angespannt, auch hatten meine Eltern Angst uns anzufassen, falls wieder jemand auf die Idee kommt meine Eltern anzuzeigen. Ich hatte einige psychische Probleme (Angstattacken und Selbstmordgedanken). Wie oben geschrieben meine Geschwister mussten wegen Schwierigkeiten mit meinen Eltern und in der Schule wieder ins Heim (der Vorschlag kam wieder vom Jugendamt, aber meine Eltern waren überfordert, aber diesmal gab es keine Kontaktsperre und als meine Eltern gesagt haben sie wollen meine Geschwister wieder zu uns nehmen, so ist dies dann auch geschehen). Ausführlicher möchte ich aber nicht werden.
So leben wir jetzt: ich (26) habe einen tollen Freund lebe mit ihm zusammen und stehe kurz vor meinem Studienabschluss.
Mein Bruder (25) hat eine Festanstellung, womit er ziemlich glücklich ist.
Meine Schwester (23) hat es am schwersten allein erziehende Mutter unter Beobachtung des Jugendamtes, und wechselnde Partner, arbeitslos.
Achja habe vor einigen Monaten herausgefunden, dass der Träger des Heims eine GmbH war, die es nicht mehr gibt, die Einrichtung gab weniger als 10 Jahre, was ich ziemlich merkwürdig finde.






Die Petition Jugendamt Berlin 2012:
Es wurden 2012 mehrer Petionionen über das Jugendamt in Form einer Sammelpetition eingereicht,
das rätselhafte Verschwinden dieser Akten innerhalb der Petition wird V-Männern die ebenso dort auch ihr Unwesen treiben zugeschrieben!
Welches Bundesland war das?
Berlin und untergebracht waren wir in Brandenburg.
Bundesland Bayern wurde in Berlin eingereicht!